Twitter Facebook

News - Extreme Sailing Series™: McMillan mit früher Führung in Porto

07.07.2012

 

Marinepool ist "Offizieller Ausstatter für Funktions- und Lifestylebekleidung der Extreme Sailing Series™, Team Extreme und Oman Sail

7. Juli 2012, Porto, POR

McMillan mit früher Führung in Porto
Klicken Sie hier, um die Online-Version zu lesen
- Der britische Olympionike Leigh McMillan geht in Führung bei einem Event, welches das bislang härteste des Jahres werden dürfte
- Die neuen Skipper Andrew Walsh und Fred Le Peutrec beeindrucken in rauer See
- Verfolge die morgigen Rennen im Stadion-Modus ab 17.45 Uhr (deutscher Zeit) live im Internet
Act 4 der Extreme Sailing Series in Porto hat mit hohem Wellengang, starkem Wind und dramatischen Rennen spektakulär begonnen. Fred Le Peutrec und Andrew Walsh, die beiden frischen Gesichter im Kreis der Skipper, haben mit ersten Plätzen in einzelnen Wettfahrten gezeigt, dass sie mit ihren erfahren Kollegen mithalten können. Am Ende des ersten Tages in Porto stand aber Leigh McMillan mit The Wave, Muscat, an der Spitze des Feldes, vor Groupe Edmond de Rothschild und dem Red Bull Sailing Team. Porto werde „das bislang härteste Event in diesem Jahr“, prophezeite McMillan nach den Rennen.
Sieben Rennen wurden am Donnerstag auf offener See bei anspruchsvollen Segelbedingungen ausgetragen. Der Wind nahm im Laufe des Tages wie vorhergesagt auf 17 Knoten zu. Die acht Extreme 40s mussten mit drei Meter hohen Atlantikwellen klar kommen, und gelegentlich sah es so aus, als hätte zu einer Kenterung nicht viel gefehlt.
Leigh McMillan und seine Mannschaft auf The Wave, Muscat, sind es schon gewohnt, auf dem Siegerpodest zu stehen, nachdem sie schon die Acts in Qingdao und Istanbul gewonnen haben. Siege in zwei Wettfahrten bescherten ihnen auch am Donnerstag die Pole Position. Wie McMillan aber klarstellte, darf in diesem Spiel nicht als sicher gelten: „Wir hatten einen guten Start, aber wir dürfen uns von den guten Ergebnissen heute auch nicht davontragen lassen. Wir haben zwei Events für uns entschieden, aber es wird immer schwieriger, das zu wiederholen. Wir haben in Porto noch viele Wettfahrten vor uns, sowohl auf dem offenen Ozean als auch im engen Hafen von Porto. Das bedeutet eine ziemliche Herausforderung und wir dürfen uns auf jede Menge Action freuen.“ Dicht hinter McMillan liegt das französische Team Groupe Edmond de Rothschild auf dem zweiten Platz.
Viel Aufmerksamkeit erregte das britische GAC Pindar und insbesondere sein Skipper Andrew Walsh, der die erste Wettfahrt des Tages eindrucksvoll für sich entschied. Für Walsh war es der erste Tag auf einer Extreme 40 seit er 2010 als Skipper auf BT gesegelt war. Das britische Team schloss den Tag mit einem respektablen vierten Platz ab, punktgleich mit dem Red Bull Sailing Team. Ein bescheidener, zugleich aber auch entschlossener Walsh äußerte sich nach den Rennen: „Für uns war das ein guter Tag. Es ist ein bisschen wie mit dem Radfahren: Du verlernst es nie ganz. Bei einigen Manövern fühlte ich mich aber ganz schön eingerostet und ich habe auch Fehler gemacht. Wir haben eine wunderbare Mannschaft und ich hoffe, dass ich sie nicht enttäusche. Dieses Boot kann einen Platz auf dem Siegertreppchen schaffen.“
