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News - Extreme Sailing Series™: Auf der Suche nach der Erfolgsformel an Tag 1 in Singapur

11.04.2013

Marinepool ist "Offizieller Ausstatter für Funktions- und Lifestylebekleidung der Extreme Sailing Series™ und des Oman Sail Teams The Wave, Muscat

11. April 2013

 

Auf der Suche nach der Erfolgsformel an Tag 1 in Singapur
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Vor der atemberaubenden Skyline von Singapur hat am Donnerstag Act 2 der 2013 Extreme Sailing Series begonnen, deren Race Village mitten im Herzen dieser dynamischen Stadt gelegen ist. Für die kommenden drei Tage bildet nun das Marina Bay Reservoir das Stadion für die Wettfahrten der acht Extreme 40s. Wenn man sich die Ergebnisse des ersten Tages ansieht, ist noch kein eindeutiger Favorit erkennbar.
Vier Rennen wurden zum Auftakt am Donnerstag gestartet. Die anspruchsvollen Bedingungen vor Ort stellten die Flotte gleich auf die Probe. Einige starke Winddrehungen würfelten das Feld durcheinander, und manche Teams taten sich schwerer damit als andere, auf dem engen Rennkurs von Singapur ihre Erfolgsformel zu finden. Morgan Larson (der in Singapur Ernesto Bertarelli als Skipper vertritt) und seine Kollegen vom Schweizer America’s-Cup-Gewinner Alinghi gewannen das erste und das letzte Rennen des Tages. Mit sehr konstanten Leistungen über den ganzen Tag konnte jedoch Leigh McMillan mit The Wave, Muscat aus Oman die Führung in der Zwischenwertung erobern. McMillan, der Act 1 bei seinem Heimspiel in Maskat, Oman, gewann, sprach über sein Erfolgsgeheimnis: „Bei so wenig Wind bleibt deutlich mehr Zeit, um die Lage zu analysieren und entsprechend zu reagieren. Du musst die Nerven behalten und sehr, sehr geduldig sein, um dann die richtigen Dinge zum richtigen Zeitpunkt zu tun. Es ist toll, in Singapur zu sein und hier zu segeln, vor diesen beeindruckenden Gebäuden und den vielen Menschen. Bei diesen Bedingungen ist es schwierig, aber mit mehr Wind wird es dann auch ordentlich zur Sache gehen. Wir werden dann nicht mehr viel Zeit haben, um nachzudenken, sondern einfach segeln so gut wir es gerade vermögen.“
Die Schweizer von Realteam, die von dem D35-Meister Jérome Clerc angeführt werden, führten vor dem letzten Rennen. Sie konnten bis dahin in dem engen Singapurer Segelstadion von ihrer auf den Schweizer Seen erworbenen Schwachwind-Expertise profitieren. Aber Fehler werden auf so kurzen Rennstrecken unbarmherzig bestraft: Ein verpatzter Start kostete sie nicht nur den Sieg in der letzten Wettfahrt, sondern auch die Pole Position am Ende des ersten Renntages. Clerc, dessen Team in der Tageswertung immerhin noch den vierten Platz erreichte, sagte: „Das ist hier anspruchsvoller als das Segeln auf einem See. Wegen der Gebäude ist es sehr schwer vorherzusagen, was der Wind macht. Die Bedingungen ändern sich sehr schnell – du musst also permanent sehr gut segeln. Ein Fehler kann reichen, und die Flotte hängt dich ab. Dann landest du abgeschlagen hinten. Du musst ständig alles im Auge behalten.“
Auf der Pressekonferenz vor den Rennen hatte sich mit Roman Hagara vom Red Bull Sailing Team einer der profiliertesten Extreme-40-Skipper vor der nationalen und internationalen Presse über die Rolle der jungen Segel-Talente in dieser Saison geäußert: „Die jungen Hungrigen werden uns vor sich hertreiben“. Damit sollte Hagara am Donnerstag Recht behalten. Der Neuseeländer Will Tiller, der bei seinem Debut in der Extreme-40-Klasse GAC Pindar-Skipper ist und aktuell auf Platz Fünf der Weltrangliste im Match Racing liegt, zeigte, dass er auch im Fleet Race mithalten kann. Konstante Leistungen, darunter ein Sieg im dritten Rennen, brachten am Ende des Tages Platz 3, punktgleich mit Alinghi. Nach dem Renntag äußerte Tiller sich begeistert: „Es ist unglaublich, an einem so coolen Ort mitten in der City Rennen zu segeln. Das ist wirklich spektakulär. Wir genießen das, und wir fühlen uns wohl mit dem leichten Wind und hoffen, dass der so bleibt. Entscheidend ist es, konstante Leistungen zu bringen, und wie das geht, versuchen wir hier zu lernen.“
