News & Events

  1. Lagerverkauf UPDATE

    Aus technischen Gründen wird der Lagerverkauf in unseren Marinepool Flagship Store in der Lena-Christ-Str. 44 - 82152 Planegg verlegt. 

    MO - FR 7.-11. Dez. 2020: 10:00 - 19:00

    SA 12. Dez. 2020: 10:00 - 16:00

     

    Eine Reservierung ist dort nicht notwendig. 

     

  2. Lagerverkauf

    Endlich ist es wieder soweit - der große Marinepool Lagerverkauf steht vor der Tür!

    1. - 4. & 8. - 11. Dezember 2020 von 13:00 bis 19:30 sowie Samstag, 5. Dezember 2020 von 10:00 bis 14:00 

    ACHTUNG: Bitt beachten Sie, dass wir Einlass nur mit Reservierung unter sale.marinepool.com gewähren können.

    Es gelten sämtliche Hygiene-Maßnahmen

     

  3. Melges24: White Room

    Harte Arbeit und rauer Ton an Bord - Tutzinger Familienboot White Room belohnt sich mit historischem Titel für intensiven Einsatz

    Nach der Regatta mit der White Room gerät der interne Friede in Gefahr. „Die größte Diskussion, die wir haben, ist, ob es auf dem Rückweg zu McDonald’s geht“, verrät Michael Tarabochia. Der Stopp beim Fast-Food-Laden ist für den Tutzinger Bootseigner immer ein geschmacklicher Graus. Auch wenn der Rechtsanwalt in Gourmetfragen mit seinen flammenden Plädoyers regelmäßig ins Leere läuft, zu formidablen Seglern hat er die Besatzung der White Room in den vergangenen Jahren schon geformt. Heuer gewann das Team aus dem Deutschen Touring Yacht- Club zum ersten Mal die Gesamtwertung in der European Series der Melges24.

    Der Triumph ist umso bemerkenswerter, weil die Amateure aus Tutzing selbst hoch dekorierte Profis hinter sich ließen und ganz nebenbei nationale Maßstäbe setzten. Noch nie war es einem Team aus Deutschland gelungen, die renommierte Serie zu gewinnen. „Das ist harte Arbeit“, sagt Tarabochia. „Da ist nichts, was einfach vom Himmel fällt.“ Es ist auch nicht seine Art, etwas dem Zufall zu überlassen, wenn er die Verantwortung übernimmt. Zusammen mit Norbert Wagner schliff er einst das Bundesliga- Team des DTYC zur nationa- len Nummer eins. Zweimal errangen die Tutzinger die Deutsche Meisterschaft, einmal die Champions League. Als das Erfolgsduo 2018 von seiner Aufgabe entbunden wurde, wurde das ehemalige Spitzenteam zum Mitläufer.

    Inzwischen widmet sich Stratege Tarabochia seinem eigenen Projekt, das sich in der Szene zunehmend einen Namen macht. Das Schiff White Room, das von seinem
    ersten Besitzer nach dem gleichnamigen Song von Eric Clapton benannt wurde, ist inzwischen zu einem Quali- tätsbegriff in der Melges24-Klasse geworden. Als Tarabochia vor fünf Jahren seine Kampagne begann, war der Erfolg noch nicht abzusehen. Aber die Parameter passten. „Zunächst muss das ganze Umfeld stimmen“, erklärt der Bootseigner. Das beginnt bei der Ausrüstung und hört bei der Logistik auf. Schließlich will das Team bei den Regatten rechtzeitig ankommen und gut untergebracht sein. Tarabochia bewies auch ein glückliches Händchen bei der Zusammenstellung seiner Crew. Dazu gehören seine beiden Söhne. Luis steuert das Boot, Marco verdingt sich als Trimmer. Der Jüngste an Bord ist unersetzbar für das Team. „Er ist die absolute Konstante“, lobt ihn sein Vater. „Er macht praktisch keine Fehler.“ Obwohl man in der Szene von einem Familienboot spricht, sind auch die beiden weiteren Besatzungsmitglie der wichtige Bestandteile der Mannschaft. Sebastian Bühler segelt schon lange mit Michael Tarabochia und hat sich als Taktiker profiliert. Die sportliche Laufbahn von Marvin Frisch verfolgt der Bootseigner seit der Zeit im Optimist. „Er ist eine echte Verstärkung“, sagt er über den Skipper aus dem Württembergischen Yacht-Club, der seit diesem Jahr dabei ist.

