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News - Musandam - Oman Sail auf dem Gipfel der Segelwelt - Weltrekord rund um GBR + IRL

19.08.2014

 

Musandam - Oman Sail auf dem Gipfel der Segelwelt. Das Team bricht den Weltrekord um die Britischen Inseln und Irland
Musandam - Oman Sail segelte beim SevenStar Round Britain and Ireland Race, einer non-stop Regatta um die Britischen Inseln und Irland zu einem neuen Weltrekord. Der Trimaran aus dem Oman ging als erster der Starter über die Ziellinie und verbesserte den bestehenden Rekord nach drei bemerkenswerten Tagen um 16 Minuten.
Ein erschöpfter aber Sidney Gavignet und seine Crew Damian Foxall, Fahd Al Hasni, Sami Al Shukaili, Yassir Al Rahbi und Jan Decker überquerten am Donnerstag 14.8. die Ziellinie in Cowes um 12:42:36 Uhr BST.
Ihre Zeit für die 1.956 Seemeilen um Großbritannien und Irland war in 3 Tagen, 3 Stunden, 32 Minuten und 36 Sekunden um 16 Minuten 38 Sekunden schneller als der frühere Weltrekord, der vom Trimaran Banque Populäre V seit 2011 gehalten wurde. Die Jacht segelte einen Schnitt von unglaublichen 23,80 Knoten entlang des Kurses und die Crew hatte keine Ahnung dass der Rekord gefallen war, als sie die Ziellinie überquerte.
„Wir hatten nicht realisiert, dass wir den Rekord geholt hatten, als wir die Ziellinie überquerten“, sagte Gavignet.
„Wir erreichten St. Caterine´s zwei Stunden vorher, segelten zu der Zeit 30 Knoten schnell, aber dann war da plötzlich diese Wolke und kein Wind und wir dachten alle Chancen auf den Rekord wären dahin. Wir kämpften weiter und behielten schließlich 16 Minuten Guthaben auf das Zeitlimit. Es war eine Menge Glück dabei.“
„Das Wetter war außergewöhnlich. Ich bezweifle, dass man für ein Rennen rund um die Inseln besseres Wetter finden könnte. Einzige Ausnahme waren zwei Wölkchen zum Schluss. Wir sind rundum gefahren ohne eine einzige Wende. Wir mussten nur halsen. Keine Wende. Nur halsen. Das ist beinahe unmöglich.
„Es ist unglaublich Lock Peyron und seine Jungs zu schlagen, die den Rekord auf Banque Populär V hielten, einem Boot das beinahe doppelt so lang ist wie unsere MOD70 und die das optimale Wetterfenster abwarten konnten. Ich habe immer gesagt es sei unmöglich dieses Boot zu schlagen und nun diese Überraschung. Ich bin ein glücklicher Skipper.“
Musandam-Oman Sail verbesserte darüber hinaus den Rekord im Sevenstart Round Britain an Ireland um massive 2 Tage, 17 Stunden und 52 Minuten. Die alten Bestmarke von 5 Tagen, 21 Stunden, 26 Minuten und 55 Sekunden war von Franck Cammas mit seinem Monohull Groupama seit 2010 gehalten worden.
Musandam-Oman Sail segelte erstmals mit einer crew von sechs Seglern, von denen drei aus dem Oman stammen. Mit Sami Al Shukaili und Yasir Al Rahbi waren darunter zwei Segler, die erst einen Monat zuvor zur Crew des Trimarans stießen.
„Es war mein Traum auf der MOD70 zu segeln, als ich zu Oman Sail kam“, meinte ein enthusiastischer Al Shukaili. „Ich habe hart daran gearbeitet abzunehmen und habe hart trainiert um für die MOD70 in Form zu kommen. Fahad hat mir einen Riesen Antrieb gegeben mit ihm zu segeln. Ich wusste es gab eine Zeit zu schlagen und wir waren knapp daran, aber ich war nicht sicher, ob wir es geschafft hatten. Aber dann sah ich die Freude in den Gesichtern der anderen und ich habe mich einfach mit gefreut.“
Gavignet zollte seinen omanischen Mannschaftskollegen Tribut, besonders den beiden Neuen: „Sie wurden nicht seekrank, was beeindruckend ist und wurden nicht müde, hatten eine fantastische Einstellung. Sie haben eine Menge gelernt, auf diesem Trip und haben wertvolle Erfahrung getankt. Wir haben zwei neue omanische Torleute gefunden, das ist großartig für uns, für sie selbst und für Oman Sail.“
