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News - Extreme Sailing Series™: Tag 1, das österreichische Red Bull Sailing Team führt

17.04.2012

Das österreichische Red Bull Sailing Team führt nach dem Eröffnungstag von Act 2

 

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- Red Bull Sailing Team erobert die Führung
- großartige Unterstützung beim Heimspiel für Team China; zwei Segler gehen bei ihrem ersten Einsatz auf einer Extreme 40 über Bord
- Spektakuläre Eröffnungs-Zeremonie in Qingdao
- Update für die Extreme-Sailing-Series-App ermöglicht LIVE REPLAY der Rennen
Obwohl Act 2 seine Tore für das Publikum eigentlich erst am Mittwoch öffnet, strömten am ersten Tag schon Tausende an die Hafenmole, um die Extreme 40s in Action zu erleben. Die größte Unterstützung erhielt bei seinem Extreme-40-Debüt das Team China. Mit zwei Männern, die über Bord gingen, gab es sofort reichlich Action. Dem österreichischen Red Bull Sailing Team gelang es, die Spitzenposition zu erobern. Skipper Roman Hagara und sein Taktiker und Olympia-Partner Hans Peter Steinacher konnten dabei von ihrer Erfahrung auf dem olympischen Revier von 2008 profitieren.
Sechs Rennen wurden am Dienstag gestartet. Sie sahen vier verschiedene Sieger. Die Extreme 40s segelten direkt vor der Mole – nah genug für das Publikum, um die Action zu verfolgen. Es war ein Tag mit wenig Wind, der kluge Taktik erforderte, wie Roman Hagara erklärte: „Wegen des leichten Windes war es heute schwierig, und die starken Tidenströme trugen dazu noch bei. Wenn du schon am Start eine gute Position hattest, konntest du vorne dran bleiben. Am Ende des Tages nahm der Wind zu und wir konnten einen Rumpf fliegen lassen.“
Red Bull Sailing Team, The Wave, Muscat und GAC Pindar lieferten sich einen packenden Kampf um Platz 1. Die britische Mannschaft GAC Pindar unter Führung des Match-Race-Stars Ian Williams gingen mit einem Sieg im ersten Rennen zunächst in Führung. Aber in den beiden folgenden Wettfahrten schlug Leigh McMillan mit The Wave, Muscat mit zwei Siegen zurück. McMillan gewann auch das fünfte Rennen, aber selbst das sollte nicht reichen, um Roman Hagara und seine Männer in Schach zu halten. „Red Bull war heute großartig“, räumte McMillan ein, „selbst wenn wir die Nase vorne hatten, waren sie immer ganz dicht dran, so dass es uns nicht gelang, sie abzuschütteln.“
Team China deutete bei seinem Klassen-Debüt mit einem vierten Platz im zweiten Rennen sein Potenzial an. Zwei Vorfälle zeigten allerdings auch, wie leicht es selbst Profis in dieser Klasse erwischen kann, wie Skipper Phil Robertson erläuterte: „Wir haben es absolut genossen! Es gibt viel Positives, das wir aus dem heutigen Tag mitnehmen. Und wir sind mit dem Resultat zufrieden. Das aber einige von uns eine Schwimmeinlage darboten, war nicht sehr hilfreich! Es geschah in unserem besten Rennen. Wir kamen gerade an die letzte Bahnmarke, als unser Bugmann Nick (Catley) über Bord ging. Das war ein Schocker! Der zweite, dem das passierte war – ich. Und das auch noch, bevor das Rennen überhaupt begonnen hatte“, erzählte ein etwas geknickter Robertson: „Ich wollte am Ruder etwas reparieren und dabei ging ich eine Minute vor dem Start über Bord. Das war natürlich enttäuschend. Insgesamt sind wir aber ganz zufrieden.“
Oman Air kämpft vergeblich darum, an die ausgezeichnete Form beim Heimsieg bei Act 1 in Maskat vor sechs Wochen anzuknüpfen. Am Ende des Tages stand Platz 5, vier Punkte hinter den Franzosen vom Groupe Edmond de Rothschild, für die es ebenfalls ein Tag mit gemischten Ergebnissen war. Aber es bleiben noch zahlreiche Rennen, die ab Mittwoch im Stadion-Modus ausgetragen werden.
Offiziell gestartet wurde das Event am Dienstag Abend mit einer großen Eröffnungszeremonie mit der Qingdao Yachting Association als Gastgeber. Die Show begann mit einer atemberaubenden Light-Show und Musik. Künstler aus der Region stellten traditionelle Tänze vor. Bei der offiziellen Vorstellung trugen alle Crewmitglieder ihre Landesflagge. Die Zeremonie fand auf dem Octangle Square des Olympischen Dorfes statt. Mehr als 2000 Gäste nahmen daran teil. Ein spektakuläres Feuerwerk bildete den abschließenden Höhepunkt.
Mittwoch ist der erste von drei Publikums-Tagen. Zu den Rennen innerhalb der Mole der Fushan-Bucht werden dann im Olympischen Dorf noch mehr Zuschauer erwartet. Die Wettfahrten beginnen um 13 Uhr Ortszeit. Fans, die nicht vor Ort sein können, können sich die Rennen als LIVE REPLAY ab 14.30 deutscher Zeit auf der offiziellen Website ansehen.
Extreme Sailing Series 2012 Act 2, Qingdao, China, Rangliste nach Tag 1, 6 Rennen (17.4.12)
Rang / Team / Punkte
1. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara, Hans Peter Steinacher, Matthew Adams, Graeme Spence, Pierre Le Clainche 47 Punkte
2. The Wave, Muscat (OMA) Leigh McMillan, Ed Smyth, Pete Greenhalgh, Hashim Al Rashdi, Rachel Williamson 44 Punkte
3. GAC Pindar (GBR) Ian Williams / Mark Ivey / Mark Bulkeley, Adam Piggot / Andrew Walsh 37 Punkte
4. Groupe Edmond de Rothschild (FRA) Pierre Pennec / Jean-Christophe Mourniac / Hervé Cunningham / Bernard Labro / Romain Petit 32 Punkte
5. Oman Air (OMA) Morgan Larson / Will Howden / Charlie Ogletree, Nasser Al Mashari, Max Bulger 28 Punkte
6. Alinghi (SUI), Pierre-Yves Jorand, Tanguy Cariou, Nils Frei, Yves Detrey, Charles Favre 26 Punkte
7. ZouLou (FRA) Loick Peyron, Philippe Mourniac, Jean-Sébastien Ponce, Bruno Jeanjean, Patrick Aucour 24 Punkte
8. China Team (CHN) Phil Robertson, Garth Ellingham, Kit Cheng, Nick Catley, Xiaqun Song 18 Punkte
9. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Jes Gram-Hansen, Rasmus Kostner, Pete Cumming, Christian Kamp, Jonas Hviid 14 Punkte

