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News - America´s Cup World Series: Marinepool Partner Energy Team siegt!

21.05.2012

 

Energy Team gewinnt dramatische Fleet Racing Championship in
Venedig
Artemis Racing sichert sich Matchracing-Titel, Spithill baut Gesamtführung aus
Venedig, Italien – 20. Mai 2012 – Loïck Peyron bewies auch am Finaltag der America’s
Cup World Series in Venedig, dass er in Top-Form ist und führte sein Energy Team zu
einem großen Sieg. Peyron und seine französische Crew hatten das
Zwischenklassement die ganz Woche über angeführt und den Rennkurs im „Canale
Grande“ jederzeit unter Kontrolle.
„Ich glaube, die leichteren Wind sind uns entgegengekommen”, sagte der erfahrene
Multihull-Segler Peyron. „Ich bin an dieses unberechenbare Spiel gewöhnt und habe
mich bemüht, so ruhig wie möglich zu bleiben. Der Druck war enorm hoch, aber das
sorgt für packende Wettfahrten. Für uns ist das ein ganz wichtiger Sieg, und hoffentlich
war das erst der Anfang.“
Am Sonntag verwandelten ausgesprochen leichte Winde Winds den „San-Marco-Kurs“ in
die anspruchsvollste Rennstrecke, mit der die Temas in der AC World Series bislang
konfrontiert waren. Der kleinste Windhauch hatte einen großen Geschwindigkeitsschub
zur Folge, so dass die Teams ständig Positionen gewannen oder verloren. Von Minute
zu Minute ergab sich ein anderes Bild.
Zu Beginn des Rennens, auf der ersten Vorwindbahn, fand Peyron die beste Linie aller
Teams und setzte sich deutlich von der Flotte ab, gefolgt vom ORACLE TEAM USA
Spithill.
Obwohl die Franzosen einen scheinbar uneinholbaren Vorsprung herausgesegelt hatten,
versuchte Spithill weiterhin Druck zu machen. Und es gelang ihm tatsächlich, noch
einmal aufzuschließen. Doch mit der letzten Halse des Rennens rettete sich Peyron ins
Ziel, wo er erleichtert zu Boden sank, während seine Crew in grenzenlosen Jubel
ausbrach.
Anders als das Spitzenduo segelte der Rest der Flotte das ganze Rennen über dicht
gedrängt. An einer Wendemarke kam es zu einem Stau, als zu viele Boote versuchten,
sich zwischen die Tonne und das nahe Ufer zu quetschen.
Terry Hutchinsons Artemis Racing überstand diese Situation auf dem dritten Rang,
wurde nun aber vom Emirates Team New Zealand über den Regattakurs gejagt.
Schließlich wurde Artemis wegen einer Kollision durch zu langsames Segeln bestraft,
konnte die „Kiwis“ später aber noch einmal abfangen und sich den dritten Platz sichern.
Der Rest der Flotte schaffte es indes nicht mehr im Zeitlimit ins Ziel und wird als „did not
finish“ gewertet, bekam also keine Punkte.
Zuvor hatte Artemis Racing zum zweiten Mal nacheinander Chris Drapers Luna Rossa-
Piranha im Finale der Match Racing Championship bezwungen. Bei tückisch drehendem
Leichwind gewannen Hutchinson und seine Crew den Start. Diesen kleinen Vorteil
verteidigte das Team zunächst, ehe es sich Mitte des Rennens deutlich absetzen und
einen hart erkämpften Sieg feiern konnte.
„Wir haben in Neapel ein gutes Ergebnis erzielt und jetzt hier wieder – allerdings bei
ganz anderen Bedingungen“, sagte Hutchinson. „Das Gute an den Match Races bei
diesen Regatten ist, dass es uns gelingt, unseren Matchplan umzusetzen. Wir haben das
gute Gefühl, dass sich das Training auf diesen Booten für uns auszahlt.“
Für die Saisonwertung bedeuten die Ergebnisse in Venedig, dass das ORACLE TEAM
USA Spithill ein wenig Luft zum Atmen bekommt: Das Emirates Team New Zealand auf
Rang zwei ist etwas zurückgefallen und hat nun seinerseits Artemis Racing im Nacken.
„Vor der Regatta hatten wir einen Vorsprung von einem einzigen Punkt auf das Emirates
Team New Zealand, jetzt sind es vier Zähler“, sagte Spithill und blickte voraus zur
nächsten Regatta in Newport. „Dafür ist das enorm wichtig. Ich bin glücklich über die
Leistung meines Teams. Natürlich haben wir noch Arbeit vor uns, aber wir werden in
Newport bestens vorbereit sein.“
Die letzte Regatta der AC World Series 2011/12 findet von 26. Juni bis zum 1. Juli in
Newport (US-Bundesstaat Rhode Island) statt. Am Ende dieser Regatta wird der
Gesamtsieger gekrönt.
AC World Series 2011/12 Gesamtwertung (nach fünf von sechs Regatten)
1. ORACLE TEAM USA Spithill…84 Punkte
2. Emirates Team New Zealand…80 Punkte
3. Artemis Racing…71 Punkte
4. Energy Team…65 Punkte
5. Team Korea…56 Punkte
6. ORACLE TEAM USA Bundock…53 Punkte
7. Luna Rossa Piranha…34 Punkte
8. China Team…31 Punkte
9. Luna Rossa Swordfish…21 Punkte
AC World Series Venice Fleet Racing Championship – Endstand
1. Energy Team…74 Punkte
2. ORACLE TEAM USA Spithill…58 Punkte
3. Emirates Team New Zealand…54 Punkte
4. Artemis Racing…52 Punkte
5. Luna Rossa Piranha…43 Punkte
6. Luna Rossa Swordfish…43 Punkte
7. Team Korea…37 Punkte
8. ORACLE TEAM USA Bundock…22 Punkte
9. China Team…18 Punkte
AC World Series Venedig Match Racing Championship
Finale: Artemis Racing gezwingt Luna Rossa – Piranha mit 1:0
1. Artemis Racing
2. Luna Rossa Piranha
3. ORACLE TEAM USA Spithill
4. Energy Team
5. Emirates Team New Zealand
6. Team Korea
7. Luna Rossa Swordfish
8. ORACLE TEAM USA Bundock
9. China Team
* Die im Viertel- und Halbfinale unterlegenen Teams wurden in der Match Racing Championship
entsprechend der Regeln in den „Sailing Instructions“ von Platz drei bis neun gewertet.
Über den America’s Cup
Der America’s Cup ist eine der am schwierigsten zu gewinnenden und begehrtesten Trophäen in der Welt
des Sports und wurde erstmals 1851 ausgetragen – 45 Jahre früher als die ersten Olympischen Spiele der
Neuzeit. Die erste Regatta gewann die US-Yacht America, die dem internationalen Segelwettbewerb ihren
Namen gab.
Der nächste Louis Vuitton Cup (Juli bis August 2013) und das America’s Cup Match (September 2013)
werden erstmals in der Bucht von San Francisco, einem natürlichen Segelstadion, ausgetragen. Es werden
mehr als eine Millionen Zuschauer erwartet. Die Meldefrist endet am 1. Juni 2012.