    Allein die individuelle Klasse macht noch kein Spitzenteam. „Die Jungs haben eingesehen, dass es nicht einzeln, sondern nur gemeinsam geht“, stellt Tarabochia klar. Auch wenn er sich als mäßigend auftretenden Vermittler sieht, die allgemeine Ansprache der Crew ist so rau wie die See. „Da wird schon hart kritisiert“, so Tarabochia. „Da muss man schon schlucken, aber nur so geht es voran.“ Obwohl die Crew als Titelverteidiger in die kommende Saison geht, lautet das Ziel, an der eigenen Qualität zu feilen, denn die Konkurrenz schläft nicht. Tarabochia: „Das sind alles keine Schnarchzapfen, die da unterwegs sind.“ Er selbst könnte der erste sein, der über Bord geht, falls das Boot noch wettbewerbsfähiger werden soll. Auch heuer steht an Weihnachten ein klärendes Gespräch mit seinen Söhnen an. „Jungs, wollt ihr noch mit eurem alten Vater?“, wird Tarabochia wie immer fragen. Und wie immer werden sie nicht nein sagen. Und das nicht nur, weil einer bei McDonald’s bezahlen muss.

     

    VON CHRISTIAN HEINRICH - Münchner Merkur 11. November 2020

     

  4. Vendée Globe: Neustart Fabrice Amadeo

    Nach dem unfreiwilligen Rückkehr zum Start mit dem damit verbundnen Zwangsstopp für nötige Reperaturen, verließ Fabrice Amadeo - Team Newrest - Art & Fenêtres pünktlich um 22.15 Uhr verließden den Start- und Zielhafen vom Vendée Globe. Das Auslaufen wurde von zahlreichen Zuschauenr und Unterstützern an der Kaimauer gefeiert. Zur Zeit gilt in Frankreich eine Ausgangssperre für die Abendstunden. Die Fans haben extra für den unfreiwillen zweiten Start von Fabrice Amadeo eine Sondergenehmigung beantragt und erhalten um diesen Start zu einem außergewöhnlichen Moment zu machen - Balsam für die Seele des Skippers, der etwa 450 Meilen hinter der Flotte zurück liegt.

    "Ein großartiger Start, mit einer guten Atmosphäre. Es waren Leute auf beiden Seiten des Kanals, es war wirklich großartig. Ich war sehr gerührt, das bestärkt mich für den Rest! Mit Covid war es beim ersten Start schwierig. Wir brauchen die Energie der Menschen, um um die Welt herum zu reisen, und jetzt bin ich bereit! Vielen Dank an euch alle!

    Ich bin jetzt seit ein paar Minuten allein auf meinem Schiff und fühle mich großartig. Ich habe 5 Knoten Wind, segele mit 7 Knoten. Im Moment fahre ich nach Süden, da es schwierig sein wird, nach Westen zu fahren. Der Wind wird im Laufe der Nacht allmählich zunehmen, bis er morgen Nachmittag sehr stark sein wird. Wir müssen abwarten, wie sich die Situation entwickelt. Dann steht dem Weg zur Freiheit und die Reise um die Welt nichts mehr im Weg!", so Fabrice Amadeo.

  5. OeSV: Zajac/Matz als „Team des Jahres“ im Burgenland ausgezeichnet

    Am Dienstag sind Thomas Zajac und Barbara Matz im Landhaus Eisenstadt als Burgenlands „Sport-Team des Jahres 2019“ geehrt worden. Die Auszeichnung übergaben Sportlandesrat Heinrich Dorner und Sportpool Burgenland-Obmann Anton Pinezich. Anfang November nimmt das Nacra-17-Duo das Training vor Trapani, Sizilien auf.

