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News - 34. America´s Cup: Ende der AC World Series in Cascais

17.08.2011

Die erste Veranstaltung  der AC World Series in Cascais ging mit dem abschließenden Fleetrace, bei dem das Energie-Team sein schlechtestes Ergebnis der Woche einfuhr und auf Platz acht landete, heute zu ende. Dieses Ergebnis war natürlich eine Enttäuschung  für die Crew, bleibt aber eine positive Erfahrung  für das Energie-Team, da man es gerade mal 14 Tage nach der Lieferung Ihres Bootes und nur wenigen Trainingseinheiten geschafft  hat, den weltbesten Teams die Stirn zu bieten. Am Ende gelangte das französichebTeam als 6. in das Match-Racing-Viertelfinale und landeten basierend auf alle Rennen der Woche, auf einem Platz unter den Top 6.

Das Energie-Team erwischte einen guten Start in diese Woche, es zeigte Anzeichen von Brillanz in den ersten Rennen, häufig landete es unter den Top Sechs und gelegentlich sogar in den Top 3.

Bruno Peyron: "Wir müssen das Ganze objektiv sehen. Unser Ziel war es, in Cascais dabei zu sein, und im Ranking der neuen Teams eine gute Platzierung zu erreichen. Weiters war es wichtig für uns zu sehen, wie weit wir gehen müssen, um mit den Spitzen-Teams zu konkurrieren. Dieses Ziel hat unser junges Team erreicht. Es ist sehr optimistisch und verbessert sich ständig. Wir stehen da, wo wir es auch verdienen und können sehen, wie viel Arbeit noch vor uns liegt, um eine Gefahr für die Top Teams zu sein. Bei der Möglichkeit, gegen diese Top-Teams antreten zu können, geht es nicht darum, brillante Momente zu haben, sondern darum schiere Entschlossenheit zu zeigen und ein rigoroses Herangehen. Man kann auf diesem hohen Niveau des Wettbewerbs keine Wunder erwarten und das macht es so spannend. Aus strategischer Sicht war es eine weise Entscheidung, hierher zu kommen. Es war sehr wichtig von Anfang am Wettbewerb teilzunehmen und mit dem Training so früh wie möglich zu beginnen und vor allem die amerikanischen, neuseeländischen und schwedischen Teams zu beobachten, die uns deutlich und logischerweise überlegen sind.

Schließlich ist der andere positive Aspekt, den wir erwähnen können, die Ankunft unserer ersten Partner [Marinepool ist offizieller Ausstatter für Funktionsbekleidung] einschließlich Corum, was bedeutet, dass das Energy Team im Stande ist, zwei Saisonen am ACWS 2011/2012 und 2012/2013 teilzunehmen. Dies bedeutet, dass wir in der Lage sein werden, ständig Fortschritte zu machen und uns auf Gespräche mit unseren Haupt-Partnern zu konzentrieren. So können wir mit den Arbeiten an unserem AC72 im Januar beginnen.

Loïck Peyron war heute nicht in Cascais, er schilderte uns aber seine Gedanken, wie die Woche verlief: Erstens ist der AC45 Katamaran und das neue World Series-Format sehr interessant, das ist die erste große Überraschung. Im Allgemeinen war die Resonanz sehr positiv. Dies ist eine neue Veranstaltung und wir sehen, wie wir die Dinge auf eine andere Weise bewältigen können. Wir können all die Träume und Wünsche sehen. Alles worauf sich die Segler, die allgemeine Öffentlichkeit und die Medien freuen, nimmt in dieser neuen Veranstaltung allmählich Gestalt an. Natürlich, es ist noch nicht alles perfekt und es gibt noch viele Dinge zu verbessern, aber man spürt, dass eine große Veränderung im Gange ist. Wir sind dabei das Establishment los zu werden. Und vergessen wir nicht, das ist noch nicht der Cup. Der ist erst in zwei Jahren, dafür ist die Stimmung toll. Wir mussten einfach hier sein und es ist wirklich Pech für jene, die es verpasst haben.

Yann Guichard: "Das Ergebnis des heutigen Rennens war natürlich enttäuschend und wir hatten dadurch eine harte Zeit. Ich wusste, dass sie bisher gut gesegelt sind. Wir waren von Anfang an hinten, da wir ein bisschen zu spät weggekommen sind und so steckten wir in der hinteren Gruppe fest. Die vier Spitzenreiter rissen aus und danach lief das Rennen für uns nicht mehr gut. Das heutige Ergebnis zeigt, dass wir trainieren müssen, was für niemanden ein Geheimnis ist. Für mich war es hart in der Box zu bleiben. Wir versuchten immer nach mehr Wind Ausschau zu halten aber dafür hätten wir den Kurs ändern müssen. Man braucht für dieses Boot wirklich mehr Übung, als ich es bis jetzt habe. Es liegt noch eine Menge Arbeit vor uns, aber wir können es schaffen. Es braucht noch eine Menge an Training, das ist das, was wir jetzt tun müssen. "

Ergebnisse und mehr Information auf:

www.americascup.com

Hintergrundbild: © Gilles Martin-Raget

© Gilles Martin-Raget

© Gilles Martin-Raget

© Gilles Martin-Raget