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News - Extreme Sailing Series™, Akt 7: In einem spannenden Finale sichern sich die Franzosen den Sieg

02.10.2011

 

2/10/11
In einem äußerst spannenden Finale sichern sich die Franzosen den Sieg an der französischen Riviera
Das französische Team Groupe Edmond de Rothschild hat Act 7 der Extreme Sailing Series™ in Nizza gewonnen. Dabei fiel die Entscheidung in diesem Heimspiel für die Franzosen erst in den allerletzten Augenblicken der letzten Wettfahrt. Es war ein ungewöhnlich spannendes Finale, mit wenig Wind aber umso mehr Dramatik. Tausende Zuschauer auf der berühmten Promenade des Anglais, zahlreiche VIP-Gäste und Journalisten ließen sich von dem spannenden Finnish begeistern.
Die elf internationalen Extreme-40-Teams lieferten sich bei dem Debüt der Extreme Sailing Series in Nizza in fünf Tagen 29 Rennen. Die Wettfahrten fanden teils auf dem offenen Wasser, teils im Stadion-Stil nur wenige Meter vor dem Strand statt.
Im letzten Rennen war die doppelte Punktzahl zu gewinnen. Groupe Edmond de Rothschild mit Skipper Pierre Pennec musste besonders auf Artemis Racing achten, die nur drei Punkte hinter dem französischen Team lagen. Sollte Artemis das Rennen gewinnen, müsste Pennecs Team unbedingt Zweiter werden, um Act 7 zu gewinnen. Artemis mit Skipper Terry Hutchinson fuhr zu früh über die Linie und musste neu starten, während Groupe Edmond de Rothschild auf und davon zu segeln schien. Hutchinsons Team konnte sich aber wieder vorarbeiten und schaffte es sogar, Pennec zu überholen. Als die Franzosen dann auch noch wegen einer Regelwidrigkeit einen Strafkringel drehen mussten, schienen sie geschlagen. Zumindest vom Strand sah es so aus, doch die Franzosen feuerten ihr Team weiter an. Es gewann schließlich der Brite Ben Ainslie mit Oman Air. Aber Group Edmond de Rothschild erwies sich als nervenstark und segelte nur wenige Sekunden nach Artemis über die Ziellinie. Damit hatten sie es geschafft! Für sie war es der zweite Erfolg nach dem Sieg beim Auftakt-Act in Muscat, Oman. Zugleich sicherten sie sich damit die Gesamtführung für die Saison 2011.
„Ich bin sehr glücklich darüber, wie wir seit Cowes gesegelt sind“, sagte Pierre Pennec. „Wir haben unsere Kommunikation und unser Teamwork verbessert. Das ist sehr wichtig. Mit Glück zu gewinnen, ist gut, aber zu gewinnen weil das Team immer stärker wird, fühlt sich noch besser an. Ich lasse mich nicht davon unter Druck setzten, dass wir in der Gesamtwertung führen. Seit Boston und Cowes gehe ich die Dinge gelassener an. Ich bin überzeugt, dass unsere Crew gerade in entscheidenden Situationen sehr stark ist. Ich versuche, in jedem Act so gut wie nur möglich zu segeln und wenig Fehler zu machen. Ich denke immer nur an das eine Rennen und nicht an die Gesamtwertung. Ich hätte nicht erwartet, dass wir hier in Nizza gewinnen.“
Für Artemis Racing war es eine bittere Pille, den Sieg nur um einen Punkt zu verpassen. Das galt besonders für Terry Hutchinson, der schon in Boston in einem ähnlichen Szenario gegen Dean Barkers Emirates Team New Zealand verloren hatte.
Das Schweizer Alinghi-Team schaffte es bei Act 7 mit Platz drei auf das Siegerpodest, vor dem italienischen Team Luna Rossa. „Der dritte Platz ist kein schlechtes Ergebnis, aber ein wenig enttäuscht sind wir schon“, sagte Skipper Tanguy Cariou. „Gestern sind wir besser gesegelt und wir hätten auch heute besser sein könen. Aber anders als Artemis Racing oder Groupe Edmond de Rothschild, denen wir gratulieren, haben wir unseren Rhythmus nicht gefunden.“
