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News - Extreme Sailing Series™, Akt 7: Dramatische Momente auf Red Bull Extrem Sailing

01.10.2011

Marinepool ist "Offizieller Ausstatter für Funktions- und Lifestylebekleidung der Extreme Sailing Series™ und Team Extreme

1. Oktober, Nizza, FRA

Am vorletzten Tag von Akt 7 der Extreme Sailing Series in Nizza, Frankreich, wurden die 11 Extreme 40 Katamarane bereits früh auf den Regattakurs gesandt, um die ablandige Morgenbrise aus Norden für Wettfahrten zu nutzen. Die Kurse vor der Küste waren länger als beim Stadionsegeln und wurden bei Klassebedingungen mit 9-10 Knoten Wind gesegelt. Für dramatische Momente sorgte im ersten Race des Tages das Team von Red Bull Extreme Sailing. Großesegel Trimmer Hans-Peter Steinacher ging über Bord und hatte eine Schot um sein Fußgelenk geschlungen. Er wurde erst hart vom Ruderblatt des 1,2 Tonnen schweren Kats getroffen und dann nachgeschleift bis Hagaras Crew das Boot stoppen und Hans-Peter an Bord ziehen konnte. Die Führung im Race, die Red Bull bis dahin inne hatte, war natürlich mit dem Vorfall dahin. Skipper Roman Hagara beschreibt im Video was passiert ist. Steinacher wurde erstversorgt, an Land gebracht und unverzüglich ins Spital gebracht. Kurz danach wurde von den Ärzten das OK gegeben, außer einem Cut und ein paar Stichen ging der Unfall glimpflich aus.

Video: 60 Sekunden Zusammenfassung des Tages

Team des Tages war diesmal die schweizer Crew Alinghi mit Tanguy Cariou, Yann Guichard, Nils Frei und Yves Detrey, das zwei Races gewinnen konnte und damit auf den 2. Gesamtrang vor rückte. "Das Segeln am Morgen war sehr gut. Wir hatten gute Starts, solide Taktik und gute Bootsgeschwindigkeit", sagte Cariou. "Wir wissen dass wir bereits in einigen Events zuvor gute Starts hatten und uns ist klar, dass bis zum letzten Race mit doppelten Punkten alles offen ist. Wir werden ein Auge auf die Gesamtwertung haben und versuchen nicht zu viele Punkte liegen zu lassen, so dass wir morgen Nachmittag noch Siegchancen haben."

Mit 11 Punkten für eine Sieg (22 im letzten Race des Events am Sonntag) sind noch eine Menge Punkte zu vergeben. Abhängig natürlich von den Bedingungen und in erster Linie vom Wind, der Samstag Nachmittag nur ein einziges Race zuließ. Einer der heißesten Sieganwärter ist die französische Crew Groupe Edmond de Rothschild, die als führende in den letzten Tag starten. Dahinter rangieren Alinghi und Artmis Racing. Die französichen Zuseher, die zahlreich die Promenade des Anglais säumten haben also allen Grund zur Freude und werden ihre Landsleute entsprechend anfeuern. Kann Groupe Edmond de Rothschild den zweiten Sieg der Saison ersegeln? "Wir sind in der ersten Hälfte der Flotte, sogar in Führung vor dem letzten Tag", sagte Pennec, "wir wissen die anderen Teams sind uns hart auf den Fersen und wir sind bereit sie abzuwehren. Ich würde zu gerne meinen Heimevent gewinnen und den Franzosen den Sieg eines französischen Teams schenken. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass unser Hauptziel der Sieg in der Saisonwertung ist."

Das einzige Race im Stadionmodus am Nachmittag wurden bei extrem wenig Wind von nur 3 Knoten gesegelt. Die Segler bewegten sich bei diesen Verhältnissen extrem vorsichtig an Bord, jede überflüssige Bewegung wirkte wie eine Bremse und die Crews versuchten, die Anzahl der Manöver zu minimieren. Luna Rosser hatte ein wahres Wechselbad der Gefühle und sah wie der sichere Sieger aus, bis sich die Italiener bei einer Begegnung mit Groupe Edmond de Rothschild verschätzten und einen Penalty der Umpires kassierten. Bei den Leichtwindverhältnissen fatal. Der Sieg in diesem Race ging an Terry Hutchinson und Artemis Racing.

Die ganze Flotte segelte bei den Leichtwindverhältnissen beinahe gleichzeitig ins Ziel und hatten alle Mühe Kontakt zu vermeiden. Der wohl am meisten frustrierte Skipper in diesem Race war Englands Superstar Ben Ainslie. Oman Air wurde von den Umpires mit einem Penalty belegt, da man Groupe Edmond de Rothschild an der Marke nicht ausreichen Raum gegeben hatte. Oman Air beendete das Race auf dem zweiten Platz, allerdings ohne den Penalty auszuführen. Das Race wurde für Ainslie daher als nicht beendet gewertet.

Sonntag kommt es zum finalen Showdown beim 7. Akt der Extreme Sailing Series. Die Rennleitung wird wieder am Morgen starten lassen und hofft auf Wind am Nachmittag um den Titel von Nizza im Stadionracing aussegeln zu können und den Zusehern eine Show zu bieten.

Extreme Sailing Series Act 7, Nice, France standings after 23 races (1.10.11)

Position / Team / Points

1st Groupe Edmond de Rothschild (FRA), Pierre Pennec / Christophe Espagnon / Thierry Fouchier / Hervé Cunningham 173 points

2nd Alinghi (SUI), Tanguy Cariou / Yann Guichard / Nils Frei / Yves Detrey  169.5 points

3rd Artemis Racing (SWE), Terry Hutchinson / Sean Clarkson / Morgan Trubovich / Julien Cressant, 169 points

4th Luna Rossa (ITA), Max Sirena / Paul Campbell-James / Alister Richardson / Manuel Modena 152 points

5th Red Bull Extreme Sailing (AUT), Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Will Howden / Craig Monk 143.5 points

6th Emirates Team New Zealand (NZL), Dean Barker / Adam Beashel / Jeremy Lomas / Chris McAsey 139 points

7th Oman Air (OMA), Ben Ainslie / Kinley Fowler / David Carr / Nasser Al Mashari 132 points

8th Team GAC Pindar (GBR), Ian Williams / Mischa Heemrskerk / Andrew Walsh / Brian MacInnes 124 points

9th The Wave, Muscat (OMA), Leigh McMillan / Kyle Langford / Nick Hutton / Khamis Al Anbouri 109 points

10th Niceforyou (ITA), Alberto Barovier / Stefano Rizzi / Daniele De Luca / Simone de Mari 100 points

11th Team Extreme Nice Côte d’Azur (FRA), Jean-Pierre Dick / Jérémie Beyou / Billy Besson / Arnaud Jarlegant 89 points

 

www.extremesailingseries.com

Marinepool wird in Nizza mit einem Event Shop vor Ort sein, in dem die exklusive Extreme Sailing Series Kollektion erhältlich ist. Die Kollektion wird auch online unter der folgenden Adresse verkauft:

www.extreme-sailing-series-collection.com

© Lloyd Images

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