Monatliche Archive: November 2020

  1. Lagerverkauf

    Endlich ist es wieder soweit - der große Marinepool Lagerverkauf steht vor der Tür!

    1. - 4. & 8. - 11. Dezember 2020 von 13:00 bis 19:30 sowie Samstag, 5. Dezember 2020 von 10:00 bis 14:00 

    ACHTUNG: Bitt beachten Sie, dass wir Einlass nur mit Reservierung unter sale.marinepool.com gewähren können.

    Es gelten sämtliche Hygiene-Maßnahmen

     

  2. Melges24: White Room

    Harte Arbeit und rauer Ton an Bord - Tutzinger Familienboot White Room belohnt sich mit historischem Titel für intensiven Einsatz

    Nach der Regatta mit der White Room gerät der interne Friede in Gefahr. „Die größte Diskussion, die wir haben, ist, ob es auf dem Rückweg zu McDonald’s geht“, verrät Michael Tarabochia. Der Stopp beim Fast-Food-Laden ist für den Tutzinger Bootseigner immer ein geschmacklicher Graus. Auch wenn der Rechtsanwalt in Gourmetfragen mit seinen flammenden Plädoyers regelmäßig ins Leere läuft, zu formidablen Seglern hat er die Besatzung der White Room in den vergangenen Jahren schon geformt. Heuer gewann das Team aus dem Deutschen Touring Yacht- Club zum ersten Mal die Gesamtwertung in der European Series der Melges24.

    Der Triumph ist umso bemerkenswerter, weil die Amateure aus Tutzing selbst hoch dekorierte Profis hinter sich ließen und ganz nebenbei nationale Maßstäbe setzten. Noch nie war es einem Team aus Deutschland gelungen, die renommierte Serie zu gewinnen. „Das ist harte Arbeit“, sagt Tarabochia. „Da ist nichts, was einfach vom Himmel fällt.“ Es ist auch nicht seine Art, etwas dem Zufall zu überlassen, wenn er die Verantwortung übernimmt. Zusammen mit Norbert Wagner schliff er einst das Bundesliga- Team des DTYC zur nationa- len Nummer eins. Zweimal errangen die Tutzinger die Deutsche Meisterschaft, einmal die Champions League. Als das Erfolgsduo 2018 von seiner Aufgabe entbunden wurde, wurde das ehemalige Spitzenteam zum Mitläufer.

    Inzwischen widmet sich Stratege Tarabochia seinem eigenen Projekt, das sich in der Szene zunehmend einen Namen macht. Das Schiff White Room, das von seinem
    ersten Besitzer nach dem gleichnamigen Song von Eric Clapton benannt wurde, ist inzwischen zu einem Quali- tätsbegriff in der Melges24-Klasse geworden. Als Tarabochia vor fünf Jahren seine Kampagne begann, war der Erfolg noch nicht abzusehen. Aber die Parameter passten. „Zunächst muss das ganze Umfeld stimmen“, erklärt der Bootseigner. Das beginnt bei der Ausrüstung und hört bei der Logistik auf. Schließlich will das Team bei den Regatten rechtzeitig ankommen und gut untergebracht sein. Tarabochia bewies auch ein glückliches Händchen bei der Zusammenstellung seiner Crew. Dazu gehören seine beiden Söhne. Luis steuert das Boot, Marco verdingt sich als Trimmer. Der Jüngste an Bord ist unersetzbar für das Team. „Er ist die absolute Konstante“, lobt ihn sein Vater. „Er macht praktisch keine Fehler.“ Obwohl man in der Szene von einem Familienboot spricht, sind auch die beiden weiteren Besatzungsmitglie der wichtige Bestandteile der Mannschaft. Sebastian Bühler segelt schon lange mit Michael Tarabochia und hat sich als Taktiker profiliert. Die sportliche Laufbahn von Marvin Frisch verfolgt der Bootseigner seit der Zeit im Optimist. „Er ist eine echte Verstärkung“, sagt er über den Skipper aus dem Württembergischen Yacht-Club, der seit diesem Jahr dabei ist.

    Allein die individuelle Klasse macht noch kein Spitzenteam. „Die Jungs haben eingesehen, dass es nicht einzeln, sondern nur gemeinsam geht“, stellt Tarabochia klar. Auch wenn er sich als mäßigend auftretenden Vermittler sieht, die allgemeine Ansprache der Crew ist so rau wie die See. „Da wird schon hart kritisiert“, so Tarabochia. „Da muss man schon schlucken, aber nur so geht es voran.“ Obwohl die Crew als Titelverteidiger in die kommende Saison geht, lautet das Ziel, an der eigenen Qualität zu feilen, denn die Konkurrenz schläft nicht. Tarabochia: „Das sind alles keine Schnarchzapfen, die da unterwegs sind.“ Er selbst könnte der erste sein, der über Bord geht, falls das Boot noch wettbewerbsfähiger werden soll. Auch heuer steht an Weihnachten ein klärendes Gespräch mit seinen Söhnen an. „Jungs, wollt ihr noch mit eurem alten Vater?“, wird Tarabochia wie immer fragen. Und wie immer werden sie nicht nein sagen. Und das nicht nur, weil einer bei McDonald’s bezahlen muss.

