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News - Emirates Team New Zealand gewinnt Louis Vuitton Trophy Dubai

28.11.2010

Marinepool ist "Offizieller Merchandiser der Louis Vuitton Trophy"

Zusammenfassung Finale

Die Wettfahrten konnten ohne Verschiebung bei drehendem Wind aus Nordwest gestartet werden. Der Sieger der Louis Vuitton Trophy Dubai wurde in einer Best-of-3 Serie ermittelt.

Race Eins

Emirates Team New Zealand gewinnt gegen BMW Oracle in 0:17 - Neuseelands landete gegen James Spithill seinen ersten Treffer bereits vor dem Start. Etwa zwei Minuten vor dem Start, mit beiden Yachten mit killenden Segeln im Wind stehend, drehte Barker plötzlich stark ab. Das Heck der Kiwis berührte dabei das Boot von BMW Oracle. Spithill wurde mit einem Penalty belegt weil er sich nicht ausreichend freigehalten hatte. Nach dem Start segelte das amerikanische Boot die rechte Seite des Kurses hoch und zwang die Kiwis immer wieder auf die linke Seite hinaus. Barker hatte an der Tonne die Innenseite und beide Boote drehten praktisch gleichzeitig auf den Vorwindkurs. Die Kiwis hielten den Druck auf BMW Oracle auf dem Vorwind aufrecht. Am Leegate verloren sie aber wertvolle Meter als sie nur langsam um die rechte Bahnmarke gingen und den Spi kruzfristig im Wasser hatten. Auf der Kreuz segelte Neuseeland ganz nach links auf die Layline, die Amerikaner segelten in der Mitte des Kurses und nahmen jeden Dreher mit.  Mit einer Führung von etwa 150m entledigte sich Oracle von seinem Penalty mittels 270° Drehung, ließ aber für die Kiwis die Tür offen, die sich die Innenposition an der Tonne sichern konnten und dann auf der linken Kursseite segeln konnten. Die Amerikaner sahen wie die sicheren Sieger aus bis die Kiwis in einen Winddreher halsten und mehr Druck fanden. Auf den letzten 500m kamen sie so an den Amerikanern vorbei und gewannen das erste Race hauchdünn.

Race Zwei

Emirates Team New Zealand siegt gegen BMW Oracle Racing in 1:37 - Die Neuseeländer wollten die Tonnenseite der Startlinie und bekamen diese auch. Eine geringe Führung war nicht genug um an BMW Oracle vorbei zu kommen, die den Vorteil der rechten Seite nutzten und die Kiwis immer wieder nach links zwangen. An der Tonne waren die Amerikaner 11 Sekunden in Front. Der Vorsprung war dahin, als der Spinnaker in der Luke hängen blieb und sie wertvolle Sekunden liegen ließen. Barker entschied sich für die linke Kursseite auf dem Vorwind. Die Amerikaner verloren unterdessen weiter an Boden als ihr Spi, der an der Luke beschädigt worden war, mit einem Spinnaker-Peel ersetzt werden mußte. Mit besserem Druck links (immer von der Startlinie aus gesehen) kam Barker immer näher und kreuzte schließlich klar voraus und auf Steuerbordbug kurz vor dem Leegate die Amerikaner. Neuseeland deckte dann BMW Oracle gekonnt ab, segelte jeden Dreher perfekt mit und holte so auf den beiden nächsten Schenkeln eine Führung von 350m heraus. Der zweite Sieg für die Kiwis bedeutete auch den Gesamtsieg bei der Louis Vuitton Trophy Dubai!

Mehr Information, sowie Fotos, Videos und Animationen unter

http://www.louisvuittontrophy.com

© Bob Grieser, outsideimages.com/Louis Vuitton Trophy