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News - Extreme Sailing Series™: Viel Wind, viel Action und noch kein Favorit zum Auftakt

06.03.2013

 

Viel Wind, viel Action und noch kein Favorit zum Auftakt der Extreme Sailing Series 2013
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Glänzende Segelbedingungen und Kaiserwetter zum Auftakt der Extreme Sailing Series 2013 in Oman. Vor The Wave, Muscat (Maskat) erleben die diesjährigen Debütanten ihre Feuertaufe. Vorjahressieger Leigh McMillan und seine Crew an Bord von The Wave, Muscat knüpfen nahtlos an ihre starken Leistungen aus der vergangenen Saison an und segeln am ersten Tag auf Platz 1. Die seglerische Klasse des Extreme-40-Establishments, aber auch der neuen Konkurrenten lässt die vielleicht engste Saison in der Geschichte der Series erwarten, ohne dass ein klarer Favorit erkennbar wäre.
Es war ein perfekter Segel-Tag: Der Wind wehte frisch und erreichte in den letzen beiden Wettfahrten des Tages kräftige 17 Knoten. Auf dem Regattakurs weit draußen auf der offenen See, mit seinen langen Vorwind-Strecken, konnten die Extreme 40s am Dienstag ihre Stärken eindrucksvoll ausspielen. Boote, die in rasanter Fahrt durch die Wellen schnitten, mit dem Luv-Schwimmer hoch in der Luft, bedeuten Segel-Action pur.
Roman Hagara und seinem energie-geladenen Red Bull Sailing Team schienen am Dienstag tatsächlich Flügel zu wachsen. Mit Siegen in zwei Wettfahrten legte das Team einen beeindruckenden Start hin und musste mit einem einzigen Punkt Rückstand in der Tageswertung allein The Wave, Muscat den Vortritt lassen. Schon auf der Pressekonferenz am Morgen hatte Hagara vor heimischen und internationalen Medien keinen Zweifel daran gelassen, dass für ihn in dieser Saison nur ein Podest-Platz zählt. “Das war heute ein perfekter Tag”, sagt Hagara nach den Rennen, “die Bedingungen waren sehr gut, wir hatten das Boot perfekt im Griff und das Team ist wirklich hervorragend gesegelt. Wir blicken jetzt von Tag zu Tag. Es wird schwer werden, an der Spitze zu bleiben. Morgen kann aber alles schon wieder ganz anders aussehen. Wir segeln dann nahe vor dem Ufer, und die Karten werden neu gemischt. Wir werden aber alles daran setzen, vorne zu bleiben.”
Oman Air ist in diesem Jahr zwar nicht mehr dabei. Dessen Vorjahres-Skipper Morgan Larson gab als neuer Taktiker auf Ernesto Bertarellis Alinghi aber gleich wieder richtig Gas. Selbst von einer Panne bei einem Spinnaker-Manöver im dritten Rennen, die Alinghi vom ersten auf den letzten Platz zurückfallen ließ, ließ sich das unter Schweizer Flagge segelnde Team nicht aus dem Rhythmus bringen. Am Ende reichte es für Rang 3 in der Tageswertung. Über das Segeln mit einem neuen Team sagte der Kalifornier Larson anschließend: „Alinghi ist ein hervorragend eingespieltes Team, die Männer sind schon lange dabei und müssen nicht mehr viele Worte wechseln. Sie segeln einfach. Die größte Herausforderung für sie dürfte darin bestehen, mich irgendwie in ihre Formel zu integrieren! Mir ist ein Segel-Fehler unterlaufen, der uns teuer zu stehen kam, aber als Mannschaft hatten wir einen starken Auftritt und ich denke, wir sollten mit unserer heutigen Vorstellung zufrieden sein. Das Niveau der Rennen war herausragend – wir sind besser geworden, und auch einige der neuen Boote geben richtig Gas. Ich denke, das ist schon ein extrem harter Wettkampf hier.“
