Twitter Facebook

News - Sailing Sailing Sailing Arabia – The Tour: Die französischen Teams dominieren die zweite Etappe der Tour

17.02.2012

Die franzöischen Teams dominieren in der zweiten Etappe

Auf der zweiten und zugleich längsten Etappe von Sailing Arabia – The Tour ging es vom Start bis ins Ziel gegen den Wind. Das Rennen war für die neun Crews der Flotte sowohl mental, als auch körperlich, eine echte Herausforderung.

Die französischen Skipper konnten ihre Erfahrung in der Farr 30 Klasse beweisen und ihre Teams führten die Flotte schon ab dem Start an. Die Gewinner der ersten Etappe, Daniel Souben und sein französisches Team an Bord der Courrier Dunkerque erreichten das erste von insgesamt drei „Gates“ als Führende, gefolgt von ihren Landsmännern Cedric Pouligny mit seinem omanisches Team BAE Systems (Oman) und Bertrand Pacé mit Team Commercialbank (Katar) – die drei Franzosen, die letztendlich auch die Podiumsplätze der zweiten Etappe eingenommen haben.

Im Gegensatz zum vergleichsweise leichten Rennen mit Rückenwind von Manama in Bahrain nach Doha in Katar, war die zweite und längste Etappe nach Abu Dhabi ein Test der Ausdauer und der Belastbarkeit für die Crews, wie es der Renndirektor Michel Gaudon beschrieb:

„Die Bedingungen waren schwierig, bei leichtem bis mittlerem Gegenwind über die gesamten 160 Meilen. Auch das Navigieren um Tonnen, um abgegrenzte „No-Sailing“-Zonen, sowie in der Straße von Hormuz war kompliziert und schwierig. Es ist der Verdienst der Skipper und ihrer Crews, dass die gesamte Flotte gut in Abu Dhabi ankam, in der Dunkelheit und nach 36 Stunden auf dem Wasser. Einige der Segler sind sehr müde.“

Bei leichtem Wind in den ersten 12 Stunden des Rennens, war der Abstand zwischen den ersten und letzten Yachten der Flotte nur sehr gering, aber mit Anbruch der Nacht und dem auffrischenden Wind von 8 auf 14 Knoten zeigte sich die taktische Erfahrung der Franzosen. Souben’s Courrier Dunkerque baute seine Führung weiter aus und gewann die Etappe schließlich mit 42 Minuten Vorsprung auf Team BAE Systems und Team Commercialbank, das mit weiteren acht Minuten Rückstand Dritter wurde.

Trotz der Wertung OCS beim Start, kämpfte die weibliche Crew der Engländerin Dee Caffari auf Al Thuraya BankMuscat hart, und am Nachmittag des zweiten Tages kämpfte das Team sogar um Platz drei mit Team Commercialbank und Team Renaissance. Dee erklärte:

„Wir haben es uns selbst schwer gemacht! Wir hatten einige Probleme am Start und dann haben wir uns in Seegras verheddert und brauchten einige Stunden, bevor wir es wieder los waren. Wir hatten uns wirklich verausgabt, aber wir kämpften uns zurück und waren einmal sogar vor Team Commercialbank, sehr zur Betroffenheit der Franzosen! Aber neun Meilen vor dem Ziel haben wir einen Fehler gemacht und zunehmend auf Team Commercialbank verloren. Das Nächste, das wir wussten, war, dass Team Renaissance direkt hinter uns war. Wir mussten wirklich sehr hart arbeiten, aber es war  fantastisch und die Mädchen leisteten einmal mehr großartige Arbeit. Wir sind schon eine Platzierung besser geworden, und wenn wir so weitermachen, dann gewinnen wir in Muscat!“

Zwischen den Platzierungen Drei und Fünf lagen nur weniger als drei Minuten an der Ziellinie. Team Commercialbank wurde schließlich Dritter, und die Damen reihten sich mit nur 47 Sekunden Vorsprung auf Team Renaissance auf Platz vier ein.

Der omanische Skipper Ahmed Al Mamari von Team Renaissance, beurteilte die Leistung seiner Crew:

„Es war eine harte Etappe und das gesamte Team leistete großartige Arbeit. Wir sind sehr müde, aber wir fühlen uns wirklich gut. Wir haben bis zur Ziellinie für den dritten Platz gekämpft. Wir konzentrieren uns nun auf die nächste Etappe, bei der wir wieder unter den Top Five sein möchten – mindestens.“

Abdul Razaq aus Bahrain, der mit Team Bahrain zum ersten Mal als Skipper agiert, machte ein gutes Rennen mit seiner arabischen Crew und segelte auf den siebten Platz, noch vor Team Muscat 2012 mit dem omanischen Skipper Mohsin Al Busaldi.

Das Team Ras Al Khaimah unter der Führung von John Curran und unter der Flagge der Vereinten arabischen Emirate, das größtenteils aus Anfängern besteht, kam um 3.28.25 Uhr auf dem neunten Platz ins Ziel – nur knapp zwei Minuten vor dem Zeitlimit um 3.30 Uhr.

Curran sagte, es sei ein großartiges Ergebnis bei einem Rennen über 36 Stunden mit einem Rückstand von nur 4 Stunden auf den Erstplatzierten ins Ziel zu kommen. Seine Crew habe eine bemerkenswerte Leistung gezeigt.

„Wenn man bedenkt, dass die Crew erst weniger als eine Woche vor dem Rennstart zusammenkam und dass die Hälfte noch nie vorher segelte, so ist das ein sehr gutes Ergebnis, das hoffen lässt. Es war ein sehr hartes und langes Rennen.“

Die offizielle Preisverleihung für die Etappe wird morgen im Abu Dhabi Sailing and Yacht Club nach einer Reihe kurzer Rennen im Hafenbecken stattfinden.

Die nächste Etappe, die die Teams 232 Kilometer entlang der Küste der VAE nach Ras Al Khaimah führen wird, startet um 10:00 Uhr Ortszeit am Sonntag, 19. Februar. Die Flotte wird im Anschluss für die letzten drei Stopps in omanischen Gewässern segeln – nach Musandam, Mussanah und zum Zielhafen in Omans Hauptstadt Muskat.

 

Race Positions Leg Two

Team Courrier Dunkerque France 22.58.50

Team BAE Systems Oman 23.40.27

Team Commercialbank Qatar 23.58.17

Team Al Thuraya Bank Muscat Oman 23.59.38

Team Renaissance Oman 00.00.25

Team Kingdom of Saudi Arabia Saudi Arabia 00.57.59

Team Bahrain Bahrain 02.58.02

Team Muscat 2012 Oman 03.22.30

Team Ras Al Khaimah UAE 03.28.25

© Oman Sail

© Oman Sail

© Oman Sail