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News - Extreme Sailing Series™: Tag 1 Act 2 Qingdao: Kampf mit harten Bandagen in Quingdao

13.04.2011

Marinepool ist "Offizieller Ausstatter für Funktions- und Lifestylebekleidung der Extreme Sailing Series™

13. April 2011

Die dramatische Stadtlandschaft von Qingdao bildete die Kulisse für Tag 1 der Extreme Sailing Series™ Qingdao, der zweiten Station auf der Welttour 2011. Die hufeisenförmige Fushan-Bucht mit ihren hoch aufragenden Gebäuden ist für die nächsten fünf Tage die Heimat der Extreme-40-Flotte.
Qingdao ist nicht nur Chinas viertgrößter Industriehafen, sondern auch bekannt als „City of Sails“. Qingdao war Gastgeber der olympischen Segelregatten während der Spiele 2008 in Peking und Etappenziel des Volvo Ocean Race sowie des Clipper Race. Etwas Vergleichbares wie die Extreme 40s hatten aber selbst die Bewohner Qingdaos bislang noch nicht gesehen. Obwohl die ersten zwei Tage eigentlich nicht-öffentlich sind, strömten hunderte Zuschauer auf die große Mole um die Boote mit eigenen Augen im „Race Mode“ zu erleben.
Sechs Wettfahrten wurden heute bei einer frischen östlichen Brise von 10 bis 15 Knoten jenseits der Mole ausgetragen. Der Regattakurs auf dem offenen Wasser lag immer noch so nah am Ufer, dass die Zuschauer dem Rennverlauf gut folgen konnten. Dabei wurde von Beginn an mit harten Bandagen gekämpft. Die Teams rangen um jeden Zentimeter. Zwei kleinere Zusammenstöße blieben da nicht aus.  So kollidierte Groupe Edmond de Rothschild mit Alinghi und Red Bull Extreme Sailing rammte das Heck des Backbordrumpfes des Teams Niceforyou.
Dean Barkers Emirates Team New Zealand hatte schließlich am Ende des ersten Tages die Nase vorn und führte  die Rangliste mit 49 Punkten an: „Wir haben ein bisschen verhalten angefangen. Dann haben wir uns aber kontinuierlich verbessert. Unser schlechtestes Ergebnis war heute ein siebter Platz. Es war anstrengend. Unsere Vorbereitung war noch nicht optimal und mir steckte noch eine Lebensmittelvergiftung in den Knochen. Aber es hat Spaß gemacht. Die Rennen sind sehr hart umkämpft, aber deswegen sind wir ja hier. Gegen die besten Multihull-Segler der Welt wollen wir herausfinden, wie gut wir wirklich sind. Das geht nur hier.“ Rückenwind verleiht den Kiwis ihr eindrucksvoller Saisonstart in Oman, wo Barkers Männer in den letzen beiden Tagen ihre Form fanden und im Gesamtergebnis auf Platz 4 segelten. Ein erster, ein zweiter, zwei vierte, ein fünfter und ein siebter Platz bestätigten heute, dass die Formkurve weiter nach oben zeigt.
The Wave, Muscat (Torvar Mirsky), Red Bull Extreme Sailing (Roman Hagara) und Artemis Racing (Santiago Lange) schlossen den ersten Tag gleichauf mit jeweils 47 Punkten ab. Lange ist sechsfacher Olympia-Teilnehmer, Bronzemedaillen-Gewinner 2004 und nahm auch an den Olympischen Spielen 2008 in Qingdao teil. Von seinen ersten Erlebnissen mit der Extreme 40 war er begeistert: „Ich liebe es! Wir hatten großartige Windverhältnisse vor Qingdao und haben das sehr genossen. Wir hatten nur vorgestern und gestern für ein paar Stunden trainiert und deswegen hatte ich mich darauf eingestellt, dass wir nicht 100 Prozent unserer Leistung abrufen könnten.  Es gab auch ein paar Sprachprobleme an Bord, vor allem mitten im Kampfgetümmel.“
Roman Hagara war ebenfalls begeistert von der Leistung seiner Mannschaft. Mit Platz drei fand sie sich dort wieder, wo sie auch schon in Oman gelandet war: auf dem Siegertreppchen: „Insgesamt lief es für uns heute ziemlich gut. Es lief mal besser, mal schlechter, aber alle haben heute Fehler gemacht. Wir auch, aber so ist das nun mal in einem Rennen.“
Für das Schweizer Alinghi-Team mit Skipper Tanguy Cariou und dem Franzosen Yann Guichard als Steuermann war es ein Tag mit Licht und Schatten. Zwei erste Plätze in Rennen 3 und 5, aber auch drei Ergebnisse in der unteren Hälfte des Feldes bedeuteten Platz 5 nach dem ersten Tag. Max Sirenas Luna Rossa steigerte sich in der zweiten Hälfte und wurde immer beständiger. Am Ende sprang Rang 6 heraus, mit deutlichen 8 Punkten Vorsprung vor den Siegern von Act 1, Groupe Edmond de Rothschild. Zwei zweite Plätze waren deren beste Tagesergebnisse.
Für den chinesischen Segler William Wu an Bord von Roland Gaeblers Team Extreme war es das erste Rennen auf einer Extreme 40. Ohne viel gemeinsames Training reichte es nur für Rang 10. Da bleibt im weiteren Verlauf von Act 2 viel Raum für Verbesserungen. Seb Demestreau hat sich mit William Wu unterhalten
Heute Abend werden die elf Teams an der offiziellen Eröffnungsfeier im Shangri-La-Hotel teilnehmen, zu der auch Würdenträger Qingdaos und das Qingdao Organsiations-Komitee eingeladen sind.
View the Qingdao promotional video here.
Extreme Sailing Series Act 2 Quingdao
Zwischenstand nach dem ersten Tag (13.4.11)
Rang / Team / Skipper & Crew / Punkte
1. Emirates Team New Zealand (NZL), Dean Barker / Glenn Ashby / Jeremy Lomas / Richard Meacham 49 Punkte
2. The Wave, Muscat (OMA), Torvar Mirsky / Kyle Langford / Nick Hutton / Khamis Al Anbouri 47 Punkte
3. Red Bull Extreme Sailing (AUT), Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Will Howden / Craig Monk 47 Punkte
4. Artemis Racing (SWE), Santiago Lange / Rodney Adern / Morgan Trubovich / Andy Fethers 47 Punkte
5. Alinghi (SUI), Tanguy Cariou / Yann Guichard / Nils Frei / Yves Detrey 44 Punkte
6. Luna Rossa (ITA), Max Sirena / Paul Campbell-James / Alister Richardson / Manuel Modena 42 Punkte
7. Groupe Edmond de Rothschild (FRA), Pierre Pennec / Christophe Espagnon / Thierry Fouchier / Hervé Cunningham 34 Punkte
8. Niceforyou (ITA), Alberto Barovier / Mark Bulkeley / Daniele de Luca Simone de Mari 28 Punkte
9. Oman Air (OMA), Sidney Gavignet / Kinley Fowler / David Carr / Nasser Al Mashari 24 Punkte
10. Team Extreme (EUR), Roland Gaebler / Bruno Dubois / Sebbe Godefroid / William Wu 24 Punkte
11. Team GAC Pindar (GBR), Ian Williams / Brad Webb / Gilberto Nobili / Jono Macbeth 10 Punkte
Extreme Sailing Series ™
The Extreme Sailing Series™ is a unique concept, pitting some of the very best professional sailing teams in the world against each other on identical Extreme 40 catamarans, on challenging, tactical courses, but close to shore to provide spectacular, stadium-style entertainment for the public.
The award-winning circuit will visit Muscat (Oman), Qingdao (China), Istanbul (Turkey), Boston (USA), Cowes (UK), Trapani (Italy), Nice (France), Almeria (Spain) and, finally, Singapore starting in February until December 2011.
The on-the-water action will, once again, be complimented by bespoke VIP corporate hospitality and attracts international media attention including a TV-series distributed in over 100 countries. The Extreme Sailing Series™ has been granted "Special Event Status” by ISAF, the sport's governing body, and is a strong supporter of promoting sailing in to new markets and to new audiences

