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News - Leigh McMillan gewinnt Act 3 der Extreme Sailing Series in Istanbul

11.06.2012

 

Marinepool ist "Offizieller Ausstatter für Funktions- und Lifestylebekleidung der Extreme Sailing Series™, Team Extreme und Oman Sail

11. Juni 2012, Istanbul, TUR

Leigh McMillan gewinnt Act 3 der Extreme Sailing Series in Istanbul

- Der Britische Olympia-Segler Leigh McMillan gewinnt Act 3 und festigt damit die Führung von The Wave, Muscat in der Gesamtwertung der Series

- Enttäuschung für Österreichs Roman Hagara, der seinen ersten Sieg bei einem Act verpasst- Pierre Pennec sichert sich mit starkem Finnish im letzten Rennen den zweiten Platz.

 

Leigh McMillan gewinnt Act 3 der Extreme Sailing Series in Istanbul
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*- Der Britische Olympia-Segler Leigh McMillan gewinnt Act 3 und festigt damit die Führung von The Wave, Muscat in der Gesamtwertung der Series
- Enttäuschung für Österreichs Roman Hagara, der seinen ersten Sieg bei einem Act verpasst
- Pierre Pennec sichert sich mit starkem Finnish im letzten Rennen den zweiten Platz.
- Sieh dir die Rennen und eine Analyse von McMillan noch einmal an

