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News - Extreme Sailing Series™: The Wave, Muscat, siegt in China beim Double Star Cup

20.04.2012

 

The Wave, Muscat, siegt in China beim Double Star Cup
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- Leigh McMillan verteidigt Führung vom Vortag und sichert sich den Sieg in Qingdao
- Red Bull Sailing Team segelt auf Platz 2 – erstmals seit Maskat 2011 stehen die Österreicher wieder auf dem Podium
- Das französische Team Groupe Edmond de Rothschild nach hartem Kampf vor GAC Pindar (Großbritannien) auf Platz 3
- Sieh dir das Rennen des Tages an, mit live-Action vom Boot Leigh McMillan
Ein enthusiastischer Leigh McMillan und seine Crew von The Wave, Muscat, feierten am Freitag ihren Sieg bei Act 2 der Extreme Sailing Series. Der Triumph stand schon vor dem letzten Rennen fest – eine Seltenheit bei dieser Rennserie. McMillan übernahm damit auch die Gesamtführung der Serie. Nach 29 Rennen mit mehr als 55 000 Zuschauern wurde der Kampf um die weiteren Podiumsplätze allerdings erst in der letzten Wettfahrt entschieden, bei der die doppelte Punktzahl zu holen war. Nach einem ziemlich desaströsen Start in den Tag hatte Roman Hagara vom Red Bull Sailing Team seine Siegesambitionen frühzeitig abschreiben müssen. Mit guten Ergebnissen in den letzten drei Rennen schafften es die Österreicher dann aber immerhin auf den zweiten Platz – ihre erste Podiumsplatzierung seit Maskat 2011. Die Mannschaft des Tages war aber das Team Group Edmond de Rothschild. Mit starken Leistungen verbesserten sich die Franzosen vom fünften noch auf den dritten Rang.
Am morgen hatte es im Hafen noch sorgenvolle Gesichter gegeben. Die Meteorologen hatten ähnliche Bedingungen vorhergesagt, wie bei dem fatalen Rennen 2011, als vier Katamarane spektakulär kenterten. Der Wind nahm im Tagesverlauf zwar tatsächlich zu, erwischte die Extreme-40-Flotte aber erst in der letzten Wettfahrt, die auch schlechte Sicht und Regenwolken brachte.
The Wave, Muscat ließ von Beginn an keinen Zweifel an seinem Siegeswillen aufkommen und gewann gleich das erste Rennen. Schon vor der letzten Wettfahrt lag McMIllan dann uneinholbar vorn: „Wir sind begeistert, dass wir hier in Qinqdao gewonnen haben. Ein erster und ein zweiter Platz in den ersten beiden Acts tun uns natürlich gut. Wir hatten nicht unbedingt erwartet, hier siegen zu können. Es war die ganze Woche über sehr eng, und Red Bull war immer nah dran und hat uns ziemlich angetrieben.“
Vor dem letzten Rennen richteten sich alle Augen auf die vier Teams, die noch Aussichten auf den zweiten Platz hatten. Ganze sechs Punkte trennten diese vor der Wettfahrt. Das Rennen gewann schließlich das dänische SAP Extreme Sailing Team. Hagaras Männer behielten die Nerven und verteidigten Platz 2. Zwischenzeitlich hatte es so ausgesehen, als sollten die Österreicher, die nach den ersten zwei Tagen noch geführt hatten, sogar auf Platz 5 zurückfallen. „Wir sind ganz glücklich“, sagte Hagara, „besonders, weil wir nach zwei Tagen, in denen wir in Führung lagen, einen wirklich schlechten dritten Tag erwischten. Wir sind heute schlecht gestartet und haben einige schlechte Entscheidungen getroffen. Dass wir noch Platz 2 geschafft haben, ist deswegen großartig. Das Team hat es wirklich verdient, wir habe alle sehr hart dafür gearbeitet.“