Fahd Al Hasni war von Anfang an Teil der Crew als Musandam - Oman Sail 2012 vom Stapel lief und hat viele tausend Trimaran Rennmeilen absolviert. Aber der Weltrekord war auch für ihn etwas ganz Besonderes und ein Karrierehöhepunkt. „Es war ein Spass und es ist großartig mit dem Rekord nach Hause zu kommen und das Boot heil heim zu bringen. Wir fühlen uns alle gut und mit einer Crew die zur Hälfte aus Omanis besteht so etwas zu schaffen, fühlt sich wirklich an, als hätten wir Großes geleistet.“
Damian Foxall, Irlands bekanntester Offshoresegler ist bereits sieben mal im Renntempo um die Welt gesegelt. Aber auch er sagte dieser Rekord sei eine der besten Leistungen seiner Karriere. „Ich zähle diesen Rekord zu den wichtigsten in meiner Segellaufbahn - wie enorm dieser ist, ist mir noch nicht richtig bewußt geworden“, sagte Damien. „Erst recht, wenn man den Erfolg im Kontext sieht. Zwei Omanis sind erst kurz zuvor auf die MOD70 gekommen, erst zu Saisonbeginn, und haben riesige Fortschritte gemacht. Der Fakt, dass wir die ganze Strecke voll ans Limit gehen konnten, zeigt das Forma dieser Crew und das ist ein gutes Zeichen für Oman Sail, wir sind auf dem richtigen Weg.“
Für Jan Dekker, einen der erfahrensten Offshore Segler der Welt, waren die Stars der Show sowohl die Crew als auch ein unglaubliches Boot. „Die Bedingungen waren einmalig, aber auch das Boot war unglaublich“, sagte Dekker. „Wir sind die ganze Zeit 30-35 Knoten gesegeltt. Es war ziemlich Brutal. Ich bin viel auf den ORMA60 gesegelt, aber das hier war absolutes Vollgas. Das Einzige was man unter Deck noch tun kann ist sich fest zu halten. Die drei Omanis waren großartig, einige erfahrener als andere aber alle auf dem Boot total zu hause.“
Sofort nach dem Zieldurchgang kamen die Glückwünsche.
„Dieser Rekord ist ein Zeugnis der harten Arbeit von Oman Sail“, sagte David Graham, CEO von Oman Sail. „Sidney und Damian haben viel Zeit in das Training unserer omanischen Crew in allen Aspekten des Offshore Segelns investiert. Unsere Crew hat die Information und Erfahrung die vergangenen Saisonen aufgesaugt wie ein Schwamm und hat sich enorm verbessert. Den Rekord mit einer 50% omanischen Crew zu holen ist eine echte Leistung. Wir sind einen Schritt näher an unseren Zielen und ich freue mich sehr für alle Segler.“
Wenn die Feiern zu Sieg abgeklungen sind und die Crew sich erholt hat, beginnt ein neues Stück Arbeit. Gavignet wird bald wieder ein Race segeln, diesmal die Einhand Regatta Route du Rhum im November und die Mannschaft muss die MOD70 auf diesen Event vorbereiten und das Layout des Bootes für das Handling mit nur einer Person umrüsten. „Wir werden eine kleine Rast einlegen und dann nach Lorient mit unserem Einhandsetup zurück kehren. Unsere erste Erfahrung auf diesem Boot mit Einhandsegeln. Ich bin nicht sicher, wie es sein wird diese MOD70 allein zu segeln. Ich glaube es wird sehr sehr hart sein und ich werde eine Menge Glück brauche. Diese Jachten kentern sehr leicht, es wird also in erster Linie darauf ankommen, das Boot aufrecht ins Ziel zu bekommen. Es ist toll so die Saison mit Crew zu beenden. Ein echter Höhepunkt, bevor die nächste Herausforderung mit der Route du Rhum wartet“, meinte Gavignet. „Ich denke Musandam-Oman Sail und ich können ziemlich schnell segeln. Ich weiß um die Größe der Herausforderung, aber die Möglichkeit dabei zu sein ist ein Geschenk und ich werde einen Schritt nach dem anderen machen.“
Der Rekord rund um die britischen Inseln und Irland muss noch vom WSSR Council offiziell ratifiziert werden.

