Monatliche Archive: August 2018

  1. Sailing Champions League FINALE

    Am kommenden Wochenende findet in St. Moritz das große Finale der Sailing Champions League statt. Die Besten der Besten kämpfen auf dem St. Moritzersee um den Titel „Best Sailing Club of the Year“. Auf dem gerade mal 1,6 km langen und 600 m breiten See müssen die Teams all ihr taktisches und technisches Können unter Beweis stellen um in den anspruchsvollen Wettkämpfen erfolgreich zu sein. Für Deutschland treten die fünf Marinepool Teams Norddeutscher Regatta Verein (NRV), Deutscher Touring Yacht Club (DTYC), der Wassersport-Verein Hemelingen (WVH), Segel- und Motorbootclub Überlingen (SMCÜ) und Segelkameradschaft „Das Wappen von Bremen“ an. St. Moritz ist ideal um die spannenden Rennen direkt vom Ufer aus live mitverfolgen zu können – für alle Daheimgebliebenen bietet SAP Sailing Analytics  einen Live Stream  an um das Feeling der Sailing Champions League hautnah mitzuerleben. 

  2. "Coast to Coast" EXPEDITION  Update Grönland

    Update von Stefan Glowacz und seinem Team - Thomas Ulrich:

    Was für ein Tag... 25. August... 75 km Kiten vom Lager weg in 5 Stunden...

    am Anfang mit 50 km/h Wind mit dem 7 qm Schirm... danach auf 12

    qm Schirm gewechselt... mit 0 Sicht einfach in eine weise Wand

    gefahren... nun sind wir auf 2800mHöhe... gestern noch Sturm mit

    Gegenwind und -30°C kalt... heute angenehme -15°C... ach was für ein

    Gefühl, wenn man so mit 20 km/h über den Schnee fliegt und weiß, dass man ohne

    Wind alles laufen müsste... beide Schlitten sind an einem 10m Seil

    hinter uns angehängt und springen manchmal so richtig durch die Luft... nun

    Camp und schauen was der morgige Tag bringt...

  3. Deutsche Segel-Bundesliga – 4. Spieltag beim VSaW – Highlights

    Erfolgreiches Wochenende der Marinepool-Teams bei der Deutschen Segel-Bundesliga (DSBL)!

    Drehender Wind, Sonne, Regen – alles in allem anspruchsvolle und schwierige Bedingungen vor den Toren der Hauptstadt. Der vierte Spieltag der Segel-Bundesliga am Wannsee hat alles an Emotionen geboten – Freud und Leid lagen noch nie so nah beieinander. Gesamtsieger des Wochenendes wurde der Norddeutsche Regatta Verein (NRV), der durch dieses Etappenziel seine Tabellenführung weiter ausbaute. Doch Sieger der Herzen wurde definitiv der Düsseldorfer Yacht Club (DYC). Den Sieg fest vor den Augen, klarer Vorsprung auf der Kreuz und wenige Meter zur Ziellinie, schlief der Wind an der Luv-Tonne komplett ein und der NRV zog vorbei. Schlussendlich belegen die Marinepool-Teams das Treppchen  

       1. Norddeutscher Regatta Verein

       2. Düsseldorfer Yacht Club 

       3. Bayerischer Yacht-Club 

    Für fünf Teams war das Event beim Verein Seglerhaus am Wannsee (VSaW) die Generalprobe für die Sailing Champions League (SCL) am kommenden Wochenende (30. August – 2. September 2018) – für alle anderen geht es Mitte September in Kiel beim vorletzten Spieltag der Deutschen Segel-Bundesliga weiter.

  4. Erleben Sie das Liga-Feeling per Live Stream und verfolgen Sie die Ergebnisse auf sapsailing.com. Weitere Informationen finden Sie auf unseren Social-Media-Kanälen sowie auf denen der Veranstalter und Partner. 

