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News - ESS, 1. Akt, 4. Tag: Alles offen! Ein Tag der Comebacks vor dem Finale morgen

23.02.2011

Marinepool ist "Offizieller Technik und Lifestyle Bekleidungspartner der Extreme Sailing Series™"

Akt 1, 3. Tag, Muskat, Oman

Am vorletzten Wettkampftag von Akt 1 der Extreme Sailing Series vor The Wave, Muscat, im Sultanat Oman, kam es dick und schnell, mit Red Bull Extreme Sailing und Team New Zealand als Teams des Tages.

Roman Hagara und die Crew des Red Bull Extreme Sailing Teams waren zu beginn des Tages auf Platz 5 gelegen und arbeiteten sich nach insgesamt 25 Races bis zum Ende des heutigen Tages auf das Podium vor: "Wir sind wirklich glücklich jetzt Dritte zu sein, ein großartiges Ergebnis für uns. Wir sind beinahe Anfänger und es ist unser bisher bestes Ergebnis, wir hoffen so weiter machen zu können. Wir haben schon einige Erfahrung auf den Extreme 40 und Craig Monk, unsere neue Crew, hat wirklich Kraft. Mit ihm können wir viele Dinge tun, die ohne ihn unmöglich wären. Und die Manöver in letzter Minute lassen sich so leichter durchführen und sind ein Grund für unsere allgemeine Verbesserung."

Für Dean Barker und die Jungs von Team New Zealand war der Tag sogar noch besser. Sie konnten sich vom siebenten auf den vierten Platz vorsegeln: "Heute ist uns alles gelungen und wir hatten einen fantastischen Tag auf dem Wasser. Konnten einige solide Resultate ersegeln und es war ein sehr zufriedenstellender Tag für alle von uns", sagte Barker. "Es war ein Tag, an dem wir auch in vielen Situationen eine Portion Glück hatten, was offenbar bei diesen Race-Formaten auch ein wichtiger Faktor ist. Und wir hatte einige sehr gute Starts und gute Crewarbeit. Wir sind bei dieser Regatta nur langsam in die Gänge gekommen, aber jeden Tag läuft es ein wenig besser und wenn wir uns weiter verbessern können, sind wir zufrieden."

Heute wurden insgesamt acht "Stadion-Races" gesegelt. In diesen Wettfahrten gewannen vor The Wave, Muscat, nicht weniger als sechs verschiedene Teams. Zwei Siege gingen auf das Konto von Team New Zealand und das italienische Newcomer Team Niceforyou strahlte über den ersten Sieg in 2011: "Ich bin überglücklich und freue mich auch für die Crew, die einen super Job gemacht hat", sagte Skipper Alberto Barovier. "Das Bootshandling war heute perfekt und alle taktischen Entscheidungen waren richtig. Nicht in allen Wettfahrten, aber in den meisten."

Group Edmond de Rothschild, gesteuert von Pierre Pennec, zeigte die gewohnte Konstanz. Ausreichend, um auch nach dem heutigen Tag die Gesamtführung zu behaupten. Dahinter rangiert das schwedische Team Artemis mit Steuermann Terry Hutchinson. Mit 11 Punkten für einen Sieg und 22 Punkten für das letzte Race von Akt 1 am morgigen Donnerstag ist die Entscheidung noch weit offen, was die obere Hälfte der Ergebnisliste angeht. Oder wie Dean Barker sagte: "Es liegen noch viel Punkte im Topf und es wird wirklich hart werden".

