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News - Extreme Sailing Series™, Akt 8: GAC Pindar führt erstmals bei einem Event

14.10.2011

Marinepool ist "Offizieller Ausstatter für Funktions- und Lifestylebekleidung der Extreme Sailing Series™, Team Extreme und Oman Sail

14. October 2011

 

Team GAC Pindar erstmals bei einem Extreme Sailing Series Event in Führung

ISAF Match Racing Weltmeister Ian Williams steuerte Freitag sein Team GAC Pindar erstmals auf den ersten Rang der Zwischenwertung. Dieses Halbzeitergebnis beim 8. Akt der laufenden Saison ist die erste Führung für das englische Team, seit seinem Eintritt in die weltweite Serie.

Am dritten Tag des 8. Aktes in Almeria, Spanien, wechselte die Führung in der Gesamtwertung ganze drei mal. Bei durchwegs leichten Winden ließ die Wettfahrtleitung insgesamt 5 Races segeln, zwei davon auf offener See, die übrigen drei Races segelte man direkt vor den Zuschauerrängen im Hafen der Maurenstadt Almeria.

Ben Ainslie und Oman Air lagen vor dem 3. Tag in Führung, hatten aber einen rabenschwarzen Tag an dem nichts für die Omanis zusammen lief. Adam Baeshel und Team Emirates New Zealand nutzten die Gunst der Stunde und waren nach einem guten ersten Race des Tages auch Gesamtführende. Im 2. Race ging bei den Kiwis ein Mann über Bord, am Ende des Tages blieb ein 4. Rang in der Zwischenwertung.

Vorne segelten in den ersten Races des Tages Alinghi und Group Edmond de Rothschild. Am konstantesten war aber die englische Crew um Ian Williams. Niemals ganz vorne, gelang GAC Pindar eine eindrucksvolle Serie. Ein 4. und 5., sowie ein 2. Rang in den ersten Wettfahrten des Tages, brachte die Engländer ex aequo mit Team New Zealand an die erste Position. Beide verloren die Führung jedoch an Alinghi, als die Schweizer die 4. Wettfahrt des Tages für sich entscheiden konnten.

 

12th October 2011
Taktische Rennen und Tausende Zuschauer am Eröffnungstag von Act 8 in Almeria
Tausende Fans strömten am Mittwoch, einem spanischen Feiertag, zum Auftakt von Act 8 der Extreme Sailing Series™ in Almeria. An Land herrschte Party-Stimmung und die Menschen genossen die Aktivitäten und das Unterhaltungsprogramm, als die elf Extreme 40s zum Start der Stadion-Rennen ausliefen. „Das war heute sehr beeindruckend, all diese Menschen hier zu sehen. Das Stadion-Format bringt den Zuschauern die Rennen wirklich näher“, sagte Antón Paz. Der spanische Olympiagold-Gewinner segelte mit dem Team Extreme des deutschen Skippers Roland Gaebler. „Der Druck auf uns ist dadurch während der Rennen noch größer, aber der Applaus der Zuschauer wenn wir über die Ziellinie fahren ist auch sehr motivierend. Gegen diese Topsegler anzutreten, macht jeden besser. Als Roland Gaebler anfing Tornado zu segeln, war ich erst zehn Jahre alt! Er ist für mich ein Vorbild. Und es ist toll für mich als Tornado-Segler, wieder auf Multihulls zu fahren.“
Am ersten Tag der vorletzten Runde in diesem Jahr herrschten leichte Seewinde. Die Bedingungen für die Teams waren anspruchsvoll. Einige fanden ihren Rhythmus, andere dagegen nicht … Gute Taktik und ein wenig Glück gaben den Ausschlag. „Wenn die Bedingungen so sind wie heute, geht es darum, das Boot in Bewegung zu halten und nach dem besten Wind Ausschau zu halten“, sagte Ben Ainslie. „Überhaupt Wind zu haben ist wichtiger als die Richtung, in die du segelst. Wir haben uns daher darauf konzentriert, Windstriche ausfindig zu machen.“