Marinepool Partner Musandam - Oman Sail auf dem Gipfel der Segelwelt

Das Team bricht den Weltrekord um die Britischen Inseln und Irland


Musandam - Oman Sail segelte beim SevenStar Round Britain and Ireland Race, einer non-stop Regatta um die Britischen Inseln und Irland zu einem neuen Weltrekord. Der Trimaran aus dem Oman ging als erster der Starter über die Ziellinie und verbesserte den bestehenden Rekord nach drei bemerkenswerten Tagen um 16 Minuten.

Ein erschöpfter aber glücklicher Sidney Gavignet und seine Crew Damian Foxall, Fahd Al Hasni, Sami Al Shukaili, Yassir Al Rahbi und Jan Decker überquerten am Donnerstag 14.8. die Ziellinie in Cowes um 12:42:36 Uhr BST.

Ihre Zeit für die 1.956 Seemeilen um Großbritannien und Irland war in 3 Tagen, 3 Stunden, 32 Minuten und 36 Sekunden um 16 Minuten 38 Sekunden schneller als der frühere Weltrekord, der vom Trimaran Banque Populäre V seit 2011 gehalten wurde. Die Jacht segelte einen Schnitt von unglaublichen 23,80 Knoten entlang des Kurses und die Crew hatte keine Ahnung dass der Rekord gefallen war, als sie die Ziellinie überquerte.

„Wir hatten nicht realisiert, dass wir den Rekord geholt hatten, als wir die Ziellinie überquerten“, sagte Gavignet.

„Wir erreichten St. Caterine´s zwei Stunden vorher, segelten zu der Zeit 30 Knoten schnell, aber dann war da plötzlich diese Wolke und kein Wind und wir dachten alle Chancen auf den Rekord wären dahin. Wir kämpften weiter und behielten schließlich 16 Minuten Guthaben auf das Zeitlimit. Es war eine Menge Glück dabei.“

„Das Wetter war außergewöhnlich. Ich bezweifle, dass man für ein Rennen rund um die Inseln besseres Wetter finden könnte. Einzige Ausnahme waren zwei Wölkchen zum Schluss. Wir sind rundum gefahren ohne eine einzige Wende. Wir mussten nur halsen. Keine Wende. Nur halsen. Das ist beinahe unmöglich.

„Es ist unglaublich Lock Peyron und seine Jungs zu schlagen, die den Rekord auf Banque Populär V hielten, einem Boot das beinahe doppelt so lang ist wie unsere MOD70 und die das optimale Wetterfenster abwarten konnten. Ich habe immer gesagt es sei unmöglich dieses Boot zu schlagen und nun diese Überraschung. Ich bin ein glücklicher Skipper.“

Musandam-Oman Sail verbesserte darüber hinaus den Rekord im Sevenstart Round Britain an Ireland um massive 2 Tage, 17 Stunden und 52 Minuten. Die alten Bestmarke von 5 Tagen, 21 Stunden, 26 Minuten und 55 Sekunden war von Franck Cammas mit seinem Monohull Groupama seit 2010 gehalten worden.

Musandam-Oman Sail segelte erstmals mit einer crew von sechs Seglern, von denen drei aus dem Oman stammen. Mit Sami Al Shukaili und Yasir Al Rahbi waren darunter zwei Segler, die erst einen Monat zuvor zur Crew des Trimarans stießen.
„Es war mein Traum auf der MOD70 zu segeln, als ich zu Oman Sail kam“, meinte ein enthusiastischer Al Shukaili. „Ich habe hart daran gearbeitet abzunehmen und habe hart trainiert um für die MOD70 in Form zu kommen. Fahad hat mir einen Riesen Antrieb gegeben mit ihm zu segeln. Ich wusste es gab eine Zeit zu schlagen und wir waren knapp daran, aber ich war nicht sicher, ob wir es geschafft hatten. Aber dann sah ich die Freude in den Gesichtern der anderen und ich habe mich einfach mit gefreut.“

Gavignet zollte seinen omanischen Mannschaftskollegen Tribut, besonders den beiden Neuen: „Sie wurden nicht seekrank, was beeindruckend ist und wurden nicht müde, hatten eine fantastische Einstellung. Sie haben eine Menge gelernt, auf diesem Trip und haben wertvolle Erfahrung getankt. Wir haben zwei neue omanische Torleute gefunden, das ist großartig für uns, für sie selbst und für Oman Sail.“

