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News - Alinghi gewinnt in Qingdao trotz Crash mit Red Bull

04.05.2014

Marinepool ist "Offizieller Ausstatter für Funktions- und Lifestylebekleidung der Extreme Sailing Series™, der Oman Sail Teams The Wave, Muscat und Oman Air sowie Gazprom Team Russia

Qingao, China, 28. April 2014

 

Alinghi gewinnt in Qingdao trotz Crash mit Red Bull
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– Red Bull Sailing Team rammt Alinghi in einem der spektakulärsten Crashs in der achtjährigen Geschichte der Series; beide Boote müssen das Rennen aufgeben.
– Realteam besticht an den vier Renntagen mit großer Konstanz und wird verdienter Zweiter.
– Emirates Team New Zealand segelt auf Platz drei und liegt in der Saisonwertung jetzt in aussichtsreicher Position hinter den etablierten Teams.
– Vor Act 4 in Sankt Petersburg gerät The Wave, Muscat zunehmend unter Druck, Alinghi führt in der Gesamtwertung mit zwei Punkten Vorsprung.
– „Heimliche Helden“ der Extreme Sailing Series: Das Shore Team von Oman Air gewinnt den erstmals vergebenen „Above ans Beyond“ Award.
– Sieh dir hier die Höhepunkte aus den vier Renntagen in Chinas olympischer Segelstadt an.
Am letzten Renntag von Act 3 der Extreme Sailing Series im chinesischen Qingdao hat die olympische Segelstadt ihren Ruf eines harten und anspruchsvollen Segelreviers eindrucksvoll bestätigt. Dabei konnte selbst einer der spektakulärsten Crashs in der achtjährigen Geschichte der Series, bei dem das Red Bull Sailing Team Alinghi rammte und aus dem Rennen eliminierte, die Schweizer Mannschaft mit Morgan Larson, Anna Tunnicliffe, Nils Frei, Pierre Yves Yorand und Yves Detrey nicht stoppen: Obwohl sie dem letzten Rennen vom Ufer aus zusehen musste, sicherte sie sich den Sieg bei Act 3. Die internationale Jury sprach dem Team Wiedergutmachung zu, sehr zur Erleichterung von Steuermann Larson: „Wir wollten uns an der Startlinie in Position bringen. Zehn Sekunden vor dem Start fuhren wir auf die Linie zu. Ein Großteil der Flotte segelte auf Steuerbordbug. Red Bull wollte hinter uns durch. Dann fiel eine Böe ein, sie schafften es nicht mehr, ausreichend abzufallen und rammten uns in die Seite. So etwas kommt vor. Es ist toll, dass wir hier gewonnen haben! Das Ende hinterlässt natürlich gemischte Gefühle, aber ich denke, wir haben uns den Sieg verdient. Wir sind vor allem froh, dass niemand verletzt wurde und auch das Boot repariert werden kann. Eine gute Werft dürfte dafür eine Woche brauchen, es wird in jedem Fall rechtzeitig fertig sein.“
Wegen starker Böen von bis zu 25 Knoten wurde am Sonntag in einem geänderten Format gesegelt. Aus Sicherheitsgründen wurde die Flotte in Sechser-Gruppen auf den Kurs geschickt. Die zwölf Elite-Teams kamen mit den Bedingungen recht unterschiedlich klar. Realteam hatte schon die ganze Woche durch konstante Leistungen überzeugt, hielt sich von allem Ungemach fern, und wurde am Ende mit einem verdienten zweiten Platz belohnt. Ein selbstbewusster Skipper Jerome Clerc freute sich nach den Rennen schon auf die nächsten Stationen: „Das ist ein großartiges Ergebnis – unser bestes, seit wir in der Extreme Sailing Series dabei sind. Das Team hat von Anfang an Stärke demonstriert und wir haben bei diesen verrückten Bedingungen toll abgeschlossen. Wir haben das Boot gut gesegelt, das Handling hat gestimmt, wir hatten gute Starts und sind gut ins Ziel gekommen. Wir müssen sehen, dass wir uns weiter verbessern, um Alinghi schlagen zu können. Wir wollen wieder auf das Podest.“