Ein vierter Platz im letzten Rennen reichte Groupe Edmond de Rothschild für seinen Platz auf dem Podium. „Vor der letzten Wettfahrt hätten wir auch sechster werden können. Deswegen freue ich mich über unseren dritten Platz“, sagte der Skipper der favorisierten Franzosen, Pierre Pennec, „wir wissen, dass das wichtig ist, um die Championship in diesem Jahr zu gewinnen“.
Nicht alle hatten am Freitag Grund zum feiern: Ian Williams und sein GAC Pindar verpassten ganz knapp den Sprung auf das Podium. Der Brite äußerte sich anschließend frustriert: „Das war wirklich schade. Im letzten Rennen ist es für uns wirklich nicht gut gelaufen. Wir hatten natürlich auch Pech, dass Mark Ivey krank wurde und wir nach der Hälfte des Tages einen Crewwechsel vornehmen mussten. Da sind wir ein bisschen aus dem Rhythmus geraten. Auf der Habenseite können wir sicherlich verbuchen, dass wir vor dem letzten Rennen noch am zweiten Platz dran waren. Wir sind mit der Woche insgesamt daher ganz zufrieden, nur das Ende verlief ein wenig enttäuschend.“
Mit der Unterstützung der Qingdao Yachting Association konnte Chinas „Hauptstadt des Segelns“ einmal mehr demonstrieren, warum Qingdao ein erfolgreicher olympischer Austragungsort werden konnte. Qingdao inszenierte ein makelloses Event mit einer großartigen Eröffnungszeremonie, bezog Schulen und die Öffentlichkeit mit ein und feierte eine große Abschlussveranstaltung, bei der nicht einmal der Regen störte.
Die nächste Station der 2012 Extreme Sailing Series heißt jetzt Act 3 in Istanbul (7. bis 10. Juni)
Extreme Sailing Series 2012 Act 2, Qingdao, China Gesamtwertung nach Tag 4, 29 Wettfahrten (20.4.12)
Rang / Team / Punkte
1. The Wave, Muscat (OMA) Leigh McMillan / Ed Smyth / Pete Greenhalgh / Hashim Al Rashdi / Rachel Williamson 189 Punkte
2. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Matthew Adams / Graeme Spence, Pierre Le Clainche 174 Punkte
3. Groupe Edmond de Rothschild (FRA) Pierre Pennec / Jean-Christophe Mourniac / Hervé Cunningham / Bernard Labro / Romain Petit 171 Punkte
4. GAC Pindar (GBR) Ian Williams / Mark Ivey / Mark Bulkeley / Adam Piggot / Andrew Walsh 164 Punkte
5. Oman Air (OMA) Morgan Larson / Will Howden / Charlie Ogletree / Nasser Al Mashari / Max Bulger 162 Punkte
6. ZouLou (FRA) Loick Peyron / Philippe Mourniac / Jean-Sébastien Ponce / Bruno Jeanjean / Patrick Aucour 158 Punkte
7. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Jes Gram-Hansen / Rasmus Kostner / Pete Cumming / Christian Kamp / Jonas Hviid 130 Punkte
8. Alinghi (SUI), Pierre-Yves Jorand / Tanguy Cariou / Nils Frei / Yves Detrey / Charles Favre 129 Punkte
9. China Team (CHN) Phil Robertson / Garth Ellingham / Kit Cheng / Nick Catley / Xiaqun Song 74 Punkte
Extreme Sailing Series 2012, Saisonwertung nach Act 1 und 2
Rang / Team / Punkte
1. The Wave, Muscat (OMA) 19 Punkte
2. Groupe Edmond de Rothschild (FRA) 16 Punkte
3. Red Bull Sailing Team (AUT) 16 Punkte
4. Oman Air (OMA) 16 Punkte
5. GAC Pindar (GBR) 13 Punkte
6. ZouLou (FRA) 10 Punkte
7. SAP Extreme Sailing Team (DEN) 7 Punkte
8. Alinghi (SUI), 7 Punkte

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20. April, 2012 - Qingdao, CHINA

