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News - Starker Wind und Wellen fordern Nerven aus Stahl an Tag 1 der Extreme Sailing Series in Nizza

03.10.2013

 

Starker Wind und hohe Wellen fordern Nerven aus Stahl an Tag 1 der Extreme Sailing Series in Nizza presented by Land Rover
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- 20 Knoten Wind mit Böen über 25 Knoten lässt die acht Extreme 40s über die Engelsbucht fliegen
- Segeln im Grenzbereich: Das SAP Extreme Sailing Team kann einen „Nose Dive“ gerade noch verhindern
- Die Newcomer the first club ALL4ONE und ChinaSpirit fordern die etablierten Kräfte heraus und arbeiten sich kontinuierlich nach vorne.
- The Wave, Muscat unterstreicht seinen Führungsanspruch mit vier Siegen, McMIllan räumt aber ein, dass es „sehr schwer sein dürfte, einen solchen Tag zu wiederholen.“
- Die Flotte hat sich für morgen, 4. Oktober, auf einen weiteren Tag mit 25 Knoten Wind und fliegenden Rümpfen eingestellt – live ab 16 Uhr bei bei www.dailymotion.com/extremesailingseries
„Extrem“, „im Grenzbereich“, „intensiv“ – so beschrieben die Spitzensegler der Extreme 40 Klasse den Eröffnungstag der Extreme Sailing Series™, Act 7, in Nizza presented by Land Rover. 20 Knoten Wind mit Böen von mehr als 25 Knoten und zwei Meter hohe Wellen ließen die acht Extreme 40s mit fliegenden Rümpfen, unterschneidenden Bügen und spritzender Gischt über die Engelbucht rasen. Der heftige Wind schien Leigh McMillans omanischem team The Wave, Muscat besonders zu liegen, das vier von acht Rennen gewann, damit am Ende des ersten Tages auf Platz eins lag und seinen Führungsanspruch eindrucksvoll untermauerte. Alle Augen auf sich zog aber vor allen anderen das dänische SAP Extreme Sailing Team, das mit viel Können einen Überschlag gerade noch verhindern konnte, wegen der dabei zugezogenen Schäden aber den Renntag wenig später beenden musste.
Im dritten Rennen des Tages wollte das SAP Extreme Sailing Team, wie der britische Großsegeltrimmer Pete Cumming später sagte, sein Boot „ein bisschen härter puschen“ – es stellte sich heraus, dass das wohl etwas zu hart war. Vor dem Wind, in voller Fahrt, schnitten beide Büge bei 25 Konten Bootsgeschwindigkeit unter und brachten das Boot zu einem abrupten Halt. Beide Ruderblätter schwebten kurz komplett über der Wasseroberfläche. Das Team bekam die Situation in den Griff, aber bei der Aktion brach der Bugspriet, so dass die Mannschaft schließlich aufgeben musste. Co-Skipper Rasmus Kostner berichtete: „Wir hatten den Tag gut begonnen und lagen im dritten Rennen in Führung, als wir plötzlich unterschnitten. Als der Bugspriet brach, war uns klar, dass wir nicht mehr viel tun konnten. Wir brachten das Rennen noch zu Ende. Nach einigen Reparaturen fanden wir aber unseren Rhythmus nie wieder.“ Das dänische Team trat zwar zu Rennen sieben noch an. Wegen weiterer Probleme mit dem Großsegel musste es dann aber auf das achte und letzte Rennen verzichten. Am Ende des Tages stand damit Platz sieben.
Die Dänen waren nicht das einzige Team, das heute an der französischen Riviera auf die Probe gestellt wurde. GAC Pindar, die wegen des Engagements der Crew beim Red Bull Youth America’s Cup seit Porto in dieser Zusammensetzung nicht mehr gesegelt waren, verloren in der Vorstart-Phase des siebten Rennens nach dem Verlust eines Bolzens ihr Backbord-Ruder. Für das junge Kiwi-Team bedeutet das leider „game over“ für diesen Tag.