Ben Ainslie und sein Team Oman Air dürften am Mittwoch Abend die zufriedenste Mannschaft gewesen seien, führten sie doch die Zwischenwertung an. Nach einem frustrierenden Auftritt vor zehn Tage in Nizza, dürfte Team Oman am Mittwoch bei ähnlich schwierigen Leichtwindbedingungen Selbstvertrauen getankt haben. „Es war wirklich anspruchsvoll heute“, sagte Ainslie weiter. „Wir mögen eigentlich mehr Wind lieber, aber es war für alle gleich schwierig und der Hafen von Almeria ist phantastisch! Das Team hat sich unter diese schwierigen Bedingungen großartig geschlagen. Um das zu schaffen, musst du gut geplant haben und die Kommunikation muss stimmen. Die Jungs von Oman Air sind phantastisch.“ Der extrem ehrgeizige dreifache Olympiasieger Ainslie nimmt an drei Acts der Extreme Sailing Series teil – Almeria ist der letzte für ihn, und Ainslie ist offenkundig heiß darauf, hier ein Top-Ergebnis abzuliefern, bevor er zu seiner Olympia-2012-Kampagne im Finn zurück kehrt.
Das französische Team Groupe Edmond de Rothschild – das Nizza gewann und in der Gesamtwertung 2011 vorne liegt – lieferte eine solide Leistung ab. In allen Rennen außer einem kam es unter die Top 3. Pierre Pennecs Männer wirkten gelassener und weniger unter Druck als noch in Trapani und Nizza. Ein starke Leistung erbrachte auch die Kiwis vom Emirates Team New Zealand. „Heute ging es vor allem darum, keine großen Fehler zu machen und nicht zu viele Punkte auf die Führenden zu verlieren“, sagte Adam Beashel. „Wir versuchten, die Dinge einfach zu halten“. Beashel ersetzt in Almeria zum dritten Mal Dean Barker als Steuermann. Die Mittwoch-Ergebnisse bestätigten, dass er in dieser starken Klasse der Extreme 40s immer mehr zu seiner Form findet. Der erste Tag endete für ihn mit Platz 3.
Ian Williams und sein Team GAC Pindar gewannen das vierte und letzte Rennen des Tages. Sie überzeugten bei dem leichten Wind durch kluge Arbeit und nutzen ihren Gennaker sogar auf Amwind-Kursen. Dies brachte ihnen Platz 4. Das österreichische Duo Roman Hagara und Peter Steinacher legten einen super Start hin mit zwei aufeinander folgenden zweiten Plätzenund und sahen anfangs, wie schon in Nizza, sehr stark aus. Doch im vorletzten Rennen schafften sie das Zeitlimit nicht, was sie einige Plätze im Klassement kostete.
Max Sirenas Team Luna Rossa segelte überwiegend im Mittelfeld herum. Das schien die Italiener aber nicht zu bekümmern. Sie wissen, dass in den nächsten Tagen noch viele Punkte zu holen sind. Niceforyou, das zweite italienische Team mit Skipper Alberto Baroviers, hätte ein deutlich besseres Ergebnis schaffen können, wäre es nicht im letzten Rennen Letzter geworden. Leigh McMillan’s Team The Wave, Muscat, hatte zum wiederholten Male Schwierigkeiten mit leichten Winden. Auch Team Alinghi aus der Schweiz fand nicht zu seiner Form. Das neugeformte multinationale Team TILT, ebenfalls aus der Schweiz, schaffte immerhin zwei 7. Plätze. „Was für ein Tag!“, freute sich Skipper Alex Schneiter, „wir sind anfangs etwas zu zurückhaltend gesegelt, wollten erst einmal unseren Rhythmus finden. Wir haben hier keine sportlichen Ambitionen, wir wollen einfach so schnell wie möglich lernen, viel Spaß haben und so dicht wie möglich zu den Top-Seglern aufschließen! Man segelt nicht jeden Tag gegen solche Segler.“
Extreme Sailing Series Act 8, Almeria, Andalusien (Spanien) Zwischenstand nach 4 Rennen (12.10.11)
Rang / Team / Punkte
1. Oman Air (OMA), Ben Ainslie / Kinley Fowler / David Carr / Nasser Al Mashari 39 Punkte
2. Groupe Edmond de Rothschild (FRA), Pierre Pennec / Christophe Espagnon / Thierry Fouchier / Hervé Cunningham 31 Punkte
3. Emirates Team New Zealand (NZL), Adam Beashel / Ray Davies / Jeremy Lomas / Derek Seward 30 Punkte
4. Team GAC Pindar (GBR), Ian Williams / Mischa Heemrskerk / Andrew Walsh / Brad Webb 30 Punkte
5. Red Bull Extreme Sailing (AUT), Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Matt Adams / Craig Monk 28 Punkte
6. Luna Rossa (ITA), Max Sirena / Paul Campbell-James / Alister Richardson / Manuel Modena 26 Punkte
7. Niceforyou (ITA), Alberto Barovier / Stefano Rizzi / Daniele De Luca / Simone de Mari 20 Punkte
8. The Wave, Muscat (OMA), Leigh McMillan / Kyle Langford / Nick Hutton / Khamis Al Anbouri 18 Punkte
9. Alinghi (SUI), Tanguy Cariou / Yann Guichard / Nils Frei / Yves Detrey 14 points
10th Team TILT (SUI), Alex Schneiter / Boet Brinkgreve / Charles Favre / Nicolas Heintz 14 Punkte
11. Team Extreme (EUR), Roland Gaebler / Nahid Gaebler / Antón Paz / Tom Buggy 13 Punkte

