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News - Extreme 40 Teams Mannschaftsaufstellungen vor dem ersten Act 2014 in Singapur

13.02.2014

 

Extreme 40 Teams geben vor dem ersten Act der Saison 2014 in Singapur ihre Mannschaftsaufstellungen bekannt
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- Neue Gesichter und Transfers.
- Teams vor dem Start der neuen Saison mit hohen Erwartungen: „Dies ist in diesem Jahr definitiv die Rennserie mit dem höchsten sportlichen Stellenwert weltweit“, sagte Franck Cammas, Skipper von Groupama Team France.
- Achtung, hier kommen die Mädels: Weibliche Spitzensegler gehen 2014 an Bord, sechs Mannschaften geben weibliche Crewmitglieder bekannt. Mehr dazu hier.
- Singapur mit seinem ultimativen innerstädtischen Segel-Stadion bereitet sich auf die Ankunft von zwölf Extreme 40s und 60 Spitzenseglern vor. Hier das Vorschau-Video anschauen!
In nur einer Woche fällt der Startschuss zu Act 1 der mit Spannung erwarteten 2014 Extreme Sailing Series™, die von vielen Segel-Fans und den Medien als wichtigste Rennserie der Saison angesehen wird. Vom 20. bis 23. Februar stehen auf der weltberühmten Marina Bay von Singapur vier Tage des Stadion-Segelns auf dem Programm. In der Vergangenheit fiel die Entscheidung über Sieg und Niederlage stets erst auf der Zielgeraden der Saison, und Race Director Phil Lawrence erwartet, dass 2014 einen der bislang spannendsten Wettkämpfe bringen dürfte: „Jedes Boot hat das Potenzial, Rennen zu gewinnen. Ich habe keine Ahnung, wer die Gesamtwertung für sich entscheiden wird – und genau so sollte es ja auch sein.“ 2014 wird die bahnbrechende Stadion-Rennserie, die Wettfahrten mit hoher Oktanzahl an acht der schönsten und legendärsten Austragungsorte weltweit präsentiert, wieder von Hauptpartner* Land Rover unterstützt.
Die Heimmannschaft Team Aberdeen Singapore, die vom Partner des Austragungsorts Aberdeen Asset Management unterstützt wird, wird von der australischen Hochseelegende Nick Moloney angeführt. Die einheimischen Segler Scott Glen Sydney, einer der besten Lasersegler Singapurs, und Justin Wong, Goldmedaillengewinner der asiatischen Match-Race-Meisterschaft in der Kielbootklasse, kehren nach ihrem erfolgreichen Debüt in 2013 wieder in die Series zurück. America’s Cup-Star Adam Beashel (Australien) sowie der Weltmeister und Weltrekordler Tom Dawson (Großbritannien) komplettieren die Heimmannschaft.
Der einzige Skipper in diesem Jahr, der noch nie in der Extreme Sailing Series gesegelt ist, ist Seve Jarvin von GAC Pindar. Jarvin erhält Unterstützung von den erfahrenen Katamaran-Seglern Sam Newton vom America’s Cup-Sieger Oracle Team USA und Troy Tindill, der für Artemis bei der America’s Cup World Series an den Start ging. Das Team hat innerhalb des Transfer-Zeitraums mit Ed Smyth den Taktiker des Siegerteams von 2013, The Wave, Muscat, geholt. Die 20 Jahre alte Alexandra South, Frauen-Weltmeisterin im 18-Foot Skiff 2013, vervollständigt das australische Team. Jarvin, selbst siebenmaliger Weltmeister im 18-Foot Skiff, sagte: „Für mich ist das Segeln auf Mehrrumpfbooten Neuland, aber die Jungs, mit denen ich segle haben jede Menge Erfahrung. Unsere größte Stärke besteht darin, dass wir ein junges Team und alle miteinander befreundet sind und als Außenseiter gelten.“