Marinepool Partner Energy Team gewinnt dramatische Fleet Racing Championship inVenedig

Artemis Racing sichert sich Matchracing-Titel, Spithill baut Gesamtführung aus

Venedig, Italien – 20. Mai 2012

Loïck Peyron bewies auch am Finaltag der America’s Cup World Series in Venedig, dass er in Top-Form ist und führte sein Energy Team zu einem großen Sieg. Peyron und seine französische Crew hatten das Zwischenklassement die ganz Woche über angeführt und den Rennkurs im „CanaleGrande“ jederzeit unter Kontrolle.

„Ich glaube, die leichteren Wind sind uns entgegengekommen”, sagte der erfahrene Multihull-Segler Peyron. „Ich bin an dieses unberechenbare Spiel gewöhnt und habe mich bemüht, so ruhig wie möglich zu bleiben. Der Druck war enorm hoch, aber das sorgt für packende Wettfahrten. Für uns ist das ein ganz wichtiger Sieg, und hoffentlichwar das erst der Anfang.“

Am Sonntag verwandelten ausgesprochen leichte Winde Winds den „San-Marco-Kurs“ in die anspruchsvollste Rennstrecke, mit der die Temas in der AC World Series bislang konfrontiert waren. Der kleinste Windhauch hatte einen großen Geschwindigkeitsschubzur Folge, so dass die Teams ständig Positionen gewannen oder verloren. Von Minute zu Minute ergab sich ein anderes Bild.

Zu Beginn des Rennens, auf der ersten Vorwindbahn, fand Peyron die beste Linie aller Teams und setzte sich deutlich von der Flotte ab, gefolgt vom ORACLE TEAM USA Spithill.

Obwohl die Franzosen einen scheinbar uneinholbaren Vorsprung herausgesegelt hatten, versuchte Spithill weiterhin Druck zu machen. Und es gelang ihm tatsächlich, noch einmal aufzuschließen. Doch mit der letzten Halse des Rennens rettete sich Peyron ins Ziel, wo er erleichtert zu Boden sank, während seine Crew in grenzenlosen Jubelausbrach.

Anders als das Spitzenduo segelte der Rest der Flotte das ganze Rennen über dicht gedrängt. An einer Wendemarke kam es zu einem Stau, als zu viele Boote versuchten, sich zwischen die Tonne und das nahe Ufer zu quetschen.

