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News - Extreme Sailing Series™, Akt 7: Red Bull am ersten Tag in Nizza, FRA, in Siegform

28.09.2011

 

28/09/11
Red Bull Extreme Sailing am ersten Tag von Act 7 in Nizza in Siegform. Lokalhelden überraschen!
Act 7 der Extreme Sailing Series™ in Nizza hat am Mittwoch mit wenig Wind begonnen. Mit reichlich Sonnenschein empfing der schöne Badeort im Herzen der französischen Riviera die elf Extreme 40s zum Auftakt ihres Kampfes um die Vorherrschaft. Roman Hagaras Team Red Bull Racing dominierte die Wettfahrten, doch einen Überraschungserfolg erzielte der in Nizza geborene Lokalheld Jean-Pierre Dick, der Team Extreme Nice Côte d’Azur unter den Farben seiner Heimatstadt steuerte. Vor dem Rennen hatte sich Dick noch zurückhaltend geäußert: „Wir haben nicht viel trainiert. Wir werden unser bestes geben, aber, um ehrlich zu sein, wir bleiben realistisch was unsere Möglichkeiten angeht. Ich kenne mich ein bisschen mit Multihulls aus, bin aber eigentlich ein Langstreckensegler. Mein `Stadion´ ist viel größer als dieses hier.“ Mit Dicks Bescheidenheit hatten viele gerechnet, nicht aber mit der starken Leistung seiner Mannschaft auf dem Wasser.
Die vier Extreme-40-Wettfahrten vom Mittwoch fanden auf dem offenen Wasser in der „Bucht der Engel“ statt – aber doch so nah am Strand, dass die Sonnenanbeter dort vom Debüt dieser 40-Fuß-Katamarane in Nizza einen ersten Eindruck bekommen konnten. Für das Publikum beginnt Act 7 so richtig erst am Freitag. Bis Sonntag segeln die Teams dann im „Stadion“ direkt vor der Promenade des Anglais.
Jean-Pierre Dick und sein Team, das aus dem Sieger des diesjährigen Solitaire du Figaro, Jérémy Beyou als Taktiker, dem Trimmer Billy Besson und dem Bugmann Arnaud Jarlegant besteht, trafen die richtigen taktischen Entscheidungen und hatten, wenn es darauf ankam, auch ausreichend Boots-Speed. Ein zweiter, ein dritter und ein vierter Platz bedeuteten in der Tagesabrechnung Platz 3. „Mein erster Tag auf einer Extreme 40 war großartig und unser Ergebnis war gut“, sagte Dick. „Das hat heute viel Spaß gemacht. Wir hatten nicht erwartet, so gut abzuschneiden. Es ist toll, hier in meiner Heimatstadt Nizza zu sein, in diesem Feld von Top Skippern. Ich kann es kaum erwarten, im Stadion vor dem Publikum zu segeln.“
Das ausschließlich aus Franzosen zusammengesetzte ständige französische Team Groupe Edmond de Rothschild mit Skipper Pierre Pennec segelt sehr beständig. Zwei dritte und ein vierter Platz mit Rang 7 als schlechtestem Ergebnis, sicherte ihnen Platz 2 in der Tageswertung, gemeinsam mit ihren französischen Rivalen von Team Extreme Nice Côte d’Azur.
Die Spitzenleistung des Tages lieferte allerdings zweifelsohne Roman Hagaras Red Bull Extreme Sailing ab. Hagara und seine aus Hans Peter Steinacher, Will Howden und Bugmann Craig Monk bestehende Crew gewannen drei der vier Rennen und setzen sich damit an die Spitze des Leaderboards. „Das war heute wirklich hart. Wir hatten fast keinen Wind, viel Sonnenschein und es war wirklich schwierig diese Boote zu segeln“, sagte Hagara. „Wir sind aber sehr gut gestartet. Einmal waren wir zu früh über die Linie, aber sonst lief es sehr gut. Wir segelten dann vor den anderen und das machte es leichter. Ich mag diese Bedingungen. Im Tornado war ich auch immer gut, wenn wir wenig Wind hatten.“
Für den Steuermann von Emirates Team New Zealand, Dean Barker, lief es nicht so gut. Ein neunter Platz als bestes Ergebnis reichte nur für den letzten Rang in der Tageswertung. Auch The Wave, Muscat – Sieger von Cowes und Trapani – hatte Mühe mit den Bedingungen und wurde nur zehnter. Steuermann Leigh McMillan sah es pragmatisch: „Das wird eine schwierige Rennserie. Wegen des schwachen Windes ist es ein bisschen wie eine Lotterie. Wir wollen alles versuchen, um hier gut zu segeln. Aber hier haben auch andere Teams ihre Chance und wir werden bald sehen, wer die Schwachwind-Experten sind. Wir zielen auf die Gesamtwertung. Aber es wird schwieriger. Die anderen Teams haben uns auf der Rechnung, das müssen wir bedenken.“
Nur zwei Punkte trennen Alinghi und Niceforyou von Oman Air und Luna Rossa – der erste Tag hat damit einen Vorgeschmack geliefert auf das, was in den nächsten vier Tagen in Nizza noch zu erwarten ist.
Extreme Sailing Series Act 7, Nizza, Frankreich
Zwischenstand nach 4 Rennen (28.9.11)
Rang / Team / Punkte
1. Red Bull Extreme Sailing (AUT), Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Will Howden / Craig Monk 35 Punkte
2. Groupe Edmond de Rothschild (FRA), Pierre Pennec / Christophe Espagnon / Thierry Fouchier / Hervé Cunningham 31 Punkte
3. Team Extreme Nice Côte d’Azur (FRA), Jean-Pierre Dick / Jérémie Beyou / Billy Besson / Arnaud Jarlegant 31 Punkte
4. Artemis Racing (SWE), Terry Hutchinson / Sean Clarkson / Morgan Trubovich / Julien Cressant, 29 Punkte
5. Alinghi (SUI), Tanguy Cariou / Yann Guichard / Nils Frei / Yves Detrey 24 Punkte
6. Niceforyou (ITA), Alberto Barovier / Stefano Rizzi / Daniele De Luca / Simone de Mari 24 Punkte
7. Oman Air (OMA), Ben Ainslie / Kinley Fowler / David Carr / Nasser Al Mashari 22 Punkte
8. Luna Rossa (ITA), Max Sirena / Paul Campbell-James / Alister Richardson / Manuel Modena 22 Punkte
9. Team GAC Pindar (GBR), Ian Williams / Mischa Heemrskerk / Andrew Walsh / Brian MacInnes 21 Punkte
10. The Wave, Muscat (OMA), Leigh McMillan / Kyle Langford / Nick Hutton / Khamis Al Anbouri 17 Punkte
11. Emirates Team New Zealand (NZL), Dean Barker / Adam Beashel / Jeremy Lomas / Chris McAsey 8 Punkte

