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News - ISAF Sailing World Cup in Palma

28.03.2014

Der Kampf um die Prinzessin Sofia Trophäe im ISAF Sailing World Cup hat begonnen


Zurecht gilt Palma auf Grund seiner günstigen Segelbedingungen und als Austragungsort vieler wichtigen Regatten als beliebte Destination unter den Seglern. Darüber hinaus spielt sich dort eines der Events ab, das für Nationaltrainer ausschlaggebend für die Zusammenstellung der Teams ist, die ihr Land bei den Weltmeisterschaften in Santander und sogar in Rio vertreten dürfen.


Nahezu 1200 Segler aus mehr als 60 Ländern nehmen seit Sonntag an der 45. Trofeo Princesa Sofia teil, der vierte und somit letzte Abschnitt des ISAF Sailing World Cup. Der Kampf um diesen heiß begehrten Preis, eine silberne Trophäe mit den eingravierten Namen der finalen Sieger, hat innerhalb der mallorquinischen Regatta begonnen.

In der Finn Klasse bietet der Austritt von Ben Ainslie aus dem olympischen Seglen freie Bahn für neue Namen unter den Top - Rängen. Der australische Segler Oliver Tweddel, derzeitige Nummer 1 der Klassenweltranglist, sowie der Brite Andrew Millers zählen sicherlich zu den Kandidaten, die Ainslie’s Platz in der Klasse einnehmen könnten.

In der 49er Klasse muss das deutsche Duo Heil/Plößl immer für einen Podiumsplatz einkalkuliert sein, das zweite Spitzenboot dieser Klasse gehört ebenfalls zur Marinepool Flotte und wird von den Athleten Delle Karth/Resch aus Österreich gesegelt.

Darüber hinaus hat sich einiges in der Standard Laser Flotte seit den olympischen Spielen 2012 in London getan. Pavlos Kontides, der in London Silber für Zyper holen konnte,  hält momentan den vierten Platz innerhalb der Klasse und liefert sich ein Kopf an Kopf Rennen mit Tonci Stipanovic (Kroatien), Tom Burton (Australien) und Bruno Fontes (Brasilien) um die Teilnahme an Rio 2016. Auch in dieser Klasse hat Marinepool durch den Partner Sailing Team Germany einen absoluten Favoriten im Rennen; gemeint ist kein anderer wie der Bronzegewinner der Weltmeisterschaft und deutscher „Segler des Jahres“ Philipp Buhl.

Den Kampf um die Podiumsplätze in der Laser Radial Klasse liefern sich drei Segler, die alle über einen großen Erfahrungsschatz verfügen und zweifellos zu den führenden Seglern der ISAF Sailing World Cup Events zählen: Dongshuan Zhan aus China, Goldmedaillengewinner des ISAF Sailing World Cup 2013 in China; Tatiana Drozdovskaya aus Weißrussland , die als erste bei den ISAF SWC im Dezember 2013 in Melbourne (Australien) ins Ziel gekommen war sowie Page Railey (USA), die nach Ihrem Sieg in Miami letzten Februar nun in Mallorca auftritt.

Auch die Athleten der RS:X sind auf der Suche nach einem neuen olympischen Champion. Derzeit sind Ricardo Santos (Brasilien), Ivan Pastor (Spanien) sowie Ho Tsun Leung (Hong Kong) die drei Großen der Flotte. Dennoch ist Marinepool’s Hoffnungsträger Toni Wilhlem (Deutschland) nicht ganz außer Acht zu lassen.

Das Interesse innerhalb der RS:X Damenklasse dürfte ganz auf die Rückkehr von Marina Alabau fokussiert sein. Die Goldmedaillengewinnern von London 2012 wird nach der Geburt ihres ersten Kindes wieder in die RS:X Klasse eintreten und zeigen ob sie ihr sportliches Level wieder erreicht hat und ihren Olympiasieg wiederholen kann.  Ihre schärfste Rivalin sind sicherlich die britische Seglerin Bryony Shaw und die Italienerin Flavia Tartaglini, die derzeit die Plätze 1 und 2 der Weltrangklassenliste besetzen. Mona Delle des Sailing Team Germany ist aber sicherlich auch gefährlich genug um bei dem Kampf um die Podiumsplätze mitzumischen.

Im 2.4er wird Heiko Kröger, ebenso aus der Marinepool Flotte, sein bisher gewohntes Niveau halten und sicherlich erfolgreich weitersegeln.

Bei den 470er zählen die Athleten Jérémie Mion und Sofian Bouvet bei den Männern und die österreichischen Damen Vadlau/Ogar zu den absoluten Favoriten.

Marinepool wünscht allen Seglern des Marinepool Racing Teams weiterhin viel Erfolg!

Jérémie Mion and Sofian Bouvet - © Jacques Vapillon