    Nachdem die traditionell im Frühjahr in Pamhagen stattfindende „Nacht des Sports“ Corona-bedingt verschoben werden musste, wurden Burgenlands Spitzensportler nun Dienstagnachmittag im Landhaus in Eisenstadt geehrt. Thomas Zajac und Barbara Matz wurden von Sportlandesrat Heinrich Dorner und Sportpool Burgenland-Obmann Anton Pinezich für ihre Leistungen im Jahr 2019 als „Team des Jahres“ ausgezeichnet. Der Sieg bei der letztjährigen Kieler-Woche, einige Top-10-Plätzen im Weltcup und ein achter Rang bei der Weltmeisterschaft vor Auckland (Neuseeland) überzeugten die stimmberechtigten Sportjournalisten des Sportpool Burgenland. Das Duo des Österreichischen Segel-Verbands setzte sich in Wahl gegen die 49erFX-Kollegingen Tanja Frank/Lorena Abicht, das Eikunstlauf-Paar Miriam Ziegler/Severin Kiefer, den SV Mattersburg und die Oberwart Gunners durch.

    „Es ist für uns eine große Ehre, diese Auszeichnung erhalten zu haben. Wir freuen uns sehr, dass das Bundesland, für das wir segeln, unsere Leistungen in einem vorolympischen Jahr dementsprechend berücksichtigen und anerkennen“, sprach Thomas Zajac.

    "Ich halte es für sehr wichtig, diese Persönlichkeiten des burgenländischen Sportgeschehens ins Rampenlicht zu holen und danke zu sagen, denn diese Athletinnen und Athleten sind durch ihre harte Arbeit, ihren herausragenden Einsatz und ihre großartigen Platzierungen nicht nur Vorbilder für den Jugend- und Nachwuchsbereich, sondern auch wichtige Botschafter des Burgenlandes bei nationalen und internationalen Wettkämpfen“, betonte Sportlandesrat Heinrich Dorner.

     

    Quelle: Österreichischer Segel-Verband

  6. Ein Showroom für Superyachten

    Bremen-Vegesack genießt ein hohes Ansehen als norddeutsches Superyacht-Valley an der Weser. Und das strahlt weit über die weltbekannten Werften Lürssen und Abeking & Rasmussen hinaus. Denn zahlreiche weitere namhafte Firmen der Branche, darunter das renommierte Designstudio beiderbeck designs mit seinem Hauptsitz, tragen zum international vielbeachteten Ruf bei. Dieser wird nun durch einen exklusiven Showroom für die Ausstattung von Megayachten ergänzt. In einem Studio auf der dritten Etage des Alten Hafenspeichers von Vegesack präsentieren acht ausgesuchte Unternehmen ihre Marken und Produkte. Dazu gehören Siebensee, FFB Group, Oliver Treutlein (OT), Marinepool und Crystal Caviar sowie Riviera Yacht Service und Incidence Sails zusammen mit beiderdeck designs. Die offizielle Eröffnung findet am 7. Oktober statt.

    Die Partnerschaft zwischen Marinepool und beiderbeck designs drückt sich bereits seit einigen Jahren in gemeinsamen Messeauftritten und Veranstaltungen aus. „Uns verbindet die Balance zwischen zeitloser Eleganz und moderner Handschrift“, beschreibt Marinepool-Chef Robert Stark gemeinsame Werte. Seit fast 30 Jahren steht die Marke für Segelbekleidung, maritimen Lifestyle und Rettungsmittel. In jüngerer Zeit wurden die Bereiche Crewkleidung und Corporate Wear verstärkt. Dementsprechend war der Gang an die Weser für Stark eine logische Konsequenz: „Am Standort Bremen-Vegesack suchen wir die Nähe zu den Entscheidern der Superyachtprojekte.“

     

  7. Helga Cup - Finale

    WAS FÜR EIN EVENT, WAS FÜR EIN FINALE, WAS FÜR VIELE GÄNSEHAUTMOMENTE!

    Mit guter Laune, vielen Faustgrüßen, 13 kurzen J70 Rennen sowie 4 S\V 14 Rennen ging am Freitag unter grauem Himmel, dafür mit herrlichem Wind, der Helga Cup in die dritte Runde seit seinem Bestehen. Vieles ist anders, vor allem ist vieles reduzierter, aber der KHamburg. NRV. 4. Oktober 2020. Unter dem Motto „Bunt, divers und inklusiv“ ging der Helga Cup 2020 als eine Art „Coronaedition“ zwar deutlich kleiner an Start, dafür mindestens so fantastisch, energiegeladen und begeisternd wie die Jahre zuvor. Nach einem packenden Finale, das spannender kaum sein hätte können, gewinnt das HSC Women Team mit Silke Basedow, Marion Rommel, Luisa Krüger und Juliane Zepp auf der J70 Bahn und die ‚Blondies‘ mit Luise Wanser und Kirsten Bruhn, dreifache Paralympic-Champion, auf der neueingeführten inklusiven S\V 14 Bahn.

