Sailing for Peace – Start der Abora IV
Seit ein paar Tagen ist auch das russisches Crewmitglied in Varna angekommen. Es ist der Physiker Prof. Dr. Alexander Bugaev. Er setzt das Vermächtnis von Yuri Senkewitsch fort, der seinerzeit mit Thor Heyerdahl die Sowjetunion vertrat. Heute, 50 Jahre später, segelt Alexander in seinem Kielwasser. Im Gepäck hat er auch zwei Schreiben von der Akademie der Wissenschaften und der Geographischen Gesellschaft mitgebracht. Sie sind auf Russisch und für die Abora Mission sehr bedeutsam.
Geleichzeitig setzt das Abora-Team mit der Ankunft Alexanders deren Segelmotto um: Sailing for Peace!

Sogleich haben die amerikanischen und russischen Mitsegler Freundschaft geschlossen und sich gegenseitig attestiert, dass beide Völker in Frieden und gegenseitigem Respekt miteinander umgehen. Die Bilder des Hissens der Flagge der Russischen Föderation war für beide Mitstreiter ein feierlicher Akt und bezeugt, wie wichtig es ist, einander zu zuhören sowie sich mit Augenmaß und Höflichkeit zu begegnen. Die internationale Mannschaft ist damit komplett.

Aber aufgrund der zahllosen kleineren und größeren Verspätungen sowie des heftigen Windes der letzten Tage in der Varna Bucht musste der Expeditionsstart um einen Tag nach hinten verschieben werden. Jetzt legt die Abora IV am 16. August um 16 Uhr im Yachtclub Varna ab. So nutzt das Team noch einmal die Möglichkeit, bei günstigeren Winden vor Varna zwei Probesegeln zu veranstalten. Sollte das gut gelingen, steht dem Start am Freitagnachmittag nichts mehr im Weg.

Wer das Abenteuer übers Schwarze Meer live mitverfolgen und virtuell mit segeln möchte, auf der ABORA Webseite ist ein Trackingsystem installiert.