Der britische Olympionike Leigh McMillan, der die Series mit The Wave, Muscat 2012 und 2013 gewann, segelt wieder mit Pete Greenhalgh. Der Match Racer Kinley Fowler (Neuseeland), der letztes Jahr der America’s Cup-Kampagne von Oracle Team USA angehörte, kehrt in die Series zurück, ebenso wie sein früherer Teamkollege bei Oman Air, der omanische Segler Nasser Al Mashari. Die britische Doppel-Olympiasiegerin Sarah Ayton ist ebenfalls bei den Titelverteidigern dabei und fühlt sich mehr als gut gerüstet für das „extremste Hochleistungssegeln“, das sie je erlebt hat. „Es ist für mich eine große Ehre, mit The Wave, Muscat, zu segeln, und ich freue mich darauf, dass es losgeht. Ich denke, die Jungs stimmen mir zu, dass der Druck zum Start der Saison 2014 nicht größer wird, weil wir die Titelverteidiger sind. Wir konzentrieren uns ganz auf unsere eigene Leistung und denken von Rennen zu Rennen.“ Mehr von Sarah Ayton und den anderen Frauen im Feld hier.
Ernesto Bertarellis Team Alinghi ist ebenfalls wieder dabei und hofft, das Vorjahresergebnis, als der Gesamtsieg erst in den letzten Minuten des letzten Rennens verlogen ging, korrigieren zu können. Alinghi gehört zu den wenigen Teams, die mit der gleichen Aufstellung wie im Vorjahr an den Start gehen. Morgan Larson, Olympiateilnehmer im 49er und America’s Cup-Segler, der in den vergangenen beiden Saisons jeweils Zweiter wurde, wird das Schweizer Boot beim Eröffnungs-Act steuern. Dieses Event hatte das Team im Vorjahr gewonnen – eine Leistung, die es 2014 gerne wiederholen möchte.
Das österreichische Red Bull Sailing Team, Drittplatzierte von 2013, mit den Doppelolympiasiegern in der Tornado-Klasse Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher kehrt gleichfalls zurück. In dieser Saison wird das Duo ergänzt durch den erfahrenen Tornado-Olympioniken und Extreme-40-Segler Mark Bulkeley (Großbritannien), den neuseeländischen Match Racer Nick Blackman sowie die 23jährige Australierin Haylee Outteridge, die gerade erst ihre ersten Olympiakampagne im 49erFX gestartet hat. Das Team hat in dieser neuen Aufstellung in Singapur schon trainiert. „Beständigkeit und gewonnene Rennen“, nennt Skipper Hagara als Erfolgsfaktoren für diese Saison. Und welches Team würde er besonders gerne schlagen? „Ben Ainslie. Er ist nicht nur ein großartiger Segler, er ist auch ein echter Gentleman, und es wäre uns ein Vergnügen, ihn zu besiegen!“
Der Gewinner der ersten Series im Jahr 2007, Rob Greenhalgh, kehrt mit Oman Air in die Series zurück. Er wird unterstützt von dem langjährigen Extreme 40-Segler Will Howden (Großbritannien) und den beiden omanischen Seglern Musab al Hadi und Hashim Al Rashdi, die in der vergangenen Saison beide für The Wave, Muscat segelten. Fünfter Mann an Bord ist der australischer Segler Tom Johnson, ein Neuling in der Series, der aus der Foiling Moth-Klasse kommt.
