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News - America´s Cup World Series: Ein weiterer Podiumsplatz für Marinepool Partner Team Energy in San Diego

25.11.2011

Sensationelle Woche für Marinepool Partner Energy Team France. Am Sonntag Abend belegte das Energy Team den dritten Platz im Fleet Race, mit welchem die America´s Cup World Series in San Diego zu Ende ging. Nachdem die Franzosen schon den zweiten Platz im  Match Race belegt hatten, ersegelte das französische Team das Podium zum zweiten Mal und beendet dieses tolle Wochenende mit Stil. Immer auf Augenhöhe mit den Spitzenreitern, hat die Mannschaft von Yann Giuchard, der momentan Loick Peyron ersetzt, immer und immer wieder gezeigt, dass sie das Zeug hat, um auf aller höchstem Niveau mit den Top Teams konkurrieren zu können. Wir blicken auf das Fleet Race am Sonntag zurück, hier konnte das Energy Team den finalen Podiumsplatz erst auf den letzten Metern für sich entscheiden.

Zusammenfassung des finalen Fleet Race

Die meisten der neun AC45s erwischten einen guten Start und fuhren mit vollem Speed, der Wind lag bei rund 15 Knoten, auf die erste Marke zu. Das gut platzierte Energy Team umrundete die Marke an vierter Position. Auf der ersten Vorwindstrecke musste das französische Team noch einiges am Trimm anpassen, lag aber an der zweiten Marke immer noch auf dem vierten Platz hinter den Teams Emirates Team New Zealand (Dean Barker), Oracle Racing Spithill und Aleph (Pierre Pennec). Auf der ersten Kreuz, entschied sich das französische Boot für eine andere Taktik als die anderen drei Spitzenreiter und versuchte es über die rechte Seite der Rennstrecke. Diese Entscheidung brachte sie an die Spitze. Yann Guichard nutzte sein Wegerecht und zwang Dean Barker zur Kursänderung. Dies war ein großartiger Schachzug des Energy Teams welches  knapp vor Team Artemis (Terry Hutchinson), welches gut aufgeholt hatte und Team Oracle Racing Spithill, in Führung ging. Der Kampf um die Führung wurde beinhart geführt und speziell die Bojenrundungen waren eine knifflige Angelegenheit. Während des zweiten Vorwinds übernahm James Spithill die Kontrolle, während Team Korea (Chris Draper) ein großartiges Comeback feierte und sich knapp vor Energy Team und Team Artemis auf den zweiten Platz schob.

Auf der zweiten Kreuz, setzte sich Spithill ab und hatte an der fünften Marke bereits einen Vorsprung von 29 Sekunden auf den Zweiten, was bedeutete, dass der Sieg zum Greifen nah war. Dahinter war der Kampf um einen Podiumsplatz in vollem Gange. Es gab in der Tat noch vier Boote, die vor dem vorletzten Vorwind noch eine Chance auf das Podest hatten: Team Korea, Emirates Team New Zealand, Energy Team and Aleph. Trotz des geringen Windes unter dem das französische Team zu leiden hatte behielten sie die Nerven und beendeten die zweite Runde auf dem vierten Platz nur sieben Sekunden hinter dem Dritten.

Und dann lag alles an der letzten Kreuz. Hinter James Spithill, der nun außer Reichweite war, konnten auch Dean Barker und Chris Draper Ihre Führung gegenüber Yann Guichard ausbauen, welcher zu diesem Zeitpunkt, als die siebente Marke umrundet wurde, kaum noch Hoffnung auf einen Podestplatz hatte. Aber die letzte Vorwindstrecke veränderte die Dinge wieder, da das Team Korea Probleme mit Ihrem Gennaker hatte und so an Boden verlor. Das Energy Team schnappte sich das koreanische Boot und griff nach dem dritten Platz.

Dann wurde es zu einem schönen Duell der beider französischen Booten. Yann Guichard hatte einen sehr leichten Vorteil an der achten und letzten Markierung gegenüber Pierre Pennec. Der Endspurt war im Gange: die beiden AC45 lagen Bug an Bug, mit Aleph auf dem Vormarsch, jedoch mit dem glücklicheren Ende für das Team Energy, welches sich den letzten Platz auf dem Podest mit nur 1 Sekunde Vorsprung sichern konnte. Sie beendeten das Rennen auf dem dritten Platz hinter den Teams von Oracle Racing Spithill und Emirates Team New Zealand was heißt, dass das französisches Team mit dieser Leistung sehr zufrieden sein kann.


Yann Guichard, (FRA):

„Ich bin sehr stolz auf unser Team und sehr zufrieden mit dem Ergebnis, zumal wir den anderen Teams zeigen konnten, dass man mit uns rechnen muss. Wir haben noch einen langen Weg vor uns um die Top Teams zu schlagen, aber wir machen jeden Tag sehr gute Fortschritte und werden die Wettkampf freie Zeit nutzen und sehr viel trainieren um in Neapel in Bestform zu sein.“

Bruno Peyron:

„Das Energy Team hat das Podium zum ersten Mal erreicht und hat damit früher als erwartet gezeigt, dass man mit uns unter den Top Drei rechnen kann. Wir schaffen es den besten Teams Kopfschmerzen zu bereiten, sie zu schlagen und die Hierarchie durcheinander zu bringen. Wir hatten vorab nicht gewagt von diesen zwei symbolträchtigen Podest Plätzen zu träumen, es war für uns eine großartige Woche in San Diego. Ich bin stolz auf das ganze Team und die Arbeit, die in einer so kurzen Zeitspanne von ihnen bravourös erledigt wurde, stolz darauf, wie die ganze Gruppe gearbeitet hat und ihre Haltung. Wenn wir weiterhin gleich rigoros bleiben und unsere Partner uns gut unterstützen, ist alle möglich… An alle, Gut gemacht!“


Die Ergebnisse des finalen Fleet Race am Sonntag den 20. November

1. Oracle Racing Spithill
2. Emirates Team New Zealand
3. ENERGY TEAM
4. Aleph
5.Team Korea
6. Artemis
7. China Team
8. Green Comm Racing
9. Oracle Racing Coutts

www.energyteam.fr

www.americascup.com

Hintergrundbild © Stéphanie Billarant

© Stéphanie Billarant

© Stéphanie Billarant

© Stéphanie Billarant