Auch der andere neue Skipper in Porto, Fred Le Peutrec auf ZouLou, der als einer der erfahrensten Multihull-Segler gilt und den Jules-Verne-Rekord für die schnellste Weltumseglung hält, bekam seine Extreme 40 schnell in den Griff und gewann die Wettfahrten zwei und drei. Letztlich fehlte aber noch die Konstanz und am Ende des Tages stand Platz sieben. Le Peutrec sagte: „Die Mannschaft ist sehr erfahren und ich fühle mich sehr wohl mit ihr. Deswegen haben wir heute auch zwei Wettfahrten gewonnen. Es ist ein großartiger Kampf und eine ganz andere Erfahrung als meine Weltumsegelung im Winter. Wenn du mit anderen Teams auf engstem Raum um die beste Position kämpfst, wird eine Menge Adrenalin freigesetzt. Das gefällt mir.“
An der offiziellen Pressekonferenz nahmen am Donnerstag mehr als 30 internationale, regionale und örtliche Medienvertreter teil – eine Zahl, die sogar noch zunehmen dürfte. Auch der portugiesische TV-Sender RTP wird vor Ort sein und am Samstag und Sonntag live von den Rennen im Stadion-Modus berichten. Die am heißesten diskutierte Frage während der Pressekonferenz lautete, wie konstant gute Ergebnisse zu erzielen seien. Morgan Larson, Skipper von Oman Air, sagte dazu: „Ich glaube, es wird so ähnlich zugehen wie bei der Formel 1 im Monaco – viel Bewegung und enge Situationen, die Rennen werden eng und es wird schwer sein, Plätze gutzumachen. Wir werden sicherlich einige knappe Entscheidungen erleben.“ Larsons Team aus dem Oman beendete den Tag auf Platz sechs, zwei Punkte hinter der unter Schweizer Flagge segelnden Alinghi.
Das Publikum erhielt am Donnerstag einen Vorgeschmack, denn die Extreme 40s beendeten den Tag zwischen den Sandbänken des Douro-Flusses. Ab Freitag geht die Extreme-40-Show dann richtig los, wenn an den Nachmittagen im Stadion-Modus direkt vor dem Publikum gesegelt wird. Morgens werden die Rennen auf dem offenen Ozean ausgetragen. Die Skipper stellen sich für Freitag auf gleichbleibend herausfordernde Wetterbedingungen ein. Am Wochenende soll der Wind sogar noch zunehmen, so dass auf dem Wasser spannende Kämpfe zu erwarten sind. Verfolge die Rennen auf der offiziellen Website und sei morgen ab 17.45 Uhr deutscher Zeit live dabei!
Extreme Sailing Series 2012 Act 4 in Porto, Portugal, Zwischenstand nach dem ersten Tag, 7 Rennen (05.7.12)
Rang / Team / Punkte
1. The Wave, Muscat (OMA) Leigh McMillan / Ed Smyth / Pete Greenhalgh / Hashim Al Rashdi / Bleddyn Mon 44 Punkte
2. Groupe Edmond de Rothschild (FRA) Pierre Pennec / Arnaud Psarofaghis/ Hervé Cunningham / Bernard Labro / Romain Petit 37 Punkte
3. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Matthew Adams / Graeme Spence, Pierre Le Clainche 34 Punkte
4. GAC Pindar (GBR) Andrew Walsh / Nick Rogers/ Mark Bulkeley / Adam Piggot / Jono Macbeth 34 Punkte
5. Alinghi (SUI), Ernesto Bertarelli / Jean-Christophe Mourniac / Pierre Yves Jorand / Nils Frei / Yves Detrey 32 Punkte
6. Oman Air (OMA) Morgan Larson / Will Howden / Charlie Ogletree / Nasser Al Mashari / Andy Maloney 30 Punkte
7. ZouLou (FRA) Fred Le Peutrec / Philippe Mourniac / Jean-Sébastien Ponce / Bruno Jeanjean / Patrick Aucour 27 Punkte
8. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Jes Gram?Hansen / Rasmus Kostner / Pete Cumming / Mikkel Rossberg / Jonas Hviid 14 Punkte