  5. Deutsche Segel-Bundesliga – Live Stream 4. Spieltag - Samstag

    Auch für den 4. Spieltag stellt die Deutsche Segel-Bundesliga für alle Fans und Interessenten ab 12:00 einen Live Stream zur Verfügung. Ergebnisse sind auf sapsailing.com abrufbar.

  6. Deutsche Segel-Bundesliga – 4. Spieltag in Berlin

    Halbzeit bei der Deutschen Segel-Bundesliga (DBSL) – dieses Wochenende entscheidet sich langsam welche Clubs um die Tabellenspitze und welche Clubs gegen den Abstieg kämpfen. Die 36 Segel-Clubs der 1. und 2. Liga segeln den 4. Spieltag der Saison 2018 auf dem Wannensee bei VSaW aus. 

    Für alle, die das Liga-Feeling erleben möchten, aber nicht live dabei ein können, stellt die DBSL wie gewohnt Samstag und Sonntag ab 12:00 einen Live-Stream online. Zusätzlich ermöglicht SAP Sailing Analystics mit einem Live Leaderboard, 2D- Visualisierungen und GPS-Tracking Seglern, Fans und allen Interessierten das Renngeschehen jeder Zeit und überall zu verfolgen. Alle Ergebnisse sind ab Samstag auf sapsailing.com und Highlights auf den Facebook-Seiten der DBSL und Marinepool einzusehen. 

  7. ABORA IV - Letzten Arbeiten heute abgeschlossen

    Nach fast 5 Wochen haben wir heute unsere letzten Arbeiten abgeschlossen. Das Holz wurde für Russland sicher gelagert, die letzten Absprachen mit unserem Bootsbaumeister Fermin geführt und unter seiner Anleitung haben wir nochmals mit beim Flechten der großen Schilfmatten mitgeholfen. Von diesen Matten müssen noch mindestens 300 m² geflochten werden. Aber Fermin hat, wenn wir weg sind, sicherlich auch wieder etwas mehr Zeit.

    Gestern waren wir mit ihm auch nochmals Schilf ernten. Das war ein schöner Abschluss von unserem Aufenthalt hier in Bolivien. 

    Jetzt steht das Kofferpacken auf dem Programm, und dann gegen 23 Uhr die Abreise zum Flughafen nach El Alto bei La Paz.

    Auf Wiedersehen Bolivien

    Dominique & Team

  8. ABORA IV - Update aus Mittelamerika

    Großer Besucherandrang beim dritten ABORA Vortrag in der UMSA (University of La Paz)

    Eigentlich wollte ich keinen Post über meinen dritten Vortrag machen. Aber die Ereignisse erfordern eine kurze Berichterstattung, weil ich mit einem derartigen Ausgang der Präsentation nicht gerechnet hatte.

    Alles fing im Grunde genommen recht sub-optimal an. Noch kurz vor der Veranstaltung mussten wir das Hörsaalgebäude in über zwei Wohnblocks Entfernung wechseln. Doch nach und nach füllte sich der Saal, und es kamen immer mehr Studenten. Es bildete sich eine riesige Schlange, so dass der Agrar-Ingenieur und Organisator der Konferenz Miguel Angel Lopez entschied, mehr als die Hälfte der 200 anwesenden Studenten nicht mehr ins Auditorium zu lassen.

    Als Unterstützung lud ich auch Dieter Groben aus La Paz ein, der seit mehr als sechs Jahren in Bolivien lebt und mittlerweile sehr gut Spanisch spricht. Seine Übersetzungen haben mir sehr geholfen, unseren Gästen die Bedeutung von ABORA für Bolivien und deren Kulturgeschichte näher zu bringen.

    Die Veranstaltung endete mit langen Gesprächen und einer echten „Fotoorgie“, denn jeder wollte sich mit Fermin Limachi, unserem Team, mir und unserem ABORA IV Modell fotografieren lassen. 