Die Schweizer Teams Alinghi und Realteam starteten heute gut und gewannen jeweils zwei Wettfahrten. Aber während Morgan Larson und sein Alinghi Team ihre Form halten konnten, The Wave, Muscat weiter jagten und schließlich den ersten Tag auf Platz zwei abschlossen, schaffte es Jerome Clercs Mannschaft nicht, bis zum Schluss vorne dranzubleiben. Dank des herausragenden Beginns geht das Team jedoch auf Platz drei liegend in die morgigen Stadion-Rennen.
Jean-Christoph Mourniac zeigte als Skipper der extra eingeladenen Heimmannschaft the first club ALL4ONE, dass er bei seiner Rückkehr in die Series nichts von seiner Klasse auf der Extreme 40 verloren hat und steuerte das Boot zu eine Reihe von Top-3-Platzierungen. „Wir sind sehr glücklich mit unseren Ergebnissen. Bei Bedingungen wie diesen ist es wirklich schwierig, an Bord gut zu kommunizieren. Dafür, dass es unser erster Renntag war, sind wir sehr zufrieden. Das Niveau der Flotte ist in diesem Jahr wirklich hoch, wir müssen unsere Leistung morgen wiederholen und einfach versuchen, uns über das Wochenende weiter zu steigern“, sagte Mourniac.
Ein weiteres junges Team, das heute überzeugen konnte, war ChinaSpirit bei seinem erst zweiten Auftritt in der Series. Phil Robertson und seine Mannschaft legten gegenüber ihrer Feuertaufe vor sechs Wochen sogar noch zu und segelten auf einen beeindruckenden vierten Platz. „Das war ein toller Tag für uns. Wir sind mit unserer Bootsgeschwindigkeit sehr zufrieden und die Jungs haben es eindrucksvoll verstanden, das Boot bei diesen Bedingungen nicht kentern zu lassen. Das hat echt Spaß gemacht!“
Von Morgen an (Freitag, 4. Oktober) segelt die Extreme 40 Flotte bei Act 7 der Extreme Sailing Series in Nizza presented by Land Rover ab 14 Uhr im Stadion-Modus nur wenige Meter vor der Promenade des Anglais. Die Mannschaften stellen sich angesichts von vorhergesagten 25 Knoten Wind auf einen weiteren Tag voller Action ein. Mehr fliegende Rümpfe und die ganze Action live ab 16 Uhr bei www.dailymotion.com/extremesailingseries
Extreme Sailing Series 2013 Act 7, Nizza, presented by Land Rover, Wertung nach Tag 1, 8 Rennen (3.10.13)
Rang / Team / Punkte
1. The Wave, Muscat (OMA) Leigh McMillan, Ed Smyth, Pete Greenhalgh, Musab Al Hadi, Hashim Al Rashdi 71 Punkte.
2. Alinghi (SUI) Morgan Larson, Anna Tunnicliffe, Pierre Yves Jorand, Nils Frei, Yves Detrey 61 Punkte.
3. Realteam (SUI) Jérôme Clerc, Pierre Pennec, Arnaud Psarofaghis, Bryan Mettraux, Thierry Wassem 58 Punkte.
4. ChinaSpirit (CHN) Phil Robertson, Garth Ellingham, Llang Wu, Louis Viat, Nick Catley 54 Punkte.
5. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara, Hans Peter Steinacher, Matthew Adams, Simon Cooke, Kinley Fowler 54 Punkte.
6. the first club by ALL4ONE (FRA) Jean-Christophe Mourniac, Romain Petit, Stéphane Christidis, Arnaud Jarlegan, Julien Cressant 45 Punkte.
7. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Jes Gram-Hansen, Rasmus Køstner, Pete Cumming, Mikkel Røssberg, Nicolai Sehested 31 Punkte.
8. GAC Pindar (NZL) Will Tiller, Matt Steven, Harry Thurston, Brad Farrand, Shaun Mason 26 Punkte.