Die jungen Segler von Emirates Team New Zealand konnten die ganze Woche über Anschluss an die Spitzengruppe halten. Peter Burling, der in Qingdao anstelle von Dean Barker segelte, behielt auch am Sonntag einen kühlen Kopf und verteidigte Platz drei vor Titelverteidiger The Wave, Muscat. Die Kiwis liegen jetzt auch in der Gesamtwertung in aussichtsreicher Position, um das Establishment der Series anzugreifen. Burling sagte: „Wir sind ziemlich platt, dass wir es auf das Podest geschafft haben. Es gab heute einen Dreikampf um Platz zwei, und wir sind vielleicht ein kleines bisschen enttäuscht, dass wir den nicht geholt haben. Am Anfang der Woche hätten wir uns über den dritten Platz ziemlich gefreut. Im Laufe der Woche wurden unsere Erwartungen dann doch etwas höher. Insgesamt sind wir aber sehr glücklich über unseren Platz auf dem Siegertreppchen. In der Gesamtwertung sind wir auf Tuchfühlung mit den Top-Leuten.“
Die meisten Mannschaften hätten einen vierten Platz in diesem Weltklasse-Feld wohl als Anlass zum Feiern empfunden. Für Leigh McMillan und The Wave, Muscat, die die vergangenen beiden Saisons dominiert hatten, bedeutete es aber eine Enttäuschung, das Podest um zwei Zähler verpasst zu haben. Seit Singapur 2013 war dies der Mannschaft nicht mehr passiert. Angesichts von zwei Punkten Vorsprung von Alinghi in der Gesamtwertung, wächst vor dem nächsten Act in Russland der Druck auf McMillan.
Gazprom Team Russia konnte sich im Verlauf des Act kontinuierlich verbessern, kam auch am Sonntag mit den schwierigen Bedingungen und starken Böen gut zurecht, und konnte sich auf den fünften Platz verbessern. Der britische Steuermann Paul Campbell-James sagte: „Wir haben die Möglichkeiten, die sich uns eröffneten, genutzt. Mit zweiten und dritten Plätzen haben wir genug Selbstvertrauen gesammelt, um weiter nach vorne zu segeln. Wir sind in einer guten Ausgangslage vor dem nächsten Act in Russland. Der dürfte für uns als Heim-Team sehr aufregend werden. Ich hoffe, wir brauchen keine drei Tage, um dort auf Touren zu kommen. Sankt Petersburg, wir kommen!“
Im Mittelfeld wurde hart gekämpft. Oman Air führte die zweite Hälfte des Feldes an und wurde schließlich Sechster. Dabei hatte die Mannschaft den ersten Tag wegen einer Kollision mit GAC Pindar verpasst. Als Anerkennung für seine großartige Leistung, dass Boot wieder rennfähig gemacht zu haben und für seine herausragende Boootbaukunst wurde das Oman Air Shore Team mit dem erstmals vergebenen „Above and Beyond“ Award von Land Rover ausgezeichnet. Mehr Informationen über den Award hier.
Am Sonntag demonstrierten auch Ben Ainslie und seine Crew die gold-verdächtige Form, die sie zuvor hatten vermissen lassen. Die Mannschaft, die insgesamt sechs olympische Goldmedaillen gewonnen hat, gewann zwei Wettfahrten und verbesserte sich auf Platz sieben. Ainslie kommentierte dies so: „Die Bedingungen waren jeden Tag anders. Der Wind wechselte ständig, was für alle Teams eine große Herausforderung bedeutete. Die kurzen Rennen auf den engen Kursen sind extrem intensiv, und wir bemühen uns gemeinsam, diesen Segel-Stil zu meistern. Wir hatten ein paar gute und ein paar nicht so gute Tage. Heute lief es erkennbar richtig gut. Wir haben den Eindruck, dass wir uns langsam verbessern und nach vorne arbeiten. So soll es auch sein, denn wir wollen am Saisonende in der ersten Hälfte der Flotte stehen.“
