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News - Extreme Sailing Series™: Französischer Sieg in heimischen Gewässern

22.10.2012

 

Französischer Sieg in französischen Gewässern für Groupe Edmonde de Rothschild
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- Pierre Pennec führt seine Mannschaft zu ihrem ersten Sieg in dieser Saison und ist damit wieder ein Anwärter auf einen Platz auf dem Siegerpodest für die Gesamtwertung 2012; erst das letzte Rennen brachte die Entscheidung.
- Vier Mannschaften kämpfen beim Saison-Finale in Rio noch um einen Platz auf dem Siegerpodest
- The Wave, Muscat, hat einen Podiumsplatz für 2012 bereits sicher, den Gesamtsieg aber noch nicht in der Tasche.
- Sonne, Wind und Action begeistern das großartige Publikum auf der Promenade des Anglais in Nizza.
Das französische Team Groupe Edmond de Rothschild beendete den Sonntag da, wo es ihn auch begonnen hatte – an der Spitze der Rangliste von Act 7 in Nizza. Der vorletzte Act des Jahres endete damit mit einem Heim-Erfolg. Zusätzlich motiviert durch die Anfeuerungsrufe von geschätzten 27.000 Besuchern während der drei Renntage, schaffte Pierre Pennec mit seinem Team bei den Wettfahrten des letzten Tages vier eindrucksvolle erste Plätze. Damit sicherte er sich in der Saisonwertung vor dem Finale in Rio de Janeiro vorläufig den dritten Platz.
Im letzten Rennen des Tages, bei dem die doppelte Punktzahl zu holen war, musste Pennec zwischen sich und Leigh McMillans The Wave, Muscat, mindestens drei Boote haben, um zu gewinnen. Er gewann dieses Rennen schon am Start, als McMillan sich in zweiter Reihe festfuhr und den Rückstand später nicht mehr wettmachen konnte. Nur ein schlimmer Fehler hätte Pennecs Sieg noch gefährden können, der ihm nach seiner starken Vorstellung während der letzten drei Tage mit ihren 28 Rennen aber auch zustand. „Ich freue mich sehr über diesen Sieg. Mein Team ist für seine harte Arbeit belohnt worden. Die Bedingungen kamen uns körperlich zupass, und taktisch hatten wir einen schnellen Lauf. Dass wir jetzt wieder auf dem dritten Platz der Gesamtwertung sind, ist großartig. Wir werden auch in Rio unser Bestes geben, und dann werden wir sehen, wo wir in der Jahresendabrechnung stehen. Bis zuletzt ist alles möglich.“
Bei McMillan verflog die leichte Enttäuschung über den zweiten Platz und den damit verpassten vierten Sieg angesichts der Tatsache, dass das Team in der Gesamtwertung 2012 in jedem Fall auf dem Podium stehen wird. Offen ist nur noch, auf welchem der drei Plätze. „Wir sind ein wenig enttäuscht, dass wir nicht gewonnen haben. Aber wir haben alles gegeben, und der zweite Platz ist kein schlechtes Ergebnis. Wir haben immer den Gesamtsieg im Blick. Es ist fantastisch, schon vor dem letzten Event, bei dem noch viele Punkte zu holen sind, einen Platz auf dem Siegertreppchen sicher zu haben. Damit hatten wir nicht gerechnet. Wir wollen unbedingt gewinnen. Das ist unser Ziel, und so war es in der gesamten Saison. Wir haben das ganze Jahr hart gearbeitet und so wird es auch weiterhin sein. Jetzt hoffen wir, dass wir unseren Auftrag in Rio zu einem erfolgreichen Ende bringen können.“
Das zweite Team aus dem Oman beendete Act 7 auf dem dritten Platz, nach einem harten Wettkampf mit seinen Teamkollegen in der letzten Wettfahrt. Oman-Air-Skipper Morgan Larson hatte sich während der gesamten Rennen auf McMillan konzentriert. „Wir konnten sie (Groupe Edmond de Rothschild) unter Druck setzen, aber es war wichtig, dabei Muscat, The Wave nicht passieren zu lassen, um punktemäßig dran zu bleiben.“ Mit Blick auf Rio sagte Morgan: „Es ist mit Sicherheit noch nichts entschieden. Aber so, wie die bislang gesegelt sind, dürfte es für schwierig werden. Wir müssen uns vor allem darauf fokussieren, Platz 2 zu verteidigen. Wir sind uns sicher, dass wir auf dem richtigen Weg sind, um in Rio aufs Treppchen zu kommen. Mit einem soliden Auftritt dort sollten wir es schaffen. Sollte The Wave, Muscat aber einen größeren Fehler machen und in die Grütze segeln, werden wir unsere Chance ergreifen.“