Fahd Al Hasni war von Anfang an Teil der Crew als Musandam - Oman Sail 2012 vom Stapel lief und hat viele tausend Trimaran Rennmeilen absolviert. Aber der Weltrekord war auch für ihn etwas ganz Besonderes und ein Karrierehöhepunkt. „Es war ein Spass und es ist großartig mit dem Rekord nach Hause zu kommen und das Boot heil heim zu bringen. Wir fühlen uns alle gut und mit einer Crew die zur Hälfte aus Omanis besteht so etwas zu schaffen, fühlt sich wirklich an, als hätten wir Großes geleistet.“

Damian Foxall, Irlands bekanntester Offshoresegler ist bereits sieben mal im Renntempo um die Welt gesegelt. Aber auch er sagte dieser Rekord sei eine der besten Leistungen seiner Karriere. „Ich zähle diesen Rekord zu den wichtigsten in meiner Segellaufbahn - wie enorm dieser ist, ist mir noch nicht richtig bewußt geworden“, sagte Damien. „Erst recht, wenn man den Erfolg im Kontext sieht. Zwei Omanis sind erst kurz zuvor auf die MOD70 gekommen, erst zu Saisonbeginn, und haben riesige Fortschritte gemacht. Der Fakt, dass wir die ganze Strecke voll ans Limit gehen konnten, zeigt das Forma dieser Crew und das ist ein gutes Zeichen für Oman Sail, wir sind auf dem richtigen Weg.“
Für Jan Dekker, einen der erfahrensten Offshore Segler der Welt, waren die Stars der Show sowohl die Crew als auch ein unglaubliches Boot. „Die Bedingungen waren einmalig, aber auch das Boot war unglaublich“, sagte Dekker. „Wir sind die ganze Zeit 30-35 Knoten gesegeltt. Es war ziemlich Brutal. Ich bin viel auf den ORMA60 gesegelt, aber das hier war absolutes Vollgas. Das Einzige was man unter Deck noch tun kann ist sich fest zu halten. Die drei Omanis waren großartig, einige erfahrener als andere aber alle auf dem Boot total zu hause.“

Sofort nach dem Zieldurchgang kamen die Glückwünsche

„Dieser Rekord ist ein Zeugnis der harten Arbeit von Oman Sail“, sagte David Graham, CEO von Oman Sail. „Sidney und Damian haben viel Zeit in das Training unserer omanischen Crew in allen Aspekten des Offshore Segelns investiert. Unsere Crew hat die Information und Erfahrung die vergangenen Saisonen aufgesaugt wie ein Schwamm und hat sich enorm verbessert. Den Rekord mit einer 50% omanischen Crew zu holen ist eine echte Leistung. Wir sind einen Schritt näher an unseren Zielen und ich freue mich sehr für alle Segler.“

Wenn die Feiern zu Sieg abgeklungen sind und die Crew sich erholt hat, beginnt ein neues Stück Arbeit. Gavignet wird bald wieder ein Race segeln, diesmal die Einhand Regatta Route du Rhum im November und die Mannschaft muss die MOD70 auf diesen Event vorbereiten und das Layout des Bootes für das Handling mit nur einer Person umrüsten. „Wir werden eine kleine Rast einlegen und dann nach Lorient mit unserem Einhandsetup zurück kehren. Unsere erste Erfahrung auf diesem Boot mit Einhandsegeln. Ich bin nicht sicher, wie es sein wird diese MOD70 allein zu segeln. Ich glaube es wird sehr sehr hart sein und ich werde eine Menge Glück brauche. Diese Jachten kentern sehr leicht, es wird also in erster Linie darauf ankommen, das Boot aufrecht ins Ziel zu bekommen. Es ist toll so die Saison mit Crew zu beenden. Ein echter Höhepunkt, bevor die nächste Herausforderung mit der Route du Rhum wartet“, meinte Gavignet. „Ich denke Musandam-Oman Sail und ich können ziemlich schnell segeln. Ich weiß um die Größe der Herausforderung, aber die Möglichkeit dabei zu sein ist ein Geschenk und ich werde einen Schritt nach dem anderen machen.“

Der Rekord rund um die britischen Inseln und Irland muss noch vom WSSR Council offiziell ratifiziert werden.

http://roundbritainandireland.rorc.org

http://gomusandam.com/en/

© Lloyd Images

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