The Wave, Muscat, siegt in China beim Double Star Cup

- Leigh McMillan verteidigt Führung vom Vortag und sichert sich den Sieg in Qingdao

- Red Bull Sailing Team segelt auf Platz 2 – erstmals seit Maskat 2011 stehen die Österreicher wieder auf dem Podium

- Das französische Team Groupe Edmond de Rothschild nach hartem Kampf vor GAC Pindar (Großbritannien) auf Platz 3

- Sieh dir das Rennen des Tages an, mit live-Action vom Boot Leigh McMillan

Ein enthusiastischer Leigh McMillan und seine Crew von The Wave, Muscat, feierten am Freitag ihren Sieg bei Act 2 der Extreme Sailing Series. Der Triumph stand schon vor dem letzten Rennen fest – eine Seltenheit bei dieser Rennserie. McMillan übernahm damit auch die Gesamtführung der Serie. Nach 29 Rennen mit mehr als 55 000 Zuschauern wurde der Kampf um die weiteren Podiumsplätze allerdings erst in der letzten Wettfahrt entschieden, bei der die doppelte Punktzahl zu holen war. Nach einem ziemlich desaströsen Start in den Tag hatte Roman Hagara vom Red Bull Sailing Team seine Siegesambitionen frühzeitig abschreiben müssen. Mit guten Ergebnissen in den letzten drei Rennen schafften es die Österreicher dann aber immerhin auf den zweiten Platz – ihre erste Podiumsplatzierung seit Maskat 2011. Die Mannschaft des Tages war aber das Team Group Edmond de Rothschild. Mit starken Leistungen verbesserten sich die Franzosen vom fünften noch auf den dritten Rang.

Am morgen hatte es im Hafen noch sorgenvolle Gesichter gegeben. Die Meteorologen hatten ähnliche Bedingungen vorhergesagt, wie bei dem fatalen Rennen 2011, als vier Katamarane spektakulär kenterten. Der Wind nahm im Tagesverlauf zwar tatsächlich zu, erwischte die Extreme-40-Flotte aber erst in der letzten Wettfahrt, die auch schlechte Sicht und Regenwolken brachte.

The Wave, Muscat ließ von Beginn an keinen Zweifel an seinem Siegeswillen aufkommen und gewann gleich das erste Rennen. Schon vor der letzten Wettfahrt lag McMIllan dann uneinholbar vorn: „Wir sind begeistert, dass wir hier in Qinqdao gewonnen haben. Ein erster und ein zweiter Platz in den ersten beiden Acts tun uns natürlich gut. Wir hatten nicht unbedingt erwartet, hier siegen zu können. Es war die ganze Woche über sehr eng, und Red Bull war immer nah dran und hat uns ziemlich angetrieben.“

Vor dem letzten Rennen richteten sich alle Augen auf die vier Teams, die noch Aussichten auf den zweiten Platz hatten. Ganze sechs Punkte trennten diese vor der Wettfahrt. Das Rennen gewann schließlich das dänische SAP Extreme Sailing Team. Hagaras Männer behielten die Nerven und verteidigten Platz 2.

Zwischenzeitlich hatte es so ausgesehen, als sollten die Österreicher, die nach den ersten zwei Tagen noch geführt hatten, sogar auf Platz 5 zurückfallen. „Wir sind ganz glücklich“, sagte Hagara, „besonders, weil wir nach zwei Tagen, in denen wir in Führung lagen, einen wirklich schlechten dritten Tag erwischten. Wir sind heute schlecht gestartet und haben einige schlechte Entscheidungen getroffen. Dass wir noch Platz 2 geschafft haben, ist deswegen großartig. Das Team hat es wirklich verdient, wir habe alle sehr hart dafür gearbeitet.“

Ein vierter Platz im letzten Rennen reichte Groupe Edmond de Rothschild für seinen Platz auf dem Podium. „Vor der letzten Wettfahrt hätten wir auch sechster werden können. Deswegen freue ich mich über unseren dritten Platz“, sagte der Skipper der favorisierten Franzosen, Pierre Pennec, „wir wissen, dass das wichtig ist, um die Championship in diesem Jahr zu gewinnen“.