Für den dreifachen olympischen Goldmedaillengewinner Ben Ainslie, der die letzte Wettfahrt gewann, war Nizza insgesamt ein frustrierendes Erlebnis, obwohl sein Team sich noch vom 7. Platz des Vortages auf Rang 5 verbessern konnte. Anders als in Trapani reichte es nicht zum Platz auf dem Siegertreppchen. Dennoch wird Ainslie auch beim vorletzten Event in Almeria sein Team wieder anführen.
Den Sieg in der NeilPryde RS One Racing Series in Nizza holte Nicolas Legal nach einer Reihe von Rennen direkt vor dem Strand der Engelsbucht.
Für Jean-Pierre Dick, der als Skipper von Team Extreme Cote d’Azur erstmals bei einem Extreme-40-Event mitfuhr, war Nizza ein besonderes Erlebnis, denn das „Stadion“, in dem gesegelt wurde, war doch wesentlich kleiner als die Weltmeere, auf denen er sonst Regatten segelt. „Wir hatten eine Menge Spaß“, sagte Dick, „es war toll, in meiner Heimatstadt Nizza und mit all diesen Top-Skippern dabei zu sein.“
Sieben der neun Events der Welttour sind damit absolviert. Die Ausrichtung auf den Gesamtsieg dürfte unter den führenden Teams bei den ausstehenden Events im spanischen Almeria (12 bis 16. Oktober) und in Singapur (7. Bis 11. Dezember) noch ausgeprägter werden. „Wir rechnen uns für die Gesamtwertung 2011 noch etwas aus, auch wenn wir hier in Nizza sehr unzufrieden mit unserer Vorstellung waren“, bestätigte Max Sirena, der Skipper von Luna Rossa. „Wir müssen uns in Almeria steigern, um in Singapur eine Chance auf den Sieg haben.“
Extreme Sailing Series Act 7, Nizza, Frankreich, Stand nach 29 Wettfahrten (2.10.11)
Rang / Team / Punkte
1. Groupe Edmond de Rothschild (FRA), Pierre Pennec / Christophe Espagnon / Thierry Fouchier / Hervé Cunningham 229 Punkte
2. Artemis Racing (SWE), Terry Hutchinson / Sean Clarkson / Morgan Trubovich / Julien Cressant, 228 Punkte
3. Alinghi (SUI), Tanguy Cariou / Yann Guichard / Nils Frei / Yves Detrey 215.5 Punkte
4. Luna Rossa (ITA), Max Sirena / Paul Campbell-James / Alister Richardson / Manuel Modena 209 Punkte
5. Oman Air (OMA), Ben Ainslie / Kinley Fowler / David Carr / Nasser Al Mashari 185 Punkte
6. Red Bull Extreme Sailing (AUT), Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Will Howden / Craig Monk 179.5 Punkte
7. Emirates Team New Zealand (NZL), Dean Barker / Adam Beashel / Jeremy Lomas / Chris McAsey 163 Punkte
8. Team GAC Pindar (GBR), Ian Williams / Mischa Heemrskerk / Andrew Walsh / Brian MacInnes 160 Punkte
9. The Wave, Muscat (OMA), Leigh McMillan / Kyle Langford / Nick Hutton / Khamis Al Anbouri 156 Punkte
10. Team Extreme Nice Côte d’Azur (FRA), Jean-Pierre Dick / Jérémie Beyou / Billy Besson / Arnaud Jarlegant 119 Punkte
11. Niceforyou (ITA), Alberto Barovier / Stefano Rizzi / Daniele De Luca / Simone de Mari 118 Punkte
Extreme Sailing Series 2011
Gesamtwertung nach 7 Acts
Rang / Team / Punkte
1. Groupe Edmond de Rothschild 61 Punkte
2. Luna Rossa 59 Punkte
3. Emirates Team New Zealand 54 Punkte
4. The Wave, Muscat 52 Punkte
5. Red Bull Extreme Sailing 49 Punkte
6. Artemis Racing 48 Punkte
7. Alinghi 48 Punkte
8. Oman Air 38 Punkte
9. Team GAC Pindar 21 Punkte
10. Niceforyou 16 Punkte
11. Team Extreme 15 Punkte