Sir Ben Ainslies Team J.P. Morgan BAR startet seine Offensive in der Extreme 40-Klasse mit geballter olympischer Power: Gleich drei Olympiasieger sind an Bord. Skipper Ainslie hat vier Gold- und eine Silbermedaille in seinem Trophäen-Schrank. Der Brite Paul Goodison gewann Gold in Peking, ebenso wie Pippa Wilson. Bugmann Matt Cornwell ist ein ehemaliger Match-Race-Weltmeister, das fünfte Crewmitglied wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Mit großer Spannung werden viele Menschen den Auftritt des Neuseeländers Dean Barker verfolgen, der gegen Ainslie im vorigen Jahr den 34. America’s Cup verloren hat. Wird er auf den Stadionkursen der Extreme Sailing Series das Blatt wenden können? Das Kiwi-Team Emirates Team New Zealand wird mit den erfahrenen Multihull- und America’s Cup-Seglern Glenn Ashby, James Dagg und Jeremy Lomas sowie dem Nachwuchstalent Edwin Delaat die vielleicht stärkste Mannschaft ins Rennen schicken.
Franck Cammas, der Sieger des letzten Volvo Ocean Race, kehrt in die Series zurück und bringt einige Schwergewichte aus früheren Extreme 40-Kampagnen mit, wie Tanguy Cariou oder Devan le Bihan. Ebenfalls an Bord ist der America’s Cup-Teilnehmer und frühere Extreme 40-Segler Thierry Fouchier. Cammas Vorschoterin aus der Nacra 17-Klasse, die zweifache Vizeweltmeisterin im Laser Radial Sophie de Turckheim, verantwortet die Taktik. Großsegeltrimmer Cariou äußerte sich vor dem Saison-Auftakt zurückhaltend: „Wir werden erst nach den ersten drei Events (Singapur, Oman und Qingdao) wissen, wo wir wirklich stehen. Wir wissen aber schon jetzt, dass es hart wird. Wir haben vor dem Verschiffen unseres Bootes nach Singapur praktisch nicht trainieren können. Insofern fehlen uns echte Anhaltspunkte, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen, die seit vielen Jahren in der Series unterwegs ist.“
Das gegenüber dem Vorjahr unveränderte Schweizer team Realstone wird in seiner zweiten Saison abermals von Skipper Jérôme Clerc angeführt. Der Kader rekrutiert sich aus dem Kreis der D35-Meister des Jahres 2012, insgesamt acht Segler werden im Saisonverlauf rotieren und versuchen, das Ergebnis des Vorjahres zu verbessern.
Für das dänische SAP Extreme Sailing Team ist 2014 die dritte Saison. Die Co-Skipper Jes Gram-Hansen und Rasmus Køstner haben mit Groupama und Realstone in Frankreich trainiert. Dabei kristallisierten sich Trimmer Thierry Douillard (Frankreich) und Peter Wibroe (Dänemark) als neue Besatzungsmitglieder heraus. Wieder dabei ist in seiner zweiten Saison Bugmann Nicolai Sehested (Dänemark). 2013 segelte das SAP Extreme Sailing Team in Singapur auf Platz drei, und Taktiker Køstner ist sich der Bedeutung eines guten Starts in die Saison bewusst: „Die Series wird in Singapur nicht entschieden. Ein guter Start bringt aber viel Momentum für das weitere Jahr. Singapur wird eine große Herausforderung, es ist eines der anspruchvollsten Reviere für Rennen. Der Wind ist ziemlich unvorhersehbar und sogar ein großer Vorsprung kann sich in kürzester Zeit in einen großen Rückstand verwandeln. Du musst alle Möglichkeiten nutzten, die sich dir eröffnen, und dich darauf einstellen, bis zur Ziellinie zu kämpfen.“
Der Olympionike Igor Lisovenko, der für Russland 2012 in London und 2008 in Peking im Laser am Start war, ist Skipper der russischen Mannschaft Gazprom Team Russia. Das Team hat sich in Großbritannien vorbereitet, und Lisovenko wagte einen Ausblick auf die anstehende Saison: „Ich spüre zum Auftakt der Series schon ein bisschen Druck. Wir sind ein neues Team und wir streben gute Ergebnisse ab. Im ersten Event geht es für uns darum, zu einer Mannschaft zusammenzuwachsen, wir müssen also alle auf einer Wellenlänge sein, uns gegenseitig helfen und aufeinander einspielen.“ Die britischen Extreme 40-Hochkaräter Paul Campbell-James und Alister Richardson, die jeweils zweimal die Series gewonnen haben, sowie der siegreiche Skipper aus dem Jahr 2009, Pete Cumming, unterstützen den russischen Starter.
