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News - Kieler Woche: 1..2..3 für das MP Racing Team - Skudina (RUS) gewinnt Match Race

23.06.2010

1..2..3: Top-Erfolge für das Marinepool Racing Team!!!

1. im Damen Match Race

2. im Laser Radial und Star

3. im 49er

Ekaterina Skudina (RUS), die Europameisterin im Olympischen Match Race ließ auch bei der Kieler Woche nichts anbrennen. Sie schlug im Finale die starke Französin Clair Leroy und wird damit auch in der ISAF Weltrangliste einen weiteren Sprung nach vorne machen. Den dritten Podestplatz belegte Laser Radial Olympiasiegerin Anna Tunnicliffe.

Das vorprogrammierte Herzschlagfinale in der 49er Klasse wurde vom Start weg zur klaren Angelegenheit der Weltranglisten-Ersten Delle Karth/Resch (AUT), die bei abermals sehr leichtem Wind sofort das Kommando übernahmen und den Sieg souverän ins Ziel brachten.

„Einfach perfekt“,
streute OeSV-Sportdirektor Georg Fundak Rosen, „sie haben die Konkurrenz in Grund und Boden gesegelt, eine wirklich sehr beeindruckende Machtdemonstration.“

Mit dem bereits vierten Podestplatz im Gepäck reisen die Österreicher mit entsprechend viel Selbstvertrauen nach Polen weiter, wo ab 05. Juli vor Gydina um den Europameistertitel gesegelt wird

„Wir sind in den letzten Tagen ansprechend, aber nicht optimal auf dem Weg gewesen, haben uns dennoch eine gute Ausgangsposition verschafft und heute wirklich alles richtig gemacht“, frohlockt das Duo, das bereits das Medal Race beim Spanien Weltcup für sich entscheiden konnte und bei der Europameisterschaft ebenfalls nach den Sternen greifen möchte.

„Kiel war die Generalprobe für die Titeljagd, wir sind mit einem neuen Satz Segel auf dem Weg gewesen und sehr optimistisch, nach 2009 unsere zweite EM-Medaille zu holen.“

 

Im Laser Radial hatte Franzi Goltz (GER) einen ganz, ganz großen Auftritt und beendete die Serie auf dem beeindruckenden zweiten Platz, geschlagen nur von der amerikanischen Weltranglisten-Vierten Page Railey.

Ein weiteres Topergebnis lieferte die deutsche Star-Crew Babenerde/Jacobs ab. Rang 2 hinter Superstar Robert Scheidt (BRA), dem sie sich letztendlich nur um einen Punkt geschlagen geben mußten, zeugt von großer Klasse.

Auch im Laser Standard waren Athleten aus dem Marinepool Racing Team in den Ergebnislisten weit oben zu finden. Juniorenwelt- und Europameister Pavlos Kontides (CYP) belegte Platz 4, nur einen Punkt dahinter segelte Simon Grotelüschen (GER) einen hervorragenden 5 Gesamtrang nach Hause.

Im Finn Dinghy gelang Florian Raudaschl (AUT) trotz eines beherzten Auftritts im heutigen Medal Race keine Rangverbesserung mehr. Anfangs auf Rang vier, wurde der 31-jährige Wolfgangseer im finalen Durchgang wegen Pumpens verwarnt und fand sich nach der Entlastung am Ende des Feldes wieder. Im Ziel auf Platz acht, beendet der Segelmacher die Regatta auf Platz zehn.

„Ich weiß, was ich kann und bin endlich für meinen Einsatz belohnt worden. Ausgerechnet bei der Kieler Woche, der weltgrößten Segelsportregatta, ins Rampenlicht zu segeln tut dem Ego ungemein gut und ist für die kommenden Aufgaben die beste Motivation,“ meinte ein rundum zufriedener Raudaschl.

Nach dem Auftritt der olympischen Disziplinen, messen sich ab morgen und bis einschließlich 27. Juni 15 internationalen Bootsklassen vor Kiel.

Kieler Woche Website und Ergebnisse

Delle Karth/Resch (AUT), © Marsano - ÖSV

Florian Raudaschl (AUT), © Marsano - ÖSV

Ekaterina Skudina