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2/10/11

In einem äußerst spannenden Finale sichern sich die Franzosen den Sieg an der französischen Riviera

Das französische Team Groupe Edmond de Rothschild hat Act 7 der Extreme Sailing Series™ in Nizza gewonnen. Dabei fiel die Entscheidung in diesem Heimspiel für die Franzosen erst in den allerletzten Augenblicken der letzten Wettfahrt. Es war ein ungewöhnlich spannendes Finale, mit wenig Wind aber umso mehr Dramatik. Tausende Zuschauer auf der berühmten Promenade des Anglais, zahlreiche VIP-Gäste und Journalisten ließen sich von dem spannenden Finnish begeistern.

Die elf internationalen Extreme-40-Teams lieferten sich bei dem Debüt der Extreme Sailing Series in Nizza in fünf Tagen 29 Rennen. Die Wettfahrten fanden teils auf dem offenen Wasser, teils im Stadion-Stil nur wenige Meter vor dem Strand statt.

Im letzten Rennen war die doppelte Punktzahl zu gewinnen. Groupe Edmond de Rothschild mit Skipper Pierre Pennec musste besonders auf Artemis Racing achten, die nur drei Punkte hinter dem französischen Team lagen. Sollte Artemis das Rennen gewinnen, müsste Pennecs Team unbedingt Zweiter werden, um Act 7 zu gewinnen. Artemis mit Skipper Terry Hutchinson fuhr zu früh über die Linie und musste neu starten, während Groupe Edmond de Rothschild auf und davon zu segeln schien. Hutchinsons Team konnte sich aber wieder vorarbeiten und schaffte es sogar, Pennec zu überholen. Als die Franzosen dann auch noch wegen einer Regelwidrigkeit einen Strafkringel drehen mussten, schienen sie geschlagen. Zumindest vom Strand sah es so aus, doch die Franzosen feuerten ihr Team weiter an. Es gewann schließlich der Brite Ben Ainslie mit Oman Air. Aber Group Edmond de Rothschild erwies sich als nervenstark und segelte nur wenige Sekunden nach Artemis über die Ziellinie. Damit hatten sie es geschafft! Für sie war es der zweite Erfolg nach dem Sieg beim Auftakt-Act in Muscat, Oman. Zugleich sicherten sie sich damit die Gesamtführung für die Saison 2011.
„Ich bin sehr glücklich darüber, wie wir seit Cowes gesegelt sind“, sagte Pierre Pennec. „Wir haben unsere Kommunikation und unser Teamwork verbessert. Das ist sehr wichtig. Mit Glück zu gewinnen, ist gut, aber zu gewinnen weil das Team immer stärker wird, fühlt sich noch besser an. Ich lasse mich nicht davon unter Druck setzten, dass wir in der Gesamtwertung führen. Seit Boston und Cowes gehe ich die Dinge gelassener an. Ich bin überzeugt, dass unsere Crew gerade in entscheidenden Situationen sehr stark ist. Ich versuche, in jedem Act so gut wie nur möglich zu segeln und wenig Fehler zu machen. Ich denke immer nur an das eine Rennen und nicht an die Gesamtwertung. Ich hätte nicht erwartet, dass wir hier in Nizza gewinnen.“

Für Artemis Racing war es eine bittere Pille, den Sieg nur um einen Punkt zu verpassen. Das galt besonders für Terry Hutchinson, der schon in Boston in einem ähnlichen Szenario gegen Dean Barkers Emirates Team New Zealand verloren hatte.

Das Schweizer Alinghi-Team schaffte es bei Act 7 mit Platz drei auf das Siegerpodest, vor dem italienischen Team Luna Rossa. „Der dritte Platz ist kein schlechtes Ergebnis, aber ein wenig enttäuscht sind wir schon“, sagte Skipper Tanguy Cariou. „Gestern sind wir besser gesegelt und wir hätten auch heute besser sein könen. Aber anders als Artemis Racing oder Groupe Edmond de Rothschild, denen wir gratulieren, haben wir unseren Rhythmus nicht gefunden.“
Für den dreifachen olympischen Goldmedaillengewinner Ben Ainslie, der die letzte Wettfahrt gewann, war Nizza insgesamt ein frustrierendes Erlebnis, obwohl sein Team sich noch vom 7. Platz des Vortages auf Rang 5 verbessern konnte. Anders als in Trapani reichte es nicht zum Platz auf dem Siegertreppchen. Dennoch wird Ainslie auch beim vorletzten Event in Almeria sein Team wieder anführen.