Die große Frage steht im Raum: Wird ein etabliertes Team mit viel Erfahrung beim ersten Act die Nase vorn haben, oder wird ein Neuling triumphieren können? Die Stadion-Rennen werden live übertragen, und zwar von Freitag, dem 21. Februar, bis Sonntag, den 23. Februar jeweils von 9 bis 10.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit (16 bis 17.30 Ortszeit). Diese Zeiten können sich noch ändern. Der aktuelle Stand ist jeweils auf der Website www.extremesailingseries.com abrufbar.
Extreme Sailing Series™, Act 1 Singapur, Mannschaftsaufstellungen
Alinghi (SUI)
Skipper/Steuermann: Morgan Larson(USA)
Taktiker: Stuart Pollard (AUS)
Großsegeltrimmer: Pierre-Yves Jorand (SUI)
Vorsegeltrimmer: Nils Frei (SUI)
Bugmann: Yves Detrey (SUI)
Emirates Team New Zealand (NZL)
Skipper/Steuermann: Dean Barker (NZL)
Taktiker: Edwin Delaat (NZL)
Großsegeltrimmer: Glenn Ashby (AUS)
Vorsegeltrimmer: James Dagg (NZL)
Bugmann: Jeremy Lomas (NZL)
GAC Pindar (AUS)
Skipper/Steuermann: Seve Jarvin (AUS)
Großsegeltrimmer: Troy Tindill (AUS)
Vorsegeltrimmer: Ed Smyth (AUS)
Bugmann: Sam Newton (AUS)/Alexandra South (AUS)
Gazprom Team Russia (RUS)
Skipper/Taktiker: Igor Lisovenko (RUS)
Steuermann: Paul Campbell-James (GBR)
Großsegeltrimmer: Alister Richardson (GBR)
Vorsegeltrimmer: Pete Cumming (GBR)
Bugmann: Aleksey Kulakov (RUS)
Groupama Team France (FRA)
Skipper/ Steuermann: Franck Cammas (FRA)
Taktiker: Sophie de Turckheim (FRA)
Großsegeltrimmer: Tanguy Cariou (FRA)
Vorsegeltrimmer: Thierry Fouchier (FRA)
Bugmann: Devan Le Bihan (FRA)
J.P. Morgan BAR (GBR)
Skipper/Steuermann: Ben Ainslie (GBR)
Großsegeltrimmer: Paul Goodison (GBR)
Vorsegeltrimmer: Pippa Wilson (GBR)
Bugmann: Matt Cornwell (GBR)
Oman Air (OMA)
Skipper/Steuermann: Rob Greenhalgh (GBR)
Großsegeltrimmer: Tom Johnson (AUS)
Vorsegeltrimmer: Will Howden (GBR)
Bugmann: Hashim Al Rashdi (OMA) /Musab Al Hadi (OMA)
Realstone (SUI)
Skipper: Jérôme Clerc
Steuermann: Arnaud Psarofaghis (SUI)
Taktiker: Bruno Barbarin (FRA)
Großsegeltrimmer: Jérôme Clerc (SUI)
Vorsegeltrimmer: Thierry Wasem (SUI)
Bugmann: Nils Palmieri (SUI)
Red Bull Sailing Team (AUT)
Skipper/Steuermann: Roman Hagara (AUT)
Taktiker: Hans-Peter Steinacher (AUT)
Großsegeltrimmer: Mark Bulkeley (GBR)
Bugmann: Nick Blackman (NZL)
Backstag: Haylee Outteridge (AUS)
SAP Extreme Sailing Team (DEN)
Skipper/Steuermann: Jes Gram-Hansen (DEN) / Rasmus Køstner (DEN)
Steuermann: Jes Gram-Hansen (DEN)
Taktiker: Rasmus Køstner (DEN)
Trimmers: Thierry Douillard (FRA)/Peter Wibroe (DEN)
Bugmann: Nicolai Sehested (DEN)
Team Aberdeen Singapore (SIN)
Skipper/Steuermann: Nick Moloney (AUS)
Taktiker: Adam Beashel (AUS)
Großsegeltrimmer: Scott Glen Sydney (SIN)
Vorsegeltrimmer: Tom Dawson (GBR)
Bugmann: Justin Wong (SIN)
The Wave, Muscat (OMA)
Skipper/Steuermann: Leigh McMillan (GBR)
Taktiker: Sarah Ayton (GBR)
Großsegeltrimmer: Pete Greenhalgh (GBR)
Vorsegeltrimmer: Kinley Fowler (NZL)
Bugmann: Nasser Al Mashari (OMA)