Marinepool ist "Offizieller Ausstatter für Funktions- und Lifestylebekleidung der Extreme Sailing Series™ und des Oman Sail Teams The Wave, Muscat

3. Oktober, Nizza, FRA

Starker Wind und hohe Wellen fordern Nerven aus Stahl an Tag 1 der Extreme Sailing Series in Nizza


- 20 Knoten Wind mit Böen über 25 Knoten lässt die acht Extreme 40s über die Engelsbucht fliegen- Segeln im Grenzbereich: Das SAP Extreme Sailing Team kann einen „Nose Dive“ gerade noch verhindern

- Die Newcomer the first club ALL4ONE und ChinaSpirit fordern die etablierten Kräfte heraus und arbeiten sich kontinuierlich nach vorne.

- The Wave, Muscat unterstreicht seinen Führungsanspruch mit vier Siegen, McMIllan räumt aber ein, dass es „sehr schwer sein dürfte, einen solchen Tag zu wiederholen.“

- Die Flotte hat sich für morgen, 4. Oktober, auf einen weiteren Tag mit 25 Knoten Wind und fliegenden Rümpfen eingestellt – live ab 16 Uhr bei bei www.dailymotion.com/extremesailingseries

„Extrem“, „im Grenzbereich“, „intensiv“ – so beschrieben die Spitzensegler der Extreme 40 Klasse den Eröffnungstag der Extreme Sailing Series™, Act 7, in Nizza presented by Land Rover. 20 Knoten Wind mit Böen von mehr als 25 Knoten und zwei Meter hohe Wellen ließen die acht Extreme 40s mit fliegenden Rümpfen, unterschneidenden Bügen und spritzender Gischt über die Engelbucht rasen. Der heftige Wind schien Leigh McMillans omanischem team The Wave, Muscat besonders zu liegen, das vier von acht Rennen gewann, damit am Ende des ersten Tages auf Platz eins lag und seinen Führungsanspruch eindrucksvoll untermauerte. Alle Augen auf sich zog aber vor allen anderen das dänische SAP Extreme Sailing Team, das mit viel Können einen Überschlag gerade noch verhindern konnte, wegen der dabei zugezogenen Schäden aber den Renntag wenig später beenden musste.

Im dritten Rennen des Tages wollte das SAP Extreme Sailing Team, wie der britische Großsegeltrimmer Pete Cumming später sagte, sein Boot „ein bisschen härter puschen“ – es stellte sich heraus, dass das wohl etwas zu hart war. Vor dem Wind, in voller Fahrt, schnitten beide Büge bei 25 Konten Bootsgeschwindigkeit unter und brachten das Boot zu einem abrupten Halt. Beide Ruderblätter schwebten kurz komplett über der Wasseroberfläche. Das Team bekam die Situation in den Griff, aber bei der Aktion brach der Bugspriet, so dass die Mannschaft schließlich aufgeben musste. Co-Skipper Rasmus Kostner berichtete: „Wir hatten den Tag gut begonnen und lagen im dritten Rennen in Führung, als wir plötzlich unterschnitten. Als der Bugspriet brach, war uns klar, dass wir nicht mehr viel tun konnten. Wir brachten das Rennen noch zu Ende. Nach einigen Reparaturen fanden wir aber unseren Rhythmus nie wieder.“ Das dänische Team trat zwar zu Rennen sieben noch an. Wegen weiterer Probleme mit dem Großsegel musste es dann aber auf das achte und letzte Rennen verzichten. Am Ende des Tages stand damit Platz sieben.

Die Dänen waren nicht das einzige Team, das heute an der französischen Riviera auf die Probe gestellt wurde. GAC Pindar, die wegen des Engagements der Crew beim Red Bull Youth America’s Cup seit Porto in dieser Zusammensetzung nicht mehr gesegelt waren, verloren in der Vorstart-Phase des siebten Rennens nach dem Verlust eines Bolzens ihr Backbord-Ruder. Für das junge Kiwi-Team bedeutet das leider „game over“ für diesen Tag.

