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News - Extreme Sailing Series™: Omanischer Doppelsieg beim engsten Auftakt aller Zeiten

04.03.2012

Omanischer Doppelsieg beim engsten Auftakt der Extreme Sailing Series aller Zeiten
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Omanis feiern ihre Teams The Wave, Muscat und Oman Air für Platz 1 und 2. Die Heim-Teams können die französische Groupe Edmond de Rothschild, die zuvor am Ende jeden Tages geführt hatte, noch von der Top-Position verdrängen.
Vor Beginn des ersten Acts der Extreme Sailing Series 2012 hatte das französische Team Groupe Edmond de Rothschild unter Führung von Pierre Pennec noch als Favorit gegolten. Kaum jemand hätte dem Debütanten Morgan Larson mit seinem Team Oman Air diesen Triumph zugetraut. Vier Teams hatten vor dem letzten Rennen, in dem die doppelte Punktzahl zu vergeben war, noch Chancen auf einen Platz auf dem Sieger-Podest. Die neue dänische Mannschaft, Team Trifork, entschied das Rennen für sich. Aber Oman Air langte seine Leistung nach einem engen Rennen gegen den Favoriten für den Gesamtsieg. Leigh McMillans Team The Wave, Muscat, drängte sich nach einer starken Leistung am letzten Tag noch auf den zweiten Platz, vor Groupe Edmond de Rothschild. Vierter wurde Roman Hagara (Red Bull), der vor dem letzen Rennen nur einen Punkt hinter den Franzosen gelegen hatte.
“Das war ein großartiges Gefühl! Wir haben eine anspruchsvolle Woche hinter uns, und unsere Lernkurve war wirklich steil”, sagte Larson. “Das waren harte Rennen, und jedes Team hätte gewinnen können. Wir haben einfach Glück gehabt, dass es für uns so gut lief.” Zu Morgan Larsons Team gehörten der vierfache Olympiateilehmer Charlie Ogletree und der Amerikaner Max Bulger ebenso wie der Brite Will Howden und Nasser Al Mashari aus Oman, der seine zweite Extreme-40-Saison segelt. Die Mannschaft verteidigte von Beginn des Tages an eine knappe Führung. Im vierten Rennen wuchs dann der Druck. Nach einem Fehlstart musste Oman Air noch einmal über die Linie fahren und segelte dem Feld hinterher. Larsons Team wurde siebter und hatte damit genauso viele Punkte auf dem Konto wie The Wave, Muscat. Mit zwei Punkten weniger war Groupe Edmond de Rothschild noch dicht dran. Im nächsten Rennen, das Loick Peyrons Team ZouLou gewann, platzierte sich McMillan vor dem anderen Oman-Team und ging mit einem Punkt Vorsprung in Führung. Am Ende des vorletzten Rennens waren dann wieder beide Teams von Oman Sail gleichauf. Im letzten Rennen hätte Pennecs Team für den Gesamtsieg gewinnen müssen und Oman Air und the Wave, Muscat hätten nicht besser als auf Platz 6 segeln dürfen. Das war dann selbst für die französischen Favoriten eine Nummer zu groß. Auf Platz 2 lagen sie zwar vor den direkten Rivalen. Aber als Oman Air als Dritte die Ziellinie überquerten, stand fest, dass dieses Team nach vier Tagen und 29 Rennen den Gesamtsieg erobert hatte.
“Klar bin ich entäuscht, dass ich heute nicht gut gesegelt bin”, sagte Pierre Pennec, der Skipper von Groupe Edmond de Rothschild, “aber so ist dieser Sport nun einmal. Vielleicht klingt es komisch, aber ich freue mich darüber, wie dieser Wetbewerb gelaufen ist. Ich habe es sehr genossen, auf dem Wasser zu sein. Und auch wenn dies schon mein viertes Jahr in der Extreme Sailing Series ist, haben wir in den vergangenen Tagen viel gelernt. Meine neue Crew ist hier das erste Mal zusammen gesegelt und hat viel menschliches, mentales und technisches Potenzial bewiesen. Es ist fantastisch, dass die beiden Top-Teams here in Muskat von hier stammen. Sie werden in dieser Saison noch weiter auf sich aufmerksam machen.”
Act 1 erwies sich so als äußerst spannend. Es scheint, dass nach fünf Jahren der Extreme Sailing Series, 2012 eine Saison mit den vielleicht engsten Wettfahrten werden dürfte. “Jetzt sind wir gefordert, uns auf China vorzubereiten. Unser Ziel bleibt der Saison-Sieg. Platz 3 ist noch ein gutes Ergebnis – es hätte jedenfalls noch schlimmer kommen können”, sagte Hervé Cunningham, der Taktiker von Groupe Edmond de Rothschild. Der nächste Stop heißt jetzt China: Act 2 in Qingdao, vom 17. bis 20. April.
Extreme Sailing Series 2012 Act 1, Muskat, Oman, Ergebnis nach dem vierten Tag, 29 Rennen (2.3.12)
Rang / Team / Punkte
1. Oman Air (OMA) Morgan Larson / Will Howden / Charlie Ogletree, Nasser Al Mashari, Max Bulger 165 Punkte
2. The Wave, Muscat (OMA) Leigh McMillan, Ed Smyth, Pete Greenhalgh, Hashim Al Rashdi, Rachel Williamson 159 Punkte
3. Groupe Edmond de Rothschild (FRA) Pierre Pennec / Jean-Christophe Mourniac / Hervé Cunningham / Bernard Labro / Adeline Chatenet 155 Punkte
4. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara, Hans Peter Steinacher, Matthew Adams, Graeme Spence, Pierre Le Clainche 148 Punkte
5. GAC Pindar (GBR) Ian Williams / Mark Ivey / Mark Bulkeley, Adam Piggot / Andrew Walsh 138 Punkte
6. ZouLou (FRA) Loick Peyron, Philippe Mourniac, Jean-Sébastien Ponce, Bruno Jeanjean, Antoine Joubert 111 Punkte
7. Alinghi (SUI), Ernesto Bertarelli, Tanguy Cariou, Nils Frei, Yves Detrey, Pierre-Yves Jorand 109 Punkte
8. Team Trifork (DEN) Jes Gram-Hansen, Rasmus Kostner, Pete Cumming, Simon Hiscocks, Jonas Hviid 95 Punkte
Weiter Stimmen der Segler:
Roman Hagara, Skipper, Red Bull Sailing Team: “Das Team hat eine großartige Leistung gezeigt. Wir hatten aber ein paar Problem mit unserer Kommunikation und wir hatten das Boot noch nicht völlig im Griff. Wir haben in den Rennen hart gearbeitet und kamen vorn der letzen Wettfahrt von hinten auf. Es hat dann nicht gelangt, aber so ist dieser Sport.”
Ernesto Bertarelli, Skipper, Alinghi: “Es war fantastisch, fantastisch. Für mich ist das großartig. Es ist für mich ein neues Format, aber ich habe an jedem Tag, in jedem Renen dazugelernt. Ich bin hierher gekommen, um etwas anderes zu erleben, um das Aufregende dieses Formats zu erleben, und ich habe es wirkich genossen. Die Rennen sind eng, das ist ähnlich wie in normalen Regatten, aber alles geschieht so viel schneller. In einer normalen Regatta hast du vielleicht alle zehn Minuten eine enge oder taktische Situation, aber hier passiert das alle 15 Sekunden!”