Robert Greenhalgh bewies als Skipper von Team Duqm Oman, der Heimmannschaft in Maskat, dass er nichts von seiner Klasse verloren hat. Der Gewinner der ersten Extreme Sailing Series zeigte es noch einmal allen und wurde punktgleich mit Alinghi Vierter.
Das komplett neue Realteam kam mit den windigen Bedingungen gut zurecht. Skipper Jerome Clerc, Meister in der D35-Klasse, zeigte, wie man auf Mehrrumpfbooten erfolgreich segelt und gewann die zweite Wettfahrt. „Das ist etwas ganz anderes als im Training, und unterscheidet sich komplett von dem, was man in Filmen sieht!“, kommentierte Clerc. „Wenn man bedenkt, dass dies unser erster Tag war, lief es für uns ganz gut. Morgen wird das Segeln im Stadion noch einmal ganz andere Bedingungen bringen. Es sind für uns noch mehr Siege drin in dieser Woche – hoffe ich!“
Ein weiteres Debüt gab am Dienstag der Skipper von GAC Pindar, William Tiller. Der kannte das Segeln auf großen Katamaranen zwar schon vom Red Bull Youth America’s Cup, hatte aber noch kein einziges Rennen auf einer Extreme 40 bestritten. „Das war doch etwas ganz anderes da draußen, aber es hat Spaß gemacht! Die Boote sind unglaublich und bei dem vielen Wind hatten wir ganz schön zu tun.“ Auf die Frage, was am nächsten Tag ganz oben auf seiner Agenda stünde, sagte Tiller: „So ziemlich alles. Ich hatte den Eindruck, dass unser Speed in Ordnung war und dass wir bei einigen Rennen ganz gut dabei waren. Im letzten lagen wir auf dem zweiten Platz, bis wir eine Strafe kassierten und auf den letzten Platz zurückfielen – das ärgert mich sehr. Abgesehen davon geht es darum, dass wir uns auf dem Boot noch mehr zuhause fühlen müssen. Wir segeln jetzt etwa eine Woche damit und verbessern uns so gut wir können.“ Team Korea, ein weiterer Neuling in dieser Saison, musste hingegen Lehrgeld zahlen. Mit dem olympischen Silbermedaillen-Gewinner Peter Burling am Steuer wurde die Mannschaft vor dem Saisonstart zu den Favoriten gezählt. Am Dienstag musste das Team erkennen, welche Herausforderung das Segeln auf einer Extreme 40 darstellen kann, und landete auf Platz 8.
Angesichts der geringen Abstände ist es noch viel zu früh, einen Tipp abzugeben, wer am Ende von Act 1 die Nase vorne haben wird. Zumal am Mittwoch hinter der großen Mole im geschützten Wasser gesegelt wird und sich die Bedingungen dadurch komplett ändern. Fans können diese Rennen online live verfolgen, und zwar von 13 Uhr an (deutsche Zeit) – auf keinen Fall verpassen!
Extreme Sailing Series 2013, Act 1 in Maskat, Oman. Rangfolge nach Tag 1, sieben Rennen (5.3.2013)
Rang / Team / Punkte
1. The Wave, Muscat (OMA) Leigh McMillan, Ed Smyth, Pete Greenhalgh, Musab Al Hadi, Hashim Al Rashdi 62 Punkte
2. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara, Hans Peter Steinacher, Matthew Adams, Pierre Le Clainche, Graeme Spence 61 Punkte
3. Alinghi (SUI) Ernesto Bertarelli, Morgan Larson, Pierre Yves Jorand, Nils Frei, Yves Detrey 47 Punkte
4. Team Duqm Oman (OMA) Robert Greenhalgh, Bleddyn Mon, Will Howden, Andrew Walsh, Nasser Al Mashari 47 Punkte
5. Realteam (SUI) Jérome Clerc, Bryan Mettraux, Arnaud Psarofaghis, Cédric Schmidt, Thierry Wasem 43 Punkte
6. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Jes Gram-Hansen, Rasmus Kostner, Pete Cumming, Mikkel Røssberg, Nicolai Sehested 40 Punkte
7. GAC Pindar (NZL) Will Tiller, Brad Farrand, Stewart Dodson, Harry Thurston, Shaun Mason 34 Punkte
8. Team Korea (KOR) Peter Burling, Blair Tuke, Mark Bulkeley, Sungwok Kim, Matt Cornwell 30 Punkte

