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News - Energy Team arbeitet weiter und schützt seine Zukunft

07.08.2012

ENERGY TEAM ARBEITET WEITER UND SCHÜTZT SEINE ZUKUNFT

Bruno und Loick Peyron haben sich entschieden. In weniger als nur einem Jahr schaffte es das Energy Team im Vorbereitungskreis des America’s Cups mit den besten Teams in Konkurrenz zu treten. Nach der ersten Saison teilte man sich einen Podiumsplatz mit dem Oracle Team USA und dem Emirates Team New Zealand und entschied unter der Leitung von Bruno und Loick Peyron, sich für eine weiter Rennsaison mit neuen Ambitionen zu verpflichten. Um jedoch die Zukunft des Teams zu sichern, entschied man sich auch, nicht mit der Konstruktion eines AC72 Katamarans zu beginnen, da das Team nur über ein begrenztes Budget verfügt. Das Energy Team wird auch ein Jugendteam aufbauen, bestehend aus einigen jungen Segeltalenten, deren Auswahl schon in vollem Gange ist. Dieses Team soll im September 2013 in San Francisco am Jugend-America’s Cup teilnehmen.

Trotz der enormen Bemühungen und den erfolgreichen Arrangements (Rennteam, Logistik- und technisches Team, eine Designübereinkunft mit Oracle Team USA, eine Rah wurde bereits vorbereitet, u.a.) und auch trotz des großen Fortschritts in den letzten Wochen, gelang es dem Team lediglich zwei Drittel des erforderten Budgets zu sammeln. Bruno und Loick Peyron glauben, das Risiko mit den Arbeiten an einem AC72 zu beginnen sei zu hoch, und dass es ihre Verantwortung sei, die bisherige Arbeit und die guten Ergebnisse zu schützen. Und so trafen die Brüder eine schmerzvolle, wenn auch verantwortungsbewusste Entscheidung. Bruno Peyron: „Wir haben immer schon gesagt, dass wir nicht einfach nur um der Sache Willen teilnehmen wollen. Diese Entscheidung ist nur logisch, wenn wir uns unsere Ziele ansehen, die wir uns gemeinsam mit dem Yacht Club de France gesteckt haben und die noch immer dieselben sind: Ein Team aufzubauen, das in der Lage ist mit den Besten der Besten zu konkurrieren und den America’s Cup zurück zu holen. Unsere guten Ergebnisse werden sich in der Zukunft noch als nützlich erweisen und uns erlauben, weiter an einem richtigen Herausforderer im America’s Cup zu arbeiten. Wir können alle sehr stolz sein auf die Arbeit, die wir in so kurzer Zeit leisteten, aber wir dürfen uns nicht auf dieses Glücksspiel einlassen, denn es besteht das Risiko, dass wir alles verlieren. Wenn schon die finale Phase unseres Projekts dieses Jahr außerhalb unserer Reichweite liegt, dann sollten wir nach vorne schauen – auf den 35. America’s Cup...“

Die gleiche Ambition und ein neuer Anfang

Der Unterbau ist stabil und die Ziele sind klar. Energy Team möchte sich weiterhin an der Seite der besten Teams entwickeln, um sich für die Zukunft zu wappnen und um die Investitionen ihrer Partner zu sichern, allen voran der Schweizer Uhrenmacher CORUM, der als erster an die Seite von Energy Team trat. Der Start der zweiten Saison der AC World Series in San Francisco wird mit einem Team stattfinden, das seine Ambitionen klar benennen kann: sie wollen die besten Teams der Welt schlagen. Yann Guichard wird Ende August wieder am Steuer sitzen und zur Gruppe zurückkehren, um mit ihr gegen 11 weitere Teams an den Start zu gehen. Loick Peyron: „ Wir wollen mit unserer Strategie fortfahren, uns immer wieder zu wandeln und so das Beste aus unserem Können herauszuholen. Daher bin ich froh das Steuer des Energy Team AC45 wieder an Yann Guichard zurückgeben zu dürfen. Das gesamte Team ist motivierter als je zuvor durch diese einmalige Gelegenheit, weiterhin an der Seite der besten Teams auf diesen herausragenden Booten anzutreten.“

Der 35. America’s Cup beginnt jetzt!

Während die Zeit für den 34. America’s Cup davon läuft, wollen Bruno und Loick Peyron ihre Zukunft langfristig sichern und verbringen einen Großteil ihrer Zeit damit, eine neue Kampagne vorzubereiten, bei der Realismus und Heiterkeit die Parole sein soll. Bruno Peyron: „Wir arbeiten bereits an einem neuen Werbevorschlag, der besser zu der momentanen Wirtschaftslage passt. Es gibt eine bestimmte Übereinkunft unter den Herausforderern, um Veränderungen des Wirtschaftsmodells des America’s Cup zu sehen, um realistischer zu werden und kleinere Budgets zu erreichen, die kontrolliert werden können. Mit jährlichen Budgets von ca. 10 Millionen Euro wird der Vorschlag interessanter wirken, auch auf dem französischen Markt. Und mit dieser neuen Idee im Hinterkopf werden wir uns auf den 35. America’s Cup vorbereiten“.

© Jacques Vapillon

© Jacques Vapillon

© Jacques Vapillon