Nachricht von Prof. Dr. Dominique Görlitz - ABORA IV Projekt: Interesse deutscher Unternehmer an AOBRA IV Projekt nimmt zu

Liebe ABORA-Freunde,

Heute traf ich den Geschäftsführer der AIW Group Peter Meinel in Neuensalz bei Plauen, um ihm einen Einblick in die Ziele und Intensionen der ABORA IV Expedition zu geben. Die AIW heißt richtig Automobil Interior World Group und ist in mehr als drei Ländern tätig. Sie ist einer der großen deutschen Autoausstatter und produziert in Kaliningrad auch Elektromotoren für Boote, was uns natürlich besonders verbindet.

Unsere Gespräche drehten sich natürlich neben dem Erbe von Thor Heyerdahl und Juri Senkewitsch in Russland vor allem auch um die Thesen, welche das ABORA-Projekt mit dem klassischen Unternehmertum verbindet!

Natürlich erforschen wir mit ABORA die archäologischen und sozio-ökonomischen Verhältnisse früher Kulturen in der Vorzeit. Diese Erkenntnisse und Einsichten werden jedoch nicht zum Selbstzweck gesammelt, sondern um diese auf die Prozesse der Gegenwart und auch Zukunft anzuwenden. Aus diesem Grund ist die ABORA kein „History-Vessel“, sondern vielmehr ein „Future-Ship“, das nächstes Jahr die seit Jahrtausenden in Nutzung befindliche >Seidenstraße des Nordens< bereisen soll.

Ich hoffe, dass noch viele weitere mitteldeutsche Unternehmer sprichwörtlich auf unser Boot aufsteigen. Das Motto unserer Seereise ist nicht durch Kurzatmigkeit oder irgendwelcher Modeerscheinungen geprägt. Vielmehr geht es uns um die Wechselwirkung von Tradition und Innovation am Beispiel früherer Kulturen. Dr. Otto von Habsburg (1914-2014) hatte es für uns treffend charakterisiert:

"Wer seine Vergangenheit nicht kennt, kann das Heute nicht verstehen und das Morgen nicht gestalten".

Aus diesem Grund freue ich mich über das Interesse von Peter Meinel, und hoffe auf eine erlebnisreiche und produktive Zusammenarbeit.

 

Beste Grüße

Dominique


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