Im bislang engsten Finale des Jahres haben der britische Olympiasegler Leigh McMillan und seine Crew von The Wave, Muscat Act 3 der Extreme Sailing Series in Istanbul gewonnen. Dabei lieferten sie sich über 29 Rennen in vier Tagen ein Katz-und-Maus-Spiel mit Roman Hagara und seinem österreichischen Red Bull Sailing Team. Nach dem ersten Tag hatte Hagara noch geführt. Nach dem zweiten lag dann McMillan auf dem ersten Platz. Am dritten Tag hatte Hagara wieder die Nase vorne, und so fragten sich am Sonntag Morgen alle, ob Hagara und seine Männer diese Spitzenposition verteidigen und ihren ersten Act der Extreme Sailing Series würden gewinnen können. Doch ein Sieg von Pierre Pennec mit seinem Team Groupe Edmond de Rothschild im letzten Rennen, bei dem es die doppelte Punktzahl gab, reichte den Franzosen, um Hagara noch zu überholen und auf den dritten Platz zu verdrängen.
Am letzten Tag wurden sechs Wettfahrten gesegelt. Die Meteorologen hatten starken Wind und Böen mit bis zu 17 Knoten vorhergesagt. Sie hatten nicht zuviel versprochen. Am windreichsten Tag der Woche gab es viel Segel-Action. Auf einem Rumpf jagten die Extreme 40s bei 15 Knoten Wind über das Wasser. Die Rennen dauerten jeweils weniger als 14 Minuten.
Ein Leigh McMillan in Hochstimmung äußerte sich anschließend zufrieden: „Das war wirklich eine harte Woche. Ich bin total einverstanden mit unserer Leistung. Alle haben heldenhaften Einsatz gezeigt – es war eine großartige Vorstellung und wir verbessern uns kontinuierlich. Wir freuen uns schon auf den nächsten Act in Porto. Es wird sehr knapp, die Wettfahrten werden immer enger, es wird immer stressiger. Wir sind sicher, dass es noch bis zum Ende der Serie einen harten Kampf geben wird.“
Nach drei Wettfahrten am Sonntag war klar, dass Oman, Österreich und Frankreich um die Plätze auf dem Podium kämpfen würden. Pierre Pennec hatte sich sein bestes Rennen ganz bis zum Schluss aufgehoben. Der Sieg in der letzten Wettfahrt bedeutete Rang 2 und damit eine Verbesserung um einen Platz gegenüber den ersten beiden Acts: „Wir waren nah dran am ersten Platz. Unsere Bilanz nach vier Tagen fällt aber aus jedem Blickwinkel sehr positiv aus. Wir sind sehr beständig und standen bei allen drei Events in diesem Jahr auf dem Siegertreppchen. In der Gesamtwertung hat The Wae, Muscat seinen Vorsprung ausgebaut. Aber die Saison ist noch lang und wir müssen bis zum Saison-Finale in Brasilien am Drücker bleiben.“
Die dramatischste Episode des Acts brachte die 27. Wettfahrt. Hagara und sein Red Bull Sailing Team legten einen blitzsauberen Start hin, während McMillan zunächst auf Platz 7 in das Rennen ging. Auf der zweiten Runde verfing sich dann aber Hagaras Gennaker, was ihn fünf Plätze kostete. McMillan ergriff die Chance, zog auch an den anderen Booten vorbei und lag im Ziel schließlich vorne. Hagara war verständlicherweise frustriert: „Der Final-Tag ist für uns einfach nicht gut gelaufen. Am Ende sind es die kleinen Dinge, die entscheiden. Ein misslungenes Spinnaker-Manöver oder ein schlechter Start können den Ausschlag geben. Unserer Einstellung entspricht es, um den Sieg zu kämpfen. Das ist immer noch unser Ziel und das wollen wir beim nächsten Act in Porto erreichen“. McMillans Analyse des Rennens findest du hier
Der Sieger von Act 1, Oman Air, hatte am letzten Tag noch Ambitionen auf einen Platz auf dem Podest, gewann auch die erste Wettfahrt, musste sich aber schließlich mit dem vierten Platz zufrieden geben. Team des Tages waren die Neulinge des Jahres 2012, SAP Extreme Sailing Team. Die Dänen gewannen zwei Wettfahrten – mehr als jedes andere Team am Sonntag – und wurden Fünfte. Für die America’s-Cup-Segler und Co-Skipper Rasmus Kostner und Jes Gram-Hanson war es die bislang beste Platzierung. Trotz seiner Dominanz am Vortag, konnte der dreifache Match-Race-Weltmeister Ian Williams mit seiner britischen Crew auf GAC Pindar auf dem Bosporus nur den siebten Platz erringen.
Zwei neue Gesichter waren in Istanbul an den Start gegangen: Alain Gaultier debütierte als Steuermann von Alinghi in der Extreme-40-Klasse. Erik Maris, der 2008 und 2009 auf Luna gesegelt war, kehrte am Steuer von ZouLou in die Serie zurück. Maris’ Team verpasste am Sonntag wegen Reparaturarbeiten am Großfall die ersten beiden Wettfahrten. Es deutete in Istanbul aber sein Potenzial an. Für die Konkurrenten fand Maris lobende Worte: „Was die Wettfahrten angeht, ist das Niveau wie erwartet noch einmal deutlich angestiegen seit ich zuletzt in der Series dabei war. Alle Boote segeln sehr gut und deswegen ist es sehr hart. Die Flotte ist immer noch großartig, die Jungs, die hier segeln, sind einfach die besten.“
Istanbul hat die acht Extreme 40s mit den besten Wetterbedingungen des Jahres verwöhnt: mit blauem Himmel, warmen Temperaturen und – am wichtigsten – gutem Wind. Istanbul war ein Act, den die Segler und das Publikum nicht so schnell vergessen werden, mit Wettfahrten auf dem beeindruckenden Bosporus und Stadion-Segeln vor der malerischen Kulisse der Altstadt und der berühmten Blauen Moschee. Die nächste Station ist jetzt Porto mit Act 4 vom 5. bis 8. Juli.
Extreme Sailing Series 2012 Act 3, Istanbul, Türkei, Gesamtergebnis nach dem 4. Tag, 29 Rennen (10.6.12)
Rang / Team / Punkte
1. The Wave, Muscat (OMA) Leigh McMillan / Ed Smyth / Pete Greenhalgh / Hashim Al Rashdi / Rachel Williamson 174 Punkte
2. Groupe Edmond de Rothschild (FRA) Pierre Pennec / Christophe Espagnon / Hervé Cunningham / Bernard Labro / Romain Petit 169 Punkte
3. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Matthew Adams / Graeme Spence, Pierre Le Clainche 159 Punkte
4. Oman Air (OMA) Morgan Larson / Will Howden / Charlie Ogletree / Nasser Al Mashari / Max Bulger 146 Punkte
5. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Jes Gram?Hansen / Rasmus Kostner / Pete Cumming / Mikkel Rossberg / Jonas Hviid 131 Punkte
6. GAC Pindar (GBR) Ian Williams / Nick Rogers/ Mark Bulkeley / Adam Piggot / Andrew Walsh 113 Punkte
7. Alinghi (SUI), Alain Gautier / Jean-­?Christophe Mourniac / Christophe Lassegue / Morgane Gautie / François Verdier 99 Punkte
8. ZouLou (FRA) Erik Maris / Philippe Mourniac / Jean-Sébastien Ponce / Bruno Jeanjean / Patrick Aucour 86 Punkte
Extreme Sailing Series 2012, Gesamtwertung nach Act 3, Istanbul
Rang/Team/ Punkte
1. The Wave, Muscat 29 Punkte
2. Groupe Edmond de Rothschild 25 Punkte
3. Red Bull Sailing Team 24 Punkte
4. Oman Air 23 Punkte
5. GAC Pindar 18 Punkte
6. ZouLou 13 Punkte
7th SAP Extreme Sailing Team 13 Punkte
8th Alinghi 11 points