Die dramatische Stadtlandschaft von Qingdao bildete die Kulisse für Tag 1 der Extreme Sailing Series™ Qingdao, der zweiten Station auf der Welttour 2011. Die hufeisenförmige Fushan-Bucht mit ihren hoch aufragenden Gebäuden ist für die nächsten fünf Tage die Heimat der Extreme-40-Flotte.

Qingdao ist nicht nur Chinas viertgrößter Industriehafen, sondern auch bekannt als „City of Sails“. Qingdao war Gastgeber der olympischen Segelregatten während der Spiele 2008 in Peking und Etappenziel des Volvo Ocean Race sowie des Clipper Race. Etwas Vergleichbares wie die Extreme 40s hatten aber selbst die Bewohner Qingdaos bislang noch nicht gesehen. Obwohl die ersten zwei Tage eigentlich nicht-öffentlich sind, strömten hunderte Zuschauer auf die große Mole um die Boote mit eigenen Augen im „Race Mode“ zu erleben.

Sechs Wettfahrten wurden heute bei einer frischen östlichen Brise von 10 bis 15 Knoten jenseits der Mole ausgetragen. Der Regattakurs auf dem offenen Wasser lag immer noch so nah am Ufer, dass die Zuschauer dem Rennverlauf gut folgen konnten. Dabei wurde von Beginn an mit harten Bandagen gekämpft. Die Teams rangen um jeden Zentimeter. Zwei kleinere Zusammenstöße blieben da nicht aus.  So kollidierte Groupe Edmond de Rothschild mit Alinghi und Red Bull Extreme Sailing rammte das Heck des Backbordrumpfes des Teams Niceforyou.

