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News - ESS, 1. Akt, 3. Tag: Terry Hutchinsons Artemis Racing brilliert im Stadion-Format

22.02.2011

Marinepool ist "Offizieller Technik und Lifestyle Bekleidungspartner der Extreme Sailing Series™"

Akt 1, 3. Tag, Muskat, Oman

Mittwoch war der erste Tag des öffentlich zugänglichen Stadion-Segelns. Besucher und VIPs konnten dem Geschehen und der 11 Boote starken Flotte der Extreme Sailing Series folgen, waren doch die Kurse ganz knapp an der Küste ausgelegt. Segel-Action direkt vor den Tribünen.

Terry Hutschinson und Team Artemis hatten einen heraussragenden Tag und stießen vom fünften Gesamtrang auf Platz Zwei vor, nur noch drei Punkte hinter Groupe Edmond de Rothschild: "Wir hatten heute einen brillianten Tag auf dem Wasser! Es waren eine Menge Leute an der Küste, nahe genug, dass wir ihre Anfeuerungsrufe auf der Ziellinie hören konnten. Ich habe so etwas noch nie erlebt, es war das erste Mal!" sagte Hutchinson nach den Races. "Das Stadion Format hielt alle Versprechungen - kurze, sehr anstrengende Wettfahrten ganz knapp an den Zusehern. Wenn du einen guten Tag hast ist es großartig, wenn nicht, wirst du es hassen, wir hatten einen guten Tag!"

Pierre Pennec und seine durchwegs französische Crew, hatten nach der gestrigen Top-Leistung nur einen durchwachsenen Tag, konnten aber ihre Gesamtführung verteidigen.

Dean Barker und Team New Zealand konnten ihre erste Wettfahrt in der Extreme Sailing Series gewinnen, liegen aber immer noch auf Platz 7: "Es ist schön ein Race zu gewinnen, aber wir müssen das ein bißchen öfter wiederholen", meinte Barker. "Wir merken, dass wir uns verbessern, aber wir müssen noch viel besser werden."

Der deutsche Roland Gäbler mit seiner EU Crew hatte ebenfalls seinen besten Tag und ein dritter Platz sorgte für zufriedene Gesichter.

Während auf dem Wasser die Teams auf den engen Kursen um die Plätze kämpften, war auch an Land Action angesacht. Ein Beach Fußball Turnier und Red Bull Freestyle Shows zogen ein breites Publikum an. Und diejenigen, die es nicht nach The Wave, einer stylishen, neuen Wohnanlage außerhalb Muskats schafften, konnten die Races live auf Oman TV verfolgen.

Die Segelbedingungen waren heute weniger fordernd als noch am Dienstag. 7-9 Knoten Wind standen aus Nordost. Trotzdem hatten die 44 Segler auf den Extreme 40 Katamaranen auf den kurzen und engen Kursen alle Hände voll zu tun. Es wurden 5 Fleetraces gesegelt, gefolgt von einer Round Robin mit Match Races.

Das Heimteam "The Wave, Muscat" konnte seinen dritten Gesamtrang behaupten, benötigte aber einige Zeit um in Form zu kommen. Gleiches galt für Alinghi, zwei 4. Plätze waren heute die besten Resultate für die Schweizer, wodurch sie auf den 4. Gesamtrang zurück fielen.

Oman Air ging als 6. Team in den heutigen Tag, die Mannen um Sidney Gavignet werden nach dem Rückfall auf Platz 8 wohl enttäuscht sein. Aber sie liegen damit nur einen Punkt hinter Team New Zealand, die wiederum nur einen Punkt hinter Luna Rossa platziert sind. Letztere konnten sich Mittwoch um zwei Ränge verbessern, nachdem sie das erste Rennen mit einem furiosen Start für sich entscheiden konnten.

Während die besten Segler der Welt um die Plätze in der Extreme Sailing Series kämpften, war auch der Oman Sailing Nachwuchs nicht untätig. Die Kids - jedes nach einem der Extreme 40 benannt - segelten in Optis und freuten sich über das große Publikum und die Ehre am Abend im Mittelpunkt der Extreme Sailing Series zu stehen.

Extreme Sailing Series, Akt 1, The Wave, Muscat
Tag 3, ERgebnisse nach 17 Wettfahrten:

1st Groupe Edmond de Rothschild, 133 points
2nd Artemis Racing, 130 points
3rd The Wave, Muscat, 124 points
4th Alinghi, 121 points
5th Red Bull Extreme Sailing, 120 points
6th Luna Rossa, 103 points
7th Team New Zealand, 102 points
8th Oman Air, 101 points
9th Team Extreme, 59 points
10th Niceforyou, 37 points
11th Team GAC Pindar, 29 points

www.extremesailingseries.com

© Lloyd Images

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