Marinepool ist "Offizieller Ausstatter für Funktions- und Lifestylebekleidung der Extreme Sailing Series™ und des Oman Sail Teams The Wave, Muscat

6. März, Muskat, OMA

Viel Wind, viel Action und noch kein Favorit zum Auftakt der Extreme Sailing Series 2013

Glänzende Segelbedingungen und Kaiserwetter zum Auftakt der Extreme Sailing Series 2013 in Oman. Vor The Wave, Muscat (Maskat) erleben die diesjährigen Debütanten ihre Feuertaufe. Vorjahressieger Leigh McMillan und seine Crew an Bord von The Wave, Muscat knüpfen nahtlos an ihre starken Leistungen aus der vergangenen Saison an und segeln am ersten Tag auf Platz 1. Die seglerische Klasse des Extreme-40-Establishments, aber auch der neuen Konkurrenten lässt die vielleicht engste Saison in der Geschichte der Series erwarten, ohne dass ein klarer Favorit erkennbar wäre.

Es war ein perfekter Segel-Tag: Der Wind wehte frisch und erreichte in den letzen beiden Wettfahrten des Tages kräftige 17 Knoten. Auf dem Regattakurs weit draußen auf der offenen See, mit seinen langen Vorwind-Strecken, konnten die Extreme 40s am Dienstag ihre Stärken eindrucksvoll ausspielen. Boote, die in rasanter Fahrt durch die Wellen schnitten, mit dem Luv-Schwimmer hoch in der Luft, bedeuten Segel-Action pur.

Roman Hagara und seinem energie-geladenen Red Bull Sailing Team schienen am Dienstag tatsächlich Flügel zu wachsen. Mit Siegen in zwei Wettfahrten legte das Team einen beeindruckenden Start hin und musste mit einem einzigen Punkt Rückstand in der Tageswertung allein The Wave, Muscat den Vortritt lassen. Schon auf der Pressekonferenz am Morgen hatte Hagara vor heimischen und internationalen Medien keinen Zweifel daran gelassen, dass für ihn in dieser Saison nur ein Podest-Platz zählt. “Das war heute ein perfekter Tag”, sagt Hagara nach den Rennen, “die Bedingungen waren sehr gut, wir hatten das Boot perfekt im Griff und das Team ist wirklich hervorragend gesegelt. Wir blicken jetzt von Tag zu Tag. Es wird schwer werden, an der Spitze zu bleiben. Morgen kann aber alles schon wieder ganz anders aussehen. Wir segeln dann nahe vor dem Ufer, und die Karten werden neu gemischt. Wir werden aber alles daran setzen, vorne zu bleiben.”

Oman Air ist in diesem Jahr zwar nicht mehr dabei. Dessen Vorjahres-Skipper Morgan Larson gab als neuer Taktiker auf Ernesto Bertarellis Alinghi aber gleich wieder richtig Gas. Selbst von einer Panne bei einem Spinnaker-Manöver im dritten Rennen, die Alinghi vom ersten auf den letzten Platz zurückfallen ließ, ließ sich das unter Schweizer Flagge segelnde Team nicht aus dem Rhythmus bringen. Am Ende reichte es für Rang 3 in der Tageswertung. Über das Segeln mit einem neuen Team sagte der Kalifornier Larson anschließend: „Alinghi ist ein hervorragend eingespieltes Team, die Männer sind schon lange dabei und müssen nicht mehr viele Worte wechseln. Sie segeln einfach. Die größte Herausforderung für sie dürfte darin bestehen, mich irgendwie in ihre Formel zu integrieren! Mir ist ein Segel-Fehler unterlaufen, der uns teuer zu stehen kam, aber als Mannschaft hatten wir einen starken Auftritt und ich denke, wir sollten mit unserer heutigen Vorstellung zufrieden sein. Das Niveau der Rennen war herausragend – wir sind besser geworden, und auch einige der neuen Boote geben richtig Gas. Ich denke, das ist schon ein extrem harter Wettkampf hier.“

Robert Greenhalgh bewies als Skipper von Team Duqm Oman, der Heimmannschaft in Maskat, dass er nichts von seiner Klasse verloren hat. Der Gewinner der ersten Extreme Sailing Series zeigte es noch einmal allen und wurde punktgleich mit Alinghi Vierter.

