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News - Ian Williams stellt Rekord auf und gewinnt 6. World Match Racing Tour Titel

01.02.2016

Ian Williams gewinnt seinen 6. World Match Racing Tour Titel und stellt Rekord auf

30. januar 2016, Johor, Malaysien

Ian Willimas (GBR) dominierte im Finale des Monsoon Cups seinen Erzrivalen Taylor Canfield (ISV) und gewann mit einem klaren 3:0, womit sich der von Marinepool ausgestattete GAC Pindar Skipper seinen 6. Titel auf der World Match Racing Tour sichern konnte, gleichzeitig Weltmeister Ehren. Damit konnte er seinen eigenen Titelrekord verbessern und sich als erfolgreichster Skipper in der Geschichte der Tour ein Denkmal setzen.

Während Canfield in der Vorstartphase das bessere Ende für sich hatte, war GAC Pindar das Team der Stunde, sobald der Startschuss gefallen war. Das britische Team hatte auf den völlig baugleichen FarEast 28R Booten einen klaren Geschwindigkeitsvorteil und wußte diesen auf dem schierigen Kurs in Johor zu nutzen.

Der Brite musste zugeben, dass sein Gegner von den US Virgin Islands in den Vorstartphasen sein absolut bestes Segeln zeigte. Das Team US One konnte GAC Pindar in jedem Finalrennen vor dem Start mit einem Penalty belegen. Williams Bootsgeschwindigkeit war jedoch so überragend, dass er Canfield in den Wettfahrten staunend hinter sich ließ. Der britische Skipper zollte daher seiner Crew Respekt. Großsegeltrimmer Gerry Mitchell und Genuatrimmer Mal Parker sowie Taktiker Chris Main sorgten dafür, dass man einen Nachteil in einen Vorteil im Ziel ummünzen konnte.

"Ich kann den Jungs nicht genug danken", meinte Williams. "Ich fühle mich heute, als hätte ich sie ein wenig im Stich gelassen. Sie haben einen super Job gemacht. Im letzten Race gelang es uns ein Comeback zu feiern, nachdem wir unsere Chancen bereits am Start begraben hatten. Trotz eines Penaltys gelang es uns zu überholen und einfach weg zu segeln. Chris hat die Dreher perfekt angesagt und Gerry und Mal pressten jedes Quentchen Speed aus dem Boot. Wir konnten vor Canfield passieren, wo wir das mussten und das war der Schlüssel zum Erfolg.

Canfield, 2013 Weltmeister, war verständlicherweise enttäuscht. "Nachdem wir die Starts dominiert hatten, ist das definitiv nicht was wir erhofft hatten", sagte der US One Skipper, dem der Wechsel in die M32 Klasse nicht rasch genug kommen kann. "Ian und seine Jungs segelten heute wie der Teufel, sie besiegten Björn Hansen (SWE) und ließen uns danach keine Chance. Wir dachten wir würden in guter Form sein, starteten sehr gut, aber sie segelten uns schlicht in Grund und Boden. Ich freue mich bereits auf die Revanche.

Mit Phil Robertson und seinem neuseeländischen WAKA Racing Team auf Platz 4, befindet sich ein weiteres von Marinepool ausgestattetes Team in den Top 5 der World Match Racing Tour.

Für mehr Information besuchen Sie die Website der World Match Racing Tour

Courtesy of WMRT | © Robert Hajduk

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