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4. März, 2012 - Muscat, Oman

Omanischer Doppelsieg beim engsten Auftakt der Extreme Sailing Series aller Zeiten

Omanis feiern ihre Teams The Wave, Muscat und Oman Air für Platz 1 und 2. Die Heim-Teams können die französische Groupe Edmond de Rothschild, die zuvor am Ende jeden Tages geführt hatte, noch von der Top-Position verdrängen.

Vor Beginn des ersten Acts der Extreme Sailing Series 2012 hatte das französische Team Groupe Edmond de Rothschild unter Führung von Pierre Pennec noch als Favorit gegolten. Kaum jemand hätte dem Debütanten Morgan Larson mit seinem Team Oman Air diesen Triumph zugetraut. Vier Teams hatten vor dem letzten Rennen, in dem die doppelte Punktzahl zu vergeben war, noch Chancen auf einen Platz auf dem Sieger-Podest. Die neue dänische Mannschaft, Team Trifork, entschied das Rennen für sich. Aber Oman Air langte seine Leistung nach einem engen Rennen gegen den Favoriten für den Gesamtsieg. Leigh McMillans Team The Wave, Muscat, drängte sich nach einer starken Leistung am letzten Tag noch auf den zweiten Platz, vor Groupe Edmond de Rothschild. Vierter wurde Roman Hagara (Red Bull), der vor dem letzen Rennen nur einen Punkt hinter den Franzosen gelegen hatte.

“Das war ein großartiges Gefühl! Wir haben eine anspruchsvolle Woche hinter uns, und unsere Lernkurve war wirklich steil”, sagte Larson. “Das waren harte Rennen, und jedes Team hätte gewinnen können. Wir haben einfach Glück gehabt, dass es für uns so gut lief.” Zu Morgan Larsons Team gehörten der vierfache Olympiateilehmer Charlie Ogletree und der Amerikaner Max Bulger ebenso wie der Brite Will Howden und Nasser Al Mashari aus Oman, der seine zweite Extreme-40-Saison segelt. Die Mannschaft verteidigte von Beginn des Tages an eine knappe Führung. Im vierten Rennen wuchs dann der Druck. Nach einem Fehlstart musste Oman Air noch einmal über die Linie fahren und segelte dem Feld hinterher. Larsons Team wurde siebter und hatte damit genauso viele Punkte auf dem Konto wie The Wave, Muscat. Mit zwei Punkten weniger war Groupe Edmond de Rothschild noch dicht dran. Im nächsten Rennen, das Loick Peyrons Team ZouLou gewann, platzierte sich McMillan vor dem anderen Oman-Team und ging mit einem Punkt Vorsprung in Führung. Am Ende des vorletzten Rennens waren dann wieder beide Teams von Oman Sail gleichauf. Im letzten Rennen hätte Pennecs Team für den Gesamtsieg gewinnen müssen und Oman Air und the Wave, Muscat hätten nicht besser als auf Platz 6 segeln dürfen. Das war dann selbst für die französischen Favoriten eine Nummer zu groß. Auf Platz 2 lagen sie zwar vor den direkten Rivalen. Aber als Oman Air als Dritte die Ziellinie überquerten, stand fest, dass dieses Team nach vier Tagen und 29 Rennen den Gesamtsieg erobert hatte.