McMillan mit früher Führung in Porto

- Der britische Olympionike Leigh McMillan geht in Führung bei einem Event, welches das bislang härteste des Jahres werden dürfte

- Die neuen Skipper Andrew Walsh und Fred Le Peutrec beeindrucken in rauer See

- Verfolge die morgigen Rennen im Stadion-Modus ab 17.45 Uhr (deutscher Zeit) live im Internet

Act 4 der Extreme Sailing Series in Porto hat mit hohem Wellengang, starkem Wind und dramatischen Rennen spektakulär begonnen. Fred Le Peutrec und Andrew Walsh, die beiden frischen Gesichter im Kreis der Skipper, haben mit ersten Plätzen in einzelnen Wettfahrten gezeigt, dass sie mit ihren erfahren Kollegen mithalten können. Am Ende des ersten Tages in Porto stand aber Leigh McMillan mit The Wave, Muscat, an der Spitze des Feldes, vor Groupe Edmond de Rothschild und dem Red Bull Sailing Team. Porto werde „das bislang härteste Event in diesem Jahr“, prophezeite McMillan nach den Rennen.

Sieben Rennen wurden am Donnerstag auf offener See bei anspruchsvollen Segelbedingungen ausgetragen. Der Wind nahm im Laufe des Tages wie vorhergesagt auf 17 Knoten zu. Die acht Extreme 40s mussten mit drei Meter hohen Atlantikwellen klar kommen, und gelegentlich sah es so aus, als hätte zu einer Kenterung nicht viel gefehlt.

Leigh McMillan und seine Mannschaft auf The Wave, Muscat, sind es schon gewohnt, auf dem Siegerpodest zu stehen, nachdem sie schon die Acts in Qingdao und Istanbul gewonnen haben. Siege in zwei Wettfahrten bescherten ihnen auch am Donnerstag die Pole Position. Wie McMillan aber klarstellte, darf in diesem Spiel nicht als sicher gelten: „Wir hatten einen guten Start, aber wir dürfen uns von den guten Ergebnissen heute auch nicht davontragen lassen. Wir haben zwei Events für uns entschieden, aber es wird immer schwieriger, das zu wiederholen. Wir haben in Porto noch viele Wettfahrten vor uns, sowohl auf dem offenen Ozean als auch im engen Hafen von Porto. Das bedeutet eine ziemliche Herausforderung und wir dürfen uns auf jede Menge Action freuen.“ Dicht hinter McMillan liegt das französische Team Groupe Edmond de Rothschild auf dem zweiten Platz.

Viel Aufmerksamkeit erregte das britische GAC Pindar und insbesondere sein Skipper Andrew Walsh, der die erste Wettfahrt des Tages eindrucksvoll für sich entschied. Für Walsh war es der erste Tag auf einer Extreme 40 seit er 2010 als Skipper auf BT gesegelt war. Das britische Team schloss den Tag mit einem respektablen vierten Platz ab, punktgleich mit dem Red Bull Sailing Team. Ein bescheidener, zugleich aber auch entschlossener Walsh äußerte sich nach den Rennen: „Für uns war das ein guter Tag. Es ist ein bisschen wie mit dem Radfahren: Du verlernst es nie ganz. Bei einigen Manövern fühlte ich mich aber ganz schön eingerostet und ich habe auch Fehler gemacht. Wir haben eine wunderbare Mannschaft und ich hoffe, dass ich sie nicht enttäusche. Dieses Boot kann einen Platz auf dem Siegertreppchen schaffen.“

Auch der andere neue Skipper in Porto, Fred Le Peutrec auf ZouLou, der als einer der erfahrensten Multihull-Segler gilt und den Jules-Verne-Rekord für die schnellste Weltumseglung hält, bekam seine Extreme 40 schnell in den Griff und gewann die Wettfahrten zwei und drei. Letztlich fehlte aber noch die Konstanz und am Ende des Tages stand Platz sieben. Le Peutrec sagte: „Die Mannschaft ist sehr erfahren und ich fühle mich sehr wohl mit ihr. Deswegen haben wir heute auch zwei Wettfahrten gewonnen. Es ist ein großartiger Kampf und eine ganz andere Erfahrung als meine Weltumsegelung im Winter. Wenn du mit anderen Teams auf engstem Raum um die beste Position kämpfst, wird eine Menge Adrenalin freigesetzt. Das gefällt mir.“

