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News - Extreme Sailing Series™, Akt 8: Emirates Team New Zealand mit zerstörtem Rumpf

15.10.2011

Marinepool ist "Offizieller Ausstatter für Funktions- und Lifestylebekleidung der Extreme Sailing Series™, Team Extreme und Oman Sail

14. October 2011

Emirates Team New Zealand am vorletzten Tag mit zerstörtem Rumpf out

Der Samstag, an dem erstmals wirklich Wind kam, war voller Action. Die Zuschauer wurden mit spektakulären Wettfahrten verwöhnt, die die Extreme 40 Katamarana im In-Fight zeigten, für den die Extreme Sailing Series berühmt ist. Der Hafen von Almeria wurde zum Segelstadion und die Helden des Tages waren das schweizer Alinghi Team. Die Crew um Tanguy Cariou segelte dreimal auf Platz 1 und weitere dreimal auf Platz 2, womit Alinghi die Gesamtwertung vor dem letzten Tag in Almeria mit 18 Punkten Vorsprung auf die italienische Luna Rossa anführt. Jedes der top-sieben Teams kann noch auf das Siegerpodest fahren.

Die vielen Zuschauer in Almeria sahen volle vier Stunden aufregenden Segelns. Die 11 Extreme 40 Kats segelten erst nur wenig außerhalb des Hafens auf offenem Meer, gut sichtbar von der 2-stöckigen VIP Struktur. Das letzte Race vor den Stadion Wettfahrten brachte die Flotte in voller Fahrt, unter Gennaker und mit fliegenden Rümpfen, in den Hafen und durch das Ziel vor den VIP Tribünen. Ein eindrucksvolles Bild.

 

 

Bei den Stadionraces im Hafen ging es eng zu wie immer und die eine oder andere Berührung ließ sich nicht vermeiden. Schlimm erwischte es dabei Emirates Team New Zealand, das von Groupe Edmond de Rothschild hart am Backbordrumpf getroffen wurde. Das Krachen von Karbon ließ den Zuschauern den Atem stocken und die Kiwis waren mit einem riesengroßen Loch im Heck zum Aufgeben gezwungen. Der Schaden war zu groß, um über Nacht repariert zu werden und damit ist Akt 8 der Extreme Sailing Series leider für Adam Baeshel und sein Team vorbei: "Wir waren auf Backbordbug unterwegs, Groupe Edmond de Rothschild war hinter uns und wir haben nicht auf sie geachtet, weil wir dachten, sie würden hinter uns vorbei segeln", sagte Baeshel. "In letzter Sekunde sahen wir plötzlich ihren Bug hinter uns auftauchen, sie versuchten hinter unserem Heck vorbei zu segeln, aber es war einfach kein Platz. Es gab einen lauten Knall, als wir kollidierten, und ihr scharfer Bug bohrte sich tief in unser Heck. Leider war der Schaden zu groß um über Nacht repariert werden zu können und unsere Regatta ist damit beendet. Das Boot kann jedoch vor dem letzten Akt in Singapur in Stand gesetzt werden und wir können nur hoffen, genug getan zu haben, es liegt an der Jury zu entscheiden, was die Beste Lösung ist. Hoffentlich etwas, was für unsere Saisonwertung ok ist."

Die 11 Extreme 40 Crews pushten ihre Rennmaschinen ans Limit und es gab eine Reihe von Frühstarts. Bei diesen Bedingungen kann man am Start das Race gewinnen. Zu Früh zu sein, ist aber ein Desaster. Zurück segeln und neu starten, ist meist gleich bedeutend mit dem letzten Platz. Das Geheimnis war daher sich aus diese Problemen raus zu halten und gute Teamwork zu zeigen. Nicht immer möglich, wie sich zeigen sollte. "Luna Rossa war auf unserer rechten Seite und wir versuchten eine Kollision so gut wie möglich zu vermeiden, aber Luna Rossa gab uns keinen Raum und wir pflügten in das Heck von Emirates Team New Zealand", sagte Groupe Edmond de Rothschild Skipper Pennec. "Ich bin nach dem Race hinüber zu Paul Campbell James, dem Steuermann von Luna Rossa. Wir machen alle Fehler auf dem Wasser, aber es geht nicht an, dass wir die Boote zerstören. Ich bin richtig sauer und es tut mir sehr leid für die Kiwis."