Marinepool ist "Offizieller Ausstatter für Funktions- und Lifestylebekleidung der Extreme Sailing Series™ und Team Extreme

28. September 2011

Red Bull Extreme Sailing am ersten Tag von Act 7 in Nizza in Siegform. Lokalhelden überraschen!

Act 7 der Extreme Sailing Series™ in Nizza hat am Mittwoch mit wenig Wind begonnen. Mit reichlich Sonnenschein empfing der schöne Badeort im Herzen der französischen Riviera die elf Extreme 40s zum Auftakt ihres Kampfes um die Vorherrschaft. Roman Hagaras Team Red Bull Racing dominierte die Wettfahrten, doch einen Überraschungserfolg erzielte der in Nizza geborene Lokalheld Jean-Pierre Dick, der Team Extreme Nice Côte d’Azur unter den Farben seiner Heimatstadt steuerte. Vor dem Rennen hatte sich Dick noch zurückhaltend geäußert: „Wir haben nicht viel trainiert. Wir werden unser bestes geben, aber, um ehrlich zu sein, wir bleiben realistisch was unsere Möglichkeiten angeht. Ich kenne mich ein bisschen mit Multihulls aus, bin aber eigentlich ein Langstreckensegler. Mein `Stadion´ ist viel größer als dieses hier.“ Mit Dicks Bescheidenheit hatten viele gerechnet, nicht aber mit der starken Leistung seiner Mannschaft auf dem Wasser.

Die vier Extreme-40-Wettfahrten vom Mittwoch fanden auf dem offenen Wasser in der „Bucht der Engel“ statt – aber doch so nah am Strand, dass die Sonnenanbeter dort vom Debüt dieser 40-Fuß-Katamarane in Nizza einen ersten Eindruck bekommen konnten. Für das Publikum beginnt Act 7 so richtig erst am Freitag. Bis Sonntag segeln die Teams dann im „Stadion“ direkt vor der Promenade des Anglais.