Die Schweizer Teams Alinghi und Realteam starteten heute gut und gewannen jeweils zwei Wettfahrten. Aber während Morgan Larson und sein Alinghi Team ihre Form halten konnten, The Wave, Muscat weiter jagten und schließlich den ersten Tag auf Platz zwei abschlossen, schaffte es Jerome Clercs Mannschaft nicht, bis zum Schluss vorne dranzubleiben. Dank des herausragenden Beginns geht das Team jedoch auf Platz drei liegend in die morgigen Stadion-Rennen.

Jean-Christoph Mourniac zeigte als Skipper der extra eingeladenen Heimmannschaft the first club ALL4ONE, dass er bei seiner Rückkehr in die Series nichts von seiner Klasse auf der Extreme 40 verloren hat und steuerte das Boot zu eine Reihe von Top-3-Platzierungen. „Wir sind sehr glücklich mit unseren Ergebnissen. Bei Bedingungen wie diesen ist es wirklich schwierig, an Bord gut zu kommunizieren. Dafür, dass es unser erster Renntag war, sind wir sehr zufrieden. Das Niveau der Flotte ist in diesem Jahr wirklich hoch, wir müssen unsere Leistung morgen wiederholen und einfach versuchen, uns über das Wochenende weiter zu steigern“, sagte Mourniac.

Ein weiteres junges Team, das heute überzeugen konnte, war ChinaSpirit bei seinem erst zweiten Auftritt in der Series. Phil Robertson und seine Mannschaft legten gegenüber ihrer Feuertaufe vor sechs Wochen sogar noch zu und segelten auf einen beeindruckenden vierten Platz. „Das war ein toller Tag für uns. Wir sind mit unserer Bootsgeschwindigkeit sehr zufrieden und die Jungs haben es eindrucksvoll verstanden, das Boot bei diesen Bedingungen nicht kentern zu lassen. Das hat echt Spaß gemacht!“

Von Morgen an (Freitag, 4. Oktober) segelt die Extreme 40 Flotte bei Act 7 der Extreme Sailing Series in Nizza presented by Land Rover ab 14 Uhr im Stadion-Modus nur wenige Meter vor der Promenade des Anglais. Die Mannschaften stellen sich angesichts von vorhergesagten 25 Knoten Wind auf einen weiteren Tag voller Action ein. Mehr fliegende Rümpfe und die ganze Action live ab 16 Uhr bei www.dailymotion.com/extremesailingseries

 

Extreme Sailing Series 2013 Act 7, Nizza, presented by Land Rover, Wertung nach Tag 1, 8 Rennen (3.10.13)

Rang / Team / Punkte

1. The Wave, Muscat (OMA) Leigh McMillan, Ed Smyth, Pete Greenhalgh, Musab Al Hadi, Hashim Al Rashdi 71 Punkte.

2. Alinghi (SUI) Morgan Larson, Anna Tunnicliffe, Pierre Yves Jorand, Nils Frei, Yves Detrey 61 Punkte.

3. Realteam (SUI) Jérôme Clerc, Pierre Pennec, Arnaud Psarofaghis, Bryan Mettraux, Thierry Wassem 58 Punkte.

4. ChinaSpirit (CHN) Phil Robertson, Garth Ellingham, Llang Wu, Louis Viat, Nick Catley 54 Punkte.

5. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara, Hans Peter Steinacher, Matthew Adams, Simon Cooke, Kinley Fowler 54 Punkte.

6. the first club by ALL4ONE (FRA) Jean-Christophe Mourniac, Romain Petit, Stéphane Christidis, Arnaud Jarlegan, Julien Cressant 45 Punkte.

7. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Jes Gram-Hansen, Rasmus Køstner, Pete Cumming, Mikkel Røssberg, Nicolai Sehested 31 Punkte.

8. GAC Pindar (NZL) Will Tiller, Matt Steven, Harry Thurston, Brad Farrand, Shaun Mason 26 Punkte.

www.extremesailingseries.com

 

The Extreme Sailing Series Kollektion von Marinepool ist bei den europäischen Events inklusive Nizza im Race Village erhältlich. Darüber hinaus über das Marinepool Händlernet und online unter

www.extreme-sailing-series-store.com

 

© Lloyd Images

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