Nicht alle hatten am Sonntag Abend an der französischen Riviera Anlass zum feiern. Vor allem Roman Hagara vom Red Bull Sailing Team schien bitter enttäuscht. Das Team hatte sich von einem Crash am zweiten Tag nicht wieder erholen können und wurde nur sechster. Für den doppelten Olympiasieger wog aber noch schwerer, dass damit die Chance auf einen Podiumsplatz in der Saisonwertung deutlich abnahmen: „Es wird für uns jetzt schwer, es noch aufs Podium zu schaffen, aber ich glaube, wir haben immer noch eine gute Chance. Wir müssen in Rio angreifen und auf Sieg fahren, um das zu packen.“
Der Act endete am Sonntag in Nizza mit der Jaguar NeilPryde Series, bei der der aktuelle RS:X-Weltmeister der Windsurfer, Julien Bontemps, sich auf der Engelsbucht gegen 20 Top Windsurfer aus Frankreich durchsetzen konnte.
Während die führenden Teams nun um den Sieg in der Gesamtwertung 2012 kämpfen, geht es auch im Mittelfeld eng zu. Das britische Team GAC Pindar trennen nur 5,5 Punkte vom dänischen SAP Extreme Sailing Team, weitere fünf Punkte weniger hat Alinghi aus der Schweiz eingefahren. Die Weichen für das Finale in Rio vom 6. bis 9. Dezember sind damit gestellt: McMillans Team führt mit 7,5 Punkten in der Gesamtwertung und vier Mannschaften haben Aussichten auf einen Podiumsplatz. Rio de Janeiro dürfte damit Schauplatz einer großartigen See-Schlacht werden!
Extreme Sailing Series 2012, Act 7, Nizza, Frankreich, Wertung nach dem vierten Tag, 28 Wettfahrten (21.10.12)
Rang / Team / Punkte
1. Groupe Edmond de Rothschild (FRA), Pierre Pennec, Arnaud Psarofaghis, Christophe André, Romain Petit, Romain Motteau 173 Punkte
2. The Wave, Muscat (OMA), Leigh McMillan, Ed Smyth, Pete Greenhalgh, Hannah Mills, Hashim Al Rashdi 161.3 Punkte
3. Oman Air (OMA), Morgan Larson, Will Howden, Charlie Ogletree, Andy Maloney, Nasser Al Mashari 159 Punkte
4. GAC Pindar (GBR), Ian Williams, Anna Tunnicliffe, Mark Bulkeley, Andrew Walsh, Richard Peacock 134 Punkte
5. SAP Extreme Sailing Team (DEN), Jes Gram-Hansen, Rasmus Køstner, Pete Cumming, Mikkel Røssberg, Jonas Hviid 121 Punkte
6. Red Bull Sailing Team (AUT), Roman Hagara, Hans Peter Steinacher, Matthew Adams, Pierre Le Clainche, Graeme Spencer 120.7 Punkte
7. Alinghi (SUI), Ernesto Bertarelli, Jean-Christophe Mourniac, Pierre-Yves Jorand, Nils Frei, Yves Detrey 102 Punkte
8. Team Extreme Ville de Nice (FRA), Erik Maris, Philip Mourniac, Jean-Sébastien Ponce, Patrick Aucour, Bruno Jeanjean 69 Punkte
Extreme Sailing Series 2012 Gesamtwertung nach Act 7, Nizza
Rang / Team / Punkte
1. The Wave, Muscat 61.5 Punkte
2. Oman Air 54 Punkte
3. Groupe Edmond de Rothschild 51 Punkte
4. Red Bull Sailing Team 48.5 Punkte
5. GAC Pindar 38.5 Punkte
6. SAP Extreme Sailing Team 33 Punkte
7. Alinghi 28 Punkte
8. ZouLou 23.5 Punkte

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22. Oktober 2012, Nice, FRA

Französischer Sieg in französischen Gewässern für Groupe Edmonde de Rothschild

- Pierre Pennec führt seine Mannschaft zu ihrem ersten Sieg in dieser Saison und ist damit wieder ein Anwärter auf einen Platz auf dem Siegerpodest für die Gesamtwertung 2012; erst das letzte Rennen brachte die Entscheidung.