     

    VON CHRISTIAN HEINRICH - Münchner Merkur 11. November 2020

     

  3. Vendée Globe: Neustart Fabrice Amadeo

    Nach dem unfreiwilligen Rückkehr zum Start mit dem damit verbundnen Zwangsstopp für nötige Reperaturen, verließ Fabrice Amadeo - Team Newrest - Art & Fenêtres pünktlich um 22.15 Uhr verließden den Start- und Zielhafen vom Vendée Globe. Das Auslaufen wurde von zahlreichen Zuschauenr und Unterstützern an der Kaimauer gefeiert. Zur Zeit gilt in Frankreich eine Ausgangssperre für die Abendstunden. Die Fans haben extra für den unfreiwillen zweiten Start von Fabrice Amadeo eine Sondergenehmigung beantragt und erhalten um diesen Start zu einem außergewöhnlichen Moment zu machen - Balsam für die Seele des Skippers, der etwa 450 Meilen hinter der Flotte zurück liegt.

    "Ein großartiger Start, mit einer guten Atmosphäre. Es waren Leute auf beiden Seiten des Kanals, es war wirklich großartig. Ich war sehr gerührt, das bestärkt mich für den Rest! Mit Covid war es beim ersten Start schwierig. Wir brauchen die Energie der Menschen, um um die Welt herum zu reisen, und jetzt bin ich bereit! Vielen Dank an euch alle!

    Ich bin jetzt seit ein paar Minuten allein auf meinem Schiff und fühle mich großartig. Ich habe 5 Knoten Wind, segele mit 7 Knoten. Im Moment fahre ich nach Süden, da es schwierig sein wird, nach Westen zu fahren. Der Wind wird im Laufe der Nacht allmählich zunehmen, bis er morgen Nachmittag sehr stark sein wird. Wir müssen abwarten, wie sich die Situation entwickelt. Dann steht dem Weg zur Freiheit und die Reise um die Welt nichts mehr im Weg!", so Fabrice Amadeo.

  4. OeSV: Zajac/Matz als „Team des Jahres“ im Burgenland ausgezeichnet

    Am Dienstag sind Thomas Zajac und Barbara Matz im Landhaus Eisenstadt als Burgenlands „Sport-Team des Jahres 2019“ geehrt worden. Die Auszeichnung übergaben Sportlandesrat Heinrich Dorner und Sportpool Burgenland-Obmann Anton Pinezich. Anfang November nimmt das Nacra-17-Duo das Training vor Trapani, Sizilien auf.

    Nachdem die traditionell im Frühjahr in Pamhagen stattfindende „Nacht des Sports“ Corona-bedingt verschoben werden musste, wurden Burgenlands Spitzensportler nun Dienstagnachmittag im Landhaus in Eisenstadt geehrt. Thomas Zajac und Barbara Matz wurden von Sportlandesrat Heinrich Dorner und Sportpool Burgenland-Obmann Anton Pinezich für ihre Leistungen im Jahr 2019 als „Team des Jahres“ ausgezeichnet. Der Sieg bei der letztjährigen Kieler-Woche, einige Top-10-Plätzen im Weltcup und ein achter Rang bei der Weltmeisterschaft vor Auckland (Neuseeland) überzeugten die stimmberechtigten Sportjournalisten des Sportpool Burgenland. Das Duo des Österreichischen Segel-Verbands setzte sich in Wahl gegen die 49erFX-Kollegingen Tanja Frank/Lorena Abicht, das Eikunstlauf-Paar Miriam Ziegler/Severin Kiefer, den SV Mattersburg und die Oberwart Gunners durch.

    „Es ist für uns eine große Ehre, diese Auszeichnung erhalten zu haben. Wir freuen uns sehr, dass das Bundesland, für das wir segeln, unsere Leistungen in einem vorolympischen Jahr dementsprechend berücksichtigen und anerkennen“, sprach Thomas Zajac.

    "Ich halte es für sehr wichtig, diese Persönlichkeiten des burgenländischen Sportgeschehens ins Rampenlicht zu holen und danke zu sagen, denn diese Athletinnen und Athleten sind durch ihre harte Arbeit, ihren herausragenden Einsatz und ihre großartigen Platzierungen nicht nur Vorbilder für den Jugend- und Nachwuchsbereich, sondern auch wichtige Botschafter des Burgenlandes bei nationalen und internationalen Wettkämpfen“, betonte Sportlandesrat Heinrich Dorner.

     

    Quelle: Österreichischer Segel-Verband