Das komplett neue Realteam kam mit den windigen Bedingungen gut zurecht. Skipper Jerome Clerc, Meister in der D35-Klasse, zeigte, wie man auf Mehrrumpfbooten erfolgreich segelt und gewann die zweite Wettfahrt. „Das ist etwas ganz anderes als im Training, und unterscheidet sich komplett von dem, was man in Filmen sieht!“, kommentierte Clerc. „Wenn man bedenkt, dass dies unser erster Tag war, lief es für uns ganz gut. Morgen wird das Segeln im Stadion noch einmal ganz andere Bedingungen bringen. Es sind für uns noch mehr Siege drin in dieser Woche – hoffe ich!“

Ein weiteres Debüt gab am Dienstag der Skipper von GAC Pindar, William Tiller. Der kannte das Segeln auf großen Katamaranen zwar schon vom Red Bull Youth America’s Cup, hatte aber noch kein einziges Rennen auf einer Extreme 40 bestritten. „Das war doch etwas ganz anderes da draußen, aber es hat Spaß gemacht! Die Boote sind unglaublich und bei dem vielen Wind hatten wir ganz schön zu tun.“ Auf die Frage, was am nächsten Tag ganz oben auf seiner Agenda stünde, sagte Tiller: „So ziemlich alles. Ich hatte den Eindruck, dass unser Speed in Ordnung war und dass wir bei einigen Rennen ganz gut dabei waren. Im letzten lagen wir auf dem zweiten Platz, bis wir eine Strafe kassierten und auf den letzten Platz zurückfielen – das ärgert mich sehr. Abgesehen davon geht es darum, dass wir uns auf dem Boot noch mehr zuhause fühlen müssen. Wir segeln jetzt etwa eine Woche damit und verbessern uns so gut wir können.“ Team Korea, ein weiterer Neuling in dieser Saison, musste hingegen Lehrgeld zahlen. Mit dem olympischen Silbermedaillen-Gewinner Peter Burling am Steuer wurde die Mannschaft vor dem Saisonstart zu den Favoriten gezählt. Am Dienstag musste das Team erkennen, welche Herausforderung das Segeln auf einer Extreme 40 darstellen kann, und landete auf Platz 8.

Angesichts der geringen Abstände ist es noch viel zu früh, einen Tipp abzugeben, wer am Ende von Act 1 die Nase vorne haben wird. Zumal am Mittwoch hinter der großen Mole im geschützten Wasser gesegelt wird und sich die Bedingungen dadurch komplett ändern. Fans können diese Rennen online live verfolgen, und zwar von 13 Uhr an (deutsche Zeit) – auf keinen Fall verpassen!


Extreme Sailing Series 2013, Act 1 in Maskat, Oman. Rangfolge nach Tag 1, sieben Rennen (5.3.2013)

Rang / Team / Punkte

1. The Wave, Muscat (OMA) Leigh McMillan, Ed Smyth, Pete Greenhalgh, Musab Al Hadi, Hashim Al Rashdi 62 Punkte

2. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara, Hans Peter Steinacher, Matthew Adams, Pierre Le Clainche, Graeme Spence 61 Punkte

3. Alinghi (SUI) Ernesto Bertarelli, Morgan Larson, Pierre Yves Jorand, Nils Frei, Yves Detrey 47 Punkte

4. Team Duqm Oman (OMA) Robert Greenhalgh, Bleddyn Mon, Will Howden, Andrew Walsh, Nasser Al Mashari 47 Punkte

5. Realteam (SUI) Jérome Clerc, Bryan Mettraux, Arnaud Psarofaghis, Cédric Schmidt, Thierry Wasem 43 Punkte

6. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Jes Gram-Hansen, Rasmus Kostner, Pete Cumming, Mikkel Røssberg, Nicolai Sehested 40 Punkte

7. GAC Pindar (NZL) Will Tiller, Brad Farrand, Stewart Dodson, Harry Thurston, Shaun Mason 34 Punkte

8. Team Korea (KOR) Peter Burling, Blair Tuke, Mark Bulkeley, Sungwok Kim, Matt Cornwell 30 Punkte

 

Die  Extreme Sailing Series Collection von Marinepool ist bei den europäischen Events, im gut sortierten Fachhandel und unter folgender Web-Adresse erhältlich:

www.extreme-sailing-series-store.com

 

© Lloyd Images

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