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News - McMillan unterstreicht bei Extreme Sailing Series™ in Singapur früh Führungsanspruch

06.02.2015

 

Leigh McMillan unterstreicht bei der Extreme Sailing Series™ in Singapur früh seinen Führungsanspruch
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Er wolle gewinnen und sich diesmal nicht mit Platz zwei abfinden, hatte Leigh McMillan vor Saisonbeginn angekündigt. Und tatsächlich hätte seine Kampagne mit dem Ziel des Gesamtsiegs bei der diesjährigen Extreme Sailing Series™ für den Skipper und seine Mannschaft von The Wave, Muscat keinen besseren Auftakt haben können. Vor der beeindruckenden Skyline von Singapur demonstrierte das unter der Flagge von Oman fahrende Team seine Überlegenheit, gewann drei von acht Wettfahrten und setzte sich damit nach dem ersten Tag von Act 1 an die Spitze. Allerdings musste McMillan in dem Klasse-Feld um jeden Punkt kämpfen, und die Teams in der Spitzengruppe liegen noch eng beieinander. In den kommenden drei Tagen des Stadion-Segelns dürfte es daher noch äußerst spannend werden.
Auf der Eröffnungs-Pressekonferenz hatte McMillan gesagt: „Wir wollen versuchen, zu gewinnen. Das ist unser Ziel. Angesichts der neuen Gesichter im Feld wird das nicht leicht sein. Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen und alles geben, um ganz vorn dabei zu sein.“ Nach den Rennen fasste er den Tag so zusammen: „Es war großartig, wieder zurück auf dem Wasser zu sein und sich mit den neuen Teams zu messen. Die Bedingungen waren sicherlich schwierig. Sie gehörten zum Extremsten, was wir bisher in Singapur erlebt haben – vor allem, was die Böen anging. Es ging schon ordentlich zur Sache.“
Acht Wettfahrten standen am Donnerstag auf dem Programm – die ersten von bis zu 250 in diesem Jahr. Sie sahen fünf unterschiedliche Sieger. Bei böigen und drehenden Winden taten sich die meisten Teams noch schwer, konstant schnell zu segeln. Der Wind weht mit Geschwindigkeiten zwischen zwei und 18 Knoten und erreichte in Böen sogar 26 Knoten. Die Taktiker konzentrierten sich angesichts dieser Verhältnisse darauf, möglichst wenig Fehler zu machen und Winddrehungen rechtzeitig zu antizipieren. Dem SAP Extreme Sailing Team glückten zwei Wettfahrtsiege und die Dänen schienen vor dem letzten Rennen die Nase vorn zu haben. In der abschließenden Wettfahrt wurden sie aber nach hinten durchgereicht, so dass am Ende Platz zwei in der Tageswertung stand. Co-Skipper Jes Gram Hansen sagte: „Es ist schwierig, hier zu segeln, denn der Wind verändert sich ständig. Andererseits eröffnet dir das natürlich viele Möglichkeiten, selbst wenn du keinen guten Start erwischst. Ich glaube, wir sind mit den verrückten Segelbedingungen ganz gut klar gekommen und haben davon profitiert, dass wir sehr beständig gesegelt sind. Die Saison hat gerade erst begonnen und einige der neuen Teams müssen erst noch in Tritt kommen. Ich bin mir sicher, dass die sich während dieser Regatta und im gesamten Saisonverlauf noch steigern werden. Aber bisher läuft es gut für uns.“
Das vom österreichischen Doppel-Olympiasieger Roman Hagara angeführte Red Bull Sailing Team konnte mit Platz drei in der Tageswertung ebenfalls zufrieden sein. Das Team war erstmals mit seinem neuen Steuermann Jason Waterhouse an den Start gegangen. Hagara fasste den Tag so zusammen: „Wir hatten einige gute Starts und mit einem ersten und einigen vierten Rängen auch gute Platzierungen. Ich glaube, wir sitzen hier alle im selben Boot, wir müssen alle damit klar kommen, dass der Wind sich ständig dreht und zu- oder abnimmt. Ich rechne damit, dass wir morgen ähnlich böige Windverhältnisse haben werden. Da musst du dann sehr aufmerksam segeln und so wenig Fehler wie nur möglich machen.“
