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News - Newport stand-by ends for Spindrift racing 

18.08.2014

 

Die Wartezeit in Newport ist für Spindrift Racing zu Ende.
Yann Guichard kehrt für die Vorbereitung auf die Route du Rhum zurück.
Das Warten ist vorbei. Nachdem sie seit Anfang Juni auf ein geeignetes Wettersystem gewartet hatten, wurde der Versuch den Nordatlantik in einer neuen Rekordzeit zu überqueren vom Team um Dona Bertarelli und Yann Guichard abgebrochen. Das Team bereitet sich nun auf die Rück-Überstellung des Maxi-Trimarans vor. Seit der Ankunft in Newport machte ein riesiger Anti-Zyklon in hohen Lagen jeden Rekordversuch unmöglich. Es bleibt aber keine Zeit zum Ausruhen, Spindrift Racing muss sich nun auf die Route du Rhum - Destination Guadeloupe konzentrieren, das Rennen startet am 2. November in St. Malo (FRA). Die Short-Crew in Newport ist bereits intensiv dabei Spindrift 2 auf das Einhand-Segeln umzurüsten, Yann Guichard wird das 40m Monster ja allein segeln.
Wenige Rekorde wurden öfter in Angriff genommen als jeder über den Nordatlantik. Um von New York an den Lizard Point in weniger als 3 Tagen und 15 Stunden zu segeln, bedarf es einer höchst erfahrenen Crew, einer Segelmaschine wie Spindrift 2 und idealer Wetterbedingungen. „Damit ein Mehrrümpfer auf dieser Route einen Rekord aufstellen kann, muss es ein Tiefdruckgebiet geben, das den Ozean mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Jacht überquert, sodass die Jacht vorne weg segeln kann und sowohl starken Wind als auch flaches Wasser hat“, erklärt uns Richard Silvana, der Router und Wetter-Spezialist aus dem Spindrift Rennstall. „Das Wetter diesen Sommer machte jeden Rekordversuch unmöglich“, meinte er. „Der Anti-Zyklon hatte sich auf 50 Grad Nord festgesetzt, genau in der vorgesehenen Route und verhinderte, dass Tiefdruckgebiete den Atlantik zwischen Amerika und Europa überqueren konnten. Sogar die heutige 10-Tages Vorhersage sieht keine Änderung der Situation vorher.“
Nach zweieinhalb Monaten Wetter-Beobachtung, wird Spindrift 2, der 40m lange Trimaran, in seinen Heimathafen La Trinité-sur-Mer zurück überstellt. Yann Guichard sprach über seine Frustration über die vergebene Möglichkeit, die von Dona Bertarelli und dem ganzen Team geteilt wird. „Man muss akzeptieren, dass nur das Wetter Rekorde zulassen kann“, sagte er. „Seit wir im Vorjahr auf der Discovery Route einen neuen Rekord aufgestellt hatten, war dieser Atlantikrekord unser Ziel. Wir wussten, dass der bestehende Rekord nur schwer zu verbessern sein würde, aber wir waren bestens vorbereitet und ich möchte dem ganzen Team danken. Sie waren fantastisch und ihre Mühe wird uns nächstes Jahr bei den nächsten Rekordversuchen ein Vorteil sein, insbesondere bei dem Versuch die Jules Verne Trophy zu holen, die schnellste non-stop Umrundung der Erde.
Zurück nach Frankreich
Spindrift 2 wird am 19. August von Newport aus in see stechen. Yann Guichard wird die Rück-Überstellung als Vorbereitung für die Route du Rhum nutzen. „Das Technikteam rüstet die Jacht derzeit auf Einhand-Modus um“, sagte er. „Wenn ich mit Mannschaft segle ist es als wäre ich der Dirigent eines Orchesters, aber bei der Route du Rhum bin ich der einzige Akteur auf der Bühne. Ich werde mich mit den führenden Einhandseglern der Welt messen und Einhandsegeln ist eigentlich meine Spezialität. Aber meine Stärken liegen auch in anderen Bereichen, besonders im Segen auf Mehrrumpf-Jachten. Es sind nur noch drei Monate bis zum Start und ich freie mich sehr auf die Herausforderung und weiß um die absolute Notwendigkeit von guter Vorbereitung bis ins kleinste Detail. Das Training beginnt bereits mit dieser Atlantiküberquerung, sie stellt eine ideale Möglichkeit dar.“
Ein harter Herbst für Spindrift Racing
Spindrift hat für den Herbst eine herausfordernde Zeit vor sich. Auf dem Genfersee stehen die letzen Rennen der D35 Serie auf dem Programm, parallel läuft die Vorbereitung auf die Route du Rhum. „Wir haben einen harten Herbst vor uns“, erklärt Dona Bertarelli. „Das D35 Team LadyCat powered by Spindrift wird Ende August wieder Wettfahrten bestreiten und bei den finalen drei Grand Prix Regatten auf dem Genfersee teilnehmen. Spindrift 2 wird für die Route du Rhum vorbereitet. Von nun an muss Yann sich auf die Wettbewerber und die Leistung des Bootes konzentrieren. Wir vollem Rückhalt des Teams wird er sich allein auf die kommende Herausforderung konzentrieren können. Wir möchten ihn in bester physischer und mentaler Verfassung wissen, wenn er am 2. November in das Rennen geht.
Ein Rennen für die Societé Nautique de Genéve
Spindrift ist stolz, dass der trimaran Spindrift 2 die Flagge der Societé Nautique de Genéve führen wird, einem der herausragendsten Yacht Clubs der Welt. „Spindrift hat eine starke Schweizer Identität und das „Swiss made“ spiegelt sich nicht nur in der Vereinszugehörigkeit, sondern auch in den Partnern Mirabaud, Genes-x und Zenith wider. Als solches wird Spindrift die Farben des SNG führen“, sagt Dona Bertarelli. „Wir sind seit vielen Jahren Mitglieder in der SNG und stehen voll hinter dem Verein. Wir freuen uns darauf den Ruf unseres Landes zu verteidigen und sportliche Herausforderungen zu suchen“. Der Präsident der SNG, Perre-Yves Firmenich war ebenfalls enthusiastisch: „Wir sind hoch erfreut und geehrt, dass Yann Guichard und Spindrift 2, der größte Renn-Trimaran der Welt, für die SNG bei der Route du Rhum an den Start gehen werden. Alle Mitglieder der SNG wünschen ihm und dem Team viel Erfolg und Glück für die kommenden Abenteuer.“
www.spindrift-racing.com