Der vielleicht beste Hochseesegler der Welt, Franck Cammas, hatte bei den ersten beiden Acts der Series in Singapur und Oman geglänzt, konnte dies aber in dieser Woche in Qingdao nicht wiederholen. Am Ende stand Platz acht, nur einen Punkt hinter J.P. Morgan BAR. Für das österreichische Red Bull Sailing Team ging die Rennwoche bitter zu Ende. Nach dem vorzeitigen Ende durch die Kollision, langte es nur für Platz neun. Auch das SAP Extreme Sailing Team hatte seine Probleme auf dem schwierigen Revier und kam nicht richtig in Schwung. Mit einen Punkt weniger als die Österreicher, langte es nur zu Rang zehn. Auf GAC Pindar erlebten David Gilmour und sein junges, australisches Team ihre Feuertaufe.
Die Heimmannschaft Team Extreme Qingdao verdiente sich in dieser Woche seine ersten Extreme 40 Meriten. Unterstützt von vielen Fans am Ufer, beeindruckte die Mannschaft vor allem am ersten Tag, den sie auf Platz drei abschloss. Skipper Mitch Booth war zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Die Crew hat sehr gut zusammengearbeitet, wenn man bedenkt, wie wenig Trainingszeit wir hatten. Sie hat wirklich bis zum Schluss Gas gegeben. Wir sind ganz zufrieden mit unserer Leistung, auch wenn wir, nachdem wir die längste Zeit im Mittelfeld segelten, am Ende hinten lagen. Wir waren aber dran an den anderen. Insgesamt freuen wir uns wirklich über die Leistung, die die Jungs diese Woche gezeigt haben.“
Vier Tage lang hat Qingdao der Flotte alles abverlangt – ein Act, der in Erinnerung bleiben wird. Die nächste Station heißt jetzt Sankt Petersburg in Russland, wo die Series vom 26. Bis 29. Juni ihre Saison abschließen wird.
Land Rover Extreme Sailing Series™, Act 3 in Qingdao, um den ‘Double Star Mingren’ CupEndergebnis nach Tag vier, 32 Rennen
Rang / Team / Punkte
1. Alinghi (SUI) Morgan Larson, Anna Tunnicliffe, Pierre-Yves Jorand, Nils Frei, Yves Detrey 178 Punkte.
2. Realteam by Realstone (SUI) Jérôme Clerc, Arnaud Psarofaghis, Denis Girardet, Bryan Mettraux, Thierry Wassem 168 Punkte.
3. Emirates Team New Zealand (NZL) Peter Burling, Glenn Ashby, Blair Tuke, Jeremy Lomas, Edwin Delaat 160 Punkte.
4. The Wave, Muscat (OMA) Leigh McMillan, Sarah Ayton, Pete Greenhalgh, Kinley Fowler, Nasser Al Mashari 159 Punkte.
5. Gazprom Team Russia (RUS) Igor Lisovenko, Paul Campbell-James, Alister Richardson, Pete Cumming, Aleksey Kulakov 140 Punkte.
6. Oman Air (OMA) Rob Greenhalgh, Tom Johnson, Kyle Langford, Hashim Al Rashdi, Musab Al Hadi 133 Punkte.
7. J.P. Morgan BAR (GBR) Ben Ainslie, Nick Hutton, Paul Goodison, Pippa Wilson, Matt Cornwell 129 Punkte.
8. Groupama sailing team (FRA) Franck Cammas, Sophie de Turckheim, Tanguy Cariou, Thierry Fouchier, Devan Le Bihan 128 Punkte.
9. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara, Hans-Peter Steinacher, Mark Bulkeley, Nick Blackman, Stewart Dodson 126 Punkte.
10. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Jes Gram-Hansen, Rasmus Køstner, Thierry Douillard, Peter Wibroe, Nicolai Sehested 125 Punkte.
11. Team Extreme Qingdao (CHN) Mitch Booth, Zhang Yiran, Liu Xue, Nick Moloney, Freddie White 111 Punkte.
12. GAC Pindar (AUS) David Gilmour, Troy Tindill, Ed Smyth, Sam Newton, Alexandra South 98 Punkte.
Extreme Sailing Series™ 2014 Gesamtwertung
Rang / Team / Punkte
1. Alinghi (SUI) 28 Punkte.
2. The Wave, Muscat (OMA) 26 Punkte.
3. Emirates Team New Zealand (NZL) 24 Punkte.
4. Realteam by Realstone (SUI) 22 Punkte.
5. Gazprom Team Russia (RUS) 15 Punkte.
6. Groupama sailing team (FRA) 12 Punkte.
7. Red Bull Sailing Team (AUT) 11 Punkte.
8. J.P. Morgan BAR (GBR) 10 Punkte.
9. SAP Extreme Sailing Team (DEN) 9 Punkte.
10. Oman Air (OMA) 8 Punkte.
11. GAC Pindar (AUS) 3 Punkte