    „Selten hab ich mich, so frei bei einem Event gefühlt. Ich kann einfach ich sein und nicht ich im Rollstuhl“, schwärmte Bahnradolympiasiegerin Kristina Vogel, die die Schirmherrschaft für den Helga Cup übernommen hatte und sich richtig wohl fühlte auf dieser einzigartigen und weltweit größten Frauensegelregatta mit einem ganz speziellen Groove, der für alle Teilnehmerinnen das Event zu einer unfassbar einmaligen Veranstaltung macht.

    Der Helga Cup fand 2020 trotz Corona als eines der wenigen TopTen Events der Stadt Hamburg statt und blieb was er ist – eine faszinierende reine Frauensegelregatta, der es gelingt, Frauen aus allen Bereichen, unabhängig der seglerischen Herkunft, unabhängig der seglerischen Erfahrung, ins Boot und ans Steuer zu holen.

    42 J70 Team segelten über drei Tage insgesamt 45 Wettfahrten und 484 Seemeilen und liefert sich am Ende ein packendes Finale der besten 10. Der Wettergott hatte für dieses letzte Rennen des Helga Cup alles geben: Sonne, Wolken und knackige Böen mit bis zu 35 Knoten, die die Boote ordentlich beschleunigten. Nur die Zuschauer wussten, dass das vorne mitfahrende Team Uppfrontinas wegen eines nichtbereinigten Frühstarts nichtgewertet werden würde. Das ‚HSC Women Team’ war als führendes in das Finalrennen gestartet und musste nach einem Fauxpas an der Luvtonne fast aufgeben. Während es zwischenzeitlich dann so aussah als sei es ein Zweikampf zwischen den ‚Goldelsen‘, und den ‚Sahneschnitten‘ um den Sieg, rauschte am Ende dann doch das HSC Women Team mit einem überzeugenden Gennakerritt als Finallaufdritte und damit Gesamtsieger Helga Cup 2020 ins Ziel.

    Auf der neueingeführten S\V 14 Bahn segelten 5 inklusive Teams um den Helga Cup 2020. Die S\V 14 ist ein noch junges Inklusionsboot, das es auch Menschen mit Behinderungen, wie zum Beispiel der seit ihrem Unfall querschnittsgelähmten Kristina Vogel, oder der mehrfachen Paralympioniken Kirsten Bruhn ermöglicht auf dem Wasser im Boot zu segeln. Bei den letzten Renne am Finaltag ging es dann auch dort nochmal richtig zur Sache – die Alster hatte dem Helga Cup wunderbare Szenen aus Sonne, Wolken und richtig schönen Wind beschert, so dass die S\V 14 sogar gerefft auf die Bahn gingen. Am Ende gewinnt hier das Team Kirsten Bruhn/Luise Wanser vor Kristina Vogel/Anastasiya Winkel und Susanne Krause/Katharina Menge.

    Das Feedback der Teilnehmerinnen war während und nach dem Cup überwältigend; vor allem auch der Mut des Norddeutsche Regatta Vereine als Ausrichter und Sven Jürgensens als Initiator und Organisator, überhaupt in diesen Zeiten den Helga Cup zu veranstalten, wurde nicht nur auf den Social Media Kanälen gelobt. So bedankte sich auch Silke Basedow, Steuerfrau des HSC Women Teams, in der Siegerehrung beim NRV an allererster Stelle „für den Mut, in diesem Coronajahr, trotzdem den Helga Cup auf die Beine gestellt zu haben und allen Seglerinnen so wunderbares Segeln zu ermöglichen“ . Aber nicht nur das Überhaupt war ein Thema, sondern auch das neue Kapitel „Inklusion“.

