Twitter Facebook

News - Schwer zu schlagen: Nie war die Extreme Sailing Series besser als im Segel- Stadion von Porto

09.07.2012

 

Schwer zu schlagen: Nie war die Extreme Sailing Series besser als im Segel- Stadion von Porto
Klicken Sie hier, um die Online-Version zu lesen
- McMillan (The Wave, Muscat) glänzt auf engen Stadionkursen und bei Sturm und baut mit seinem dritten Sieg in Folge die Führung in der Gesamtwertung aus
- Zuschauerrekord im Stadion an den Ufern des Douro
- Live-Übertragungen bringen die atemberaubende Action zu Millionen Zuschauern
War das Segeln in Porto am Samstag schon spektakulär, war es am Sonntag noch außergewöhnlicher und zog die größte Zuschauermenge in der Geschichte der Extreme Sailing Series an. Geschätzte 38 000 Zuschauer (etwa 66 000 während des gesamten Events) säumten am letzten Renntag die Ufer des Flusses Douro in Porto und im gegenüber liegenden Gaia oder schauten von der weltberühmten Dom-Luis-Brücke aus zu. Sie wurden Zeugen eines Tages voller Adrenalin und atemberaubender Hochgeschwindigkeits-Action. Die Segler sprachen hinter von Rennen „im Grenzbereich“ und wohl niemand an Land hätte ihnen da widersprochen.
Porto hatte sich das Beste für zuletzt aufgespart: Die acht Extreme 40s segelten unter blauem Himmel, der Wind blies kräftig und frischte bis zum Ende des Tages auf 20 Knoten und in Böen auch mehr auf. Steigende Luvrümpfe, unterschneidende Büge, extrem enge Vorbeifahrten – der Menge wurde jede erdenkliche Segel-Action geboten, und die Zuschauer brachen immer wieder spontan in Applaus aus, wenn die Profi-Teams auf ihren Segelraketen teilweise in weniger als fünf Metern Entfernung vorbeirauschten.
Für McMIllans Team aus dem Oman war es ein verdienter Sieg: Die Manschaft gewann in den vier Tagen zehn von 32 Rennen – mehr als jedes anderes Team ¬– und bestimmte damit das Event in einer Art und Weise, wie man es noch nicht gesehen hatte. „Wir sind gut gesegelt, und die Chemie im Team hat wirklich gestimmt. Ich glaube, wir Fünf auf dem Boot haben uns wirklich weiterentwickelt. Ich bin wirklich glücklich. Es ist immer hart, aber hier in Porto hat es wirklich gepasst. Die Rennen waren unglaublich“, sagte McMIllan.
Auf der Verfolgungsjagd befand sich lange Groupe Edmond de Rothschild, und setzte dabei The Wave, Muscat, schwer unter Druck. Im dritten Rennen des Tages donnerten die Franzosen dann aber bei einem missglückten Manöver in McMillans The Wave, Muscat. Danach war der Renntag für sie beendet und auch der Platz auf dem Siegerpodest verloren.
Damit war der Weg frei für Roman Hagara, der sich bei seiner dritten Act-Teilnahme seinen dritten Platz auf dem Podium sicherte. Der zweite Platz stand schon vor dem letzten Rennen fest. Die österreichische Segellegende war mit dem Ergebnis zufrieden, kündigte aber nach den Rennen höhere Ansprüche an: „Das letzte Rennen war perfekt. Alle haben wirklich hart gekämpft. Auch wenn wir keine Chance mehr hatten (den Act zu gewinnen), kämpften wir doch darum.“ Zurück im Hafen richtete Hagara sein Augenmerk schon auf Act 5 in Cardiff: „Das große Ziel ist natürlich, einen Act zu gewinnen, und das haben wir beim nächsten Mal vor. Um McMillan schlagen zu können, werden wir hart kämpfen müssen. Sie haben hier sehr gut gesegelt und verdient gewonnen. Ich hoffe, wir können sie beim nächsten Act bezwingen. Nie aufgeben, immer dafür kämpfen.“
