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News - EXSS, Akt 4, Boston (USA) Tag 2: Akt 4 Boston ist bei Halbzeit noch völlig offen

01.07.2011

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1. July 2011

Akt 4 Boston ist bei Halbzeit noch völlig offen

Die ständig wechselnden Bedingungen am 2. Tag des Akt 4 in Boston sorgten für gemischte Ergebnisse für alle Teams, keine der Mannschaften konnte sich nach den ersten 14 Wettfahren absetzen.

Es gab in den sieben Races des Tages allerdings einige Verschiebungen in der Ergenisliste und Artemis mit Skipper Terry Hutchinson gelang es, den Vorsprung auf The Wave, Muscat, auf 7 Punkte auszudehnen. Dean Parker und Emirates Team New Zealand hatten einen großartigen tag und konnten sich in der Gesamtwertung auf Platz 3 verbessern "Wir sind mit dem heutigen Tag sehr zufrieden", meinte Dean nach der Rückkehr zum Fan Pier. "Wir haben heute 4 Races gewinnen können und segelten auch die übrigen gut. Im letzten Rennen heute faßten wir einen Penalty aus und verloren 3 Boote, gaben aber nicht auf und wurden trotzdem noch 8. was gut war."

Die Rennen wurden an Tag zwei von Akt 4 bei sehr leichtem und unbeständigen Bedingungen gestartet.  Im ersten Race, das ETNZ gewann, waren nicht weniger als 3 Boote außerhalb des 6 Minuten Time Limits hinter dem ersten. Erst im vierten Rennen setzte eine beständigere Brise ein und der Wind stabilisierte sich. Damit steigerte sich auch die Action auf dem Race Course vor dem Fan Pier, sehr zur Begeisterung der vielen Bostoner, die heute in Scharen an den Fan Pier gekommen waren.

 

 

 

1. July 2011
Schwierige Bedingugen an Tag ins des Extreme Sailing Series Debuts in den USA
Der Eröffnungstag von Akt 4 der Extreme Sailing Series™ Act 4 vor dem Bostoner Fan Pier war eine echte Herausforderung für die 11 Extreme 40 Teams die mit dem Circuit in den USA debutieren. Die richtigen Linien mit Wind und Geschwindigkeit zu finden war keine leichte Aufgabe an diesem Donnerstag. Die Brise änderte sich ständig, die Wolkenkratzer der Bostoner Skyline taten das ihre dazu und macheiner fand sich in Windlöchern wieder, insbesondere knapp vor dem Ziel, dicht unter Land und genau vor der Zuschauermenge.
Des einen Leid, des andiron Freud. Schnelle Positionswechsel warren an deer Tagesordnung, letztendlich war es aber eines der favorisierten Teams, das den ersten Tag in Führung liegend beendete. Terry Hutchinson, Gesamtführender 2011 konnte den Heimvorteil nutzen und brachte Artemis auf das oberste Treppchen: "Es tut gut, nach dem ersten Tag in dieser Position zu sein. Aber man weiß, dass die Rennen nur noch härter statt einfacher werden und man darf nicht vergessen, dass wir noch 25-28 Wettfahrten in Boston haben werden. Es ist unglaublich intensiv und man muß 100% konzentriert bleiben", meinte Terry.
Ein großartiges Comeback lieferte der britische Segler Leigh McMillan ab, der sich als Skipper von The Wave, Muscat, zurück in der Extreme Sailing Series meldete. 2010 war McMillan mit Cover Gesamtdritter, trotzdem schätzte er seine Chancen für seinen ersten Event 2011 vorsichtig ein. Er ließ lieber Taten sprechen und siegte beim ersten Rennen des Tages und legte noch weitere 2 Siege in den sieben Rennen des Tages nach. "Ich wollte es wirklich nur langsam angehen und das haben wir auch getan, aber wenn man einmal in der Wettfahrt ist, nimmt man jede Chance, die sich einem bietet, und das ist uns heute gelungen", sagte Leigh. "Wir hatten nicht die besten Starts, aber der Wind war extrem drehend, was eine Menge Chancen zum Überholen bot. Damit kamen wir ins Rennen und konnten in allen Rennen des Tages viel aufholen. Ich hatte überhaupt nicht erwartet, gleich auf Platz 2 zu fahren, darum bin ich mit dem ersten Tag hochzufrieden und glücklich mit diesen Jungs segeln zu dürfen."
Roman Hagara´s Red Bull Extreme Sailing konnte ebenfalls zwei Races gewinnen und sicherte sich damit den 3. Gesamtrang in Boston nach dem ersten Tag. Zweifelsohne wurde das Team von den Red Bull Air Force Fallschirmspringern inspiriert, die vor dem Start einen atemberaubenden Stunt ablieferten. Die 2 Skydiver zeigten während ihres Sprungs Loopings, zündeten Rauchraketen und landeten mit unglaublicher Präzision auf einem schwimmenden Ponton direkt vor der Zuschauermenge.