Alinghi gewinnt in Qingdao trotz Crash mit Red Bull

– Red Bull Sailing Team rammt Alinghi in einem der spektakulärsten Crashs in der achtjährigen Geschichte der Series; beide Boote müssen das Rennen aufgeben.

– Realteam besticht an den vier Renntagen mit großer Konstanz und wird verdienter Zweiter.– Emirates Team New Zealand segelt auf Platz drei und liegt in der Saisonwertung jetzt in aussichtsreicher Position hinter den etablierten Teams.

– Vor Act 4 in Sankt Petersburg gerät The Wave, Muscat zunehmend unter Druck, Alinghi führt in der Gesamtwertung mit zwei Punkten Vorsprung.

– „Heimliche Helden“ der Extreme Sailing Series: Das Shore Team von Oman Air gewinnt den erstmals vergebenen „Above ans Beyond“ Award.

– Sieh dir hier die Höhepunkte aus den vier Renntagen in Chinas olympischer Segelstadt an.

 

Am letzten Renntag von Act 3 der Extreme Sailing Series im chinesischen Qingdao hat die olympische Segelstadt ihren Ruf eines harten und anspruchsvollen Segelreviers eindrucksvoll bestätigt. Dabei konnte selbst einer der spektakulärsten Crashs in der achtjährigen Geschichte der Series, bei dem das Red Bull Sailing Team Alinghi rammte und aus dem Rennen eliminierte, die Schweizer Mannschaft mit Morgan Larson, Anna Tunnicliffe, Nils Frei, Pierre Yves Yorand und Yves Detrey nicht stoppen: Obwohl sie dem letzten Rennen vom Ufer aus zusehen musste, sicherte sie sich den Sieg bei Act 3. Die internationale Jury sprach dem Team Wiedergutmachung zu, sehr zur Erleichterung von Steuermann Larson: „Wir wollten uns an der Startlinie in Position bringen. Zehn Sekunden vor dem Start fuhren wir auf die Linie zu. Ein Großteil der Flotte segelte auf Steuerbordbug. Red Bull wollte hinter uns durch. Dann fiel eine Böe ein, sie schafften es nicht mehr, ausreichend abzufallen und rammten uns in die Seite. So etwas kommt vor. Es ist toll, dass wir hier gewonnen haben! Das Ende hinterlässt natürlich gemischte Gefühle, aber ich denke, wir haben uns den Sieg verdient. Wir sind vor allem froh, dass niemand verletzt wurde und auch das Boot repariert werden kann. Eine gute Werft dürfte dafür eine Woche brauchen, es wird in jedem Fall rechtzeitig fertig sein.“

Wegen starker Böen von bis zu 25 Knoten wurde am Sonntag in einem geänderten Format gesegelt. Aus Sicherheitsgründen wurde die Flotte in Sechser-Gruppen auf den Kurs geschickt. Die zwölf Elite-Teams kamen mit den Bedingungen recht unterschiedlich klar. Realteam hatte schon die ganze Woche durch konstante Leistungen überzeugt, hielt sich von allem Ungemach fern, und wurde am Ende mit einem verdienten zweiten Platz belohnt. Ein selbstbewusster Skipper Jerome Clerc freute sich nach den Rennen schon auf die nächsten Stationen: „Das ist ein großartiges Ergebnis – unser bestes, seit wir in der Extreme Sailing Series dabei sind. Das Team hat von Anfang an Stärke demonstriert und wir haben bei diesen verrückten Bedingungen toll abgeschlossen. Wir haben das Boot gut gesegelt, das Handling hat gestimmt, wir hatten gute Starts und sind gut ins Ziel gekommen. Wir müssen sehen, dass wir uns weiter verbessern, um Alinghi schlagen zu können. Wir wollen wieder auf das Podest.“