“Klar bin ich entäuscht, dass ich heute nicht gut gesegelt bin”, sagte Pierre Pennec, der Skipper von Groupe Edmond de Rothschild, “aber so ist dieser Sport nun einmal. Vielleicht klingt es komisch, aber ich freue mich darüber, wie dieser Wetbewerb gelaufen ist. Ich habe es sehr genossen, auf dem Wasser zu sein. Und auch wenn dies schon mein viertes Jahr in der Extreme Sailing Series ist, haben wir in den vergangenen Tagen viel gelernt. Meine neue Crew ist hier das erste Mal zusammen gesegelt und hat viel menschliches, mentales und technisches Potenzial bewiesen. Es ist fantastisch, dass die beiden Top-Teams here in Muskat von hier stammen. Sie werden in dieser Saison noch weiter auf sich aufmerksam machen.”

Act 1 erwies sich so als äußerst spannend. Es scheint, dass nach fünf Jahren der Extreme Sailing Series, 2012 eine Saison mit den vielleicht engsten Wettfahrten werden dürfte. “Jetzt sind wir gefordert, uns auf China vorzubereiten. Unser Ziel bleibt der Saison-Sieg. Platz 3 ist noch ein gutes Ergebnis – es hätte jedenfalls noch schlimmer kommen können”, sagte Hervé Cunningham, der Taktiker von Groupe Edmond de Rothschild. Der nächste Stop heißt jetzt China: Act 2 in Qingdao, vom 17. bis 20. April.

 

Extreme Sailing Series 2012

Act 1, Muskat, Oman, Ergebnis nach dem vierten Tag, 29 Rennen (2.3.12)

Rang / Team / Punkte

1. Oman Air (OMA) Morgan Larson / Will Howden / Charlie Ogletree, Nasser Al Mashari, Max Bulger 165 Punkte

2. The Wave, Muscat (OMA) Leigh McMillan, Ed Smyth, Pete Greenhalgh, Hashim Al Rashdi, Rachel Williamson 159 Punkte

3. Groupe Edmond de Rothschild (FRA) Pierre Pennec / Jean-Christophe Mourniac / Hervé Cunningham / Bernard Labro / Adeline Chatenet 155 Punkte

4. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara, Hans Peter Steinacher, Matthew Adams, Graeme Spence, Pierre Le Clainche 148 Punkte

5. GAC Pindar (GBR) Ian Williams / Mark Ivey / Mark Bulkeley, Adam Piggot / Andrew Walsh 138 Punkte

6. ZouLou (FRA) Loick Peyron, Philippe Mourniac, Jean-Sébastien Ponce, Bruno Jeanjean, Antoine Joubert 111 Punkte

7. Alinghi (SUI), Ernesto Bertarelli, Tanguy Cariou, Nils Frei, Yves Detrey, Pierre-Yves Jorand 109 Punkte

8. Team Trifork (DEN) Jes Gram-Hansen, Rasmus Kostner, Pete Cumming, Simon Hiscocks, Jonas Hviid 95 Punkte

Weitere Stimmen der Segler:

Roman Hagara, Skipper, Red Bull Sailing Team: “Das Team hat eine großartige Leistung gezeigt. Wir hatten aber ein paar Problem mit unserer Kommunikation und wir hatten das Boot noch nicht völlig im Griff. Wir haben in den Rennen hart gearbeitet und kamen vorn der letzen Wettfahrt von hinten auf. Es hat dann nicht gelangt, aber so ist dieser Sport.”

Ernesto Bertarelli, Skipper, Alinghi: “Es war fantastisch, fantastisch. Für mich ist das großartig. Es ist für mich ein neues Format, aber ich habe an jedem Tag, in jedem Renen dazugelernt. Ich bin hierher gekommen, um etwas anderes zu erleben, um das Aufregende dieses Formats zu erleben, und ich habe es wirkich genossen. Die Rennen sind eng, das ist ähnlich wie in normalen Regatten, aber alles geschieht so viel schneller. In einer normalen Regatta hast du vielleicht alle zehn Minuten eine enge oder taktische Situation, aber hier passiert das alle 15 Sekunden!”

 

www.extremesailingseries.com

 

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© Lloyd Images

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