    Luisa Wanser, eigentlich 470 er Seglerin, nun erstmals zusammen mit Kirsten Bruhn auf dem Inklusionsboot S\V 14 unterwegs war überwältigt: „Ich bin so begeistert, ich finde diese Inklusionsboote sind super Boote und es ist so wichtig, dass wir diese Boote in der Stadt haben, ich bin meinem Verein dankbar, dass sie diese Regatta ausrichten, trotz Corona“ Und so ging am Sonntag Nachmittag der Helga Cup 2020 mit allseits begeisterten und zufriedenen Gesichtern zu Ende, als ein Highlight in diesem denkwürdigen Coronajahr und mit positivem Ausblick für 2021: Vom 10.-13. Juni soll es wieder heißen: #thinkhelga – Helga, wir segeln!

     

     

     

    Copyright Helga Cup

     

  8. Helga Cup - bunt, divers und inklusiv

    Bunt, divers und inklusiv – der Helga Cup hat sich als der Treff der Frauensegelszenen etabliert und wird daran auch in Pandemiezeiten festhalten – mehr noch: mit der ersten inklusiven Frauen-Regattabahn schlägt der Cup nun ein weiteres Kapitel auf: Nicht nur divers, sondern auch inklusiv. Am Freitag, 2. Oktober geht’s los!

     

    Am ersten Oktoberwochenende startet der Helga Cup 2020 – als eines der wenigen Top Ten Events der Activ City Hamburg in diesem außergewöhnlichen Jahr. Corona-bedingt deutlich reduziert und auch aufgrund der Reiseeinschränkungen mit nur wenig internationaler Beteiligung, aber doch mit Wumms und Lebensfreude. Auf der inklusiven Bahn starten gleich zwei bekannte Persönlichkeiten, die von der Idee des Helga Cups begeistert sind und ihn unterstützen:

    Schirmherrin und Bahnradolympiasiegerin Kristina Vogel sowie Kirsten Bruhn, dreifache Paralympic-Champion im Schwimmen. Natürlich wird der Cup ein wenig anders sein, viele Crews konnten kaum trainieren, umso mehr freuen sich alle über das „überhaupt“. –

    »Covid 19 hat die Welt verändert, und es scheint, als würde der Virus wie ein Lupe zeigen, was wo schief läuft – wir dürfen nicht aufhören die Welt zu verbessern, sondern müssen ganz im Gegenteil noch mehr tun!« begründet Kristina Vogel, Schirmherrin des Helga Cups und Kämpferin für eine Welt mit mehr gegenseitiger Rücksichtnahme ihr Engagement beim Frauensegelcup.

    Und auch die Paralympionikin Kirsten Bruhn ist begeistert von dem Segelevent – »Inklusion muss verstanden werden und das geht nur, indem man es fühlt und erlebt und das geht beim und mit dem Sport perfekt!«, freut sich Bruhn, die schon erste Inklusion-Regattaerfahrung beim Helgahard Cup im August gesammelt hat.

    »Auch wenn die Corona-Pandemie noch immer hohe Wellen schlägt, die Ausrichtung des Helga Cups als wichtigste Frauen-Regatta weltweit ist ein ermutigendes Signal für den Sport. Mit der erstmaligen Teilnahme von Inklusionsbooten unterstreicht der Helga Cup nicht nur seinen Status als Hamburger Top-Ten-Veranstaltung, sondern einmal mehr unseren Anspruch und unser Ziel, Sport an jeder Stelle und für alle erlebbar zu machen. Wir sind nur dann eine Active City, wenn alle mit im Boot sind!«, so Sportsenator Andy Grote, der den Helga Cup am Freitagabend offiziell eröffnen wird.

    Der erste Auftritt der neuen Inklusionsboote SV14 beim Helgahard Cup war ein erster beeindruckender Erfolg. Die Kombination jetzt mit den J70s wird für alle ein Gewinn sein – Mindset und Stimmung passen perfekt zum Helga Cup.

    Abhängig von Wind und Wetter und diesmal auch von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ist folgender Ablauf für den Helga Cup geplant: Donnerstag: Anreise und Anmeldung, am Freitag 2. Oktober gegen 14.30 Uhr der erste Start und abends offizielle Eröffnung durch Sportsenator Andy Grote. Am Samstag wird voraussichtlich ab 9.30/10 Uhr gestartet werden. Beendet wird der Helga Cup mit der Siegerehrung am Sonntag gegen 16 Uhr.

    Parallel zum Helga Cup findet ein Rolli-SUP Rennen auf der Außenalster statt – hier gehen Rollstuhlfahrerinnen und Fußgängerinnen zusammen auf ein riesiges Bord und paddeln gegen die Zeit um die Wette.