Vor dem letzen, entscheidenden Rennen, bei dem die doppelte Punktzahl vergeben wurde, hatten sich zwei unterschiedliche Duelle auf dem Wasser herauskristallisiert. Oman Air und Alinghi fochten noch um den dritten Platz auf dem Siegertreppchen. Morgan Larson, dessen Team Act 1 in Maskat, Oman, gewonnen hatte, hatte schließlich die Nase vorn. „Gewöhnlich fallen bei diesem Event die Entscheidungen erst im letzten Rennen. Wir sind wohl nicht so toll gesegelt, dass wir eine bessere Platzierung verdient gehabt hätten. Alinghi ist großartig gesegelt. Ich denke, Ernesto (Bertarelli) war bei dem starken Wind heute wirklich gut in Form, und er hat uns mächtig Druck gemacht. Es war sehr eng. Es war bis zuletzt eine offene Schlacht.“
Der Kampf um die Plätze sechs bis acht war ebenso hart. Andrew Walsh schlug sich achtbar und schaffte mit seinem britischen GAC Pindar Team im letzten Rennen den zweiten Platz. Dennoch langte es nur für Rang sieben. Fred Le Peutrec, einer der erfahrensten Multihull-Segler der Welt, ließ sein Können aufblitzen und gewann mit ZouLou am letzten Tag eine Wettfahrt. Letztlich konnte er mit den erfahreneren Kollegen im Feld aber nicht mithalten und endete auf Platz acht. „Es war ein gutes Erlebnis. Wir haben uns von Tag zu Tag verbessert. Ohne Training, können wir eigentlich zufrieden sein. Manchmal war es schon etwas frustrierend, aber die anderen Teams sind auch wirklich gut. Das Boot ist sehr empfindlich und die kurzen Rennen im Stadion sind wirklich anders. Heute war ich zuversichtlicher, schon beim Start und auch in den Rennen. Wir hatten ziemlich gute Bedingungen – es war windig, viel Publikum, das sich auch akustisch bemerkbar machte.“
Porto hat sich als einzigartiges Stadion für die Extreme 40s erwiesen, mit spektakulären Wettfahrten, einem großartigen Publikum und der NeilPryde Racing Series als perfektem Warm-Up für die Extreme 40s. Mit vier absolvierten und vier noch ausstehenden Acts ist damit Halbzeit für die Series. McMillans Führung mag eindrucksvoll erscheinen, uneinholbar ist sie nicht. Die nächste Station ist jetzt Cardiff, die Hauptstadt von Wales, Dort wird vom 30. August bis zum 2. September Act 5 ausgetragen.
Extreme Sailing Series 2012, Act 4 Porto, Portugal, Wertung nach vier Tagen, 32 Rennen (08.07.12)
Rang / Team / Punkte
1. The Wave, Muscat (OMA) Leigh McMillan / Ed Smyth / Pete Greenhalgh / Hashim Al Rashdi / Bleddyn Mon 198 Punkte
2. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Matthew Adams / Graeme Spence, Pierre Le Clainche 183 Punkte
3. Oman Air (OMA) Morgan Larson / Will Howden / Charlie Ogletree / Nasser Al Mashari / Andy Maloney 156 Punkte
4. Alinghi (SUI), Ernesto Bertarelli / Jean-Christophe Mourniac / Pierre Yves Jorand / Nils Frei / Yves Detrey 145 Punkte
5. Groupe Edmond de Rothschild (FRA) Pierre Pennec / Arnaud Psarofaghis/ Hervé Cunningham / Bernard Labro / Romain Petit 137 Punkte
6. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Jes Gram?Hansen / Rasmus Kostner / Pete Cumming / Mikkel Rossberg / Jonas Hviid 129 Punkte
7. GAC Pindar (GBR) Andrew Walsh / Nick Rogers/ Mark Bulkeley / Adam Piggot / Jono Macbeth 126 Punkte
8. ZouLou (FRA) Fred Le Peutrec / Philippe Mourniac / Jean-Sébastien Ponce / Bruno Jeanjean / Patrick Aucour 123 Punkte
Extreme Sailing Series 2012, Gesamtwertung nach Act 4, Porto
Rang/ Team/Punkte
1. The Wave, Muscat 39 Punkte
2. Red Bull Sailing Team 33 Punkte
3. Oman Air Team 31 Punkte
4. Groupe Edmond de Rothschild 31 Punkte
5. GAC Pindar 22 Punkte
6. Alinghi 18 Punkte
7. SAP Extreme Sailing Team 18 Punkte
8. ZouLou 16 Punkte