Die Vorgaben für die Teams  für den letzten Tag von Akt 8 sind klar und die Spannung steigt. Die Punkteabstände sind immer noch gering und für viele geht es weniger um Einzelpunkte als um die Saisonwertung. "Das Ziel für heute war besser zu segeln als gestern, als wir einige grobe Schnitzer hatten", erklärte Max Sirena, Skipper der Luna Rossa. Die Fehler kosteten wertvolle Punkte. Glücklicher Weise hatten wir heute großartige Bedingungen, mit starkem Wind und fliegenden Rümpfen. Es war schon eine Weile her, dass wir so segeln konnten. Wir hatten einige enge Situationen, insbesondere mit Groupe Edmond de Rothschild, aber wir sind da ganz gut raus gekommen. Wir sind überrascht, vor dem letzten Tag auf Platz 2 zu stehen. Morgen, am letzten Tag, gibt es noch eine Menge Punkte und es ist alles offen."

Die Führenden des gestrigen Tages, Team GAC Pindar, wurden schon im zweiten Race vom neuen Führenden Alinghi von ihrem Platz gestoßen. Ian Williams hatte einen rabenschwarzen Tag und fiel von Platz Eins bis auf Platz Sieben zurück. Andere zeigten, dass ihnen starker Wind mehr liegt, darunter Leigh McMillan auf The Wave, Muscat und der Österreicher Roman Hagara auf Red Bull Extreme Racing, sowie Ben Ainslie auf Oman Air. Alle drei gewannen Races und den Unterschied machte einzig die Konstanz von Alinghi an diesem Tag. Mit 43 Punkten zwischen dem 1. und dem 7. Rang und mehr als 100 Punkten, die noch zu vergeben sind, kann immer noch viel passieren. Am unteren Ende der Wertung kämften Roland Gäbler und Lokalmatador Antón Paz auf Team Extreme mit Niceforyou und Alberto Barovier, sowie dem neuen schweizer Team Tild von Alex Schneiter, der in Almeria debütiert. Wie sagte Max Sirena? "Noch ist nichts fix!"

Extreme Sailing Series Akt 8, Almeria, Andalusien (Spanien), Gesamtwertung vor dem Finale (24.10.11)

Position / Team / Punkte

1. Alinghi (SUI), Tanguy Cariou / Yann Guichard / Nils Frei / Yves Detrey 187 Punkte

2. Luna Rossa (ITA), Max Sirena / Paul Campbell-James / Alister Richardson / Manuel Modena 169 Punkte

3. Groupe Edmond de Rothschild (FRA), Pierre Pennec / Christophe Espagnon / Thierry Fouchier / Hervé Cunningham 162 Punkte

4. The Wave, Muscat (OMA), Leigh McMillan / Kyle Langford / Nick Hutton / Khamis Al Anbouri 159 Punkte

5. Oman Air (OMA), Ben Ainslie / Kinley Fowler / David Carr / Nasser Al Mashari 157 Punkte

6. Red Bull Extreme Sailing (AUT), Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Matt Adams / Craig Monk 155 Punkte

7. Team GAC Pindar (GBR), Ian Williams / Mischa Heemrskerk / Andrew Walsh / Brad Webb 144 Punkte

8. Emirates Team New Zealand (NZL), Adam Beashel / Ray Davies / Jeremy Lomas / Derek Seward 142 Punkte

9. Team Extreme (EUR), Roland Gaebler / Nahid Gaebler / Antón Paz / Tom Buggy 100 Punkte

10. Niceforyou (ITA), Alberto Barovier / Stefano Rizzi / Daniele De Luca / Simone de Mari 94 Punkte

11. Team TILT (SUI), Alex Schneiter / Boet Brinkgreve / Charles Favre / Nicolas Heintz 93 Punkte

www.extremesailingseries.com

Die Extreme Sailing Series Kollektion von Marinepool ist unter der folgenden Adresse online erhältlich:

www.extreme-sailing-series-store.com

© Lloyd Images

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