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News - Marinepool Partner Energy Team France landet in Plymouth auf dem sechsten Platz

22.09.2011

Das Energy Team verlor am heutigen Nachmittag das Rennen gegen Oracle (James Spithill) und landete somit am Ende auf dem sechsten Platz in der Plymouth Match Racing Championship, welche an diesem Abend von Dean Barker (Emirates Team New Zealand) gewonnen wurde. So wie schon in Cascais, wurden die französischen Herausforderer im Viertelfinale geschlagen, jedoch haben Sie in dieser Woche wieder gezeigt, dass sie in der Lage sind, die Top-Teams anzugreifen. Am Sonntag endete in Plymouth die zweite große Veranstaltung der America´s Cup  World Series.

Es war eine symbolische Begegnung und der Druck lag auf den Franzosen, als Sie auf die Sieger des bisher letzten America´s Cup trafen. Gegner von Loick Peyron und seinen Männern im Match um Endrang 5 vor Plymouth war die Crew von Oracle, angeführt von James Spithill.

Beide AC 45´s kamen spät in die Startbox und das Energy Team wurde sofort von Spithill attackiert. Dieser zwang Peyron in den Wind, der Katamaran von Energy stoppte buchstäblich und verlor an Boden, bis die Crew wieder Fahrt in das Schiff bekommen konnte.

Damit war das Race bereits am Start für die Franzosen gelaufen. Spithill startete als erster, segelte auf der linken Kursseite währen Energy 80 Meter dahinter rechts aufzuholen versuchte. Die Amerikaner konnten ohne auf den Gegner zu achten Winddreher mitnehmen. War die Wettfahrt mit 10 Knoten gestartet worden, so frischte der Wind nach und nach bis auf 25 Knoten auf und sorgte für spektakuläre Bilder als Energy Team zwei mal beide Büge des Kats tief in die Wellen grub. 530 Meter trennten die beiden AC45s am letzten Vorwind. Team Energy war geschlagen und belegte letztlich den sechsten Platz, nur 2 Minuten und 24s hinter Oracle. Das Bootshandling der Franzosen war fehlerlos, man konnte der Geschwindigkeit der Amerikaner Paroli bieten, wurden aber am Start daran erinnert, dass der America´s Cup im Match Race entschieden wird, wo Spithill nichts anbrennen ließ.

Loïck Peyron: Erstmal hatten wir keinen guten Start. Man kann vom inneren Kurs nicht angreifen und dann luvte uns Jimmy auch noch, hatte das erwartete, das ist einer seiner klassischen Match Race Schachzüge. So kamen wir zum Stillstand und Oracle flog an uns vorbei an die Startlinie. Wir hätten viel früher aus dieser Situation raus gemusst. Genau das hatte ich 40 Sekunden davor versucht, aber wir waren immer noch zu hoch. Der Versuch auf der Innenseite vorbei zu kommen wäre ein bisschen zu gefährlich gewesen… Danach liefen die Dinge zwangsläufig schlecht, wie immer wenn man hinterher fährt. Wir hatten mehrere Probleme an Bord. Kurz, wir haben heute so ziemlich alles falsch gemacht… Wir konnten hoffen, eine bessere Platzierung als den sechsten Platz zu erreichen. Es ist immer frustrierend, nicht in der Lage zu sein, das zu zeigen, was wir können. Diesmal haben wir weniger Ausreden und Erklärungen wie in Csacais dafür. Wir haben immer noch einen langen Weg vor uns. Das ist bisher nur der Start und es ist kein schlechter.

www.americascup.com

Hintergrundbild: © Gilles Martin-Raget

© Gilles Martin-Raget

© Gilles Martin-Raget