Marinepool ist "Offizieller Ausstatter für Funktions- und Lifestylebekleidung der Extreme Sailing Series™ und der Oman Sail Teams The Wave, Muscat und Oman Air

London, 13. Februar 2014

Extreme 40 Teams geben vor dem ersten Act der Saison 2014 in Singapur ihre Mannschaftsaufstellungen bekannt

- Neue Gesichter und Transfers.

- Teams vor dem Start der neuen Saison mit hohen Erwartungen: „Dies ist in diesem Jahr definitiv die Rennserie mit dem höchsten sportlichen Stellenwert weltweit“, sagte Franck Cammas, Skipper von Groupama Team France.

- Achtung, hier kommen die Mädels: Weibliche Spitzensegler gehen 2014 an Bord, sechs Mannschaften geben weibliche Crewmitglieder bekannt. Mehr dazu hier.

- Singapur mit seinem ultimativen innerstädtischen Segel-Stadion bereitet sich auf die Ankunft von zwölf Extreme 40s und 60 Spitzenseglern vor. Hier das Vorschau-Video anschauen!


In nur einer Woche fällt der Startschuss zu Act 1 der mit Spannung erwarteten 2014 Extreme Sailing Series™, die von vielen Segel-Fans und den Medien als wichtigste Rennserie der Saison angesehen wird. Vom 20. bis 23. Februar stehen auf der weltberühmten Marina Bay von Singapur vier Tage des Stadion-Segelns auf dem Programm. In der Vergangenheit fiel die Entscheidung über Sieg und Niederlage stets erst auf der Zielgeraden der Saison, und Race Director Phil Lawrence erwartet, dass 2014 einen der bislang spannendsten Wettkämpfe bringen dürfte: „Jedes Boot hat das Potenzial, Rennen zu gewinnen. Ich habe keine Ahnung, wer die Gesamtwertung für sich entscheiden wird – und genau so sollte es ja auch sein.“ 2014 wird die bahnbrechende Stadion-Rennserie, die Wettfahrten mit hoher Oktanzahl an acht der schönsten und legendärsten Austragungsorte weltweit präsentiert, wieder von Hauptpartner* Land Rover unterstützt.

Die Heimmannschaft Team Aberdeen Singapore, die vom Partner des Austragungsorts Aberdeen Asset Management unterstützt wird, wird von der australischen Hochseelegende Nick Moloney angeführt. Die einheimischen Segler Scott Glen Sydney, einer der besten Lasersegler Singapurs, und Justin Wong, Goldmedaillengewinner der asiatischen Match-Race-Meisterschaft in der Kielbootklasse, kehren nach ihrem erfolgreichen Debüt in 2013 wieder in die Series zurück. America’s Cup-Star Adam Beashel (Australien) sowie der Weltmeister und Weltrekordler Tom Dawson (Großbritannien) komplettieren die Heimmannschaft.

Der einzige Skipper in diesem Jahr, der noch nie in der Extreme Sailing Series gesegelt ist, ist Seve Jarvin von GAC Pindar. Jarvin erhält Unterstützung von den erfahrenen Katamaran-Seglern Sam Newton vom America’s Cup-Sieger Oracle Team USA und Troy Tindill, der für Artemis bei der America’s Cup World Series an den Start ging. Das Team hat innerhalb des Transfer-Zeitraums mit Ed Smyth den Taktiker des Siegerteams von 2013, The Wave, Muscat, geholt. Die 20 Jahre alte Alexandra South, Frauen-Weltmeisterin im 18-Foot Skiff 2013, vervollständigt das australische Team. Jarvin, selbst siebenmaliger Weltmeister im 18-Foot Skiff, sagte: „Für mich ist das Segeln auf Mehrrumpfbooten Neuland, aber die Jungs, mit denen ich segle haben jede Menge Erfahrung. Unsere größte Stärke besteht darin, dass wir ein junges Team und alle miteinander befreundet sind und als Außenseiter gelten.“