- Vier Mannschaften kämpfen beim Saison-Finale in Rio noch um einen Platz auf dem Siegerpodest- The Wave, Muscat, hat einen Podiumsplatz für 2012 bereits sicher, den Gesamtsieg aber noch nicht in der Tasche.

- Sonne, Wind und Action begeistern das großartige Publikum auf der Promenade des Anglais in Nizza.


Das französische Team Groupe Edmond de Rothschild beendete den Sonntag da, wo es ihn auch begonnen hatte – an der Spitze der Rangliste von Act 7 in Nizza. Der vorletzte Act des Jahres endete damit mit einem Heim-Erfolg. Zusätzlich motiviert durch die Anfeuerungsrufe von geschätzten 27.000 Besuchern während der drei Renntage, schaffte Pierre Pennec mit seinem Team bei den Wettfahrten des letzten Tages vier eindrucksvolle erste Plätze. Damit sicherte er sich in der Saisonwertung vor dem Finale in Rio de Janeiro vorläufig den dritten Platz.

Im letzten Rennen des Tages, bei dem die doppelte Punktzahl zu holen war, musste Pennec zwischen sich und Leigh McMillans The Wave, Muscat, mindestens drei Boote haben, um zu gewinnen. Er gewann dieses Rennen schon am Start, als McMillan sich in zweiter Reihe festfuhr und den Rückstand später nicht mehr wettmachen konnte. Nur ein schlimmer Fehler hätte Pennecs Sieg noch gefährden können, der ihm nach seiner starken Vorstellung während der letzten drei Tage mit ihren 28 Rennen aber auch zustand. „Ich freue mich sehr über diesen Sieg. Mein Team ist für seine harte Arbeit belohnt worden. Die Bedingungen kamen uns körperlich zupass, und taktisch hatten wir einen schnellen Lauf. Dass wir jetzt wieder auf dem dritten Platz der Gesamtwertung sind, ist großartig. Wir werden auch in Rio unser Bestes geben, und dann werden wir sehen, wo wir in der Jahresendabrechnung stehen. Bis zuletzt ist alles möglich.“

Bei McMillan verflog die leichte Enttäuschung über den zweiten Platz und den damit verpassten vierten Sieg angesichts der Tatsache, dass das Team in der Gesamtwertung 2012 in jedem Fall auf dem Podium stehen wird. Offen ist nur noch, auf welchem der drei Plätze. „Wir sind ein wenig enttäuscht, dass wir nicht gewonnen haben. Aber wir haben alles gegeben, und der zweite Platz ist kein schlechtes Ergebnis. Wir haben immer den Gesamtsieg im Blick. Es ist fantastisch, schon vor dem letzten Event, bei dem noch viele Punkte zu holen sind, einen Platz auf dem Siegertreppchen sicher zu haben. Damit hatten wir nicht gerechnet. Wir wollen unbedingt gewinnen. Das ist unser Ziel, und so war es in der gesamten Saison. Wir haben das ganze Jahr hart gearbeitet und so wird es auch weiterhin sein. Jetzt hoffen wir, dass wir unseren Auftrag in Rio zu einem erfolgreichen Ende bringen können.“

Das zweite Team aus dem Oman beendete Act 7 auf dem dritten Platz, nach einem harten Wettkampf mit seinen Teamkollegen in der letzten Wettfahrt. Oman-Air-Skipper Morgan Larson hatte sich während der gesamten Rennen auf McMillan konzentriert. „Wir konnten sie (Groupe Edmond de Rothschild) unter Druck setzen, aber es war wichtig, dabei Muscat, The Wave nicht passieren zu lassen, um punktemäßig dran zu bleiben.“ Mit Blick auf Rio sagte Morgan: „Es ist mit Sicherheit noch nichts entschieden. Aber so, wie die bislang gesegelt sind, dürfte es für schwierig werden. Wir müssen uns vor allem darauf fokussieren, Platz 2 zu verteidigen. Wir sind uns sicher, dass wir auf dem richtigen Weg sind, um in Rio aufs Treppchen zu kommen. Mit einem soliden Auftritt dort sollten wir es schaffen. Sollte The Wave, Muscat aber einen größeren Fehler machen und in die Grütze segeln, werden wir unsere Chance ergreifen.“