Marinepool ist "Offizieller Ausstatter für Funktions- und Lifestylebekleidung der Extreme Sailing Series™, The Wave, Muscat und Oman Air

9. Juli 2012, Porto, POR

Schwer zu schlagen: Nie war die Extreme Sailing Series besser als im Segel- Stadion von Porto

- McMillan (The Wave, Muscat) glänzt auf engen Stadionkursen und bei Sturm und baut mit seinem dritten Sieg in Folge die Führung in der Gesamtwertung aus

- Zuschauerrekord im Stadion an den Ufern des Douro

- Live-Übertragungen bringen die atemberaubende Action zu Millionen Zuschauern

War das Segeln in Porto am Samstag schon spektakulär, war es am Sonntag noch außergewöhnlicher und zog die größte Zuschauermenge in der Geschichte der Extreme Sailing Series an. Geschätzte 38 000 Zuschauer (etwa 66 000 während des gesamten Events) säumten am letzten Renntag die Ufer des Flusses Douro in Porto und im gegenüber liegenden Gaia oder schauten von der weltberühmten Dom-Luis-Brücke aus zu. Sie wurden Zeugen eines Tages voller Adrenalin und atemberaubender Hochgeschwindigkeits-Action. Die Segler sprachen hinter von Rennen „im Grenzbereich“ und wohl niemand an Land hätte ihnen da widersprochen.

Porto hatte sich das Beste für zuletzt aufgespart: Die acht Extreme 40s segelten unter blauem Himmel, der Wind blies kräftig und frischte bis zum Ende des Tages auf 20 Knoten und in Böen auch mehr auf. Steigende Luvrümpfe, unterschneidende Büge, extrem enge Vorbeifahrten – der Menge wurde jede erdenkliche Segel-Action geboten, und die Zuschauer brachen immer wieder spontan in Applaus aus, wenn die Profi-Teams auf ihren Segelraketen teilweise in weniger als fünf Metern Entfernung vorbeirauschten.

Für McMillans Team aus dem Oman war es ein verdienter Sieg: Die Manschaft gewann in den vier Tagen zehn von 32 Rennen – mehr als jedes anderes Team ¬– und bestimmte damit das Event in einer Art und Weise, wie man es noch nicht gesehen hatte. „Wir sind gut gesegelt, und die Chemie im Team hat wirklich gestimmt. Ich glaube, wir Fünf auf dem Boot haben uns wirklich weiterentwickelt. Ich bin wirklich glücklich. Es ist immer hart, aber hier in Porto hat es wirklich gepasst. Die Rennen waren unglaublich“, sagte McMillan.

Auf der Verfolgungsjagd befand sich lange Groupe Edmond de Rothschild, und setzte dabei The Wave, Muscat, schwer unter Druck. Im dritten Rennen des Tages donnerten die Franzosen dann aber bei einem missglückten Manöver in McMillans The Wave, Muscat. Danach war der Renntag für sie beendet und auch der Platz auf dem Siegerpodest verloren.

Damit war der Weg frei für Roman Hagara, der sich bei seiner dritten Act-Teilnahme seinen dritten Platz auf dem Podium sicherte. Der zweite Platz stand schon vor dem letzten Rennen fest. Die österreichische Segellegende war mit dem Ergebnis zufrieden, kündigte aber nach den Rennen höhere Ansprüche an: „Das letzte Rennen war perfekt. Alle haben wirklich hart gekämpft. Auch wenn wir keine Chance mehr hatten (den Act zu gewinnen), kämpften wir doch darum.“ Zurück im Hafen richtete Hagara sein Augenmerk schon auf Act 5 in Cardiff: „Das große Ziel ist natürlich, einen Act zu gewinnen, und das haben wir beim nächsten Mal vor. Um McMillan schlagen zu können, werden wir hart kämpfen müssen. Sie haben hier sehr gut gesegelt und verdient gewonnen. Ich hoffe, wir können sie beim nächsten Act bezwingen. Nie aufgeben, immer dafür kämpfen.“

Vor dem letzen, entscheidenden Rennen, bei dem die doppelte Punktzahl vergeben wurde, hatten sich zwei unterschiedliche Duelle auf dem Wasser herauskristallisiert. Oman Air und Alinghi fochten noch um den dritten Platz auf dem Siegertreppchen. Morgan Larson, dessen Team Act 1 in Maskat, Oman, gewonnen hatte, hatte schließlich die Nase vorn. „Gewöhnlich fallen bei diesem Event die Entscheidungen erst im letzten Rennen. Wir sind wohl nicht so toll gesegelt, dass wir eine bessere Platzierung verdient gehabt hätten. Alinghi ist großartig gesegelt. Ich denke, Ernesto (Bertarelli) war bei dem starken Wind heute wirklich gut in Form, und er hat uns mächtig Druck gemacht. Es war sehr eng. Es war bis zuletzt eine offene Schlacht.“

