Twitter Facebook

News - AEZ RC 44 Zwischen Himmel und Hölle

25.02.2010

Trainer Pelinka nicht wirklich zufrieden!

Das AEZ RC44 Team Austria segelt einmal auf das Podest und wird aufgrund eines Materialschadens an weiteren Attacken gehindert.

Mit den Fleet Race Bewerb wurde heute vor Dubai die zweite Rakete im Rahmen der Al Maktoum Sailing Trophy gezündet. Standen bisher die direkten Duelle im Vordergrund, wird die gesamte Flotte seit heute zeitgleich von der Leine gelassen. Zum Auftakt wurden den Teams bei knapp 5 Windstärken vier Durchgänge serviert, die Österreicher kamen zu Beginn eher verhalten aus den Startlöchern. Nach Rang acht in Wettfahrt eins, zündeten Binder und Co. im darauf folgenden Rennen den Turbo und segelten auf Platz drei. „Alle haben sehr schnell auf die anfänglichen Fehler reagiert und perfekt gekontert, seglerisch war der zweite Durchgang nahezu fehlerfrei“, so die erste Analyse von Alfred Pelinka, der sein Team auch in der dritten Wettfahrt um den Sieg mitsegeln sah. Was der Coach der Österreicher aber in weiterer Folge beobachten musste, dürfte ihm unter Garantie weit weniger gemundet haben - ein Gennakerschaden warf Binder und Co. frühzeitig aus dem Rennen. „Ein Materialschaden ist immer bitter, diesmal war´s aber besonders ärgerlich, da wir auf Rang drei liegend die Spitze attackiert haben und das Segel am letzten Schlag ins Ziel regelrecht explodiert ist.“ Die Folge war die rote Laterne und die Tatsache, dass mit dem Ersatzmaterial in der vierten Wettfahrt noch ein sehr guter fünfter Platz nach Hause gesegelt wurde. Entsprechend gemischt fielen die Reaktionen aus.

„Die erste Wettfahrt war schlecht gesegelt, der Rest dafür umso besser. Auch wenn das Zwischenergebnis unsere Leistung nicht wieder spiegelt, müssen wir mit dem Gezeigten zufrieden sein“, bilanziert Christian Binder, der hinzufügt, „dass wir mit dem Ersatzgennaker nicht wirklich konkurrenzfähig waren. In Anbetracht dieser Umstände dürfen wir die Köpfe nicht hängen lassen.“

Morgen stehen vier weitere Wettfahrten auf dem Programm bis dahin lassen die Österreicher einen zusätzlichen Gennaker vermessen. Die Al Maktoum Sailing Trophy endet am Samstag, in Summe sind 12 Durchgänge ausgeschrieben.

Al Maktoum Sailing Trophy – Zwischenstand Fleet Race nach vier Wettfahrten:

1. Team Aqua/UAE                            6

2. Team Artemis/SWE                      13

3. Team Ceeref/SLO                        15

8. AEZ RC44 Team Austria            28 (8,3,9,5)