Der britische Olympionike Leigh McMillan, der die Series mit The Wave, Muscat 2012 und 2013 gewann, segelt wieder mit Pete Greenhalgh. Der Match Racer Kinley Fowler (Neuseeland), der letztes Jahr der America’s Cup-Kampagne von Oracle Team USA angehörte, kehrt in die Series zurück, ebenso wie sein früherer Teamkollege bei Oman Air, der omanische Segler Nasser Al Mashari. Die britische Doppel-Olympiasiegerin Sarah Ayton ist ebenfalls bei den Titelverteidigern dabei und fühlt sich mehr als gut gerüstet für das „extremste Hochleistungssegeln“, das sie je erlebt hat. „Es ist für mich eine große Ehre, mit The Wave, Muscat, zu segeln, und ich freue mich darauf, dass es losgeht. Ich denke, die Jungs stimmen mir zu, dass der Druck zum Start der Saison 2014 nicht größer wird, weil wir die Titelverteidiger sind. Wir konzentrieren uns ganz auf unsere eigene Leistung und denken von Rennen zu Rennen.“ Mehr von Sarah Ayton und den anderen Frauen im Feld hier.

Ernesto Bertarellis Team Alinghi ist ebenfalls wieder dabei und hofft, das Vorjahresergebnis, als der Gesamtsieg erst in den letzten Minuten des letzten Rennens verlogen ging, korrigieren zu können. Alinghi gehört zu den wenigen Teams, die mit der gleichen Aufstellung wie im Vorjahr an den Start gehen. Morgan Larson, Olympiateilnehmer im 49er und America’s Cup-Segler, der in den vergangenen beiden Saisons jeweils Zweiter wurde, wird das Schweizer Boot beim Eröffnungs-Act steuern. Dieses Event hatte das Team im Vorjahr gewonnen – eine Leistung, die es 2014 gerne wiederholen möchte.

Das österreichische Red Bull Sailing Team, Drittplatzierte von 2013, mit den Doppelolympiasiegern in der Tornado-Klasse Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher kehrt gleichfalls zurück. In dieser Saison wird das Duo ergänzt durch den erfahrenen Tornado-Olympioniken und Extreme-40-Segler Mark Bulkeley (Großbritannien), den neuseeländischen Match Racer Nick Blackman sowie die 23jährige Australierin Haylee Outteridge, die gerade erst ihre ersten Olympiakampagne im 49erFX gestartet hat. Das Team hat in dieser neuen Aufstellung in Singapur schon trainiert. „Beständigkeit und gewonnene Rennen“, nennt Skipper Hagara als Erfolgsfaktoren für diese Saison. Und welches Team würde er besonders gerne schlagen? „Ben Ainslie. Er ist nicht nur ein großartiger Segler, er ist auch ein echter Gentleman, und es wäre uns ein Vergnügen, ihn zu besiegen!“

Der Gewinner der ersten Series im Jahr 2007, Rob Greenhalgh, kehrt mit Oman Air in die Series zurück. Er wird unterstützt von dem langjährigen Extreme 40-Segler Will Howden (Großbritannien) und den beiden omanischen Seglern Musab al Hadi und Hashim Al Rashdi, die in der vergangenen Saison beide für The Wave, Muscat segelten. Fünfter Mann an Bord ist der australischer Segler Tom Johnson, ein Neuling in der Series, der aus der Foiling Moth-Klasse kommt.

Sir Ben Ainslies Team J.P. Morgan BAR startet seine Offensive in der Extreme 40-Klasse mit geballter olympischer Power: Gleich drei Olympiasieger sind an Bord. Skipper Ainslie hat vier Gold- und eine Silbermedaille in seinem Trophäen-Schrank. Der Brite Paul Goodison gewann Gold in Peking, ebenso wie Pippa Wilson. Bugmann Matt Cornwell ist ein ehemaliger Match-Race-Weltmeister, das fünfte Crewmitglied wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Mit großer Spannung werden viele Menschen den Auftritt des Neuseeländers Dean Barker verfolgen, der gegen Ainslie im vorigen Jahr den 34. America’s Cup verloren hat. Wird er auf den Stadionkursen der Extreme Sailing Series das Blatt wenden können? Das Kiwi-Team Emirates Team New Zealand wird mit den erfahrenen Multihull- und America’s Cup-Seglern Glenn Ashby, James Dagg und Jeremy Lomas sowie dem Nachwuchstalent Edwin Delaat die vielleicht stärkste Mannschaft ins Rennen schicken.