Mit einer guten Frühform beeindruckten die neuen Teams Lino Sonego Italia, das in Singapur in den Farben von Land Rover antrat, und Beko Team Turx. Sie demonstrierten den alten Hasen im Feld, dass sie sich nicht zu verstecken brauchen und mischten oftmals vorne mit. Lorenzo Bressani, der eine Olympiakampagne für Rio 2016 mit seiner Teilnahme an der Series unter einen Hut bringen muss, hinterließ einen besonders starken Eindruck. Sein Team ging wenig Risiken ein, überzeugte mit gut geplanten und perfekt exekutierten Manövern und wurde schließlich mit Platz vier belohnt – punktgleich mit dem erfahrenen GazpromTeam Russia. Zurück im Hafen, sagte Bressani: „Das war für uns ein guter Tag. Es war anstrengend auf dem Wasser. Unser Taktiker hat es hervorragend verstanden, dass Boot beständig schnell zu halten. Für uns ist es besonders wichtig, keine großen Fehler zu machen. Morgen müssen wir daran denken, unsere Kräfte gut einzuteilen, damit wir genug Energie für den ganzen Tag haben.“
Das Beko Team Turx konnte mit Platz sechs ebenfalls sehr zufrieden sein. Es lag damit zwei Punkte vor Oman Air mit dem neuen Steuermann Stevie Morrison. Die jungen Australier von GAC Pindar griffen in der ersten Wettfahrt beherzt an und wurden mit einem Sieg belohnt. Nach Schwierigkeiten mit der Ruderanlage in Rennen zwei verlor die Mannschaft aber den Anschluss und lag am Ende des Tages auf Platz acht, gefolgt von Team Aberdeen auf Platz neun. Noch aber bleiben drei Renntage mit bis zu 24 Rennen, um weiter vor zu segeln.
Am morgigen Freitag sowie an den folgenden zwei Tagen wird die Segel-Action auf der Marina Bay dank der Unterstützung des Host Venue Partners Aberdeen Asset Management fortgesetzt. Fans in der ganzen Welt können die Stadion-Rennen auf der offiziellen Event-Website www.extremesailingseries.com live mitverfolgen, und zwar jeweils zwischen 9 Uhr und 10.30 Uhr deutscher Zeit. Live-Nachrichten von der Rennbahn sind auch auf dem neu eingerichteten Twitter-Account @exssLIVE zu finden.
Extreme Sailing Series™, Act 1 in Singapur, Zwischenstand nachTag 1, axcht Wettfahrten (05.02.15)
Rang / Team / Punkte
1. The Wave, Muscat (OMA) Leigh McMillan, Sarah Ayton, Pete Greenhalgh, Ed Smyth, Nasser Al Mashari 62 Punkte.
2. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Jes Gram-Hansen, Rasmus Køstner, Thierry Douillard, Mads Emil Stephensen, Brad Farrand 58 Punkte.
3. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara, Hans Peter Steinacher, Jason Waterhouse, Shaun Mason, Stewart Dodson 53 Punkte.
4. Lino Sonego Team Italia (ITA) Lorenzo Bressani, Enrico Zennaro, Gabriele Olivo, Tom Buggy, Adam Kay 50 Punkte.
5. Gazprom Team Russia (RUS) Igor Lisovenko, Phil Robertson, Garth Ellingham, Alexander Bozhko, Aleksey Kulakov 50 Punkte.
6. Beko Team Turx (TUR) Edhem Dirvana, Mitch Booth, Selim Kak??, Diogo Cayolla, An?l Berk Baki 46 Punkte.
7. Oman Air (OMA) Stevie Morrison, Nic Asher, Ted Hackney, Ed Powys, Ali Al Balashi 44 Punkte.
8. GAC Pindar (GBR) Seve Jarvin, Jack Macartney, Marcus Ashley-Jones, Tyson Lamond, James Wierzbowski 43 Punkte.
9. Team Aberdeen (SIN) Nick Moloney, Adam Beashel, Tom Dawson, Freddie White, Justin Wong 24 Punkte.