    Auf Entdeckertour in der prähistorischen Stätte von Tiahuanaco

    Tiahuanaco ist eine der ältesten präinkaischen Stätten Südamerikas. Sie liegt etwa 15 km südlich vom Ufer des Kleinen Titikakasees entfernt. Hier haben in den letzten Jahrzehnten Archäologen die Überreste einer bedeutenden Andenzivilisation ausgegraben, deren früheste Anfänge vielfach noch im Dunklen liegen. Viele Kenner verbinden Tiahuanaco mit dem Forscher Arthur Posnanski, der glaubte, diese Stätte sei mindestens 14.000 Jahre alt. Neue Forschungen widerlegen jedoch seine Schlussfolgerung. Der Beginn dieser Stätte wird heute etwa auf 1.500 v.Chr. geschätzt, was der Bronzezeit im Mittelmeerraum entspricht.

    Wir hatten das Glück, von zwei echten Tiahuanaco-Kennern geführt zu werden: Zum einen von Dieter Globen und zum anderen von dem Astronomen Manuel Fernando de la Torre. Beide Forscher gaben uns einmalige Einblicke in die Architektur und vor allem in die „Kosmovision“ dieser Andenkultur. 

    Ich kann hier nur einige, der vielen Highlights ansprechen. Es würde den Rahmen des Posts sprengen, die vielen Sehenswürdigkeiten des Ortes näher zu beleuchten. An dieser Stelle nur ein paar Kommentare:

    1. Die Akapana-Pyramide. Viel wurde über sie geschrieben und spekuliert. Sie war einst siebenstufig und mit steinernen Mauern ummantelt, von denen nur noch auf der Ostseite echte, prähistorische Reste zu sehen sind. 
    Spekulationen über neue Sensationsfunde (Kristall-Sarophag mit einem König etc.) im Inneren der Pyramide weist Manuel F. de la Torre energisch zurück. 
    2. Der halbunterirdische Tempel mit der berühmten KON TIKI Stele. Hier gab uns Manuel einmalige Einblicke in die astronomisch-philosophischen Vorstellungen der Erbauer. Berühmt ist der Tempel auch für die über 120 Gesichtsdarstellungen, die nicht nur die frühen Andenbewohner, sondern auch fremdländische Gesichter wiedergeben.
    3. Die berühmte Kalasasaya oder auch „Sonnentempel“ mit dem berühmten Sonnentor. Hier stehen aber auch noch andere bedeutende Stelen, wie die Ponte oder Fraile Stele. Die Ponte Stele weist beeindruckende Reliefs auf, die astronomische Kalender (Mondkalender) und andere typische Gottheiten wiedergeben. Wie die Hersteller die feinen Rillen in den harten Stein geritzt haben, wird mir immer ein Rätsel bleiben…???

    4. Die „Schlafenden Steine“ (Piedras cansadas). Sie liegen überall um Tiahuanaco und sind z.T. bis 40 t schwer. Sie weisen ebenfalls rätselhafte Steinbearbeitungsspuren auf, wie man sie auch bei den späteren Inkas oder den früheren Ägyptern findet. Im Unterschied zu den fast „geschmolzen“ erscheinenden Bearbeitungsspuren der anderen, erscheinen die von Tiahuanaco jedoch geponzt, also behauen zu sein. In Ägypten, aber auch bei den Inkas sind diese Formen spiegelglatt, als hätte man das Gestein verflüssigt…

    Kurzum: Für alle Südamerikareisenden ist Tiahuanaco ein Pflichtbesuch wert! Ich hatte diese Stätte schon mehrfach besuchte, war dieser Ausflug war für mich von besonderem Wert!