 

Das letzte Stadionrace des Tages brachte dann einen weiteren Führungswechsel. Alinghi und GAC Pindar hatten beide 89 Punkte, die ersten acht Boote waren gar nur durch wenige Punkte voneinander getrennt. Bei abflauendem Wind startete The Wave, Muscat und das neue schweizer Team Tilt am besten, gleich dahinter lag GAC Pindar, während Alinghi in der Mitte der Flotte festsaß. Damit war die Entscheidung gefallen. Williams dritter Rang im Finale des Tages war genug, um in Anwesenheit von Andrew Pindar, dem Teamchef, erstmals die Gesamtführung in einem Akt der Extreme Sailing Series zu übernehmen.

"Wir hatten einen fantastischen Tag und konnten jedes Rennen in der ersten Hälfte des Feldes beenden", sagte Williams. "Wir werden alles geben, um diese Führung zu verteidigen. Wenn wir auf die Punkte sehen, ist es beinahe wie bei einem Neustart, so nahe liegen wir alle zusammen. Wir waren gestern 20 Punkte zurück, am Ende des Tages sind wir 2 Punkte vor dem Zweiten. Es geht extrem eng zu und wir müssen fokussiert bleiben."

Am Wochenende wird den zahlreichen Zuschauern in Almeria eine großartige Show geboten werden. Für Samstag und Sonntag ist viel Wind vorhergesagt und im engen Hafen von Almeria wird ein echtes Spektakel geboten werden. Es wird die Entscheidung fallen, wer als Führender in das Saisonfinale in Singapur gehen wird und darum wird über die kommenden Tage der Blick auf die Gesamtwertung für viele bereits Vorrang haben.

"Wir wissen aus Erfahrung, dass in den kommenden zwei Tagen noch alles passieren kann", sagte Alinghi Skipper Tanguy Cariou. "Wir sind mit unserem zweiten Zwischenrang sehr zufrieden. Aber es wird schwer werden, diesen Platz zu verteidigen." Damit hat er sicherlich recht. Die französische Crew Groupe Edmond de Rothschild, Gesamtführender der 2011er Serie, die italienische Luna Rossa und die Kiwis, sowie natürlich GAC Pindar, haben alle das gleiche Ziel: Almeria als Sieger zu verlassen...

 

Extreme Sailing Series Akt 8, Almeria, Andalusien (Spanien), Gesamtwertung nach 14 Wettfahrten (14.10.11)

Position / Team / Punkte

1. Team GAC Pindar (GBR), Ian Williams / Mischa Heemrskerk / Andrew Walsh / Brad Webb 98 Punkte

2. Alinghi (SUI), Tanguy Cariou / Yann Guichard / Nils Frei / Yves Detrey 95 Punkte

3. The Wave, Muscat (OMA), Leigh McMillan / Kyle Langford / Nick Hutton / Khamis Al Anbouri 93 Punkte

4. Emirates Team New Zealand (NZL), Adam Beashel / Ray Davies / Jeremy Lomas / Derek Seward 90 Punkte

5. Luna Rossa (ITA), Max Sirena / Paul Campbell-James / Alister Richardson / Manuel Modena 88 Punkte

6. Groupe Edmond de Rothschild (FRA), Pierre Pennec / Christophe Espagnon / Thierry Fouchier / Hervé Cunningham 85 Punkte

7. Red Bull Extreme Sailing (AUT), Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Matt Adams / Craig Monk 84 Punkte

8. Oman Air (OMA), Ben Ainslie / Kinley Fowler / David Carr / Nasser Al Mashari 80 Punkte

9. Team Extreme (EUR), Roland Gaebler / Nahid Gaebler / Antón Paz / Tom Buggy 70 Punkte

10. Team TILT (SUI), Alex Schneiter / Boet Brinkgreve / Charles Favre / Nicolas Heintz 62 Punkte

11. Niceforyou (ITA), Alberto Barovier / Stefano Rizzi / Daniele De Luca / Simone de Mari 59 Punkte

 

www.extremesailingseries.com

 

Die Extreme Sailing Series Kollektion von Marinepool ist unter der folgenden Adresse online erhältlich:

www.extreme-sailing-series-store.com

© Lloyd Images

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