Nicht alle hatten am Sonntag Abend an der französischen Riviera Anlass zum feiern. Vor allem Roman Hagara vom Red Bull Sailing Team schien bitter enttäuscht. Das Team hatte sich von einem Crash am zweiten Tag nicht wieder erholen können und wurde nur sechster. Für den doppelten Olympiasieger wog aber noch schwerer, dass damit die Chance auf einen Podiumsplatz in der Saisonwertung deutlich abnahmen: „Es wird für uns jetzt schwer, es noch aufs Podium zu schaffen, aber ich glaube, wir haben immer noch eine gute Chance. Wir müssen in Rio angreifen und auf Sieg fahren, um das zu packen.“

Der Act endete am Sonntag in Nizza mit der Jaguar NeilPryde Series, bei der der aktuelle RS:X-Weltmeister der Windsurfer, Julien Bontemps, sich auf der Engelsbucht gegen 20 Top Windsurfer aus Frankreich durchsetzen konnte.
Während die führenden Teams nun um den Sieg in der Gesamtwertung 2012 kämpfen, geht es auch im Mittelfeld eng zu. Das britische Team GAC Pindar trennen nur 5,5 Punkte vom dänischen SAP Extreme Sailing Team, weitere fünf Punkte weniger hat Alinghi aus der Schweiz eingefahren. Die Weichen für das Finale in Rio vom 6. bis 9. Dezember sind damit gestellt: McMillans Team führt mit 7,5 Punkten in der Gesamtwertung und vier Mannschaften haben Aussichten auf einen Podiumsplatz. Rio de Janeiro dürfte damit Schauplatz einer großartigen See-Schlacht werden!

 

Extreme Sailing Series 2012, Act 7, Nizza, Frankreich, Wertung nach dem vierten Tag, 28 Wettfahrten (21.10.12)

Rang / Team / Punkte

1. Groupe Edmond de Rothschild (FRA), Pierre Pennec, Arnaud Psarofaghis, Christophe André, Romain Petit, Romain Motteau 173 Punkte

2. The Wave, Muscat (OMA), Leigh McMillan, Ed Smyth, Pete Greenhalgh, Hannah Mills, Hashim Al Rashdi 161.3 Punkte

3. Oman Air (OMA), Morgan Larson, Will Howden, Charlie Ogletree, Andy Maloney, Nasser Al Mashari 159 Punkte

4. GAC Pindar (GBR), Ian Williams, Anna Tunnicliffe, Mark Bulkeley, Andrew Walsh, Richard Peacock 134 Punkte

5. SAP Extreme Sailing Team (DEN), Jes Gram-Hansen, Rasmus Køstner, Pete Cumming, Mikkel Røssberg, Jonas Hviid 121 Punkte

6. Red Bull Sailing Team (AUT), Roman Hagara, Hans Peter Steinacher, Matthew Adams, Pierre Le Clainche, Graeme Spencer 120.7 Punkte

7. Alinghi (SUI), Ernesto Bertarelli, Jean-Christophe Mourniac, Pierre-Yves Jorand, Nils Frei, Yves Detrey 102 Punkte

8. Team Extreme Ville de Nice (FRA), Erik Maris, Philip Mourniac, Jean-Sébastien Ponce, Patrick Aucour, Bruno Jeanjean 69 Punkte


Extreme Sailing Series 2012

Gesamtwertung nach Act 7, Nizza

Rang / Team / Punkte

1. The Wave, Muscat 61.5 Punkte

2. Oman Air 54 Punkte

3. Groupe Edmond de Rothschild 51 Punkte

4. Red Bull Sailing Team 48.5 Punkte

5. GAC Pindar 38.5 Punkte

6. SAP Extreme Sailing Team 33 Punkte

7. Alinghi 28 Punkte

8. ZouLou 23.5 Punkte

 

www.extremesailingseries.com

 

The Extreme Sailing Series Kollektion von Marinepool wird bei den Events, im gut sortierten Fachhandel und unter folgender Adresse verkauft:

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