Franck Cammas, der Sieger des letzten Volvo Ocean Race, kehrt in die Series zurück und bringt einige Schwergewichte aus früheren Extreme 40-Kampagnen mit, wie Tanguy Cariou oder Devan le Bihan. Ebenfalls an Bord ist der America’s Cup-Teilnehmer und frühere Extreme 40-Segler Thierry Fouchier. Cammas Vorschoterin aus der Nacra 17-Klasse, die zweifache Vizeweltmeisterin im Laser Radial Sophie de Turckheim, verantwortet die Taktik. Großsegeltrimmer Cariou äußerte sich vor dem Saison-Auftakt zurückhaltend: „Wir werden erst nach den ersten drei Events (Singapur, Oman und Qingdao) wissen, wo wir wirklich stehen. Wir wissen aber schon jetzt, dass es hart wird. Wir haben vor dem Verschiffen unseres Bootes nach Singapur praktisch nicht trainieren können. Insofern fehlen uns echte Anhaltspunkte, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen, die seit vielen Jahren in der Series unterwegs ist.“

Das gegenüber dem Vorjahr unveränderte Schweizer team Realstone wird in seiner zweiten Saison abermals von Skipper Jérôme Clerc angeführt. Der Kader rekrutiert sich aus dem Kreis der D35-Meister des Jahres 2012, insgesamt acht Segler werden im Saisonverlauf rotieren und versuchen, das Ergebnis des Vorjahres zu verbessern.

Für das dänische SAP Extreme Sailing Team ist 2014 die dritte Saison. Die Co-Skipper Jes Gram-Hansen und Rasmus Køstner haben mit Groupama und Realstone in Frankreich trainiert. Dabei kristallisierten sich Trimmer Thierry Douillard (Frankreich) und Peter Wibroe (Dänemark) als neue Besatzungsmitglieder heraus. Wieder dabei ist in seiner zweiten Saison Bugmann Nicolai Sehested (Dänemark). 2013 segelte das SAP Extreme Sailing Team in Singapur auf Platz drei, und Taktiker Køstner ist sich der Bedeutung eines guten Starts in die Saison bewusst: „Die Series wird in Singapur nicht entschieden. Ein guter Start bringt aber viel Momentum für das weitere Jahr. Singapur wird eine große Herausforderung, es ist eines der anspruchvollsten Reviere für Rennen. Der Wind ist ziemlich unvorhersehbar und sogar ein großer Vorsprung kann sich in kürzester Zeit in einen großen Rückstand verwandeln. Du musst alle Möglichkeiten nutzten, die sich dir eröffnen, und dich darauf einstellen, bis zur Ziellinie zu kämpfen.“

Der Olympionike Igor Lisovenko, der für Russland 2012 in London und 2008 in Peking im Laser am Start war, ist Skipper der russischen Mannschaft Gazprom Team Russia. Das Team hat sich in Großbritannien vorbereitet, und Lisovenko wagte einen Ausblick auf die anstehende Saison: „Ich spüre zum Auftakt der Series schon ein bisschen Druck. Wir sind ein neues Team und wir streben gute Ergebnisse ab. Im ersten Event geht es für uns darum, zu einer Mannschaft zusammenzuwachsen, wir müssen also alle auf einer Wellenlänge sein, uns gegenseitig helfen und aufeinander einspielen.“ Die britischen Extreme 40-Hochkaräter Paul Campbell-James und Alister Richardson, die jeweils zweimal die Series gewonnen haben, sowie der siegreiche Skipper aus dem Jahr 2009, Pete Cumming, unterstützen den russischen Starter.

Die große Frage steht im Raum: Wird ein etabliertes Team mit viel Erfahrung beim ersten Act die Nase vorn haben, oder wird ein Neuling triumphieren können? Die Stadion-Rennen werden live übertragen, und zwar von Freitag, dem 21. Februar, bis Sonntag, den 23. Februar jeweils von 9 bis 10.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit (16 bis 17.30 Ortszeit). Diese Zeiten können sich noch ändern. Der aktuelle Stand ist jeweils auf der Website www.extremesailingseries.com abrufbar.