 

Marinepool ist "Offizieller Ausstatter für Funktions- und Lifestylebekleidung der Extreme Sailing Series™, der Oman Sail Teams The Wave, Muscat und Oman Air, Gazprom Team Russia und des britischen Rennstalls GAC Pindar

6. Februar 2015 - Singapur

Leigh McMillan unterstreicht bei der Extreme Sailing Series™ in Singapur früh seinen Führungsanspruch

Er wolle gewinnen und sich diesmal nicht mit Platz zwei abfinden, hatte Leigh McMillan vor Saisonbeginn angekündigt. Und tatsächlich hätte seine Kampagne mit dem Ziel des Gesamtsiegs bei der diesjährigen Extreme Sailing Series™ für den Skipper und seine Mannschaft von The Wave, Muscat keinen besseren Auftakt haben können. Vor der beeindruckenden Skyline von Singapur demonstrierte das unter der Flagge von Oman fahrende Team seine Überlegenheit, gewann drei von acht Wettfahrten und setzte sich damit nach dem ersten Tag von Act 1 an die Spitze. Allerdings musste McMillan in dem Klasse-Feld um jeden Punkt kämpfen, und die Teams in der Spitzengruppe liegen noch eng beieinander. In den kommenden drei Tagen des Stadion-Segelns dürfte es daher noch äußerst spannend werden.

Auf der Eröffnungs-Pressekonferenz hatte McMillan gesagt: „Wir wollen versuchen, zu gewinnen. Das ist unser Ziel. Angesichts der neuen Gesichter im Feld wird das nicht leicht sein. Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen und alles geben, um ganz vorn dabei zu sein.“ Nach den Rennen fasste er den Tag so zusammen: „Es war großartig, wieder zurück auf dem Wasser zu sein und sich mit den neuen Teams zu messen. Die Bedingungen waren sicherlich schwierig. Sie gehörten zum Extremsten, was wir bisher in Singapur erlebt haben – vor allem, was die Böen anging. Es ging schon ordentlich zur Sache.“

Acht Wettfahrten standen am Donnerstag auf dem Programm – die ersten von bis zu 250 in diesem Jahr. Sie sahen fünf unterschiedliche Sieger. Bei böigen und drehenden Winden taten sich die meisten Teams noch schwer, konstant schnell zu segeln. Der Wind weht mit Geschwindigkeiten zwischen zwei und 18 Knoten und erreichte in Böen sogar 26 Knoten. Die Taktiker konzentrierten sich angesichts dieser Verhältnisse darauf, möglichst wenig Fehler zu machen und Winddrehungen rechtzeitig zu antizipieren. Dem SAP Extreme Sailing Team glückten zwei Wettfahrtsiege und die Dänen schienen vor dem letzten Rennen die Nase vorn zu haben. In der abschließenden Wettfahrt wurden sie aber nach hinten durchgereicht, so dass am Ende Platz zwei in der Tageswertung stand. Co-Skipper Jes Gram Hansen sagte: „Es ist schwierig, hier zu segeln, denn der Wind verändert sich ständig. Andererseits eröffnet dir das natürlich viele Möglichkeiten, selbst wenn du keinen guten Start erwischst. Ich glaube, wir sind mit den verrückten Segelbedingungen ganz gut klar gekommen und haben davon profitiert, dass wir sehr beständig gesegelt sind. Die Saison hat gerade erst begonnen und einige der neuen Teams müssen erst noch in Tritt kommen. Ich bin mir sicher, dass die sich während dieser Regatta und im gesamten Saisonverlauf noch steigern werden. Aber bisher läuft es gut für uns.“

Das vom österreichischen Doppel-Olympiasieger Roman Hagara angeführte Red Bull Sailing Team konnte mit Platz drei in der Tageswertung ebenfalls zufrieden sein. Das Team war erstmals mit seinem neuen Steuermann Jason Waterhouse an den Start gegangen. Hagara fasste den Tag so zusammen: „Wir hatten einige gute Starts und mit einem ersten und einigen vierten Rängen auch gute Platzierungen. Ich glaube, wir sitzen hier alle im selben Boot, wir müssen alle damit klar kommen, dass der Wind sich ständig dreht und zu- oder abnimmt. Ich rechne damit, dass wir morgen ähnlich böige Windverhältnisse haben werden. Da musst du dann sehr aufmerksam segeln und so wenig Fehler wie nur möglich machen.“