Den Sieg in der NeilPryde RS One Racing Series in Nizza holte Nicolas Legal nach einer Reihe von Rennen direkt vor dem Strand der Engelsbucht. Für Jean-Pierre Dick, der als Skipper von Team Extreme Cote d’Azur erstmals bei einem Extreme-40-Event mitfuhr, war Nizza ein besonderes Erlebnis, denn das „Stadion“, in dem gesegelt wurde, war doch wesentlich kleiner als die Weltmeere, auf denen er sonst Regatten segelt. „Wir hatten eine Menge Spaß“, sagte Dick, „es war toll, in meiner Heimatstadt Nizza und mit all diesen Top-Skippern dabei zu sein.“

Sieben der neun Events der Welttour sind damit absolviert. Die Ausrichtung auf den Gesamtsieg dürfte unter den führenden Teams bei den ausstehenden Events im spanischen Almeria (12 bis 16. Oktober) und in Singapur (7. Bis 11. Dezember) noch ausgeprägter werden. „Wir rechnen uns für die Gesamtwertung 2011 noch etwas aus, auch wenn wir hier in Nizza sehr unzufrieden mit unserer Vorstellung waren“, bestätigte Max Sirena, der Skipper von Luna Rossa. „Wir müssen uns in Almeria steigern, um in Singapur eine Chance auf den Sieg haben.“

 

Extreme Sailing Series Act 7, Nizza, Frankreich, Stand nach 29 Wettfahrten (2.10.11)

Rang / Team / Punkte

1. Groupe Edmond de Rothschild (FRA), Pierre Pennec / Christophe Espagnon / Thierry Fouchier / Hervé Cunningham 229 Punkte

2. Artemis Racing (SWE), Terry Hutchinson / Sean Clarkson / Morgan Trubovich / Julien Cressant, 228 Punkte

3. Alinghi (SUI), Tanguy Cariou / Yann Guichard / Nils Frei / Yves Detrey 215.5 Punkte

4. Luna Rossa (ITA), Max Sirena / Paul Campbell-James / Alister Richardson / Manuel Modena 209 Punkte

5. Oman Air (OMA), Ben Ainslie / Kinley Fowler / David Carr / Nasser Al Mashari 185 Punkte

6. Red Bull Extreme Sailing (AUT), Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Will Howden / Craig Monk 179.5 Punkte

7. Emirates Team New Zealand (NZL), Dean Barker / Adam Beashel / Jeremy Lomas / Chris McAsey 163 Punkte

8. Team GAC Pindar (GBR), Ian Williams / Mischa Heemrskerk / Andrew Walsh / Brian MacInnes 160 Punkte

9. The Wave, Muscat (OMA), Leigh McMillan / Kyle Langford / Nick Hutton / Khamis Al Anbouri 156 Punkte

10. Team Extreme Nice Côte d’Azur (FRA), Jean-Pierre Dick / Jérémie Beyou / Billy Besson / Arnaud Jarlegant 119 Punkte

11. Niceforyou (ITA), Alberto Barovier / Stefano Rizzi / Daniele De Luca / Simone de Mari 118 Punkte

 

Extreme Sailing Series 2011 - Gesamtwertung nach 7 Acts

Rang / Team / Punkte

1. Groupe Edmond de Rothschild 61 Punkte

2. Luna Rossa 59 Punkte

3. Emirates Team New Zealand 54 Punkte

4. The Wave, Muscat 52 Punkte

5. Red Bull Extreme Sailing 49 Punkte

6. Artemis Racing 48 Punkte

7. Alinghi 48 Punkte

8. Oman Air 38 Punkte

9. Team GAC Pindar 21 Punkte

10. Niceforyou 16 Punkte

11. Team Extreme 15 Punkte

 

 

www.extremesailingseries.com

www.extreme-sailing-series-collection.com

© Lloyd Images

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