Jean-Pierre Dick und sein Team, das aus dem Sieger des diesjährigen Solitaire du Figaro, Jérémy Beyou als Taktiker, dem Trimmer Billy Besson und dem Bugmann Arnaud Jarlegant besteht, trafen die richtigen taktischen Entscheidungen und hatten, wenn es darauf ankam, auch ausreichend Boots-Speed. Ein zweiter, ein dritter und ein vierter Platz bedeuteten in der Tagesabrechnung Platz 3. „Mein erster Tag auf einer Extreme 40 war großartig und unser Ergebnis war gut“, sagte Dick. „Das hat heute viel Spaß gemacht. Wir hatten nicht erwartet, so gut abzuschneiden. Es ist toll, hier in meiner Heimatstadt Nizza zu sein, in diesem Feld von Top Skippern. Ich kann es kaum erwarten, im Stadion vor dem Publikum zu segeln.“

Das ausschließlich aus Franzosen zusammengesetzte ständige französische Team Groupe Edmond de Rothschild mit Skipper Pierre Pennec segelt sehr beständig. Zwei dritte und ein vierter Platz mit Rang 7 als schlechtestem Ergebnis, sicherte ihnen Platz 2 in der Tageswertung, gemeinsam mit ihren französischen Rivalen von Team Extreme Nice Côte d’Azur.

Die Spitzenleistung des Tages lieferte allerdings zweifelsohne Roman Hagaras Red Bull Extreme Sailing ab. Hagara und seine aus Hans Peter Steinacher, Will Howden und Bugmann Craig Monk bestehende Crew gewannen drei der vier Rennen und setzen sich damit an die Spitze des Leaderboards. „Das war heute wirklich hart. Wir hatten fast keinen Wind, viel Sonnenschein und es war wirklich schwierig diese Boote zu segeln“, sagte Hagara. „Wir sind aber sehr gut gestartet. Einmal waren wir zu früh über die Linie, aber sonst lief es sehr gut. Wir segelten dann vor den anderen und das machte es leichter. Ich mag diese Bedingungen. Im Tornado war ich auch immer gut, wenn wir wenig Wind hatten.“

Für den Steuermann von Emirates Team New Zealand, Dean Barker, lief es nicht so gut. Ein neunter Platz als bestes Ergebnis reichte nur für den letzten Rang in der Tageswertung. Auch The Wave, Muscat – Sieger von Cowes und Trapani – hatte Mühe mit den Bedingungen und wurde nur zehnter. Steuermann Leigh McMillan sah es pragmatisch: „Das wird eine schwierige Rennserie. Wegen des schwachen Windes ist es ein bisschen wie eine Lotterie. Wir wollen alles versuchen, um hier gut zu segeln. Aber hier haben auch andere Teams ihre Chance und wir werden bald sehen, wer die Schwachwind-Experten sind. Wir zielen auf die Gesamtwertung. Aber es wird schwieriger. Die anderen Teams haben uns auf der Rechnung, das müssen wir bedenken.“

Nur zwei Punkte trennen Alinghi und Niceforyou von Oman Air und Luna Rossa – der erste Tag hat damit einen Vorgeschmack geliefert auf das, was in den nächsten vier Tagen in Nizza noch zu erwarten ist.

 

Extreme Sailing Series Act 7, Nizza, Frankreich

Zwischenstand nach 4 Rennen (28.9.11)

Rang / Team / Punkte

1. Red Bull Extreme Sailing (AUT), Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Will Howden / Craig Monk 35 Punkte

2. Groupe Edmond de Rothschild (FRA), Pierre Pennec / Christophe Espagnon / Thierry Fouchier / Hervé Cunningham 31 Punkte

3. Team Extreme Nice Côte d’Azur (FRA), Jean-Pierre Dick / Jérémie Beyou / Billy Besson / Arnaud Jarlegant 31 Punkte

4. Artemis Racing (SWE), Terry Hutchinson / Sean Clarkson / Morgan Trubovich / Julien Cressant, 29 Punkte

5. Alinghi (SUI), Tanguy Cariou / Yann Guichard / Nils Frei / Yves Detrey 24 Punkte

6. Niceforyou (ITA), Alberto Barovier / Stefano Rizzi / Daniele De Luca / Simone de Mari 24 Punkte

7. Oman Air (OMA), Ben Ainslie / Kinley Fowler / David Carr / Nasser Al Mashari 22 Punkte

8. Luna Rossa (ITA), Max Sirena / Paul Campbell-James / Alister Richardson / Manuel Modena 22 Punkte

9. Team GAC Pindar (GBR), Ian Williams / Mischa Heemrskerk / Andrew Walsh / Brian MacInnes 21 Punkte

10. The Wave, Muscat (OMA), Leigh McMillan / Kyle Langford / Nick Hutton / Khamis Al Anbouri 17 Punkte

11. Emirates Team New Zealand (NZL), Dean Barker / Adam Beashel / Jeremy Lomas / Chris McAsey 8 Punkte

 

www.extremesailingseries.com

 

Marinepool wird in Nizza mit einem Event Shop vor Ort sein, in dem die exklusive Extreme Sailing Series Kollektion erhältlich ist. Die Kollektion wird auch online unter der folgenden Adresse verkauft:

www.extreme-sailing-series-collection.com

© Lloyd Images

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