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News - Tour de France à la Voile : in the Mediterranean

22.07.2013

Kite Runners

Die Flotte verließ am Sonntag, den 21. Juli, den Hafen von Selva, 41 Meilen von der Ziellinie entfernt. Mit sechs Knoten aus Nordosten startete das Feld. Als Courrier Dunkerque die Offste Marke umrundete, waren sie schon weit nach Lee abgefallen.

Der Wind frischte auf und erreicht bis zu 15 Knoten fiel aber nicht so östlich ein, wie erwartet. Das beeinflusste die Segelwahl. So wurden die größeren Spinnaker der Drachen gesegelt.

"Wir waren die ersten, die den Spinnakter zogen ", sagte Steuermann Sodebo Mathieu Richard.  "Wir konnten nicht den direkten Weg segeln, aber mit dem größeren Spinnaker waren wir schneller in Gruissan. Das brachte uns auf den dritten Platz."

Um 16.00 Uhr ereignete sich ein weiterer wichtiger Wechsel. "Courrier Dunkerque führte", sagte Cammas, "und wir überholten sie, in dem wir vor ihnen das Vorsegel wechselten und dadurch mehr Höhe laufen konnten.“

All diese Spinnakerentscheidungen waren von hoher Bedeutung auf dem gestrigen Kurs, welcher mit zweifachem Faktor gewertet wird. Groupama gewann, Courrier Dunkerque erzielte den zweiten Platz. So schlossen sie die Lücke zu Bretagne Crédit Mutue, die Platz 2 mit 7 Punkten Vorsprung in der Gesamtwertung belegen. Sodebo belegte den letzten Podiumsplatz. Platz 4 ging an die Amateureseglerinnen der Frauencrew von Claire Pruvot, die mit ihrem Ergebnis sehr zufrieden waren.
Bei gutem Wetter in Gruissan konnten wieder alle Segel benutzt werden.
Daniel Souben, Courrier Dunkerque 3 Skipper sagte: "Wir hatten einen guten Start und führten bis zu der Offset-Markierung. Erst haben wir den Wind richtig eingeschätzt und haben die besten Segel ausgewählt. Doch dann fiel der Wind nicht so vie vorhergesagt ein. So mussten wir von dem größren auf das kleinere Segel wechseln und zogen diese Entscheidung zu lang hinaus. Groupama war auf der Luv-Seite und überholte uns dann. Sie übernahmen die Führung, wir waren aber nie mehr als drei bis vier Bootslängen entfernt. Wir sind enttäuscht, dass wir diese Regatta nicht gewinnen konnten, aber insgesamt war es ein gutes Rennen. Wir sind näher an Bretagne Crédit Mutuel und nur noch 7 Punkte von Platz 2 entfernt.“

© Jacques Vapillon

© Jacques Vapillon