Marinepool ist "Offizieller Ausstatter für Funktions- und Lifestylebekleidung der Extreme Sailing Series™, Team Extreme und Oman Sail

 

17. April, 2012 - Qingdao, CHINA

Das österreichische Red Bull Sailing Team führt nach dem Eröffnungstag von Act 2

- Red Bull Sailing Team erobert die Führung- großartige Unterstützung beim Heimspiel für Team China; zwei Segler gehen bei ihrem ersten Einsatz auf einer Extreme 40 über Bord

- Spektakuläre Eröffnungs-Zeremonie in Qingdao

- Update für die Extreme-Sailing-Series-App ermöglicht LIVE REPLAY der Rennen

Obwohl Act 2 seine Tore für das Publikum eigentlich erst am Mittwoch öffnet, strömten am ersten Tag schon Tausende an die Hafenmole, um die Extreme 40s in Action zu erleben. Die größte Unterstützung erhielt bei seinem Extreme-40-Debüt das Team China. Mit zwei Männern, die über Bord gingen, gab es sofort reichlich Action. Dem österreichischen Red Bull Sailing Team gelang es, die Spitzenposition zu erobern. Skipper Roman Hagara und sein Taktiker und Olympia-Partner Hans Peter Steinacher konnten dabei von ihrer Erfahrung auf dem olympischen Revier von 2008 profitieren.

Sechs Rennen wurden am Dienstag gestartet. Sie sahen vier verschiedene Sieger. Die Extreme 40s segelten direkt vor der Mole – nah genug für das Publikum, um die Action zu verfolgen. Es war ein Tag mit wenig Wind, der kluge Taktik erforderte, wie Roman Hagara erklärte: „Wegen des leichten Windes war es heute schwierig, und die starken Tidenströme trugen dazu noch bei. Wenn du schon am Start eine gute Position hattest, konntest du vorne dran bleiben. Am Ende des Tages nahm der Wind zu und wir konnten einen Rumpf fliegen lassen.“

Red Bull Sailing Team, The Wave, Muscat und GAC Pindar lieferten sich einen packenden Kampf um Platz 1. Die britische Mannschaft GAC Pindar unter Führung des Match-Race-Stars Ian Williams gingen mit einem Sieg im ersten Rennen zunächst in Führung. Aber in den beiden folgenden Wettfahrten schlug Leigh McMillan mit The Wave, Muscat mit zwei Siegen zurück. McMillan gewann auch das fünfte Rennen, aber selbst das sollte nicht reichen, um Roman Hagara und seine Männer in Schach zu halten. „Red Bull war heute großartig“, räumte McMillan ein, „selbst wenn wir die Nase vorne hatten, waren sie immer ganz dicht dran, so dass es uns nicht gelang, sie abzuschütteln.“