Als Heimteam ging auf spezielle Einladung des Veranstalters das Team Aberdeen Singapore an den Start. Scott Glen Sydney ist nicht nur der jüngste Skipper im Feld, sondern auch der erste aus Singapur stammende. Er hoffte, die Extreme 40 schnell in den Griff zu bekommen. Nach einem anstrengendem Tag, an dessen Ende das Team auch Platz acht stand, äußerte sich Sydney zuversichtlich über die weitere Entwicklung seiner Mannschaft: „Was das Handling und das Teamwork angeht, haben wir uns gegenüber dem Training deutlich verbessert. Damit haben wir für die kommenden Tage eine gute Grundlage. Wir stehen immer noch am Anfang dieses Acts und jeder kann noch gewinnen. Als Team haben wir heute gut funktioniert. Wir kommunizieren sehr offen. Wir hatten nur ein bisschen Pech mit den letzten Winddrehern. Da arbeiten wir aber dran, und ich hoffe, dass wir morgen schon mehr Glück haben werden. Wir sind mental gut eingestellt auf das, was uns dann erwartet. Mal sehen was morgen passiert, in Singapur weiß man das ja nie so genau.“
Nicht nur die Extreme 40s nutzen am Donnerstag die Gelegenheit, sich auf dem Wasser der Marina Bay zu präsentieren. Sasha Christian vom Red Bull Wakeboard Team unterhielt die Presse und ließ sich vor den Rennen vom Katamaran des Teams schleppen! Von Freitag an öffnet das Event seine Tore auch für das Publikum. Auch dank einer stadtweiten Werbekampagne werden an den nächsten Tagen Tausende Zuschauer und Unterstützer des Heimteams zu den Rennen der Extreme 40s im Herzen der Stadt erwartet. Das Feld wird am Freitag zwei Rennserien austragen. Bei der ersten morgens um 8.30 Uhr Ortszeit sollen die Segler von der Morgenbrise profitieren. Am Nachmittag wird dann noch einmal um 12.30 Uhr gesegelt.
Extreme Sailing Series 2013, Act 2, Singapur, Zwischenstand nach Tag 1 und vier Rennen (11.04.13)
Rang / Team / Punkte
1. The Wave, Muscat (OMA) Leigh McMillan, Ed Smyth, Pete Greenhalgh, Musab Al Hadi, Hashim Al Rashdi 32
2. Alinghi (SUI) Morgan Larson, Stuart Pollard, Pierre-Yves Jorand, Nils Frei, Yves Detrey 29 Punkte
3. GAC Pindar (NZL) Will Tiller, Brad Farrand, Stewart Dodson, Harry Thurston, Matt Steven 29 Punkte
4. Realteam (SUI) Jérome Clerc, Bruno Barbarin, Arnaud Psarofaghis, Cédric Schmidt, Bryan Mettraux 27 Punkte
5. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara, Hans Peter Steinacher, Matthew Adams, Pierre Le Clainche, Graeme Spence 26 Punkte
6. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Jes Gram-Hansen, Rasmus Kostner, Pete Cumming, Mikkel Røssberg, Nicolai Sehested 25 Punkte
7. Team Korea (KOR) Peter Burling, Blair Tuke, Mark Bulkeley, Sungwok Kim, Sung Ahn Jung 23 Punkte
8. Team Aberdeen Singapore (SIN) Scott Glen Sydney, Robert Greenhalgh, Andrew Walsh, Justin Wong, Rick Peacock 17 Punkte

Auf der Suche nach der Erfolgsformel an Tag 1 in Singapur

Vor der atemberaubenden Skyline von Singapur hat am Donnerstag Act 2 der 2013 Extreme Sailing Series begonnen, deren Race Village mitten im Herzen dieser dynamischen Stadt gelegen ist. Für die kommenden drei Tage bildet nun das Marina Bay Reservoir das Stadion für die Wettfahrten der acht Extreme 40s. Wenn man sich die Ergebnisse des ersten Tages ansieht, ist noch kein eindeutiger Favorit erkennbar.