Die Wartezeit in Newport ist für Spindrift Racing zu Ende

Yann Guichard kehrt für die Vorbereitung auf die Route du Rhum zurück.

Das Warten ist vorbei. Nachdem sie seit Anfang Juni auf ein geeignetes Wettersystem gewartet hatten, wurde der Versuch den Nordatlantik in einer neuen Rekordzeit zu überqueren vom Team um Dona Bertarelli und Yann Guichard abgebrochen. Das Team bereitet sich nun auf die Rück-Überstellung des Maxi-Trimarans vor. Seit der Ankunft in Newport machte ein riesiger Anti-Zyklon in hohen Lagen jeden Rekordversuch unmöglich. Es bleibt aber keine Zeit zum Ausruhen, Spindrift Racing muss sich nun auf die Route du Rhum - Destination Guadeloupe konzentrieren, das Rennen startet am 2. November in St. Malo (FRA). Die Short-Crew in Newport ist bereits intensiv dabei Spindrift 2 auf das Einhand-Segeln umzurüsten, Yann Guichard wird das 40m Monster ja allein segeln.

Wenige Rekorde wurden öfter in Angriff genommen als jeder über den Nordatlantik. Um von New York an den Lizard Point in weniger als 3 Tagen und 15 Stunden zu segeln, bedarf es einer höchst erfahrenen Crew, einer Segelmaschine wie Spindrift 2 und idealer Wetterbedingungen. „Damit ein Mehrrümpfer auf dieser Route einen Rekord aufstellen kann, muss es ein Tiefdruckgebiet geben, das den Ozean mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Jacht überquert, sodass die Jacht vorne weg segeln kann und sowohl starken Wind als auch flaches Wasser hat“, erklärt uns Richard Silvana, der Router und Wetter-Spezialist aus dem Spindrift Rennstall. „Das Wetter diesen Sommer machte jeden Rekordversuch unmöglich“, meinte er. „Der Anti-Zyklon hatte sich auf 50 Grad Nord festgesetzt, genau in der vorgesehenen Route und verhinderte, dass Tiefdruckgebiete den Atlantik zwischen Amerika und Europa überqueren konnten. Sogar die heutige 10-Tages Vorhersage sieht keine Änderung der Situation vorher.“