Team China deutete bei seinem Klassen-Debüt mit einem vierten Platz im zweiten Rennen sein Potenzial an. Zwei Vorfälle zeigten allerdings auch, wie leicht es selbst Profis in dieser Klasse erwischen kann, wie Skipper Phil Robertson erläuterte: „Wir haben es absolut genossen! Es gibt viel Positives, das wir aus dem heutigen Tag mitnehmen. Und wir sind mit dem Resultat zufrieden. Das aber einige von uns eine Schwimmeinlage darboten, war nicht sehr hilfreich! Es geschah in unserem besten Rennen. Wir kamen gerade an die letzte Bahnmarke, als unser Bugmann Nick (Catley) über Bord ging. Das war ein Schocker! Der zweite, dem das passierte war – ich. Und das auch noch, bevor das Rennen überhaupt begonnen hatte“, erzählte ein etwas geknickter Robertson: „Ich wollte am Ruder etwas reparieren und dabei ging ich eine Minute vor dem Start über Bord. Das war natürlich enttäuschend. Insgesamt sind wir aber ganz zufrieden.“

Oman Air kämpft vergeblich darum, an die ausgezeichnete Form beim Heimsieg bei Act 1 in Maskat vor sechs Wochen anzuknüpfen. Am Ende des Tages stand Platz 5, vier Punkte hinter den Franzosen vom Groupe Edmond de Rothschild, für die es ebenfalls ein Tag mit gemischten Ergebnissen war. Aber es bleiben noch zahlreiche Rennen, die ab Mittwoch im Stadion-Modus ausgetragen werden.
Offiziell gestartet wurde das Event am Dienstag Abend mit einer großen Eröffnungszeremonie mit der Qingdao Yachting Association als Gastgeber. Die Show begann mit einer atemberaubenden Light-Show und Musik. Künstler aus der Region stellten traditionelle Tänze vor. Bei der offiziellen Vorstellung trugen alle Crewmitglieder ihre Landesflagge. Die Zeremonie fand auf dem Octangle Square des Olympischen Dorfes statt. Mehr als 2000 Gäste nahmen daran teil. Ein spektakuläres Feuerwerk bildete den abschließenden Höhepunkt.

Mittwoch ist der erste von drei Publikums-Tagen. Zu den Rennen innerhalb der Mole der Fushan-Bucht werden dann im Olympischen Dorf noch mehr Zuschauer erwartet. Die Wettfahrten beginnen um 13 Uhr Ortszeit. Fans, die nicht vor Ort sein können, können sich die Rennen als LIVE REPLAY ab 14.30 deutscher Zeit auf der offiziellen Website ansehen.

Extreme Sailing Series 2012

Act 2, Qingdao, China, Rangliste nach Tag 1, 6 Rennen (17.4.12)

Rang / Team / Punkte

1. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara, Hans Peter Steinacher, Matthew Adams, Graeme Spence, Pierre Le Clainche 47 Punkte

2. The Wave, Muscat (OMA) Leigh McMillan, Ed Smyth, Pete Greenhalgh, Hashim Al Rashdi, Rachel Williamson 44 Punkte

3. GAC Pindar (GBR) Ian Williams / Mark Ivey / Mark Bulkeley, Adam Piggot / Andrew Walsh 37 Punkte

4. Groupe Edmond de Rothschild (FRA) Pierre Pennec / Jean-Christophe Mourniac / Hervé Cunningham / Bernard Labro / Romain Petit 32 Punkte

5. Oman Air (OMA) Morgan Larson / Will Howden / Charlie Ogletree, Nasser Al Mashari, Max Bulger 28 Punkte

6. Alinghi (SUI), Pierre-Yves Jorand, Tanguy Cariou, Nils Frei, Yves Detrey, Charles Favre 26 Punkte

7. ZouLou (FRA) Loick Peyron, Philippe Mourniac, Jean-Sébastien Ponce, Bruno Jeanjean, Patrick Aucour 24 Punkte

8. China Team (CHN) Phil Robertson, Garth Ellingham, Kit Cheng, Nick Catley, Xiaqun Song 18 Punkte

9. SAP Extreme Sailing Team (DEN) Jes Gram-Hansen, Rasmus Kostner, Pete Cumming, Christian Kamp, Jonas Hviid 14 Punkte

 

www.extremesailingseries.com

 

Die Extreme Sailing Series Kollektion von Marinepool ist unter der folgenden Adresse online erhältlich:

www.extreme-sailing-series-store.com

 

© Lloyd Images

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