Der Kampf um die Plätze sechs bis acht war ebenso hart. Andrew Walsh schlug sich achtbar und schaffte mit seinem britischen GAC Pindar Team im letzten Rennen den zweiten Platz. Dennoch langte es nur für Rang sieben. Fred Le Peutrec, einer der erfahrensten Multihull-Segler der Welt, ließ sein Können aufblitzen und gewann mit ZouLou am letzten Tag eine Wettfahrt. Letztlich konnte er mit den erfahreneren Kollegen im Feld aber nicht mithalten und endete auf Platz acht. „Es war ein gutes Erlebnis. Wir haben uns von Tag zu Tag verbessert. Ohne Training, können wir eigentlich zufrieden sein. Manchmal war es schon etwas frustrierend, aber die anderen Teams sind auch wirklich gut. Das Boot ist sehr empfindlich und die kurzen Rennen im Stadion sind wirklich anders. Heute war ich zuversichtlicher, schon beim Start und auch in den Rennen. Wir hatten ziemlich gute Bedingungen – es war windig, viel Publikum, das sich auch akustisch bemerkbar machte.“

Porto hat sich als einzigartiges Stadion für die Extreme 40s erwiesen, mit spektakulären Wettfahrten, einem großartigen Publikum und der NeilPryde Racing Series als perfektem Warm-Up für die Extreme 40s. Mit vier absolvierten und vier noch ausstehenden Acts ist damit Halbzeit für die Series. McMillans Führung mag eindrucksvoll erscheinen, uneinholbar ist sie nicht. Die nächste Station ist jetzt Cardiff, die Hauptstadt von Wales, Dort wird vom 30. August bis zum 2. September Act 5 ausgetragen.

 

Extreme Sailing Series 2012, Act 4 Porto, Portugal, Wertung nach vier Tagen, 32 Rennen (08.07.12)

Rang / Team / Punkte

1. The Wave, Muscat (OMA) Leigh McMillan / Ed Smyth / Pete Greenhalgh / Hashim Al Rashdi / Bleddyn Mon 198 Punkte

2. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Matthew Adams / Graeme Spence, Pierre Le Clainche 183 Punkte

3. Oman Air (OMA) Morgan Larson / Will Howden / Charlie Ogletree / Nasser Al Mashari / Andy Maloney 156 Punkte

4. Alinghi (SUI), Ernesto Bertarelli / Jean-Christophe Mourniac / Pierre Yves Jorand / Nils Frei / Yves Detrey 145 Punkte

5. Groupe Edmond de Rothschild (FRA) Pierre Pennec / Arnaud Psarofaghis/ Hervé Cunningham / Bernard Labro / Romain Petit 137 Punkte

6. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Jes Gram?Hansen / Rasmus Kostner / Pete Cumming / Mikkel Rossberg / Jonas Hviid 129 Punkte

7. GAC Pindar (GBR) Andrew Walsh / Nick Rogers/ Mark Bulkeley / Adam Piggot / Jono Macbeth 126 Punkte

8. ZouLou (FRA) Fred Le Peutrec / Philippe Mourniac / Jean-Sébastien Ponce / Bruno Jeanjean / Patrick Aucour 123 Punkte


Extreme Sailing Series 2012, Gesamtwertung nach Act 4, Porto

Rang/ Team/Punkte

1. The Wave, Muscat 39 Punkte

2. Red Bull Sailing Team 33 Punkte

3. Oman Air Team 31 Punkte

4. Groupe Edmond de Rothschild 31 Punkte

5. GAC Pindar 22 Punkte

6. Alinghi 18 Punkte

7. SAP Extreme Sailing Team 18 Punkte

8. ZouLou 16 Punkte

 

www.extremesailingseries.com

 

The Extreme Sailing Series Kollektion von Marinepool ist im Fachhandel, direkt beim Event in Porto, Cardiff, Trapani und Nizza sowie im hier verlinkten Online Store erhältlich:

www.extreme-sailing-series-store.com

© Lloyd Images

© Lloyd Images

© Lloyd Images

© Lloyd Images