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News - Französischer Sieg in der ersten Etappe von Sailing Arabia – the Tour

14.02.2012

Französischer Sieg in der ersten Etappe von Sailing Arabia – the Tour

Die erste Etappe von Sailing Arabia – the Tour ging gestern Nacht (13. Februar) mit einem Sieg von Daniel Souben und seinem französischen Team Courrier Dunkerque zu Ende.

Soubens Crew führte die Flotte aus 9 Booten vom Start bis ins Ziel und passierte die Luvmarke mit deutlichem Abstand auf die größten Konkurrenten Bertrand Pacé mit Team Commercial Bank (Qatar) und Cedric Pouligny mit Team BAE Systems (Oman).

Souben gelang es, dem Druck standzuhalten, und schließlich kam sein Team mit einem Vorsprung von 31 Minuten und 32 Sekunden vor Team BAE Systems ins Ziel, dicht gefolgt von Team Commercial Bank auf dem dritten Platz.

Die Yachten starteten die erste Etappe in Manama, Bahrain, wo 20 Knoten Wind ein aufregendes Rennen versprachen. Der Wind schwächte auf dem Weg nach Doha jedoch zunehmend ab, so dass das anfängliche Tempo zum entscheidenden Faktor wurde, und gerade in diesem Punkt brillierte Soubens Crew.

Abgesehen von der Lücke zwischen Souben und Pouligny am Schluss, blieb der Rest der Flotte über weite Strecken des Rennens dicht beisammen und hatte nur sehr wenige Gelegenheiten durch Taktik oder List ins Spiel zu kommen.

Souben kommentierte: „Wir sind sehr glücklich über den Sieg und ich bin ausgesprochen zufrieden mit meiner Crew und wie sie gesegelt ist. Den Start zu gewinnen und die Topmarke bei freiem Wind zu passieren war sehr wichtig und wir haben es geschafft. Die Vorwind-Bedingungen waren ausgezeichnet, und so konnten wir uns deutlich von der Flotte absetzen und die Führung behalten.“

Weiter sagte Souben, dass sein Team selbst mit dem 31-minütigen Vorsprung im Ziel die Teams BAE Systems und Commercial Bank nicht aus den Augen lassen wird. Es wird, so Souben, ein harter Kampf sein, den 1. Rang zu verteidigen.

Cedric Pouligny, der die omanische Crew auf den fünften Platz in der Tour de France à la Voile führte, erklärte:

„Es war ein großartiger Start. Die meiste Zeit des Rennens gab es Wind von achtern bis hin zur Ziellinie, weshalb es sehr schnell war. Ich möchte sogar sagen, dass die Bedingungen ziemlich perfekt waren, in der ersten Etappe.

Es gab einen sehr engen Kampf zwischen uns, Team Commercial Bank und Team Renaissance, und wir sind sehr froh, als Zweiter ins Ziel gekommen zu sein. Wir drei haben über eine sehr lange Strecke gekämpft. Ich denke, dass das normal ist unter diesen Bedingungen, und da die Boote einander derart gleichen, war das ein Rennen auf sehr hohem Niveau.“

Eine weitere bemerkenswerte Darbietung war jene des arabischen Seglers Ahmed Al Mamari und seiner rein omanischen Crew im Team Renaissance, das einen soliden vierten Platz ersegelte, nachdem das Team über 220 Kilometer der 241 Kilometer langen Etappe den zweiten Rang halten konnte. Al Mamari sagte, es sei ein gutes Ergebnis für seine Crew, und die Dinge hätten unter Umständen anders ausgesehen, hätte man nicht ein kurzes Gefecht mit einem Fischernetz gehabt.

„Wir waren auf dem zweiten Platz und hatten unsere Position gegen Team BAE Systems und Team Commercial Bank verteidigen können, als wir in das Netz gefahren sind. Sieht man von den wenigen Minuten ab, in denen wir unseren Kiel von dem Netz befreiten, bin ich sehr stolz auf meine Crew, und wir werden uns im Laufe des Rennens weiter steigern.“

Noch einen Schritt zurück findet sich die rein weibliche Crew Al Thuraya Bank Muscat unter der Führung von Dee Caffari aus Großbritannien auf einem knappen fünften Platz. Das Team war die meiste Zeit des Rennens vorne dabei. Am Ende der Etappe sagte Caffari, ihre Amateur-Crew aus dem Oman habe das Rennen ihres Lebens gesegelt, und sie glaube, es sei noch viel mehr möglich.

„Die Arbeit der Crew an Bord war schon ziemlich gut und wird noch besser werden. Ich glaube, wenn sich unsere Kommunikation im Team verbessert, haben wir eine wirkliche Chance aufs Podium zu gelangen. Es war eine großartige Etappe bei Wind von achtern, die es den Mädchen erlaubt hat, von der Topmarke bis zum Ziel mit Spinnaker zu segeln.“

Die zweite Etappe von Sailing Arabia – The Tour geht am Mittwoch den 15. Februar vom Yachthafen The Pearl in Doha südlich nach Abu Dhabi und wird mit 296 Kilometern die längste und schwierigste sein. In der Zwischenzeit übt sich die Flotte in kurzen Inshore-Races, die sie mit einem Gast an Bord segeln wird. So haben VIP’s und auch Presseleute die Möglichkeit, die Action hautnah zu erleben. Diese kurzen Rennen gehen zwar nicht in die Punktewertung ein, geben den Crews jedoch wertvolle Zeit auf dem Wasser.

Innerhalb der 15 Renntage, wird die Flotte unglaubliche 1408 Kilometer zurücklegen. Von Bahrain, nach Katar und in die Vereinten Arabischen Emirate, wo sie Kurs auf Abu Dhabi und Ras Al Khaimah nehmen wird. Im Anschluss wird es drei Stopps in Omanischen Gewässern geben: Musandam, Mussanah und im Zielhafen der Hauptstadt Muscat.

Verfolgen Sie Sailing Arabia - The Tour unter

www.sailingarabiathetour.com

 

Ergebnisse und Zeiten der ersten Etappe:


1    20.47.50    COURRIER DUNKERQUE
2    21.01.02    TEAM BAE SYSTEMS
3    21.04.45    TEAM COMMERCIAL BANK
4    21.06.21    TEAM RENAISSANCE
5    21.16.50    AL TURAYA BANKMUSCAT
6    21.27.23    TEAM KINGDOM OF SAUDI ARABIA
7    21.27.25    TEAM BAHRAIN
8    21.39.05    MUSCAT 2012
9    21.50.46    TEAM RAS AL KAIHMAH

© Oman Sail

© Oman Sail

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