 

Im bislang engsten Finale des Jahres haben der britische Olympiasegler Leigh McMillan und seine Crew von The Wave, Muscat Act 3 der Extreme Sailing Series in Istanbul gewonnen. Dabei lieferten sie sich über 29 Rennen in vier Tagen ein Katz-und-Maus-Spiel mit Roman Hagara und seinem österreichischen Red Bull Sailing Team. Nach dem ersten Tag hatte Hagara noch geführt. Nach dem zweiten lag dann McMillan auf dem ersten Platz. Am dritten Tag hatte Hagara wieder die Nase vorne, und so fragten sich am Sonntag Morgen alle, ob Hagara und seine Männer diese Spitzenposition verteidigen und ihren ersten Act der Extreme Sailing Series würden gewinnen können. Doch ein Sieg von Pierre Pennec mit seinem Team Groupe Edmond de Rothschild im letzten Rennen, bei dem es die doppelte Punktzahl gab, reichte den Franzosen, um Hagara noch zu überholen und auf den dritten Platz zu verdrängen.

Am letzten Tag wurden sechs Wettfahrten gesegelt. Die Meteorologen hatten starken Wind und Böen mit bis zu 17 Knoten vorhergesagt. Sie hatten nicht zuviel versprochen. Am windreichsten Tag der Woche gab es viel Segel-Action. Auf einem Rumpf jagten die Extreme 40s bei 15 Knoten Wind über das Wasser. Die Rennen dauerten jeweils weniger als 14 Minuten.

Ein Leigh McMillan in Hochstimmung äußerte sich anschließend zufrieden: „Das war wirklich eine harte Woche. Ich bin total einverstanden mit unserer Leistung. Alle haben heldenhaften Einsatz gezeigt – es war eine großartige Vorstellung und wir verbessern uns kontinuierlich. Wir freuen uns schon auf den nächsten Act in Porto. Es wird sehr knapp, die Wettfahrten werden immer enger, es wird immer stressiger. Wir sind sicher, dass es noch bis zum Ende der Serie einen harten Kampf geben wird.“

Nach drei Wettfahrten am Sonntag war klar, dass Oman, Österreich und Frankreich um die Plätze auf dem Podium kämpfen würden. Pierre Pennec hatte sich sein bestes Rennen ganz bis zum Schluss aufgehoben. Der Sieg in der letzten Wettfahrt bedeutete Rang 2 und damit eine Verbesserung um einen Platz gegenüber den ersten beiden Acts: „Wir waren nah dran am ersten Platz. Unsere Bilanz nach vier Tagen fällt aber aus jedem Blickwinkel sehr positiv aus. Wir sind sehr beständig und standen bei allen drei Events in diesem Jahr auf dem Siegertreppchen. In der Gesamtwertung hat The Wae, Muscat seinen Vorsprung ausgebaut. Aber die Saison ist noch lang und wir müssen bis zum Saison-Finale in Brasilien am Drücker bleiben.“

Die dramatischste Episode des Acts brachte die 27. Wettfahrt. Hagara und sein Red Bull Sailing Team legten einen blitzsauberen Start hin, während McMillan zunächst auf Platz 7 in das Rennen ging. Auf der zweiten Runde verfing sich dann aber Hagaras Gennaker, was ihn fünf Plätze kostete. McMillan ergriff die Chance, zog auch an den anderen Booten vorbei und lag im Ziel schließlich vorne. Hagara war verständlicherweise frustriert: „Der Final-Tag ist für uns einfach nicht gut gelaufen. Am Ende sind es die kleinen Dinge, die entscheiden. Ein misslungenes Spinnaker-Manöver oder ein schlechter Start können den Ausschlag geben. Unserer Einstellung entspricht es, um den Sieg zu kämpfen. Das ist immer noch unser Ziel und das wollen wir beim nächsten Act in Porto erreichen“.