 

Extreme Sailing Series™, Act 1 Singapur, Mannschaftsaufstellungen

Alinghi (SUI)

Skipper/Steuermann: Morgan Larson(USA)Taktiker: Stuart Pollard (AUS)Großsegeltrimmer: Pierre-Yves Jorand (SUI)Vorsegeltrimmer: Nils Frei (SUI)Bugmann: Yves Detrey (SUI)

Emirates Team New Zealand (NZL)

Skipper/Steuermann: Dean Barker (NZL)Taktiker: Edwin Delaat (NZL)Großsegeltrimmer: Glenn Ashby (AUS)Vorsegeltrimmer: James Dagg (NZL)Bugmann: Jeremy Lomas (NZL)

GAC Pindar (AUS)

Skipper/Steuermann: Seve Jarvin (AUS) Großsegeltrimmer: Troy Tindill (AUS)Vorsegeltrimmer: Ed Smyth (AUS)Bugmann: Sam Newton (AUS)/Alexandra South (AUS)

Gazprom Team Russia (RUS)

Skipper/Taktiker: Igor Lisovenko (RUS)Steuermann: Paul Campbell-James (GBR)Großsegeltrimmer: Alister Richardson (GBR)Vorsegeltrimmer: Pete Cumming (GBR)Bugmann: Aleksey Kulakov (RUS)

Groupama Team France (FRA)

Skipper/ Steuermann: Franck Cammas (FRA)Taktiker: Sophie de Turckheim (FRA)Großsegeltrimmer: Tanguy Cariou (FRA)Vorsegeltrimmer: Thierry Fouchier (FRA)Bugmann: Devan Le Bihan (FRA)

J.P. Morgan BAR (GBR)

Skipper/Steuermann: Ben Ainslie (GBR)Großsegeltrimmer: Paul Goodison (GBR)Vorsegeltrimmer: Pippa Wilson (GBR)Bugmann: Matt Cornwell (GBR)

Oman Air (OMA)

Skipper/Steuermann: Rob Greenhalgh (GBR)Großsegeltrimmer: Tom Johnson (AUS)Vorsegeltrimmer: Will Howden (GBR)Bugmann: Hashim Al Rashdi (OMA) /Musab Al Hadi (OMA)

Realstone (SUI)

Skipper: Jérôme ClercSteuermann: Arnaud Psarofaghis (SUI)Taktiker: Bruno Barbarin (FRA)Großsegeltrimmer: Jérôme Clerc (SUI)Vorsegeltrimmer: Thierry Wasem (SUI)Bugmann: Nils Palmieri (SUI)

Red Bull Sailing Team (AUT)

Skipper/Steuermann: Roman Hagara (AUT)Taktiker: Hans-Peter Steinacher (AUT)Großsegeltrimmer: Mark Bulkeley (GBR)Bugmann: Nick Blackman (NZL)Backstag: Haylee Outteridge (AUS)

SAP Extreme Sailing Team (DEN)

Skipper/Steuermann: Jes Gram-Hansen (DEN) / Rasmus Køstner (DEN)Steuermann: Jes Gram-Hansen (DEN)Taktiker: Rasmus Køstner (DEN)Trimmers: Thierry Douillard (FRA)/Peter Wibroe (DEN)Bugmann: Nicolai Sehested (DEN)

Team Aberdeen Singapore (SIN)

Skipper/Steuermann: Nick Moloney (AUS)Taktiker: Adam Beashel (AUS)Großsegeltrimmer: Scott Glen Sydney (SIN)Vorsegeltrimmer: Tom Dawson (GBR)Bugmann: Justin Wong (SIN)

The Wave, Muscat (OMA)

Skipper/Steuermann: Leigh McMillan (GBR)Taktiker: Sarah Ayton (GBR)Großsegeltrimmer: Pete Greenhalgh (GBR)Vorsegeltrimmer: Kinley Fowler (NZL)Bugmann: Nasser Al Mashari (OMA)

www.extremesailingseries.com

The Extreme Sailing Series Kollektion von Marinepool ist bei den europäischen Events  im Race Village erhältlich. Darüber hinaus über das Marinepool Händlernet und online unter

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