Mit einer guten Frühform beeindruckten die neuen Teams Lino Sonego Italia, das in Singapur in den Farben von Land Rover antrat, und Beko Team Turx. Sie demonstrierten den alten Hasen im Feld, dass sie sich nicht zu verstecken brauchen und mischten oftmals vorne mit. Lorenzo Bressani, der eine Olympiakampagne für Rio 2016 mit seiner Teilnahme an der Series unter einen Hut bringen muss, hinterließ einen besonders starken Eindruck. Sein Team ging wenig Risiken ein, überzeugte mit gut geplanten und perfekt exekutierten Manövern und wurde schließlich mit Platz vier belohnt – punktgleich mit dem erfahrenen GazpromTeam Russia. Zurück im Hafen, sagte Bressani: „Das war für uns ein guter Tag. Es war anstrengend auf dem Wasser. Unser Taktiker hat es hervorragend verstanden, dass Boot beständig schnell zu halten. Für uns ist es besonders wichtig, keine großen Fehler zu machen. Morgen müssen wir daran denken, unsere Kräfte gut einzuteilen, damit wir genug Energie für den ganzen Tag haben.“

Das Beko Team Turx konnte mit Platz sechs ebenfalls sehr zufrieden sein. Es lag damit zwei Punkte vor Oman Air mit dem neuen Steuermann Stevie Morrison. Die jungen Australier von GAC Pindar griffen in der ersten Wettfahrt beherzt an und wurden mit einem Sieg belohnt. Nach Schwierigkeiten mit der Ruderanlage in Rennen zwei verlor die Mannschaft aber den Anschluss und lag am Ende des Tages auf Platz acht, gefolgt von Team Aberdeen auf Platz neun. Noch aber bleiben drei Renntage mit bis zu 24 Rennen, um weiter vor zu segeln.

Am Freitag sowie an den folgenden zwei Tagen wird die Segel-Action auf der Marina Bay dank der Unterstützung des Host Venue Partners Aberdeen Asset Management fortgesetzt. Fans in der ganzen Welt können die Stadion-Rennen auf der offiziellen Event-Website www.extremesailingseries.com live mitverfolgen, und zwar jeweils zwischen 9 Uhr und 10.30 Uhr deutscher Zeit. Live-Nachrichten von der Rennbahn sind auch auf dem neu eingerichteten Twitter-Account @exssLIVE zu finden.

 

Extreme Sailing Series™, Act 1 in Singapur, Zwischenstand nachTag 1, acht Wettfahrten (05.02.15)

Rang / Team / Punkte

1. The Wave, Muscat (OMA) Leigh McMillan, Sarah Ayton, Pete Greenhalgh, Ed Smyth, Nasser Al Mashari 62 Punkte.

2. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Jes Gram-Hansen, Rasmus Køstner, Thierry Douillard, Mads Emil Stephensen, Brad Farrand 58 Punkte.

3. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara, Hans Peter Steinacher, Jason Waterhouse, Shaun Mason, Stewart Dodson 53 Punkte.

4. Lino Sonego Team Italia (ITA) Lorenzo Bressani, Enrico Zennaro, Gabriele Olivo, Tom Buggy, Adam Kay 50 Punkte.

5. Gazprom Team Russia (RUS) Igor Lisovenko, Phil Robertson, Garth Ellingham, Alexander Bozhko, Aleksey Kulakov 50 Punkte.

6. Beko Team Turx (TUR) Edhem Dirvana, Mitch Booth, Selim Kak??, Diogo Cayolla, An?l Berk Baki 46 Punkte.

7. Oman Air (OMA) Stevie Morrison, Nic Asher, Ted Hackney, Ed Powys, Ali Al Balashi 44 Punkte.

8. GAC Pindar (GBR) Seve Jarvin, Jack Macartney, Marcus Ashley-Jones, Tyson Lamond, James Wierzbowski 43 Punkte.

9. Team Aberdeen (SIN) Nick Moloney, Adam Beashel, Tom Dawson, Freddie White, Justin Wong 24 Punkte.

www.extremesailingseries.com

 

The Extreme Sailing Series Kollektion von Marinepool ist im Race Village erhältlich. Darüber hinaus über das Marinepool Händler Netzwerk und online unter

www.extreme-sailing-series-store.com

Fotos: © Lloyd Images

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