Vier Rennen wurden zum Auftakt am Donnerstag gestartet. Die anspruchsvollen Bedingungen vor Ort stellten die Flotte gleich auf die Probe. Einige starke Winddrehungen würfelten das Feld durcheinander, und manche Teams taten sich schwerer damit als andere, auf dem engen Rennkurs von Singapur ihre Erfolgsformel zu finden. Morgan Larson (der in Singapur Ernesto Bertarelli als Skipper vertritt) und seine Kollegen vom Schweizer America’s-Cup-Gewinner Alinghi gewannen das erste und das letzte Rennen des Tages. Mit sehr konstanten Leistungen über den ganzen Tag konnte jedoch Leigh McMillan mit The Wave, Muscat aus Oman die Führung in der Zwischenwertung erobern. McMillan, der Act 1 bei seinem Heimspiel in Maskat, Oman, gewann, sprach über sein Erfolgsgeheimnis: „Bei so wenig Wind bleibt deutlich mehr Zeit, um die Lage zu analysieren und entsprechend zu reagieren. Du musst die Nerven behalten und sehr, sehr geduldig sein, um dann die richtigen Dinge zum richtigen Zeitpunkt zu tun. Es ist toll, in Singapur zu sein und hier zu segeln, vor diesen beeindruckenden Gebäuden und den vielen Menschen. Bei diesen Bedingungen ist es schwierig, aber mit mehr Wind wird es dann auch ordentlich zur Sache gehen. Wir werden dann nicht mehr viel Zeit haben, um nachzudenken, sondern einfach segeln so gut wir es gerade vermögen.“

Die Schweizer von Realteam, die von dem D35-Meister Jérome Clerc angeführt werden, führten vor dem letzten Rennen. Sie konnten bis dahin in dem engen Singapurer Segelstadion von ihrer auf den Schweizer Seen erworbenen Schwachwind-Expertise profitieren. Aber Fehler werden auf so kurzen Rennstrecken unbarmherzig bestraft: Ein verpatzter Start kostete sie nicht nur den Sieg in der letzten Wettfahrt, sondern auch die Pole Position am Ende des ersten Renntages. Clerc, dessen Team in der Tageswertung immerhin noch den vierten Platz erreichte, sagte: „Das ist hier anspruchsvoller als das Segeln auf einem See. Wegen der Gebäude ist es sehr schwer vorherzusagen, was der Wind macht. Die Bedingungen ändern sich sehr schnell – du musst also permanent sehr gut segeln. Ein Fehler kann reichen, und die Flotte hängt dich ab. Dann landest du abgeschlagen hinten. Du musst ständig alles im Auge behalten.“

Auf der Pressekonferenz vor den Rennen hatte sich mit Roman Hagara vom Red Bull Sailing Team einer der profiliertesten Extreme-40-Skipper vor der nationalen und internationalen Presse über die Rolle der jungen Segel-Talente in dieser Saison geäußert: „Die jungen Hungrigen werden uns vor sich hertreiben“. Damit sollte Hagara am Donnerstag Recht behalten. Der Neuseeländer Will Tiller, der bei seinem Debut in der Extreme-40-Klasse GAC Pindar-Skipper ist und aktuell auf Platz Fünf der Weltrangliste im Match Racing liegt, zeigte, dass er auch im Fleet Race mithalten kann. Konstante Leistungen, darunter ein Sieg im dritten Rennen, brachten am Ende des Tages Platz 3, punktgleich mit Alinghi. Nach dem Renntag äußerte Tiller sich begeistert: „Es ist unglaublich, an einem so coolen Ort mitten in der City Rennen zu segeln. Das ist wirklich spektakulär. Wir genießen das, und wir fühlen uns wohl mit dem leichten Wind und hoffen, dass der so bleibt. Entscheidend ist es, konstante Leistungen zu bringen, und wie das geht, versuchen wir hier zu lernen.“