An der offiziellen Pressekonferenz nahmen am Donnerstag mehr als 30 internationale, regionale und örtliche Medienvertreter teil – eine Zahl, die sogar noch zunehmen dürfte. Auch der portugiesische TV-Sender RTP wird vor Ort sein und am Samstag und Sonntag live von den Rennen im Stadion-Modus berichten. Die am heißesten diskutierte Frage während der Pressekonferenz lautete, wie konstant gute Ergebnisse zu erzielen seien. Morgan Larson, Skipper von Oman Air, sagte dazu: „Ich glaube, es wird so ähnlich zugehen wie bei der Formel 1 im Monaco – viel Bewegung und enge Situationen, die Rennen werden eng und es wird schwer sein, Plätze gutzumachen. Wir werden sicherlich einige knappe Entscheidungen erleben.“ Larsons Team aus dem Oman beendete den Tag auf Platz sechs, zwei Punkte hinter der unter Schweizer Flagge segelnden Alinghi.

Das Publikum erhielt am Donnerstag einen Vorgeschmack, denn die Extreme 40s beendeten den Tag zwischen den Sandbänken des Douro-Flusses. Ab Freitag geht die Extreme-40-Show dann richtig los, wenn an den Nachmittagen im Stadion-Modus direkt vor dem Publikum gesegelt wird. Morgens werden die Rennen auf dem offenen Ozean ausgetragen. Die Skipper stellen sich für Freitag auf gleichbleibend herausfordernde Wetterbedingungen ein. Am Wochenende soll der Wind sogar noch zunehmen, so dass auf dem Wasser spannende Kämpfe zu erwarten sind. Verfolge die Rennen auf der offiziellen Website und sei morgen ab 17.45 Uhr deutscher Zeit live dabei!

Extreme Sailing Series 2012

Act 4 in Porto, Portugal, Zwischenstand nach dem ersten Tag, 7 Rennen (05.7.12)

Rang / Team / Punkte

1. The Wave, Muscat (OMA) Leigh McMillan / Ed Smyth / Pete Greenhalgh / Hashim Al Rashdi / Bleddyn Mon 44 Punkte

2. Groupe Edmond de Rothschild (FRA) Pierre Pennec / Arnaud Psarofaghis/ Hervé Cunningham / Bernard Labro / Romain Petit 37 Punkte

3. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Matthew Adams / Graeme Spence, Pierre Le Clainche 34 Punkte

4. GAC Pindar (GBR) Andrew Walsh / Nick Rogers/ Mark Bulkeley / Adam Piggot / Jono Macbeth 34 Punkte

5. Alinghi (SUI), Ernesto Bertarelli / Jean-Christophe Mourniac / Pierre Yves Jorand / Nils Frei / Yves Detrey 32 Punkte

6. Oman Air (OMA) Morgan Larson / Will Howden / Charlie Ogletree / Nasser Al Mashari / Andy Maloney 30 Punkte

7. ZouLou (FRA) Fred Le Peutrec / Philippe Mourniac / Jean-Sébastien Ponce / Bruno Jeanjean / Patrick Aucour 27 Punkte

8. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Jes Gram?Hansen / Rasmus Kostner / Pete Cumming / Mikkel Rossberg / Jonas Hviid 14 Punkte

 

www.extremesailingseries.com

 

The Extreme Sailing Series Kollektion von Marinepool ist im Fachhandel, direkt beim Event in Porto, Cardiff, Trapani und Nizza sowie im hier verlinkten Online Store erhältlich:

www.extreme-sailing-series-store.com

© Lloyd Images

© Lloyd Images

© Lloyd Images