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News - Investmentstrategie - Groupe Bel führt bei Route du Rhum

03.11.2010

Nov. 3, Atlantik, Route du Rhum: Groupe Bel in Führung

Ein kluger Schachzug durch Ushant, Meilen nach Süden mit einem besseren Winkel zum Wind zu machen, war das Erfolgsrezept für die frühe Führung von Kito de Pavant auf seiner IMOCA 60 Groupe Bel bei der Route du Rhum. Er bestätigte heute per Funk, daß diese Führung wohl nur vorübergehend sein würde. Während er 20 Meilen südlich des zweitplatzierten Roland Jourdain auf Veolia Environnement segelte, war Kito auf Konsolidierung bedacht. Der Kurs führte ihn mit seinen Rivalen hinter und NW von ihm immer näher zusammen, während Michel Desjoyeaux auf Focia eine gänzlich andere Strategie verfolgte und viel südlicher und viel weiter nach Osten segelte. Transat Jacques Fabre Sieger Mark Guillemot hingegen sprach von einem harten ersten Tag, mit viel Zeit am Ruder. Er hatte ein nicht näher bezeichnetes technisches Problem, das erst unmittelbar vor dem Start erkannt wurde.

Kito de Pavant (Groupe Bel):

"Nach 24 Stunden habe ich mehr erreicht, als ich erwarten durfte und es ist mir fast zugeflogen. Ich hatte ein paar schwierige Momente unter Gennaker als der Wind drehte und ich mit 20 Knoten nur knapp an ein paar Felsen vorbei gesegelt bin. Im Moment versuche ich möglichst viel Wind mitzunehmen und die Brise zu nutzen, um so weit wie möglich nach Süden zu gelangen, weil der Kurs besser ist. Wir befinden uns alle im gleichen System und der momentane Vorteil wird sich ausgleichen.

Wir wissen, dass die Boote alle beinahe gleich schnell sind uns wir haben durchwegs Skipper, die es allein über den Atlantik schaffen, es wird also ein harter Wettkampf werden. Man will dabei wirklich nicht von hinten starten und muß ständig pushen. Der erste Tag war schwierig. Ich habe den Gennaker bei 25 Knoten Wind für lange Zeit oben behalten, was nicht gerade leicht ist, auf diesen Booten.

Taktik? Wir werden alle mit dem Antizyklon segeln und den Wind an den Randzonen für drei Tage nutzen. Oder man macht viele Meilen im Norden und segelt nicht weit an den Azoren vorbei. Und die kleinen Tiefdruckgebiete im Süden werden die Passatwinde ruinieren. Schwierig."

http://www.routedurhum-labanquepostale.com