Nach zweieinhalb Monaten Wetter-Beobachtung, wird Spindrift 2, der 40m lange Trimaran, in seinen Heimathafen La Trinité-sur-Mer zurück überstellt. Yann Guichard sprach über seine Frustration über die vergebene Möglichkeit, die von Dona Bertarelli und dem ganzen Team geteilt wird. „Man muss akzeptieren, dass nur das Wetter Rekorde zulassen kann“, sagte er. „Seit wir im Vorjahr auf der Discovery Route einen neuen Rekord aufgestellt hatten, war dieser Atlantikrekord unser Ziel. Wir wussten, dass der bestehende Rekord nur schwer zu verbessern sein würde, aber wir waren bestens vorbereitet und ich möchte dem ganzen Team danken. Sie waren fantastisch und ihre Mühe wird uns nächstes Jahr bei den nächsten Rekordversuchen ein Vorteil sein, insbesondere bei dem Versuch die Jules Verne Trophy zu holen, die schnellste non-stop Umrundung der Erde.

 

Zurück nach Frankreich

Spindrift 2 wird am 19. August von Newport aus in see stechen. Yann Guichard wird die Rück-Überstellung als Vorbereitung für die Route du Rhum nutzen. „Das Technikteam rüstet die Jacht derzeit auf Einhand-Modus um“, sagte er. „Wenn ich mit Mannschaft segle ist es als wäre ich der Dirigent eines Orchesters, aber bei der Route du Rhum bin ich der einzige Akteur auf der Bühne. Ich werde mich mit den führenden Einhandseglern der Welt messen und Einhandsegeln ist eigentlich meine Spezialität. Aber meine Stärken liegen auch in anderen Bereichen, besonders im Segen auf Mehrrumpf-Jachten. Es sind nur noch drei Monate bis zum Start und ich freie mich sehr auf die Herausforderung und weiß um die absolute Notwendigkeit von guter Vorbereitung bis ins kleinste Detail. Das Training beginnt bereits mit dieser Atlantiküberquerung, sie stellt eine ideale Möglichkeit dar.“


Ein harter Herbst für Spindrift Racing

Spindrift hat für den Herbst eine herausfordernde Zeit vor sich. Auf dem Genfersee stehen die letzen Rennen der D35 Serie auf dem Programm, parallel läuft die Vorbereitung auf die Route du Rhum. „Wir haben einen harten Herbst vor uns“, erklärt Dona Bertarelli. „Das D35 Team LadyCat powered by Spindrift wird Ende August wieder Wettfahrten bestreiten und bei den finalen drei Grand Prix Regatten auf dem Genfersee teilnehmen. Spindrift 2 wird für die Route du Rhum vorbereitet. Von nun an muss Yann sich auf die Wettbewerber und die Leistung des Bootes konzentrieren. Wir vollem Rückhalt des Teams wird er sich allein auf die kommende Herausforderung konzentrieren können. Wir möchten ihn in bester physischer und mentaler Verfassung wissen, wenn er am 2. November in das Rennen geht.


Ein Rennen für die Societé Nautique de Genéve

Spindrift ist stolz, dass der trimaran Spindrift 2 die Flagge der Societé Nautique de Genéve führen wird, einem der herausragendsten Yacht Clubs der Welt. „Spindrift hat eine starke Schweizer Identität und das „Swiss made“ spiegelt sich nicht nur in der Vereinszugehörigkeit, sondern auch in den Partnern Mirabaud, Genes-x und Zenith wider. Als solches wird Spindrift die Farben des SNG führen“, sagt Dona Bertarelli. „Wir sind seit vielen Jahren Mitglieder in der SNG und stehen voll hinter dem Verein. Wir freuen uns darauf den Ruf unseres Landes zu verteidigen und sportliche Herausforderungen zu suchen“. Der Präsident der SNG, Perre-Yves Firmenich war ebenfalls enthusiastisch: „Wir sind hoch erfreut und geehrt, dass Yann Guichard und Spindrift 2, der größte Renn-Trimaran der Welt, für die SNG bei der Route du Rhum an den Start gehen werden. Alle Mitglieder der SNG wünschen ihm und dem Team viel Erfolg und Glück für die kommenden Abenteuer.“

www.spindrift-racing.com

 

© Eloi Stichelbaut/Spindrift racing

© Eloi Stichelbaut/Spindrift racing

© Spindrift racing

© Spindrift racing

© Spindrift racing