Die jungen Segler von Emirates Team New Zealand konnten die ganze Woche über Anschluss an die Spitzengruppe halten. Peter Burling, der in Qingdao anstelle von Dean Barker segelte, behielt auch am Sonntag einen kühlen Kopf und verteidigte Platz drei vor Titelverteidiger The Wave, Muscat. Die Kiwis liegen jetzt auch in der Gesamtwertung in aussichtsreicher Position, um das Establishment der Series anzugreifen. Burling sagte: „Wir sind ziemlich platt, dass wir es auf das Podest geschafft haben. Es gab heute einen Dreikampf um Platz zwei, und wir sind vielleicht ein kleines bisschen enttäuscht, dass wir den nicht geholt haben. Am Anfang der Woche hätten wir uns über den dritten Platz ziemlich gefreut. Im Laufe der Woche wurden unsere Erwartungen dann doch etwas höher. Insgesamt sind wir aber sehr glücklich über unseren Platz auf dem Siegertreppchen. In der Gesamtwertung sind wir auf Tuchfühlung mit den Top-Leuten.“

Die meisten Mannschaften hätten einen vierten Platz in diesem Weltklasse-Feld wohl als Anlass zum Feiern empfunden. Für Leigh McMillan und The Wave, Muscat, die die vergangenen beiden Saisons dominiert hatten, bedeutete es aber eine Enttäuschung, das Podest um zwei Zähler verpasst zu haben. Seit Singapur 2013 war dies der Mannschaft nicht mehr passiert. Angesichts von zwei Punkten Vorsprung von Alinghi in der Gesamtwertung, wächst vor dem nächsten Act in Russland der Druck auf McMillan.

Gazprom Team Russia konnte sich im Verlauf des Act kontinuierlich verbessern, kam auch am Sonntag mit den schwierigen Bedingungen und starken Böen gut zurecht, und konnte sich auf den fünften Platz verbessern. Der britische Steuermann Paul Campbell-James sagte: „Wir haben die Möglichkeiten, die sich uns eröffneten, genutzt. Mit zweiten und dritten Plätzen haben wir genug Selbstvertrauen gesammelt, um weiter nach vorne zu segeln. Wir sind in einer guten Ausgangslage vor dem nächsten Act in Russland. Der dürfte für uns als Heim-Team sehr aufregend werden. Ich hoffe, wir brauchen keine drei Tage, um dort auf Touren zu kommen. Sankt Petersburg, wir kommen!“

Im Mittelfeld wurde hart gekämpft. Oman Air führte die zweite Hälfte des Feldes an und wurde schließlich Sechster. Dabei hatte die Mannschaft den ersten Tag wegen einer Kollision mit GAC Pindar verpasst. Als Anerkennung für seine großartige Leistung, dass Boot wieder rennfähig gemacht zu haben und für seine herausragende Boootbaukunst wurde das Oman Air Shore Team mit dem erstmals vergebenen „Above and Beyond“ Award von Land Rover ausgezeichnet.

Am Sonntag demonstrierten auch Ben Ainslie und seine Crew die gold-verdächtige Form, die sie zuvor hatten vermissen lassen. Die Mannschaft, die insgesamt sechs olympische Goldmedaillen gewonnen hat, gewann zwei Wettfahrten und verbesserte sich auf Platz sieben. Ainslie kommentierte dies so: „Die Bedingungen waren jeden Tag anders. Der Wind wechselte ständig, was für alle Teams eine große Herausforderung bedeutete. Die kurzen Rennen auf den engen Kursen sind extrem intensiv, und wir bemühen uns gemeinsam, diesen Segel-Stil zu meistern. Wir hatten ein paar gute und ein paar nicht so gute Tage. Heute lief es erkennbar richtig gut. Wir haben den Eindruck, dass wir uns langsam verbessern und nach vorne arbeiten. So soll es auch sein, denn wir wollen am Saisonende in der ersten Hälfte der Flotte stehen.“

Der vielleicht beste Hochseesegler der Welt, Franck Cammas, hatte bei den ersten beiden Acts der Series in Singapur und Oman geglänzt, konnte dies aber in dieser Woche in Qingdao nicht wiederholen. Am Ende stand Platz acht, nur einen Punkt hinter J.P. Morgan BAR. Für das österreichische Red Bull Sailing Team ging die Rennwoche bitter zu Ende. Nach dem vorzeitigen Ende durch die Kollision, langte es nur für Platz neun. Auch das SAP Extreme Sailing Team hatte seine Probleme auf dem schwierigen Revier und kam nicht richtig in Schwung. Mit einen Punkt weniger als die Österreicher, langte es nur zu Rang zehn. Auf GAC Pindar erlebten David Gilmour und sein junges, australisches Team ihre Feuertaufe.