Als Heimteam ging auf spezielle Einladung des Veranstalters das Team Aberdeen Singapore an den Start. Scott Glen Sydney ist nicht nur der jüngste Skipper im Feld, sondern auch der erste aus Singapur stammende. Er hoffte, die Extreme 40 schnell in den Griff zu bekommen. Nach einem anstrengendem Tag, an dessen Ende das Team auch Platz acht stand, äußerte sich Sydney zuversichtlich über die weitere Entwicklung seiner Mannschaft: „Was das Handling und das Teamwork angeht, haben wir uns gegenüber dem Training deutlich verbessert. Damit haben wir für die kommenden Tage eine gute Grundlage. Wir stehen immer noch am Anfang dieses Acts und jeder kann noch gewinnen. Als Team haben wir heute gut funktioniert. Wir kommunizieren sehr offen. Wir hatten nur ein bisschen Pech mit den letzten Winddrehern. Da arbeiten wir aber dran, und ich hoffe, dass wir morgen schon mehr Glück haben werden. Wir sind mental gut eingestellt auf das, was uns dann erwartet. Mal sehen was morgen passiert, in Singapur weiß man das ja nie so genau.“

Nicht nur die Extreme 40s nutzen am Donnerstag die Gelegenheit, sich auf dem Wasser der Marina Bay zu präsentieren. Sasha Christian vom Red Bull Wakeboard Team unterhielt die Presse und ließ sich vor den Rennen vom Katamaran des Teams schleppen! Von Freitag an öffnet das Event seine Tore auch für das Publikum. Auch dank einer stadtweiten Werbekampagne werden an den nächsten Tagen Tausende Zuschauer und Unterstützer des Heimteams zu den Rennen der Extreme 40s im Herzen der Stadt erwartet. Das Feld wird am Freitag zwei Rennserien austragen. Bei der ersten morgens um 8.30 Uhr Ortszeit sollen die Segler von der Morgenbrise profitieren. Am Nachmittag wird dann noch einmal um 12.30 Uhr gesegelt.

 

Extreme Sailing Series 2013, Act 2, Singapur, Zwischenstand nach Tag 1 und vier Rennen (11.04.13)

Rang / Team / Punkte

1. The Wave, Muscat (OMA) Leigh McMillan, Ed Smyth, Pete Greenhalgh, Musab Al Hadi, Hashim Al Rashdi 32

2. Alinghi (SUI) Morgan Larson, Stuart Pollard, Pierre-Yves Jorand, Nils Frei, Yves Detrey 29 Punkte

3. GAC Pindar (NZL) Will Tiller, Brad Farrand, Stewart Dodson, Harry Thurston, Matt Steven 29 Punkte

4. Realteam (SUI) Jérome Clerc, Bruno Barbarin, Arnaud Psarofaghis, Cédric Schmidt, Bryan Mettraux 27 Punkte

5. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara, Hans Peter Steinacher, Matthew Adams, Pierre Le Clainche, Graeme Spence 26 Punkte

6. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Jes Gram-Hansen, Rasmus Kostner, Pete Cumming, Mikkel Røssberg, Nicolai Sehested 25 Punkte

7. Team Korea (KOR) Peter Burling, Blair Tuke, Mark Bulkeley, Sungwok Kim, Sung Ahn Jung 23 Punkte

8. Team Aberdeen Singapore (SIN) Scott Glen Sydney, Robert Greenhalgh, Andrew Walsh, Justin Wong, Rick Peacock 17 Punkte

 

www.extremesailingseries.com

 

Die  Extreme Sailing Series Collection von Marinepool ist bei den europäischen Events, im gut sortierten Fachhandel und unter folgender Web-Adresse erhältlich:

www.extreme-sailing-series-store.com

Helms Men Line Up © Lloyd Images

Atemberaubende Skyline © Lloyd Images

In Führung nach 4 Wettfahrten - The Wave, Muscat | © Lloyd Images

The Wave, Muscat Bugmann Musab Al Hadi | © Lloyd Images