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News - Energy Team am Sonntag in Neapel knapp am Podium vorbei

22.04.2013

AMERICA'S CUP WORLD SERIES
Neapel, Sonntag, 21. April 2013

Die Crew des französischen ENERGY TEAM, geleitet von Yann Guichard, war am Sonntag kurz davor einen Coup am siebten und somit finalen Renntag in den America's Cup World Series in Neapel zu landen. Nach einem exzellenten Start übernahmen die Franzosen rasch die Führung der Flotte vor dem  Oracle Team USA, angeführt von Tom Slingsby, mit dem sie sich ein spannendes Duell lieferten. Nach einem hervorragenden Rennen des französischen Teams waren es am Ende jedoch die Italiener auf dem Boot Luna Rossa Swordfish, angeführt von keinem anderen als dem brillianten Francesco Bruni, die das Rennen vor den Augen von tausenden von Zuschauern für sich entscheiden konnten. ENERGY Team schloss das Rennen am Sonntag mit dem 4. Platz ab und wurde Sechster in der Gesamtwertung des ACWS in Neapel.

Fleet Race 7: Guter Start der Franzosen

Die Wetterbedingungen am "Super Sunday" , dem finalen Renntag in Neapel innerhalb der Amerca's Cup World Series 2013, waren außerordentlich gut. Alle Wettkämpfer kamen beim Startschuss gut weg wobei Oracle Team USA als erster die Startlinie vor dem französischen ENERGYTeam überquerte, das kurz danach allerdings die Führung übernahm. Ein langes und aufregenden Duell der zwei Führenden folgte, die sich in regelmäßigen Abständen immer wieder gegenseitig überholten und die Führungsposition streitig machten. Kurz danach umkäpften zwei Luna Rossa Boote den dritten Rang, gefolgt von Ben Ainslie (BAR) und dem Emirates Team New Zealing mit Dean Barker am Steuer.

Die Franzosen kämpfen weiter

Nach dem dritten Gate führten die Franzosen das Feld an der linken Seite an, während Oracle mit den Italienern auf der Luna Rossa Swordfish zu kämpfen hatten, die bereits auf den zweiten Platz vorgedrungen waren. ENERGY TEAM hatte einen Vorsprung von 20 Sekunden, raste an der Sptize mit fast 18 Knoten und einem 100 Meter Abstand vor Luna Rossa und Oracle voraus. Aber auf das Talent der Amerikaner ist Verlass und somit schafften sie ein Comeback und umrundeten Gate 4 mit gerade mal 3 Sekunden Rückstand zu den Franzosen.

Luna Rossa erzielt ein Comeback

ENERGY TEAM fuhr an der rechten Seite der Flotte, Oracle versuchte auf der linken Seite den Durchbruch, beide dicht verfolgt von den zwei Luna Rossa Booten mit Ben Ainslie etwas nach hinten fallend. Oracle führte mit gutem Aufwind die Flotte bis zur fünften Marke an. Am Gate fand Francesco Bruni's Team zurück ins Rennen und zog noch knapp an den Franzosen vorbei. Nach Gate 5 ging Oracle auf die linke Seite über, Luna Rossa nach rechts, dicht gefolgt vom ENERGY TEAM, das alles aus der Vorwindstrecke herausholte. Aber bald holte Luna Rossa Oracle ein und übernahm die Führung, während das französische Team am langen Schlag zur sechsten Marke fuhr. Die Franzosen waren auf Platz 3 an der sechsten Marke bevor sie von Luna Rossa Piranha überholt wurden. Auf dem finalen Schlag konnte Francesco Buni auf der Luna Rossa Swordfish den Sieg für sein Team erringen, kurz vor Tom Slingsbhy mit dem Oracle Team USA, Luna Rossa Piranha und dem ENERGY TEAM.

Kommentare:

Bruno Peyron: "Natürlich war es heute eine Mischung aus guten und schlechten Dingen und auch anderen Dingen, die am Super Sunday nicht besonders gut verlaufen sind. Wieder einmal hat Yann einen super Start hingelegt, der seine Statistiken zu einer Erfolgsrate von 80% schnellen Starts aufgewertet hat. Dann gab es diesen spannenden Kampf mit dem Oracle Team USA. Wir haben die Führung am dritten Schlag übernommen, aber haben dann die falsche Seite für 30 Sekunden lang gewählt und solche Fehler sind nicht aufzuheben. Die Bestrafung an der letzten Markierung war dennoch schwer zu verstehen, aber das gehört nunmal dazu und wir müssen das akzeptieren. Wir hätten sehr gerne mit einer Leistung abgeschlossen, die zu unserer Zielsetzung gepasst hätte. Letztendlich müssen wir aber einsehen, dass es viele Top Teams an der Spitze gibt. Das ganze Gruppe hat gezeigt, dass sie die Klasse hat um auf höchsten Niveau in dieser Weltserie mitzufahren. Aber dennoch haben wir die Möglichkeit unsere Ziele zu erreichen, das ist der nächste Schritt. Wir müssen dem Team die richtigen Voraussetzungen zum Kämpfen mitgeben, und dürfen nicht nur ein Wunder anfordern sondern müssen alles auf lange Sicht festigen und ausrichten."

 

Finale Platzierungen nach dem Rennen in Neapel

1 LUNA ROSSA SWORDFISH 80
2 ORACLE TEAM USA SLINGSBY 80
3 EMIRATES TEAM NZ 71
4 LUNA ROSSA PIRANHA 70
5 J.P. MORGAN BAR 65
6 ENERGY TEAM 58
7 ARTEMIS 40
8 HS RACING 36
9 CHINA TEAM 30