Die Heimmannschaft Team Extreme Qingdao verdiente sich in dieser Woche seine ersten Extreme 40 Meriten. Unterstützt von vielen Fans am Ufer, beeindruckte die Mannschaft vor allem am ersten Tag, den sie auf Platz drei abschloss. Skipper Mitch Booth war zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Die Crew hat sehr gut zusammengearbeitet, wenn man bedenkt, wie wenig Trainingszeit wir hatten. Sie hat wirklich bis zum Schluss Gas gegeben. Wir sind ganz zufrieden mit unserer Leistung, auch wenn wir, nachdem wir die längste Zeit im Mittelfeld segelten, am Ende hinten lagen. Wir waren aber dran an den anderen. Insgesamt freuen wir uns wirklich über die Leistung, die die Jungs diese Woche gezeigt haben.“

Vier Tage lang hat Qingdao der Flotte alles abverlangt – ein Act, der in Erinnerung bleiben wird. Die nächste Station heißt jetzt Sankt Petersburg in Russland, wo die Series vom 26. Bis 29. Juni ihre Saison abschließen wird.


Land Rover Extreme Sailing Series™, Act 3 in Qingdao, um den ‘Double Star Mingren’ CupEndergebnis nach Tag vier, 32 Rennen

Rang / Team / Punkte

1. Alinghi (SUI) Morgan Larson, Anna Tunnicliffe, Pierre-Yves Jorand, Nils Frei, Yves Detrey 178 Punkte.

2. Realteam by Realstone (SUI) Jérôme Clerc, Arnaud Psarofaghis, Denis Girardet, Bryan Mettraux, Thierry Wassem 168 Punkte.

3. Emirates Team New Zealand (NZL) Peter Burling, Glenn Ashby, Blair Tuke, Jeremy Lomas, Edwin Delaat 160 Punkte.

4. The Wave, Muscat (OMA) Leigh McMillan, Sarah Ayton, Pete Greenhalgh, Kinley Fowler, Nasser Al Mashari 159 Punkte.

5. Gazprom Team Russia (RUS) Igor Lisovenko, Paul Campbell-James, Alister Richardson, Pete Cumming, Aleksey Kulakov 140 Punkte.

6. Oman Air (OMA) Rob Greenhalgh, Tom Johnson, Kyle Langford, Hashim Al Rashdi, Musab Al Hadi 133 Punkte.

7. J.P. Morgan BAR (GBR) Ben Ainslie, Nick Hutton, Paul Goodison, Pippa Wilson, Matt Cornwell 129 Punkte.

8. Groupama sailing team (FRA) Franck Cammas, Sophie de Turckheim, Tanguy Cariou, Thierry Fouchier, Devan Le Bihan 128 Punkte.

9. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara, Hans-Peter Steinacher, Mark Bulkeley, Nick Blackman, Stewart Dodson 126 Punkte.

10. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Jes Gram-Hansen, Rasmus Køstner, Thierry Douillard, Peter Wibroe, Nicolai Sehested 125 Punkte.

11. Team Extreme Qingdao (CHN) Mitch Booth, Zhang Yiran, Liu Xue, Nick Moloney, Freddie White 111 Punkte.

12. GAC Pindar (AUS) David Gilmour, Troy Tindill, Ed Smyth, Sam Newton, Alexandra South 98 Punkte.


Extreme Sailing Series™ 2014 Gesamtwertung

Rang / Team / Punkte

1. Alinghi (SUI) 28 Punkte.

2. The Wave, Muscat (OMA) 26 Punkte.

3. Emirates Team New Zealand (NZL) 24 Punkte.

4. Realteam by Realstone (SUI) 22 Punkte.

5. Gazprom Team Russia (RUS) 15 Punkte.

6. Groupama sailing team (FRA) 12 Punkte.

7. Red Bull Sailing Team (AUT) 11 Punkte.

8. J.P. Morgan BAR (GBR) 10 Punkte.

9. SAP Extreme Sailing Team (DEN) 9 Punkte.

10. Oman Air (OMA) 8 Punkte.

11. GAC Pindar (AUS) 3 Punkte

www.extremesailingseries.com

 

The Extreme Sailing Series Kollektion von Marinepool ist bei den europäischen Events  im Race Village erhältlich. Darüber hinaus über das Marinepool Händler Netzwerk und online unter

www.extreme-sailing-series-store.com

© Xaume Olleros for Red Bull Content Pool

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© Lloyd Images

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