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News - Louis Vuitton Trophy Dubai - Zusammenfassung Tag 1

14.11.2010

Marinepool ist "Offizieller Merchandiser der Louis Vuitton Trophy Dubai!

Zusammenfassung Tag 1

Mit Spannung gingen die sechs Teams bei der Louis Vuitton Trophy 2010 in die erste Round Robin. Vier der Teams sind für den nächsten America´s Cup bereits offiziell gemeldet (BMW Oracle als Titelverteidiger, sowie Mascalzone Latino, Artemis und Synergy als Herausforderer). Dazu kommen in Dubai Emirates Team New Zealand und All4One.

Die Wettfahrten im Detail

Hitze und blitzblauer Himmel über Dubai, als die ersten Wettfahrten nach kurzer Verzögerung begannen. Auflandiger Wind mit 6-8 Knoten, der im Laufe des Nachmittags noch auffrischen sollte. Ideale Bedingungen für die Up-And-Down Kurse mit einem Lee Gate.

Flight Eins/Race Eins
Mascalzone Latino Audi siegt gegen ETNZ mit 0:27 Vorsprung. Beide Boote kamen gleichzeitig an die Startlinie und segelten auf unterschiedlichem Bug, Mascalzone entschied sich für die linke Seite des Kurses und übernahm die Führung. Gavin Brady, Skipper des italienischen Teams ließ sich diese frühe Führung nicht nehmen und kontrollierte das Race. Mascalzone war an jeder Boje in Führung und verteidigte diese souverän gegen die Neuseeländer, die ihr Bestes versuchten am Leegate an den Italienern vorbeizukommen.

Flight Eins/Race Zwei
Artemis Racing gewinnt gegen Synergy Russian Sailing Team mit 0:30 - Die Wettfahrt war bereits vor dem Start entschieden als Cameron Appleton auf Artemis versuchte Synergy über die Startlinie zu zwingen als beide Boote auf Backbordbug in Richtung Startboot segelten. Francesco Bruni, Skipper des russischen Teams, entschied sich, in die enge Lücke zwischen dem Startschiff und seinem Gegner zu zwingen um als erste über die Startline zu gehen. Die Umpires quittierten diese Entscheidung mit einem Penalty, den Synergy auch noch sofort ausführen muße. Die Schweden waren damit auf und davon und siegten mit 122 Metern Vorsprung.

Flight Zwei/Race Eins
Emirates Team New Zealand gewann gegen Mascalzone Latino Audi, die die Wettfahrt nicht beendeten. - Dean Barker gewann den Start in Lee der Italiener und zwang Brady zu wenden. ETNZ kontrollierte das Rennen bis zur Luvtonne. Barker übte Druck auf Mascalzone aus und segelte seinen Gegner weit über die Luvtonne hinaus auf die falsche Seite derselben. Brady gab aber nicht auf als beide Boote umdrehten um die Tonne zu runden. Die Italiener waren beinahe mit dem Bug im Wind und hatten einen Penalty zu Buche stehen, als Barker versuchte an ihrem Heck vorbeizugehen. Dabei bohrte sich der Spinnakerbaum der Kiwis tief in den Rumpf der Italiener, zum Schaden erhielt Mascalzone auch noch einen zweiten Penalty und wurde in der Folge von den Umpires aufgefordert aufzugeben um weiteren Schaden am Boot zu vermeiden. Barker segelte das Race zu Ende und nahm den vollen Punkt mit.

Flight Zwei/Race Zwei
Synergy Russian Sailing Team gewinnt gegen Artemis Racing mit 0:31 Vorsprung - Beide Yachten wollten die rechte Seite am Start aber es war Artemis, das die Kontrolle erlangte und auf die rechte Seite segelte. Nach der Hälfte des Weges zur Luvtonne waren allerdings die Russen wieder da und plötzlich 11 Sekunden vorne. Die Führung hielt bis zur Tonne und es gelang Bruni diese bis ins Ziel zu verteidigen.

Flight Drei/Race Eins
BMW Oracle gewinnt gegen All4One mit 0:17 Vorsprung - James Spithill zwang seinen Opponenten bereits vor dem Start einen Penalty auf und lag beim Start bereits 60 Meter in Führung. All4One Steuermann Sebastian Col hatte versucht hinter seinem Gegner vorbei zu kommen und die Leeposition zu erlangen als beide Boote sich der Startlinie annäherten.  Sein Bug berührte dabei aber die Sicherheitsstäbe am Heck des Gegners, die Kollisionen vermeiden helfen sollen, und die Flagge der Umpires ging hoch. Mit dem Penalty im Gepäck segelte All4One einen hervoragenden ersten Amwind und rundete die Luvtonne nur 14 Sekunden zurück. Nach dem Vorwind war dieser Rückstand auf nur 7 Sekunden geschrumpft und es entwickelte sich ein hartes Wendeduell. Spithill hielt dagegen und das Race ging an die Amerikaner.

Flight Vier/Race 1
BMW Oracle Racing gewinnt gegen All4One mit 0:24 Vorsprung - Die amerikanischen America´s Cup Sieger von 2010 wollten am Start die rechte Seite und kontrollierten den Start, aber Sebastian Col - übrigens aus dem Marinepool gesponsorten French Match Racing Team - gelang ein perfekter Start in Lee der Amerikaner und die Boote lagen den ganzen Amwind-Kurs bis zur Luvtonne gleichauf. Aufgrund der bevorzugten Seite rundete BMW Oracle 8 Sekunden in Führung und konnte diese bis ins Ziel auf 85 Meter ausdehnen.

Mehr Information unter:
www.louisvuittontrophy.com

Round Robin nach Tag 1? © WSTA

Marinepool Louis Vuitton Trophy Dubai Merchandising Boutique im DIMC

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