    Samstag und Sonntag wird es professionell kommentierte live-Übertragungen via Internet geben, die nicht nur die Rennen auf dem Wasser dokumentieren, sondern auch mit zahlreichen Interviews das Lebensgefühl des Helga Cups spiegeln.

    Neu ist in diesem Jahr euch die Kooperation von Kunst und Sport. Die Nissis  Kunstkantine stellt während der Regatta zusammen mit dem Atelier Freistil  Bilder im NRV aus – eine bunte Brücke von Sport und Gesellschaft.

    Über den Helga Cup:

    Der Helga Cup ist die weltweit größte Frauensegelregatta und hat seit seiner ersten Austragung nicht nur frischen Wind in die Frauensegelszene gebracht, sondern mit seiner breitsportlichen Ausrichtung auch ein neues Bewusstsein für das Frauensegeln in Deutschland geschaffen. Waren es im ersten Jahr über 260 Seglerinnen jeglichen Alters, aus unterschiedlichen Bootsklassen kommend und mit verschiedenen seglerischen Vorkenntnissen gewappnet, kamen 2019 schon fast 400 Frauen aus insgesamt 13 Nationen und quer durch alle Segelbereiche. Für 2020 hatten Stand April schon über 80 Teams gemeldet bis Covid-19 alles anders machte. An der Helga Cup Corona-Edition 2020 werden nun knapp 50 Teams teilnehmen.

    Der Helga Cup selbst ist weit mehr als »nur« eine Regatta. Mit bundesweiten Trainingsangeboten und Regattaworkshops ist der Helga Cup eine Initiative, die die Frauen das ganze Jahr begleitet und an deren Ende ein Segelfest mit ganz besonders viel guter Laune und einem ganz speziellen Groove steht. Unter dem Motto #thinkHelga will der Cup segelnde Frauen sichtbar machen, mitsegelnden Frauen Mut machen und nichtsegelnde Frauen fürs Segeln begeistern. Parallel dazu wurde für 2020 der Helga Cup .Inklusion aus der Taufe gehoben, der als ‚Schwester des Helga Cups‘ neuen frischen Wind in die inklusive Segelszene bringen will.

     

    Weitere Infos auf Helga Cup

  9. 2. Spieltag der DSBL 2020
    Samstag und Sonntag ab 12:00 Uhr einschalten und die Rennen der besten Clubs Deutschlands live mitverfolgen: auf Facebook, YouTube oder Sportdeutschland.TV.
  10. SAILING CHAMPIONS LEAGUE FOR THE FIRST TIME IN GERMANY: SEASON OPENER AT LAKE STARNBERG

    From 20 to 23 August the season opener of the SAILING Champions League (SCL) 2020 will take place in Tutzing at Lake Starnberg – at the Deutscher Touring Yacht-Club. It is the first qualifier in Germany since the SCL was launched in 2014 and after holding events in St. Petersburg, Palma de Mallorca, Porto Cervo and St. Moritz. This year’s final will be held in Porto Cervo, Italy, from 15 to 18 October.

    24 clubs from 12 nations are going to start the SAILING Champions League in Tutzing this Thursday. “The enthusiasm among the athletes and sailing fans to finally start racing again is great. We are delighted that we have succeeded in getting the first SCL event in Germany off the ground,” says Anke Lukosch, SCL Project Manager, looking forward to the event.

    Premiere in Germany and corona-related postponements in the season schedule are not the only exceptions this year: In addition to the top finishers of the national leagues, clubs were able to apply for a wildcard. Anke Lukosch explains the decision: “Due to the current worldwide COVID-19 regulations and travel restrictions some teams had to withdraw their participation at short notice. With the awarding of wildcards, clubs that could not qualify for the SCL directly now have the unique opportunity to compete with the best sailing clubs in Europe”.

    In addition to fancied clubs such as the Norddeutscher Regatta Verein from Germany, the team from Hjuviks Båtklubb from Sweden and the Regatta Club Oberhofen from Switzerland, the host and winner of the year 2016 Deutscher Touring Yacht-Club, also wants to attack again in Tutzing.

    The SCL Qualifier can be followed via livestream on Saturday, 22 August, and Sunday, 23 August, from 12:00 PM (CEST) on Facebook, YouTube and sailing-championsleague.com.