Die kurzen und fordernden Kurse im eng ausgelegten Segelstadion hielten auch die Schiedsrichter auf Trab. Sie mußten einige Penalties vergeben, in erster Linie für Blockaden und für Wegerechtsverletzungen. Bei 7-9 Knoten Wind war die dramatischste Situation eine Kollision zwischen dem Heimteam The Wave und Alinghi. Direkt vor der Zuschauertribüne verlangte Torvar Mirsky, Skipper von The Wave, Muscat, Raum zum Wenden von Alinghi um nicht in die Wellenbrecher zu krachen. Die Schweizer reagierten zu langsam und es kam zu einer Kollision zwischen den Booten. The Wave, Muscat, konnte das Race fortsetzen, mußte aber am Abend für Reparaturarbeiten aus dem Wasser gekrant werden. Eine lange Nacht für die Shorecrew. Das Team bestätigte, morgen wieder starten zu können und wird alles geben, um sich vor Heimpublikum vom 5. Platz nach vorne zu arbeiten.

Zwischen Luna Rossa auf Platz Sechs und Alinghi auf Platz Sieben liegen nur zwei Punkte. Vor dem letzten Wettkampftag können immer noch sieben der elf Teams Akt 1 gewinnen. Es ist also vor den Races am Finaltag und mit doppelten Punkten für das Abschlußrace alles noch offen.

Abseits des Renngeschehens waren die Flaggen der 11 Extreme 40 Teams heute auf Halbmast gesetzt. Eine Geste gegenüber dem Volk von Neuseeland, das vom Erdbeben in Christchurch am Dienstag so überaus hart getroffen wurde. Mit vielen Kiwis unter den 44 Seglern, waren die Gedanken aller Crews in Neuseeland und bei den schwierigen Aufgaben die den Neuseeländern nun bevorstehen.

Die Extreme Sailing Series hat sich entschieden, dieses Jahr an jedem Veranstaltungsort eine gemeinnützige Organisation zu unterstützen, nachdem 2010 Selbiges von den Teams gemacht wurde. Beim ersten Akt im Oman war das die Nationale Umweltschutzvereinigung des Oman (ESO). ESO ist eine private Organisation, die sich dem Schutz und Erhalt der atemberaubenden Naturschätze des Oman verschrieben hat und das Bewußtsein für den Umweltschutz im Oman heben will. Von Omanis aus allen Regionen des Landes 2004 ins Leben gerufen, betreibt ESO eine Vielzahl an engagierten Projekten.

http://www.environment.org.om

 

Extreme Sailing Series, Akt 1 vor The Wave, Muscat

4. Tag, Ergebnis nach 25 Wettfahren:  Team / Skipper/Crew / Punkte

1st Groupe Edmond de Rothschild (FRA), Pierre Pennec / Christophe Espagnon / Thierry Fouchier / Hervé Cunningham / 194 points

2nd Artemis Racing (SWE), Terry Hutchinson / Sean Clarkson / Morgan Trubovich / Andy Fethers / 187 points

3rd Red Bull Extreme Sailing (AUT), Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Will Howden / Craig Monk / points

4th 183 Team New Zealand (NZL), Dean Barker / Glen Ashby / James Dagg / Jeremy Lomas / 176 points

5th The Wave, Muscat (OMA), Torvar Mirsky / Kyle Langford / Nick Hutton / Khamis Al Anbouri / 165 points

6th Luna Rossa (ITA), Max Sirena / Paul Campbell-James / Alister Richardson / Manuel Modena / 163 points

7th Alinghi (SUI), Tanguy Carioiu / Yann Guichard / Nils Frei / Yves Detrey / 161 points

8th Oman Air (OMA), Sidney Gavignet  / Kinley Fowler / David Carr / Nasser Al Mashari / 143 points

9th Team Extreme (EUR), Roland Gaebler / Bruno Dubois / Sebbe Godefroid / Michael Walther / 96 points

10th Niceforyou (ITA), Alberto Barovier / Alberto Sonino / Daniele de Luca  Simone de Mari / 75 points

11th Team GAC Pindar (GBR), Ian Williams / Brad Webb / Gilberto Nobili / Jono Macbeth / 43 points

www.extremesailingseries.com

Hintergrundbild: © Lloyd Images

© Lloyd Images

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