    Pressemitteilung: Dominique Görlitz - ABORA

  9. Segeln mit Kids

    Zahlreiche Kinder haben in ihren jungen Lebensjahren viel Schmerz und Leid ertragen müssen. Familiäre Probleme, finanzielle Sorgen und eine ungewisse Zukunft prägen ihren Alltag. Organisiert von Florian Gottschall, hat der Rotary Club Berlin Platz der Republik am Wochenende 28 Kinder der Zephir gGmbH (gemeinnützige GmbH) und dem SOS Kinderdorf zum Segeln auf dem Wannsee eingeladen. Auf kleinen Jollen konnten die Kleinen die Faszination Segeln hautnah erleben. Für die nötige Sicherheit an Bord sorgten erfahrende Segeltrainier. Marinepool unterstützt dieses Projekt nicht nur mit nützlichen Sachspenden für die jungen Segler, sondern vor allem mit tatkräftiger Hilfe an Land und an Bord. Eine unserer Mitarbeiterinnen, die jahrelang Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen das Segel beigebracht hat, hat Florian Gottschall an dem Wochenende als Schiffsführerin und Kinderbetreuung begleitet.

    Alle Kinder waren restlos begeistert und wünschen sich in Zukunft weiter eine Möglichkeit auf das Wasser zukommen. Dafür ist das Projekt allerdings auf weitere Spenden angewiesen. Neben der finanziellen Unterstützung zur Miete der Boote werden vor allem Segellehrer benötigt, die den Kindern nicht nur die Sicherheit auf dem Wasser, sondern vor allem sorgenfreie Minuten schenken. Die leuchtenden Kinderaugen und die strahlenden Gesichter sagen mehr als 1000 Worte. Marinepool unterstützt dieses wohltätige Projekt von Herzen gerne. Unter Berücksichtigung der finanziellen und personellen Sicherung, sieht die Planung für das nächste Jahr mehrere „Segeln mit Kids“-Wochenenden und ggf. sogar eine Grundausbildung auf dem Wasser vor. 

  10. Europameisterschaft Melges 24 in Riva vom 3. bei 10. August 2018 - white room

    Bericht von der white room beider EM Melges 24

    Das Starterfeld bestand aus 72 Booten aus 18 Nationen ua aus USA, Canada
    und Singapur, was bestätigt, dass die Klasse international stark
    aufgestellt ist.
    Die Organisation war perfekt, sowohl zu Lande als auch auf dem Wasser. Es
    wurde zudem der international angesehene Wettfahrtleiter Hank Stuart
    verpflichtet, der einen souveränen Job machte.
    Aus Deutschland waren 11 Teams angereist, die durchweg in der
    Corinthianklasse gemeldet waren. Von den 12 angesetzten Rennen konnten 10
    gesegelt werden.
    Obwohl nicht immer die klassische Ora einsetzte waren die Bedienungen
    traumhaft.
    Wie erwartet dominierten die italienischen und US-amerikanischen Teams
    das Regattafeld. Aufgrund der speziellen Windverhältnisse am Gardasee war
    der Start entscheidend. In der Vorstartphase kämpften die Boote verbissen
    um eine möglichst gute Ausgangsposition. Meist galt es direkt nach dem
    Start zu wenden um mit möglichst hohen Speed die Verfolger abzuschütteln
    oder zu überholen um frei wenden zu können. Wer in dieser Nachstartphase
    nicht optimal steuerte und sein Boot trimmte hatte in der Regel keine
    Chance am Ende des Rennens auf eine der vorderen Plätze.
    Nach fünf langen Tagen feierte das Team Mardollis aus Italien den
    verdienten und überlegen ersegelten Titel. Bei den Amateuren siegte mit
    Taki 4 ebenfalls eine italienische Crew.
    Die deutschen Boote könnten sich gut gegen dies starke Konkurrenz
    behaupten und belegten in den Rennen mehrere Top Ten Plazierungen. Am
    Ende wurde GER 677 white room bestes deutsches Boot auf Platz 15 overall
    und erreichte den beachtlichen 5 Gesamtrang bei den Amateuren.

    Vielen Dank an Marinepool für die Ausrüstung. Wir waren
    optimal vor der Sonne und dem Wasser geschützt.

    Die white room Crew (GER 677)

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