Der Ehrengast des Tages war Velux 5 Oceans Sieger Brad Van Liew, der den Event besuchte und als 5. Mann mitsegelte: "Ich bin zum ersten Mal bei so einem Event und natürlich zum ersten Mal auf einem dieser Kats. War ein Riesenspaß mit Dean Barker zu segeln. Für die Zuseher war es ein richtiges Spektakel und riesig Spannend durch die vielen Führungswechsel. Cool zu sehen, insbesondere aus dieser Nähe.
Für Brad, der mehr an Offshore-Yachten gewöhnt ist, waren die leichten Extreme 40 wie frischer Wind: "Diese Maschinen beschleunigen von 0 auf 20 Knoten binnen weniger Bootslängen und das gleiche passiert auch in die andere Richtung, wenn die Katamarane in ein Windloch segeln, parken sie nebeneinander und das Race beginnt von neuem. Ich kann mir nur vorstellen, wie diese Boote in 25 Knoten segeln, da geht der Fun-Meter auf Anschlag!"
Akt 4 der Extreme Sailing Series ist in das Boston Harborfest, der Feiern zum 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag, eingebettet und es gibt im Zuge dessen eine Menge zu sehen. Über die kommenden Tage gibt es Showsegeln der 49er, Musik-Acts auf der Hauptbühne, Straßenkünstler und mehr von den Red Bull Air Force Fallschirmspringern.

 

Das schweizer Alinghi Team mit Skipper Tanguy Cariou hatte einen besseren Tag als den sehr durchwachsenen Donnerstag und verbesserte sich in der Gesamtwertung auf Platz 6. Pech hatte das österreichische Team Red Bull Extreme Sailing von Roman Hagara. Eine Kollision mit Team Pindar beendete für sie das 5. Rennen des Tages vorzeitig und beschädigte die Ruderanlage so stark, dass die Österreicher die weiteren Rennen auslassen mußten. Damit fielen sie von Platz 3 auf Rang 8 zurück. Zweifelsohne wird das Team um Redress ansuchen um wertvolle Punkte gutgeschrieben zu bekommen, war doch der Crash von Team GAC Pindar verschuldet.

Für einige der neuen Teams in der Serie war die Lernkurve in den ersten drei Events des Jahres eine sehr steile und das macht sich in den Ergebnissen langsam bemerkbar. Insbesondere die Italiener auf Niceforyou konnten sich bis ins Mittelfeld der Ergebnisliste verbessern, nur 2 Punkte hinter Alinghi. Alberto Barovieris war natürlich sehr glücklich über sein Abschneiden: "Die Wettfahrten sind sehr schwierig", meinte er danach. "Wir haben 2 Tage mit guten und konstanten Resultaten überstanden, was sehr gut für uns ist und eine große Steigerung im Vergleich zu den bisherigen Events. Wir werden morgen versuchen, noch besser zu sein und uns weiter zu steigern."

Das letzte Race des Tages war das Highlight für Roland Gäbler´s Team Extreme, die ihr erstes Race der Regatta gewinnen konnten. Einen nicht unswesentlichen Beitrag dazu leistete das neue Teammitglied für den Boston Event, der amerikanische Silbermedaillengewinner im 470er Bob Merrick.

