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News - America´s Cup World Series: Loick Peyron ist in Vendig wieder am Ruder!

16.05.2012

America’s Cup World Series 2012

Donnerstag, 10 Mai 2012

Die nächste Etappe der America’s Cup World Series wird von 15. Bis 20. Mai im schönen Venedig mit seinem berühmten Markusplatz stattfinden. Dort wird es auf dem französischen Boot einen Wechsel geben. Yann Guichard wird diesmal als Trainer fungieren und Loick Peyron ist Skipper und Steuermann des Energy Team AC45. 

Schon seit der Ankunft in Venedig ist das französische Team im alten Yacht Club von Venedig auf der Insel St. Georgio stationiert. Die Besetzung der Crew wird folgende sein: Loick Peyron (Skipper, Steuermann), Arnaud Psarofaghis (Wing Trimmer), Christophe André (Bugmann), Devan Le Bihan (Midbow) und Arnaud Jarlegan (Headsail Trimmer).

Loick Peyron erzählte uns, was man während der kommenden Woche erwarten kann:

Loick, wie wird das Energy Team in Venedig arbeiten?

Loick Peyron: „Es wird mehr oder weniger das Gegenteil davon sein, was man in Neapel gesehen hat: Ich werde am Ruder sein und Yann wird uns am Start begleiten, um uns seinen Blickwinkel zu vermitteln. Genau das, was wir auch in Neapel getan haben, nur mit vertauschten Rollen. Das haben wir auch auf diese Art geplant, da Yann an einen genauen Ablauf mit seiner MOD 70 gebunden ist, und es ist eine gute Idee, die Dinge zu ändern, da wir so ständig einen offenen Blick behalten. Wenn wir auch im Moment nicht über die nötigen finanziellen Mittel verfügen, so haben wir zumindest erfahrene Segler, die sich anpassen können. Für mich ist es wichtig wieder einmal den Platz am Ruder des AC45 einzunehmen – einfach um zu spüren, wie sich das anfühlt, und natürlich, um meine Ideen einzubringen. Was die Organisation betrifft, so hat unser kleines Land-Team genug damit zu tun unser Boot vorzubereiten. Ich werde bereits am 8.5. in Venedig sein, so bleibt uns eine gute Woche fürs Training, bevor das Rennen beginnt.“

Es gab einige Änderungen im Programm, im Besonderen beim Match Race Event...

LP: „Ja, die Regeln haben sich geändert und das ist auch gut so. In Neapel zum Beispiel kam alles ziemlich plötzlich, mit der Möglichkeit nach nur einem Duell auszuscheiden. Das erklärt einige seltsame Ergebnisse, wie den siebten Platz von Spithill zum Beispiel. In Venedig geht es im Viertelfinale auf drei gewonnene Races, oder in anderen Worten zwei Siege. Wir sollten nun also viel mehr segeln. Eine weitere Änderung ist, dass das Fleet Race am Super Sonntag ab jetzt nur eine dreifache Gewichtung hat anstatt bislang eine fünffache. Das bedeutet, dass die anderen Rennen unter der Woche mehr zählen. Diese Forderung nach Beständigkeit gefällt uns sehr gut.“

Was denken Sie über das Line-Up? Hat sich Ihr Eindruck, den Sie in Neapel gewonnen haben, verdeutlicht?

LP: „Wir haben wirklich erwartet, dass Prada als starkes Team auftreten wird... und sie waren sogar noch besser als erwartet. Ihr Skipper Chris Draper war vor ein paar Monaten am Ruder des koreanischen Bootes. Und das italienische Team konnte auf zwei Booten trainieren. Auch wenn Sie erst spät in der Serie dazukamen, so sind sie trotzdem schon mehr gesegelt als wir. Es ist gut von Beginn an stärkere Konkurrenz zu haben, auch wenn wir es dann schwerer haben. Man denke an Nathan Outteridge, der vom 49er und Moth kam – er hat einige großartige Dinge getan, mit all dem Enthusiasmus den man von einem Youngster erwartet. Auch das ist gut. Das beweist uns einmal mehr, dass der Cup revolutioniert wird, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Es gibt einen Generationswechsel, durch den der Cup nicht länger denjenigen vorbehalten bleibt, die aus dem Match Racing kommen.“

Also hofft das Energy Team auf einen Podiumsplatz?

LP: „Ja, natürlich. Es ist immer unser Ziel auf dem Podest zu stehen. Das muss es auch. Auch wenn wir ein wenig zurückliegen was das Training betrifft, so wird uns das nicht davon abhalten, unsere Ziele hoch zu stecken. Schließlich kann in diesen Rennen alles Mögliche passieren. Wir haben es in Neapel gesehen: die Ergebnisse liegen sehr dicht beisammen und der Standard wird höher und höher. Der Abstand zwischen den Top-Teams und den anderen ist jetzt viel geringer, was logisch ist und zu erwarten war. Die Starts und die Fünf Minuten Vorsprung werden ausschlaggebend sein."

Wie wird die Aufstellung der Crew vom Energy Team in diesem Event in Venedig sein?

LP: „Skipper/Steuermann: Loick Peyron, Arnaud Psarofaghis am Wing, Devan Le Bihan mid-bow, Arnaud Jarlegan wird die Headsails trimmen und Christophe André außen am Bug.“

www.energyteam.fr

© Jacques Vapillon

© Jacques Vapillon

© Jacques Vapillon