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News - Louis Vuitton Trophy Dubai - Traditionelle Dhow Regatta am Heritage Tag

21.11.2010

Marinepool ist "Offizieller Merchandiser der Louis Vuitton Trophy"

All4One siegt im Dhow Rennen

Das deutsch-französische Team war beim gestrigen Traditions-Tag erfolgreich. Vor dem Dubai International Marine Club wurde im Zuge der Louis Vuitton Trophy Dubai eine Wettfahrt auf traditionellen arabischen Dhows gesegelt, und die Crew um America´s Cup und Olympiasieger Jochen Schümann war als erste im Ziel, was entsprechend gefeiert wurde!

Jedem der sechs an der Louis Vuitton Trophy teilnehmenden Teams wurde eine Dhow zugelost. Dabei handelt es sich um die traditionellen Holzboote, die an den arabischen Küsten seit hunderten Jahren als Transportmittel auf den Handelsrouten verwendet wurden.

Heutzutage sind Dhow Regatten unter den Top-Sportevents in den Emiraten und ziehen, nicht zuletzt mit schwindelerregenden Preisgeldern, riesige Startfelder an. Samstag war das erste Mal überhaupt, dass nicht-arabische Gäste, darunter auch Frauen, bei einem Dhow Rennen mit an Bord sein durften.

Jede Dhow war mit 11 Crewmitgliedern der LVT-Teams, zwei Gästen und sechs lokalen Seglern aus der regulären Dhow Crew besetzt. Dhow Wettfahrten werden mit den Booten vor Anker gestarted. Beim Startschuß wird die Ankerleine losgeworfen, die Segel schnellstmöglich gesetzt und los geht es, auf Raumschotkursen dem Ziel entgegen, das samstags nach 6 Seemeilen vor dem berühmten Burj al Arab platziert war.

Im Ziel lag All4One vor Team New Zealand und BMW Oracle. Ein guter, schneller Start war ausschlaggebend. "Man muß schnell aus den Startblöcken kommen. Wir haben einen guten Winkel zum Wind erwischt und die Wettfahrt hat sich zu unserem Vorteil entwickelt", sagte Jochen Schümann nach dem Rennen. Während Schümann auf die vielen Unterschiede zwischen den traditionellen Booten und den Cuppern hinwies, betonte er, dass die wesentlichen Strategien und die Taktik die gleiche bleiben: "In vielen Aspekten ist Dhow-Seglen gleich wie das Segeln auf anderen Booten. Die Frage ist auch hier, ob man höher und schneller, oder tiefer und ein wenig langsamer segelt. Ich denke wir haben gut daran getan, nur einmal zu halsen. Manöver kosten eine Menge Zeit und Distanz. Letztendlich sind wir gut gesegelt und hatten viel Spaß. Wir würden das gerne jederzeit wiederholen".

Ein Eindruck der von vielen Skippern geteilt wurde. "Es hat wirklich Spaß gemacht, und es war großartig dabei zu sein. Ich hatte Videos von diesen Booten gesehen, darum war es schön, die Möglichkeit zu haben, diese selbst zu segeln", meinte Gavin Brady, Steuermann auf Mascalzone Latino Audi, welche einen Podestplatz verpaßten, aber trotzdem einen spannenden Nachmittag hatten.

Am Samstag war auch Regattatag für die Jugend des DIMC, auf Bic Jollen wurde in der Lagune um die Louis Vuitton Junior Trophy gesegelt. Die Kids nahmen das Race sehr ernst, war der Preis für den Sieg doch ein Platz als 18. Mann auf einem der America´s Cupper. Und das bei keinem geringeren Race, als dem Finale der Louis Vuitton Trophy Dubai am 27. November.

Am heutigen Sonntag geht es bei der Louis Vuitton Trophy wieder zur Sache. Die Round Robin 2 wird mit vier Wettfahrten fortgesetzt. Die bisher in Führung liegenden Amerikaner von BWM Oracle segeln gegen All4One, danach geht es für die schwedische Artemis gegen Synergy Russian Sailing Team, während Emirates Team New Zealand gegen Mascalzone Latino Audi antritt. Im letzten Race des Tages segelt Artemis gegen BMW Oracle.

Gestartet wird frühestens um 12:45 Uhr Lokalzeit.

Für mehr Information, Fotos, sowie Live Video und Animationen:

www.louisvuittontrophy.com