Nicht alle hatten am Freitag Grund zum feiern: Ian Williams und sein GAC Pindar verpassten ganz knapp den Sprung auf das Podium. Der Brite äußerte sich anschließend frustriert: „Das war wirklich schade. Im letzten Rennen ist es für uns wirklich nicht gut gelaufen. Wir hatten natürlich auch Pech, dass Mark Ivey krank wurde und wir nach der Hälfte des Tages einen Crewwechsel vornehmen mussten. Da sind wir ein bisschen aus dem Rhythmus geraten. Auf der Habenseite können wir sicherlich verbuchen, dass wir vor dem letzten Rennen noch am zweiten Platz dran waren. Wir sind mit der Woche insgesamt daher ganz zufrieden, nur das Ende verlief ein wenig enttäuschend.“

Mit der Unterstützung der Qingdao Yachting Association konnte Chinas „Hauptstadt des Segelns“ einmal mehr demonstrieren, warum Qingdao ein erfolgreicher olympischer Austragungsort werden konnte. Qingdao inszenierte ein makelloses Event mit einer großartigen Eröffnungszeremonie, bezog Schulen und die Öffentlichkeit mit ein und feierte eine große Abschlussveranstaltung, bei der nicht einmal der Regen störte.

Die nächste Station der 2012 Extreme Sailing Series heißt jetzt Act 3 in Istanbul (7. bis 10. Juni)

 

Extreme Sailing Series 2012 Act 2, Qingdao, China

Gesamtwertung nach Tag 4, 29 Wettfahrten (20.4.12)

Rang / Team / Punkte

1. The Wave, Muscat (OMA) Leigh McMillan / Ed Smyth / Pete Greenhalgh / Hashim Al Rashdi / Rachel Williamson 189 Punkte

2. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Matthew Adams / Graeme Spence, Pierre Le Clainche 174 Punkte

3. Groupe Edmond de Rothschild (FRA) Pierre Pennec / Jean-Christophe Mourniac / Hervé Cunningham / Bernard Labro / Romain Petit 171 Punkte

4. GAC Pindar (GBR) Ian Williams / Mark Ivey / Mark Bulkeley / Adam Piggot / Andrew Walsh 164 Punkte

5. Oman Air (OMA) Morgan Larson / Will Howden / Charlie Ogletree / Nasser Al Mashari / Max Bulger 162 Punkte

6. ZouLou (FRA) Loick Peyron / Philippe Mourniac / Jean-Sébastien Ponce / Bruno Jeanjean / Patrick Aucour 158 Punkte

7. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Jes Gram-Hansen / Rasmus Kostner / Pete Cumming / Christian Kamp / Jonas Hviid 130 Punkte

8. Alinghi (SUI), Pierre-Yves Jorand / Tanguy Cariou / Nils Frei / Yves Detrey / Charles Favre 129 Punkte

9. China Team (CHN) Phil Robertson / Garth Ellingham / Kit Cheng / Nick Catley / Xiaqun Song 74 Punkte


Extreme Sailing Series 2012, Saisonwertung nach Act 1 und 2

Rang / Team / Punkte

1. The Wave, Muscat (OMA) 19 Punkte

2. Groupe Edmond de Rothschild (FRA) 16 Punkte

3. Red Bull Sailing Team (AUT) 16 Punkte

4. Oman Air (OMA) 16 Punkte

5. GAC Pindar (GBR) 13 Punkte

6. ZouLou (FRA) 10 Punkte

7. SAP Extreme Sailing Team (DEN) 7 Punkte

8. Alinghi (SUI), 7 Punkte

 

www.extremesailingseries.com

Die Extreme Sailing Series Kollektion von Marinepool ist unter der folgenden Adresse online erhältlich:

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