Terry Hutchinsons Artemis Racing überstand diese Situation auf dem dritten Rang, wurde nun aber vom Emirates Team New Zealand über den Regattakurs gejagt. Schließlich wurde Artemis wegen einer Kollision durch zu langsames Segeln bestraft, konnte die „Kiwis“ später aber noch einmal abfangen und sich den dritten Platz sichern.

Der Rest der Flotte schaffte es indes nicht mehr im Zeitlimit ins Ziel und wird als „did not finish“ gewertet, bekam also keine Punkte.

Zuvor hatte Artemis Racing zum zweiten Mal nacheinander Chris Drapers Luna Rossa-Piranha im Finale der Match Racing Championship bezwungen. Bei tückisch drehendem Leichwind gewannen Hutchinson und seine Crew den Start. Diesen kleinen Vorteil verteidigte das Team zunächst, ehe es sich Mitte des Rennens deutlich absetzen und einen hart erkämpften Sieg feiern konnte.

„Wir haben in Neapel ein gutes Ergebnis erzielt und jetzt hier wieder – allerdings bei ganz anderen Bedingungen“, sagte Hutchinson. „Das Gute an den Match Races bei diesen Regatten ist, dass es uns gelingt, unseren Matchplan umzusetzen. Wir haben das gute Gefühl, dass sich das Training auf diesen Booten für uns auszahlt.“

Für die Saisonwertung bedeuten die Ergebnisse in Venedig, dass das ORACLE TEAM USA Spithill ein wenig Luft zum Atmen bekommt: Das Emirates Team New Zealand auf Rang zwei ist etwas zurückgefallen und hat nun seinerseits Artemis Racing im Nacken.

„Vor der Regatta hatten wir einen Vorsprung von einem einzigen Punkt auf das Emirates Team New Zealand, jetzt sind es vier Zähler“, sagte Spithill und blickte voraus zur nächsten Regatta in Newport. „Dafür ist das enorm wichtig. Ich bin glücklich über die Leistung meines Teams. Natürlich haben wir noch Arbeit vor uns, aber wir werden inNewport bestens vorbereit sein.“

Die letzte Regatta der AC World Series 2011/12 findet von 26. Juni bis zum 1. Juli in Newport (US-Bundesstaat Rhode Island) statt. Am Ende dieser Regatta wird der Gesamtsieger gekrönt.

AC World Series 2011/12 Gesamtwertung (nach fünf von sechs Regatten)

1. ORACLE TEAM USA Spithill…84 Punkte

2. Emirates Team New Zealand…80 Punkte

3. Artemis Racing…71 Punkte

4. Energy Team…65 Punkte

5. Team Korea…56 Punkte

6. ORACLE TEAM USA Bundock…53 Punkte

7. Luna Rossa Piranha…34 Punkte

8. China Team…31 Punkte

9. Luna Rossa Swordfish…21 Punkte

 

AC World Series Venice Fleet Racing Championship – Endstand

1. Energy Team…74 Punkte

2. ORACLE TEAM USA Spithill…58 Punkte

3. Emirates Team New Zealand…54 Punkte

4. Artemis Racing…52 Punkte

5. Luna Rossa Piranha…43 Punkte

6. Luna Rossa Swordfish…43 Punkte

7. Team Korea…37 Punkte

8. ORACLE TEAM USA Bundock…22 Punkte

9. China Team…18 Punkte

 

AC World Series Venedig Match Racing Championship

Finale: Artemis Racing gezwingt Luna Rossa – Piranha mit 1:0

1. Artemis Racing

2. Luna Rossa Piranha

3. ORACLE TEAM USA Spithill

4. Energy Team

5. Emirates Team New Zealand

6. Team Korea

7. Luna Rossa Swordfish

8. ORACLE TEAM USA Bundock

9. China Team

* Die im Viertel- und Halbfinale unterlegenen Teams wurden in der Match Racing Championshipentsprechend der Regeln in den „Sailing Instructions“ von Platz drei bis neun gewertet.

Über den America’s Cup

Der America’s Cup ist eine der am schwierigsten zu gewinnenden und begehrtesten Trophäen in der Weltdes Sports und wurde erstmals 1851 ausgetragen – 45 Jahre früher als die ersten Olympischen Spiele derNeuzeit. Die erste Regatta gewann die US-Yacht America, die dem internationalen Segelwettbewerb ihrenNamen gab.

Der nächste Louis Vuitton Cup (Juli bis August 2013) und das America’s Cup Match (September 2013) werden erstmals in der Bucht von San Francisco, einem natürlichen Segelstadion, ausgetragen. Es werden mehr als eine Millionen Zuschauer erwartet. Die Meldefrist endet am 1. Juni 2012.

Quelle:www.americascup.com

Photos (c) Jacques Vapillon/Marinepool

 

© Jacques Vapillon / Marinepool

© Jacques Vapillon / Marinepool

© Jacques Vapillon / Marinepool

© Jacques Vapillon / Marinepool