Der Sieger von Act 1, Oman Air, hatte am letzten Tag noch Ambitionen auf einen Platz auf dem Podest, gewann auch die erste Wettfahrt, musste sich aber schließlich mit dem vierten Platz zufrieden geben. Team des Tages waren die Neulinge des Jahres 2012, SAP Extreme Sailing Team. Die Dänen gewannen zwei Wettfahrten – mehr als jedes andere Team am Sonntag – und wurden Fünfte. Für die America’s-Cup-Segler und Co-Skipper Rasmus Kostner und Jes Gram-Hanson war es die bislang beste Platzierung. Trotz seiner Dominanz am Vortag, konnte der dreifache Match-Race-Weltmeister Ian Williams mit seiner britischen Crew auf GAC Pindar auf dem Bosporus nur den siebten Platz erringen.

Zwei neue Gesichter waren in Istanbul an den Start gegangen: Alain Gaultier debütierte als Steuermann von Alinghi in der Extreme-40-Klasse. Erik Maris, der 2008 und 2009 auf Luna gesegelt war, kehrte am Steuer von ZouLou in die Serie zurück. Maris’ Team verpasste am Sonntag wegen Reparaturarbeiten am Großfall die ersten beiden Wettfahrten. Es deutete in Istanbul aber sein Potenzial an. Für die Konkurrenten fand Maris lobende Worte: „Was die Wettfahrten angeht, ist das Niveau wie erwartet noch einmal deutlich angestiegen seit ich zuletzt in der Series dabei war. Alle Boote segeln sehr gut und deswegen ist es sehr hart. Die Flotte ist immer noch großartig, die Jungs, die hier segeln, sind einfach die besten.“

Istanbul hat die acht Extreme 40s mit den besten Wetterbedingungen des Jahres verwöhnt: mit blauem Himmel, warmen Temperaturen und – am wichtigsten – gutem Wind. Istanbul war ein Act, den die Segler und das Publikum nicht so schnell vergessen werden, mit Wettfahrten auf dem beeindruckenden Bosporus und Stadion-Segeln vor der malerischen Kulisse der Altstadt und der berühmten Blauen Moschee.

Die nächste Station ist jetzt Porto mit Act 4 vom 5. bis 8. Juli.

 

Extreme Sailing Series 2012 Act 3, Istanbul, Türkei, Gesamtergebnis nach dem 4. Tag, 29 Rennen (10.6.12)

Rang / Team / Punkte

1. The Wave, Muscat (OMA) Leigh McMillan / Ed Smyth / Pete Greenhalgh / Hashim Al Rashdi / Rachel Williamson 174 Punkte

2. Groupe Edmond de Rothschild (FRA) Pierre Pennec / Christophe Espagnon / Hervé Cunningham / Bernard Labro / Romain Petit 169 Punkte

3. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Matthew Adams / Graeme Spence, Pierre Le Clainche 159 Punkte

4. Oman Air (OMA) Morgan Larson / Will Howden / Charlie Ogletree / Nasser Al Mashari / Max Bulger 146 Punkte

5. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Jes Gram?Hansen / Rasmus Kostner / Pete Cumming / Mikkel Rossberg / Jonas Hviid 131 Punkte

6. GAC Pindar (GBR) Ian Williams / Nick Rogers/ Mark Bulkeley / Adam Piggot / Andrew Walsh 113 Punkte

7. Alinghi (SUI), Alain Gautier / Jean-­?Christophe Mourniac / Christophe Lassegue / Morgane Gautie / François Verdier 99 Punkte

8. ZouLou (FRA) Erik Maris / Philippe Mourniac / Jean-Sébastien Ponce / Bruno Jeanjean / Patrick Aucour 86 Punkte


Extreme Sailing Series 2012, Gesamtwertung nach Act 3, Istanbul

Rang/Team/ Punkte

1. The Wave, Muscat 29 Punkte

2. Groupe Edmond de Rothschild 25 Punkte

3. Red Bull Sailing Team 24 Punkte

4. Oman Air 23 Punkte

5. GAC Pindar 18 Punkte

6. ZouLou 13 Punkte

7th SAP Extreme Sailing Team 13 Punkte

8th Alinghi 11 points

 

www.extremesailingseries.com

 

The Extreme Sailing Series Kollektion von Marinepool ist im Fachhandel, direkt beim Event in Porto, Cardiff, Trapani und Nizza sowie im hier verlinkten Online Store erhältlich:

www.extreme-sailing-series-store.com

© Lloyd Images

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