Twitter Facebook

News - Louis Vuitton Trophy Dubai - Zusammenfassung Tag 4

18.11.2010

Marinepool ist "Official Merchandiser" der Louis Vuitton Trophy Dubai

Kiwis sorgen für ersten Fleck auf der weißen BMW Oracle Weste bei der Louis Vuitton Trophy

Emirates Team New Zealand sorgten heute bei der Louis Vuitton Trophy Dubai für den ersten Punkteverlust der Amerikaner.

Das Team aus Neuseeland teilte sich die Punkte für die beiden Races am heutigen Mittwoch und gewann die zweite Begegnung mit den Gesamtführern aus Amerika in einem unglaublich spannenden Race mit nur einer Sekunde Vorsprung. Oracle Skipper James Spithill hatte die erste Begegnung der beiden Teams am heutigen Renntag gewonnen und war nach vier Tagen der Round Robin immer noch unbesiegt. Die Kiwis waren unter Zugzwang.

In der zweiten Wettfahrt gewann Dean Barker für ETNZ den Start und führte gegen Oracle über die gesamte Dauer der Wettfahrt. Der Sieg war ein Muß für den weiteren Verlauf der Louis Vuitton Trophy für das Kiwi Team, das unter UAE Flagge antritt. Mit zwei Punkten Rückstand vor dem heutigen Tag und einem halben Punkt Abzug wegen einer Kollision am ersten Tag der Round Robin, wäre das Wunschresultat 2 Siege gegen Oracle gewesen um entsprechend in der Gesamtwertung aufzuholen.

Die Punktetafel sieht nun folgendermaßen aus: Oracle führt mit sieben Punkten die Tabelle an, Emirates ist mir 3,5 Punkten zweiter. Dahinter befinden siche ex aequo Artemis, Synergy Russia und All4One auf dem dritten Platz. Vorerst letzter ist der Challenger of Record des nächsten America´s Cup, Mascalzone Latino Audi mit nur zwei Punkten.

Flight Eins, Race Eins

Synergy Russian Sailing gewinnt gegen All4One mit 0:08 - Synergy Russian Sailing Team hatte ein formidables comeback nach Rückstand und konnte All4One auf dem Vorwind passieren. Auf dem zweiten Vorwind zum Ziel wäre das Rennen aufgrund einer schnelleren Tonnenrundung in Luv und besserer Halsen auf All4One für die Russen beinah nochmal knapp geworden. Obwohl das deutch-französische Team um Jochen Schümann auf dem letzten Vorwind noch eine Überlappund herstellen konnte, gelang es nicht mehr den nervenstarken Bruni, Steuermann von Synergy Russia zu überholen.

Flight Eins, Race Two

Artemis gewinnt gegen Mascalzone Latino Audi in 0:39 - Das Match war bereits vor dem Start vorbei als Mascalzone von den Umpires mit einem Penalty belegt wurde. Beim Versuch mit dem Bug nach Lee von Artemis zu kommen um die Schweden über die Startlinie zu drängen, berührte das Boot des italienischen Teams die Sicherheitsstäbe am deck von Artemis, gleichbedeutend mit einem Penalty in Form einer 360° Drehung. Mit diesem Rucksack gab es nichts was Brady auf dem Kurs noch tun konnte um doch noch einen Sieg einzufahren. Ein leichter Punkt für Artemis.

Flight Zwei, Race Eins

All4One besiegt Synergy Russia Sailing in 0:11 - Ein guter Start von Sebastian Col auf All4One ließ das deutsch-französiche Team auf der rechten Kursseite die Führung übernehmen. Bruni, am Steuer der Russen, mußte an der Tonne am Start hart anluven um noch über die Linie zu kommen und bescherte Col so eine frühe Führung. Ein Wendeduell, bei dem All4One die rechte Seite verteidigte war die Folge, an der Luvtonne war die Führung von All4One gerade einmal 7 Sekunden. Auf dem Vorwind brachte sich Synergy Russia in eine ideale Position und konnte an All4One bei der Annäherung an das Gate vorbeisegeln. Auf dem zweiten Amwind Kurs schlugen Col und sein Taktiker John Cutler jedoch zurück und nutzten eine schlecht getimte Leewende von Synergy. All4One nahm Synergy bis auf den Anlieger mit und segelte dann als Führendes Boot zur Luvtonne. Die Führung hielt bis zum Vorwind-Zieleinlauf.

Flight Zwie, Race Zwei

Mascalone Latino Audi gewinnt gegen Artemis in 0:38 - Ein ideal getimter Start brachte Mascalzone nahe und in Lee an Artemis heran. Die Italiener überquerten die Startlinie mit Speed und zwangen die Schweden wegzuwenden. An der Luvtonne waren die Italiener eine Bootslänge voran konnten die Führung aber auf dem Vorwind ausdehnen und damit war für die Nordländer nichts mehr zu holen.

Flight Drei, Race Eins

BMW Oracle gewinnt gegen Emirates Team New Zealand in 0:19 - James Spithill gewann für Oracle den Star und die rechte Seite des Kurses. Dean Barker und die Kiwis segelten auf die linke Seite des Kurses die bevorzugt war, weiter zur Luvtonne war aber auf der rechten Seite mehr Druck und brachte die Amerikaner in Führung. Die Wettfahrt war knapp genug für einen Dial-Down in Nähe der Luvtonne und eine Serie von Protestflaggen war die Folge. Die Begegnung blieb für beide Teams ohne Folge, die Umpires zeigten Grün. Barker konnte sich über den Rest des Kurses binnen zweier Bootslängen zu BMW Oracle halten und versuchte die Amerikaner mit einem Wendeduell noch zu überholen, Spithill blieb aber cool, konterte und gab den Sieg nicht mehr aus der Hand.

Flight Drei, Race Zwei

Emirates Team New Zealand gewinnt gegen BMW Oracle in 0:01 - Wieder war es James Spithill der vorerst den Start kontrollierte bis es Barker gelang in von der bevorzugten rechten Seite zu verdrängen. Die Kiwis starteten rechts und waren 2 Bootslängen voraus. Sie führten um den Kurs, auf dem Vorwind ins Ziel waren die Mannen um Spithill aber bei einer Halse schneller und im Ziel fehlten nur 5m zum Sieg. Barker fügte BMW Oracle damit die erste Niederlage zu.

Ergebnis nach Tag 4 der Round Robin

1.  BMW ORACLE Racing, 7-1, 7 pts    
2.  Emirates Team New Zealand, 4-3, 3.5 pts *
= 3.  Artemis Racing, 3-4, 3 pts 
= 3.  Synergy Russian Sailing Team, 3-5, 3 pts
= 3.  All4One, 3-5, 3 pts    
6.  Mascalzone Latino Audi Team, 3-5, 2 pts *

* Penalty der Umpires wegen Kollision mit Schaden

Mehr Information, Videos und Live Animation unter

www.louisvuittontrophy.com

© WSTA ?Louis Vuitton Trophy