Für das französische Team Group Edmond de Rothschild mit Skipper Pierre Pennec verlief das Race dagegen überaus enttäuschend.  Die Franzosen segelten als erste über die Ziellinie, berührten aber die Zielboje und erhielten dafür umgehend einen Penalty, mit dem sie die Ziellinie neuerlich überqueren mußten, was nicht nur den Sieg kostete, sondern Pennec auf Platz sechs in der Wettfahrt zurück warf. Pennec war offensichtlich nicht erbaut aber das Team ist immer noch dicht an den führenden Team dran, nachdem eine Reihe an 2. Plätzen ersegelt werden konnte. Derzeit sind die Franzosen 4.

Ein frustrierender Tag für einige, für andere einer der Freude. Aber es gibt noch viele Punkte zu gewinnen und es würde sich noch niemand auf ein Ergebnis wetten trauen. Zu knapp sind die Ergebnisse, dass man sagen könnte, wer Montag am Podest stehen wird. "Es geht darum bis Montag noch in einer Position zu sein, in der man auf das Podium kommen kann", analysierte Terry Hutchinson. Es sind alle unglaublich gut, aber ich bin hungrig auf den Sieg hier in den USA." Und mit einer besseren Windvorhersage für Tag 3 und 4 wird die Action immer heißer.

Der Bürgermeister von Boston, Thomas Menino, besuchte das Extreme Sailing Series Race Village am Fan Pier heute um die Action aus der Nähe zu sehen: "Es ist schon etwas Besonderes diese weltweite Serie hier in Boston zu haben", sagte der Bürgermeister, "Boston hat einen Klasse Hafen und viele Segler und diese Extreme Sailing Series bei uns zu haben ist eine ganz besondere Zeit für uns! Wir hoffen die Segler verbringen eine schöne Zeit hier und bedanken uns bei allen Beteiligten, dass sie Boston für ihren 4. Akt gewählt haben. Es gibt keinen besseren Platz als Boston um am 4. Juli in Amerika zu sein."

Das Extreme Sailing Series Race Village am Fan Pier war noch bis in die Nacht im Herzen des Geschehens. Am Abend hab es noch ein Feuerwerk und live Musik mit großartiger Partyatmosphäre im Vorfeld der Feiern zum Unabhängigkeitstag der USA.

 

Extreme Sailing Series Act 4 at Fan Pier Boston, USA

Zwischenstand nach 14 Races, Day 2 (1.7.11)

Position / Team / Skipper & crew / Punkte

1st Artemis Racing (SWE), Terry Hutchinson / Sean Clarkson / MorganTrubovich / Julien Cressant 114 points

2nd The Wave, Muscat (OMA), Leigh McMillan / Kyle Langford / NickHutton / Khamis Al Anbouri 107 points

3rd Emirates Team New Zealand (NZL), Dean Barker / Adam Beashel /James Dagg / Jeremy Lomas 106 points

4th Groupe Edmond de Rothschild (FRA), Pierre Pennec / ChristopheEspagnon / Thierry Fouchier / Hervé Cunningham 101 points

5th Luna Rossa (ITA), Max Sirena / Paul Campbell-James / AlisterRichardson / Manuel Modena 88 points

6th Alinghi (SUI), Tanguy Cariou / Yann Guichard / Nils Frei / YvesDetrey 78 points

7th Niceforyou (ITA), Alberto Barovier / Mark Bulkeley / Daniele deLuca Simone de Mari 76 points

8th Red Bull Extreme Sailing (AUT), Roman Hagara / Hans PeterSteinacher / Will Howden / Craig Monk 70 points

9th Oman Air (OMA), Sidney Gavignet / Kinley Fowler / David Carr /Nasser Al Mashari 69 points

10th Team Extreme (EUR), Roland Gaebler / Bruno Dubois / SebbeGodefroid / Bob Merrick 57 points

11th Team GAC Pindar (GBR), Ian Williams / Mark Ivey / AndrewWalsh / Jono Macbeth 44 points

www.extremesailingseries.com

© Lloyd Images

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