Dean Barkers Emirates Team New Zealand hatte schließlich am Ende des ersten Tages die Nase vorn und führte  die Rangliste mit 49 Punkten an: „Wir haben ein bisschen verhalten angefangen. Dann haben wir uns aber kontinuierlich verbessert. Unser schlechtestes Ergebnis war heute ein siebter Platz. Es war anstrengend. Unsere Vorbereitung war noch nicht optimal und mir steckte noch eine Lebensmittelvergiftung in den Knochen. Aber es hat Spaß gemacht. Die Rennen sind sehr hart umkämpft, aber deswegen sind wir ja hier. Gegen die besten Multihull-Segler der Welt wollen wir herausfinden, wie gut wir wirklich sind. Das geht nur hier.“

Rückenwind verleiht den Kiwis ihr eindrucksvoller Saisonstart in Oman, wo Barkers Männer in den letzen beiden Tagen ihre Form fanden und im Gesamtergebnis auf Platz 4 segelten. Ein erster, ein zweiter, zwei vierte, ein fünfter und ein siebter Platz bestätigten heute, dass die Formkurve weiter nach oben zeigt.

The Wave, Muscat (Torvar Mirsky), Red Bull Extreme Sailing (Roman Hagara) und Artemis Racing (Santiago Lange) schlossen den ersten Tag gleichauf mit jeweils 47 Punkten ab. Lange ist sechsfacher Olympia-Teilnehmer, Bronzemedaillen-Gewinner 2004 und nahm auch an den Olympischen Spielen 2008 in Qingdao teil. Von seinen ersten Erlebnissen mit der Extreme 40 war er begeistert: „Ich liebe es! Wir hatten großartige Windverhältnisse vor Qingdao und haben das sehr genossen. Wir hatten nur vorgestern und gestern für ein paar Stunden trainiert und deswegen hatte ich mich darauf eingestellt, dass wir nicht 100 Prozent unserer Leistung abrufen könnten.  Es gab auch ein paar Sprachprobleme an Bord, vor allem mitten im Kampfgetümmel.“

Roman Hagara war ebenfalls begeistert von der Leistung seiner Mannschaft. Mit Platz drei fand sie sich dort wieder, wo sie auch schon in Oman gelandet war: auf dem Siegertreppchen: „Insgesamt lief es für uns heute ziemlich gut. Es lief mal besser, mal schlechter, aber alle haben heute Fehler gemacht. Wir auch, aber so ist das nun mal in einem Rennen.“

Für das Schweizer Alinghi-Team mit Skipper Tanguy Cariou und dem Franzosen Yann Guichard als Steuermann war es ein Tag mit Licht und Schatten. Zwei erste Plätze in Rennen 3 und 5, aber auch drei Ergebnisse in der unteren Hälfte des Feldes bedeuteten Platz 5 nach dem ersten Tag. Max Sirenas Luna Rossa steigerte sich in der zweiten Hälfte und wurde immer beständiger. Am Ende sprang Rang 6 heraus, mit deutlichen 8 Punkten Vorsprung vor den Siegern von Act 1, Groupe Edmond de Rothschild. Zwei zweite Plätze waren deren beste Tagesergebnisse.

Für den chinesischen Segler William Wu an Bord von Roland Gaeblers Team Extreme war es das erste Rennen auf einer Extreme 40. Ohne viel gemeinsames Training reichte es nur für Rang 10. Da bleibt im weiteren Verlauf von Act 2 viel Raum für Verbesserungen. Heute Abend werden die elf Teams an der offiziellen Eröffnungsfeier im Shangri-La-Hotel teilnehmen, zu der auch Würdenträger Qingdaos und das Qingdao Organsiations-Komitee eingeladen sind.

Das Video zu Tag 1 von Akt 2 in Qingdao

 

 

 

Extreme Sailing Series Act 2 QuingdaoZwischenstand nach dem ersten Tag (13.4.11)

Rang / Team / Skipper & Crew / Punkte

1. Emirates Team New Zealand (NZL), Dean Barker / Glenn Ashby / Jeremy Lomas / Richard Meacham 49 Punkte

2. The Wave, Muscat (OMA), Torvar Mirsky / Kyle Langford / Nick Hutton / Khamis Al Anbouri 47 Punkte

3. Red Bull Extreme Sailing (AUT), Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Will Howden / Craig Monk 47 Punkte

4. Artemis Racing (SWE), Santiago Lange / Rodney Adern / Morgan Trubovich / Andy Fethers 47 Punkte

5. Alinghi (SUI), Tanguy Cariou / Yann Guichard / Nils Frei / Yves Detrey 44 Punkte6. Luna Rossa (ITA), Max Sirena / Paul Campbell-James / Alister Richardson / Manuel Modena 42 Punkte

7. Groupe Edmond de Rothschild (FRA), Pierre Pennec / Christophe Espagnon / Thierry Fouchier / Hervé Cunningham 34 Punkte

8. Niceforyou (ITA), Alberto Barovier / Mark Bulkeley / Daniele de Luca Simone de Mari 28 Punkte

9. Oman Air (OMA), Sidney Gavignet / Kinley Fowler / David Carr / Nasser Al Mashari 24 Punkte

10. Team Extreme (EUR), Roland Gaebler / Bruno Dubois / Sebbe Godefroid / William Wu 24 Punkte

11. Team GAC Pindar (GBR), Ian Williams / Brad Webb / Gilberto Nobili / Jono Macbeth 10 Punkte

http://www.extremesailingseries.com

© Lloyd Images

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